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	<title>WIENER &#187; Zukunft</title>
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	<description>Die offizielle Webseite des Wiener</description>
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		<title>Die Menschheit braucht Krisen</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 12:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Ringhofer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Horx]]></category>
		<category><![CDATA[Trendforscher]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Trendforscher beschäftigen Sie sich mit Prozessen, die heute stattfinden. Daher eine Frage, die alle beschäftigt: Wird die Euroregion auseinanderbrechen? Wenn nicht, wo&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/12/die-menschheit-braucht-krisen/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/12/horx2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-29258" title="horx2" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/12/horx2-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></a><strong>Als Trendforscher beschäftigen Sie sich mit Prozessen, die heute stattfinden. Daher eine Frage, die alle beschäftigt: Wird die Euroregion auseinanderbrechen? Wenn nicht, wohin steuert sie?</strong></p>
<p><a title="www.horx.com" href="http://www.horx.com" target="_blank">Horx</a>: Die politisch-ökonomischen Systeme Europas müssen und werden sich neu erfinden. Wir brauchen ein neues Betriebssystem, das die Fehler und Abstürze, die bei „Euro 1.0“ entstanden sind, in Zukunft verhindert. „Euro 2.0“ wird uns ein Stück weiter an die Vereinigten Staaten von Europa bringen, aber dennoch unsere Vielfalt bewahren. Es wird Europa zu einer „strengen Transfer-Union“ machen, also gegenseitigen Garantien mit knallharten Bedingungen. Ein Staat, der sich zu sehr verschuldet, verliert sein Haushaltsrecht. Einige werden unter diesen Bedingungen vielleicht aussteigen. Aber auch das wäre Teil eines notwendigen Klärungsprozesses.</p>
<p><strong>Kann ein Wirtschaftssystem, das ständig auf Wachstum aufbaut, auf Dauer funktionieren?</strong></p>
<p>Hinter dieser Frage steckt ein altes, lineares, industrielles Wachstumsmodell. Man geht davon aus, dass es einen begrenzten Vorrat von Ressourcen gibt, und die sind irgendwann zu Ende – und dann ist Katastrophe. Aber die Welt ist ein dynamisches, kein statisches System. Der Rohstoffverbrauch hat sich längst vom Bruttosozialprodukt abgekoppelt, es gibt immer mehr Recycling, immer mehr technische Verfahren, die neue Materialien erschließen, die man nutzen kann. Wachsen kann eine Ökonomie im Prinzip auch durch Ideen, Komplexität, Kreativität. Wir werden demnächst in BGP rechnen, im Brutto-Glücks-Produkt.</p>
<p><strong>Das Geschäft mit der Angst – vor dem Euro- Crash, dem Chinesen oder dem Maya-Weltuntergang 2012 – blüht. Was tun, um beim Ausblick auf die scheinbar düstere Zukunft nicht verrückt zu werden?</strong></p>
<p>Ein bisschen gelassene Erfahrung hilft. Ich habe in meinem Leben schon so viele Weltuntergänge überlebt, vom Sittenzerfall über das Waldsterben bis zum Atomkrieg bis zum Krieg der Kulturen, nicht zu vergessen Rinderwahn und Vogelgrippe, so dass ich fürchte: wir werden auch den nächsten finalen Weltuntergang überleben.</p>
<p><strong>Zitat aus einem Ihrer Zukunftskommentare: „Das Gute entsteht nicht durch das Angenehme, Gutgemeinte oder Gutgewollte.“ Braucht die Menschheit für ihre Weiterentwicklung Katastrophen?</strong></p>
<p>Sie braucht zumindest Krisen, weil Krisen immer die Möglichkeit der Transformation bedeuten, und weil sich ohne Krise nichts verändern kann. Jeder weiß das im Privaten: Wenn man nicht ab und zu eine Beziehungskrise bewusst, schmerzhaft und bewältigend durchlebt, wird die Beziehung nicht wachsen. Was ich mit diesem Satz meinte, war jedoch eher, dass der ewige zeigefingrige Moralismus uns in die Irre führt. Wir bekämpfen die Armut nicht, indem wir ständig mit Empörungswut die Ungerechtigkeit anprangern. Reine Umverteilung verstärkt nur das Problem der Abhängigkeiten. Wir brauchen eine komplexere, systemische, klügere Politik. Moral-Politik führt nur in die nächste Enttäuschung.</p>
<p><strong>Ein Kernbereich für die Evolution wird auch unser Umgang mit Energie. Sind Atomkraftwerke auf dem Weg zu einer sauberen Energiegewinnung nicht schon längst veraltet?</strong></p>
<p>Die Technik der AKWs, wie wir sie heute kennen, ist in den 60er Jahren entstanden und entsprechend grob &#8211; verunglückt sind auch immer die alten, morschen Meiler. Die Entsorgungsfrage ist bis heute nicht gelöst. Ich bin mir aber sicher, dass es in 50, 100, 200 Jahren eine „nukleare Renaissance“ geben wird, mit dann ganz anderen Basis-Technologien, vielleicht sogar der Fusionsenergie. Für den grünen Fundamentalisten ist das natürlich eine Horrorvorstellung. Aber eine neue Hochenergie wird uns irgendwann den Sprung in eine neue Stufe der Zivilisation ermöglichen. Zum Beispiel die Besiedelung anderer Himmelskörper.</p>
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		<title>Wir verändern die Welt</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 22:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Wieser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Essl]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Martin Essl mehrere Nächte schlecht geschlafen hatte, beschloss er eines Morgens dem Tod nicht länger das Feld zu überlassen. Ein verzweifelter Hilferuf hatte ihn über&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/07/wir-verandern-die-welt/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/essl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-25239" title="essl" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/essl-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a>Nachdem Martin Essl mehrere Nächte schlecht geschlafen hatte, beschloss er eines Morgens dem Tod nicht länger das Feld zu überlassen. Ein verzweifelter Hilferuf hatte ihn über Umwege erreicht und ihm die Ruhe geraubt: „Wir haben kein Geld, um die Minen wegzuräumen!“, klagten die Bewohner von Karlovac. Fünf Jahre später war die kroatische Stadt frei von den versteckten, lebensbedrohenden Relikten des langen, blutigen Balkankrieges. Was in dieser Zeit geschehen war, umschreibt der bauMax-Chef so: „Wir haben mit Hilfe vieler Freunde und Geschäftspartner von bauMax, internationaler Hilfsfonds und durch die Einbeziehung der Politik eine Hebelwirkung erzielt …“</p>
<p>Martin Essl sitzt in seinem Büro in der bauMax-Zentrale in Klosterneuburg. Seine Sätze formuliert er mit Bedacht, zurückgelehnt, mit offenem Blick. Der vierfache <a title="wiener-online: Väter" href="http://www.wiener-online.at/2011/05/nr-3-liebt/">Familienvater</a> erzählt, dass er jeden Tag um fünf Uhr früh aufsteht, um in der Bibel zu lesen; und er sagt, dass ihm seine persönliche Beziehung zu Gott wichtig ist. Weil Gott „mich durchträgt, durch schöne, aber auch durch schwierige Zeiten“. Wenn Essl über Gott spricht, lässt die Klarheit seiner Aussagen keinen Spielraum für Interpretationen. Wenn er über „die Einbeziehung der Politik spricht“, klingen manche seiner Sätze so, als hätte er zuvor im Handbuch für fortgeschrittene Diplomatie nachgeschlagen.</p>
<p>Was in Kroatien tatsächlich passiert ist, will Essl im Detail nicht erzählt wissen. Diese Geschichte handelt von martialisch auftretenden Geschäftsleuten; seltsamen Gestalten, für die mit der Krise in Karlovac Goldgräberzeiten angebrochen schienen, und einer sehr, sehr intensiven Beschäftigung mit dem Thema Entminung. Denn: „Nach dem ersten Fund Raising-Event mussten wir feststellen, dass die bisherigen Entminungsaktivitäten unprofessionell und überteuert umgesetzt wurden“, sagt Essl. Tatsächlich spricht der bauMax-Chef über Kroatien nur, weil er erklären will, wodurch eine der einschneidendsten Änderungen seines Lebens ausgelöst wurde. Kroatien war der Anlassfall für einen Beschluss, den Essl ganz und gar undiplomatisch formuliert: „Meine Frau und ich haben vor fünf Jahren die Entscheidung getroffen, einen wesentlichen Teil unseres bisher erarbeiteten Vermögens der Gesellschaft zurückzugeben.“</p>
<h4>Das Prinzip Empathie</h4>
<p>Warum aber, und diese Frage ist bisher nicht beantwortet, kann jemand nicht schlafen, wenn es Menschen, die in einer hunderte Kilometer entfernten, knapp 60.000 Einwohner zählenden Stadt leben, schlecht geht? „Das ist im Prinzip ein normales Verhalten von uns Menschen“, sagt Essl, „nämlich das Prinzip der Nächstenliebe. Mir ist es nicht egal, wenn es anderen nicht gut geht.“ Was Essl als „Prinzip der Nächstenliebe“ beschreibt, scheint – nicht zwingend vom göttlichen Funken erfasst – als „Prinzip Empathie“ zum Trend-Thema des 21. Jahrhunderts zu werden.</p>
<p>In einem WIENER-Interview (Ausgabe 355) sagte der deutsche Rock-Star Herbert Grönemeyer: „Wenn man die Welt als seine Familie betrachtet, dann müssen die, denen es gut geht, für die sorgen, denen es schlecht geht. … Ich denke, wir rücken langsam näher zusammen.“ </p>
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		<title>Grumpy Old Men</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 04:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/Kolisch_neu1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-25126" title="Kolisch_neu" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/Kolisch_neu1-150x300.jpg" alt="" width="150" height="300" /></a><strong>Ein bissl tun sie mir leid.</strong> Alte Grantscherm, überfordert durch das Tempo der Veränderung, durch das Aufbrechen tradierter Machtstrukturen. Wenn man über 35 ist und sich schon mal daran gewöhnt hat, wo am Globus oben und unten zu verorten ist, dann fällt das Umstellen schwer. Ein Sündenbock muss her, damit man’s besser aushält.</p>
<p>„Hmmm … blöd“, denkt Richard David Precht, „als linker Intellektueller darf man nicht auf Ausländer oder Andersgläubige dreschen.“ – „Right!“, sagt Nicholas Carr, „das kommt schlecht an bei der Zielgruppe. Da müssen wir uns schon was Schickeres einfallen lassen.“ – „Wie wär’s denn mit Algorythmenschreibern?“ schlägt Frank Schirrmacher vor. „Oder gleich Maschinen?“</p>
<p>Im Ludditen-Bunker macht sich zustimmendes Raunen breit. Man wollte sich zurückziehen, in elitärem Kreis mit einem guten Buch und einem schicken iPad den fatalen Wirrungen der Digitalisierung trotzen. Doch nun zeigt sich ein Hoffnungsschimmer: der fühlende Mensch gegen die drohende Maschinenherrschaft. Das hat Sex. Das ist der Stoff, aus dem Dystopien seit Anbeginn des Genres gewebt sind! Mit fast 100%-iger Erfolgsgarantie, wohlgemerkt, weil Angstmachen klappt immer.</p>
<p>Bernhard Heinzelmeier nickt andächtig. Wenn du’s nicht verstehen oder unterwerfen kannst, verteufle es einfach. Also ehrlich, so ein bisschen kulturpessimistischen Alarmismus hätte er alleine auch zustande gebracht, aber etwas derart Fetziges? Niemals! Neidig blickt der Österreicher auf seine Schuhspitzen; hat halt seine Gründe, warum nicht er FAZ-Herausgeber ist … Wurscht: Wo’s an eigenen Ideen fehlt, kann man immer noch ertragreich abkupfern!</p>
<p>Denn Ertrag – das ist das Viagra der alten Männer. Das Internet nimmt das Wissensmonopol? Ende der Knappheit und die ganze Scheiße? Na, das werden wir ja sehen! Wir machen einfach kräftig Kasse mit Horror. Wir adeln unsere B-Movie-Drehbücher durch Druckerschwärze und bestsellern uns einen ab.</p>
<p>Neu ist der Ansatz freilich nicht: Sokrates verteufelte die Schrift, weil sie das Gedächtnis schwächt; Malesherbes die Zeitung, weil sie Leser isoliert. Ist halt so, dass neue Medien stets von Lern- und Aushandlungsprozessen begleitet sind, die zwischen schmerzhaft und schmerzhaft dumm mäandern.</p>
<p>Oder, wie Douglas Adams anmerkt: Alles, was zum Zeitpunkt unserer Geburt in der Welt existiert, wird als normal empfunden. Alles, was zwischen unserer Geburt und unserem 35. Geburtstag erfunden wird, ist ungemein aufregend und kreativ. Alles, was danach kommt, ist gegen die natürliche Ordnung der Dinge und markiert das Ende der Zivilisation – zumindest zehn Jahre lang, bis wir uns daran gewöhnt haben und es langsam für okay halten.</p>
<p>Hey, Leute, die zehn Jahre sind längst um. Bitte geht doch in Pension.</p>
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		<title>Wasser im Tank</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/06/wasser-im-tank/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 06:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Wieser</dc:creator>
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Stephan Augustin: Design alleine sicher nicht. Aber natürlich hat Design einen besonders sinnlichen und stimulierenden Ein&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/wasser-im-tank/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/bmw.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-24511" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/bmw-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><strong>Herr Augustin, kann Design die Welt besser machen?</strong></p>
<p><a title="www.augustin.net" href="http://www.augustin.net" target="_blank">Stephan Augustin:</a> Design alleine sicher nicht. Aber natürlich hat Design einen besonders sinnlichen und stimulierenden Einfluss auf die Menschen.</p>
<p><strong>Sie haben mit Ihrem <a title="Watercone" href="http://www.thewatercone.com/Index.html" target="_blank">Watercone</a> eine museumsreife Design- Lösung für die Wasseraufbereitung erfunden. Wissen Sie, wie viele Menschen dank dieser Lösung frisches Grundwasser bekommen?</strong></p>
<p>Ich schätze 4.000 bis 5.000.</p>
<p><strong>Wie funktioniert der Watercone?</strong></p>
<p>Er beruht auf der Verdunstung von Meerwasser durch Sonneneinstrahlung. Dadurch reichert sich die Luft mit Feuchtigkeit an, und an der kalten Außenschicht dieses Kegels kondensieren Wassertropfen und rinnen an der Innenseite nieder <em>[siehe Video unten - Anm.]</em> Das Prinzip ist nicht neu.</p>
<p><strong>Wird Wasser zum neuen Gold, um das in Zukunft Kriege geführt werden?</strong></p>
<p>Ja, das befürchte ich.</p>
<p><strong>In welche Innovationen sollte man jetzt investieren, um einen Aufschwung zu schaffen?</strong></p>
<p>An dem Beispiel Japan sehen wir, dass es Sinn macht, in die erneuerbaren Energiemärkte zu investieren.</p>
<p><strong>Sie sind bei BMW Projektleiter für die Entwicklung von Elektroautos. Was bringen uns die nächsten Jahre?</strong></p>
<p>Sie bringen auf jeden Fall eine neue Mobilität, die wahnsinnig viel Spaß macht. Weniger Emissionen in Städten, weniger Lärm und eine bessere Vernetzung der Mobilitätsangebote.</p>
<p><strong>Heißt das, dass wir nicht mehr allzu lange mit SUVs herumfahren werden?</strong></p>
<p>Manche meinen, dass sie so etwas brauchen und deshalb wird es solche Produkte noch geben.</p>
<p><strong>Wieso fahren wir dann gerade jetzt SUV? So ein Auto braucht doch eigentlich keiner.</strong></p>
<p>Den braucht man nicht. Aber der SUV ist das einzige Auto, wo ich einsteigen kann, ohne mich irgendwie zu verknoten.</p>
<p><strong>Welche Autos werden wir 2050 fahren?</strong></p>
<p>Die Fahrzeuge werden 2050 auf jeden Fall nur noch mit Wasserstoff oder rein elektrisch fahren.</p>
<p><strong>Warum tun wir das nicht schon viel früher?</strong></p>
<p>Das hat nichts damit zu tun, dass die Öl-Lobby so stark ist. Sondern die Energien, die wir heute zur Verfügung haben, sind immer noch gnadenlos billig. Wir haben in einem Liter Benzin oder Diesel so viel Energie zur Verfügung wie in keinem anderen Energiespeicher.</p>
<p><strong> Welche Erfindung hätte es nie geben dürfen?</strong></p>
<p>Jede Erfindung hat positive und negative Seiten.</p>
<p><strong>Verstehen Sie sich als Künstler oder als Handwerker?</strong></p>
<p>Als künstlerischer Techniker. In der Schule habe ich schon Kunst und Physik als Leistungskurs gehabt. Von daher lag Industriedesign nahe, da es beide Disziplinen vereint.</p>
<p><strong>Ein Hybrid.</strong></p>
<p>Ja, genau.</p>
<p><strong>Woran arbeiten Sie gerade?</strong></p>
<p>Bei BMW geht es darum, Innovationsprodukte im Bereich Elektromobilität weiter zu entwickeln und auszuprobieren.</p>
<p><strong>Wer macht das bessere Design – die Natur oder die Menschen?</strong></p>
<p>Immer die Natur. Das ist eine Tatsache, an der man nicht rütteln kann.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="630" height="502" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/c9fepEyGRx8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="630" height="502" src="http://www.youtube.com/v/c9fepEyGRx8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Ohne Investition zum Scheitern verurteilt</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/06/ohne-investition-zum-scheitern-verurteilt/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 06:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Huber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Durch den Bologna-Prozess gibt es seit mehreren Jahren in Österreich  Universitätsabsolventen mit einem Bachelor als Abschluss. Doch die  Akzeptanz bei Wirtschaft und Student&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/ohne-investition-zum-scheitern-verurteilt/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/Hoersaal.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-23972" title="Hoersaal" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/Hoersaal-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><strong>Durch den Bologna-Prozess</strong> gibt es seit mehreren Jahren in Österreich  Universitätsabsolventen mit einem Bachelor als Abschluss. Doch die  Akzeptanz bei Wirtschaft und Studenten für den neuen Titel ist gering  bis gar nicht vorhanden. Das liegt vor allem an einem grundlegenden  Fehler bei der Einführung der Bologna-Struktur.</p>
<p>Denn die  Politiker haben etwas nicht bedacht: Der Bachelor ist als neuer Titel  auch eine Art neues „Produkt“ am Arbeitsmarkt. Wenn man nun vergleicht,  wie viel Geld Unternehmen in die Innovation neuer Waren, Artikel oder  Dienstleistungen stecken, wird schnell klar, warum die Einführung des  Bachelors nicht von Erfolg gekrönt war.</p>
<h4>Stümperhafte Produkteinführung</h4>
<p>Will ein Unternehmen ein  neues Produkt auf den Markt bringen, sind Investitionen in die  Entwicklung des Angebotes der erste Schritt. Nach ersten Prototypen und  Tests ist die Ware dann marktreif. Es folgt Schritt 2: die Einführung.  Auch hier muss kräftig in Werbung und PR investiert werden, um das  Produkt beim Kunden bekannt zu machen und Käufer zu begeistern. Erst  nach diesen beiden Schritten kommt eine Wachstumsphase und das  Unternehmen beginnt, mit dem neuen Angebot Geld zu verdienen.</p>
<p>Und  wie ist die Bundesregierung vorgegangen, als das neue „Produkt“  Bachelor eingeführt wurde? Erst hat sich die Regierung Schüssel nicht  dazu bekannt und der EU die Schuld für die Änderungen in die Schuhe  geschoben. Dann wollte man unbedingt die Magistertitel und  Diplom-Ingenieure behalten, Mastertitel waren zu anglizistisch.  Gleichzeitig kam man auf die glorreiche Idee, die Unis neu zu  strukturieren und ihre Finanzierung auf Rahmenpläne umzustellen – das  Universitätsgesetz 2002 war geboren. Ziel der Aktion waren allerdings  nicht Investitionen in die Bildung sondern die Kürzung der Ausgaben für  den tertiären Sektor. Als Draufgabe wurden die Studiengebühren nicht zur  Finanzierung der Unis verwendet, sondern zum Stopfen von Budgetlöchern.</p>
<p>Alle diese Punkte sind das Gegenteil davon, was man  Investition nennen könnte. Der Bachelor stand also von vornherein unter  einem schlechten Stern. Dementsprechend war das „Produkt“ Bachelor auch  alles andere als marktreif, als es schließlich eingeführt wurde.  Vielfach wurde ein achtsemestriges Studium einfach auf sechs Semester  zusammengestrichen oder aus dem ersten Abschnitt eines Diplomstudiums  wurde ein Bachelorstudium.</p>
<h4>Nicht arbeitsmarktfähig</h4>
<p>Die Reaktion der Öffentlichkeit  entsprach genau dieser Entwicklung. Weder Wirtschaft <a title="wiener-online: Interview zu #unibrennt" href="http://www.wiener-online.at/2009/12/luca-hammer/">noch Studenten  akzeptieren</a> diesen Abschluss. Er bietet keine vernünftige  Berufsausbildung. Selbst die Mehrzahl europäischer <a title="Presse: WU-Klage als Vorbild?" href="http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/669773/UniPolitik_WUKlage-als-Vorbild-fuer-andere-Unis?_vl_backlink=/home/bildung/universitaet/index.do" target="_blank">Universitätsrektoren</a> hält den Titel nicht für arbeitsmarktfähig. Nicht einmal die  Bundesregierung, die den Bologna-Prozess vorantreibt, sieht den  Abschluss als gleichwertig zum Magister an. <a title="Presse: Bachelor nicht gleichwertig" href="http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/649548/BachelorGehalt_Bund-kein-Vorbild" target="_blank">Im Staatsdienst kann man als  Bachelor kein A-Beamter werden</a> und ist damit einem Maturanten  gleichgestellt.</p>
<p>Heute hat der Bachelorabschluss ein Renommee,  das nicht einmal die beste PR-Strategie verbessern könnte. Das Einzige,  was helfen würde, wäre zurück zum Start. Die Studienpläne müssen  überarbeitet werden und der Staat muss viel Geld in diese neue  Ausbildung und damit in die Universitäten investieren. Denn nur gut  ausgebildete Bachelorabsolventen können das Ansehen des Titels noch  retten. Leider macht die österreichische Bundesregierung genau das  Gegenteil – das Scheitern dieser Uni-Politik ist so gut wie sicher.</p>
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		<item>
		<title>Zukunftsmusik: Mini Scooter E Concept</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/04/zukunftsmusik-mini-scooter-e-concept/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 21:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Motorradmagazin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem Mini mit dem vierrädrigen Mini E vor knapp einem Jahr das erste emissionsfreie Fahrzeug (zumindest im Fahrbetrieb) vorgestellt hat, widmen sich die britischen Bayern n&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/04/zukunftsmusik-mini-scooter-e-concept/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/04/Mini-Scooter.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-21568" title="Mini Scooter" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/04/Mini-Scooter-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" /></a>Nachdem <a title="wiener-online: Mini" href="http://www.wiener-online.at/2011/04/die-mode-rakete/">Mini</a> mit dem vierrädrigen Mini E vor knapp einem Jahr das erste emissionsfreie Fahrzeug (zumindest im Fahrbetrieb) vorgestellt hat, widmen sich die britischen Bayern nun mit dem „Mini Scooter E Concept“ noch mehr der sauberen urbanen Mobilität. Dabei wird zwar auf CO2 verzichtet, nicht aber auf Lifestyle. Vor allem die runden Spiegel, der ovale Scheinwerfer und die frei stehenden Blinker nehmen Anleihen bei den charakterstarken Autos der Marke. Der Mini Scooter E in British Racing Green versprüht außerdem den typisch britischen Sportsgeist alter Tage, die Version in Anthrazit-Gelb soll hingegen noch mehr die Jugend ansprechen.</p>
<p>Wem es im Übrigen missfällt, dass die Bedienung des Mini Scooter E nur über ein Apple iPhone funktioniert, sollte bedenken, dass solche Konzeptstudien nur zeigen sollen, was möglich ist – der innovative Roller wird so wohl nie auf die Straße kommen. Schade eigentlich.</p>
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		<title>Echt smart: Der smart escooter (Video)</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 18:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Motorradmagazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bikes]]></category>
		<category><![CDATA[Concept]]></category>
		<category><![CDATA[Roller]]></category>
		<category><![CDATA[Scooter]]></category>
		<category><![CDATA[Scooter Special]]></category>
		<category><![CDATA[Smart]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zusätzlich zum modernen Design besticht der smart „escooter“ durch besonders innovative Lösungen: In der Verkleidung unter dem Lenker befindet sich ein Airbag, in den Spiege&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/04/echt-smart-der-smart-escooter-video/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/04/smart-escooter.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-21574" title="smart escooter" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/04/smart-escooter-300x180.jpg" alt="" width="261" height="157" /></a>Zusätzlich zum modernen Design</strong> besticht der smart „escooter“ durch besonders innovative Lösungen: In der Verkleidung unter dem Lenker befindet sich ein Airbag, in den Spiegeln warnt ein Totwinkelassistent vor überholenden Fahrzeugen und beim Kombi-ABS wird die hintere Bremse nicht mechanisch, sondern elektronisch betätigt. Die Verzögerung übernimmt dabei der Radnabenmotor, der als Generator dann gleich die Bremsenergie in die Batterie einspeist.</p>
<p>Warum gerade der Kleinstwagenhersteller smart einen solchen Roller auf die Räder stellt, ist nur logisch: So lässt sich ein noch jüngeres Publikum an die Marke heranführen und im Idealfall auch binden.</p>
<p>Um auf Nummer Sicher zu gehen, schenkt uns smart auch gleich einen youtube-kompatiblen &#8220;Behind the scenes&#8221;-Blick in die Entwicklungsabteilung:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="630" height="384" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/njh34wAW-sk?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="630" height="384" src="http://www.youtube.com/v/njh34wAW-sk?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Objekt der Woche 13/2011</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 06:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Miscellany]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[ODW]]></category>
		<category><![CDATA[Rolltop]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rolltop. Das Objekt der Kalenderwoche 13 hat einen entscheidenden Nachteil: Es existiert nicht. Oder besser gesagt: Noch nicht. Der Rolltop ist ein All-In-One Begleiter: L&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/03/objekt-der-woche-132011/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/03/rolltop_bild01.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-19153" title="rolltop_bild01" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/03/rolltop_bild01.jpg" alt="" width="627" height="432" /></a><strong>Der Rolltop. </strong>Das Objekt der Kalenderwoche 13 hat einen entscheidenden Nachteil: Es existiert nicht. Oder besser gesagt: Noch nicht. Der Rolltop ist ein All-In-One Begleiter: Laptop, Grafiktablett und Flatscreen-TV in einem, zusammenrollbar wie eine Picknick- oder Yoga-Matte. (Video ansehen!)</p>
<p>Der deutsche Designer <a title="Orkin Design" href="http://www.orkin-design.de/" target="_blank">Evgeny Orkin</a> ist überzeugt: Alle Einzelbestandteile, die der Rolltop benötigt, wurden in der einen oder anderen Form bereits entwickelt. Was fehlt, ist jene integrative Technologie, die sie zusammenbringt. Daran wird fieberhaft gebastelt.</p>
<h4>All-In-One</h4>
<p>&#8220;Durch die Benutzung von neuen Technologien wie OLED-Display und Touchscreen ist es moglich ein Notebook herzustellen, das sich zusammenrollen lasst und damit noch kleiner und handlicher wirkt&#8221;, <a title="Rolltop im Detail" href="http://www.myrolltop.com/rolltop-detail.html" target="_blank">schreibt Orkin</a>, &#8220;Dabei ist es moglich, das Rolltop im ausgerollten Zustand auch wie ein Bildschirm und Grafiktablett zu benutzen.    Außerdem sind im Rolltop alle notigen Bestandteile des Laptops integriert: Maus, Tastatur,Netzteil mit Kabel. Man braucht keinen Koffer fur das Laptopzubehor – es ist alles schon drin, bis auf den Tragegurtel.    Das Display ist im Gehauserahmen bundig eingebettet und lasst sich von 13 Zoll im Laptopmodus bis zu 17 Zoll in Grafiktablett oder Monitormodus aufklappen.    Ein großer Vorteil ist der geringe Stromverbrauch. Der soll dank dey OLED-Displays etwa 5 mal niedriger sein als bei herkommlichen TFT-Displays und damit ausschlaggebend fur die hervorragende Akku-Laufzeit.&#8221;</p>
<p>Also abwarten, hoffen, evtl. ein bißchen für die Entwicklung spenden (die Seite <a title="Rolltop" href="http://www.myrolltop.com/what-is-rolltop.html" target="_blank">www.myrolltop.com gibt ein Paypal-Konto</a> an). Und wir melden uns hiermit schon mal rechtzeitig für ein Testgerät an!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="630" height="503" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/b3txQs7jEJ4?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="630" height="503" src="http://www.youtube.com/v/b3txQs7jEJ4?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Alle &#8220;Objekte der Woche 2011&#8243; <a title="ODW 2011" href="http://www.wiener-online.at/tag/ODW/">finden Sie hier</a>.</p>
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		<title>Newsflash zur eigenen Zukunft</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/03/newsflash-zur-eigenen-zukunft/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 17:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Thomas Pesl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Teamfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir googeln uns selbst und alle, mit denen wir zu tun haben. Wir können keine ehrlichen, karriereorientierten Egozentriker mehr sein, dazu wissen wir schon zu viel über die Welt,&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/03/newsflash-zur-eigenen-zukunft/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/03/presstext_1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14634" title="presstext" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/03/presstext_1-300x164.jpg" alt="" width="300" height="164" /></a>Wir googeln uns selbst und alle, mit denen wir zu tun haben. Wir können keine ehrlichen, karriereorientierten Egozentriker mehr sein, dazu wissen wir schon zu viel über die Welt, und die Welt weiß, dass wir es wissen. Jede Persönlichkeitsfacette, die es gibt, wurde bereits hinlänglich analysiert und kategorisiert. Es ist gar nicht einfach, in einer wirtschaftlich stabilen Umgebung mit passablen Bildungsbedingungen zu leben und einfach man selbst zu sein. Besonders schwer fällt es, wenn man dabei auch noch mitten im Studium oder an dessen Ende steht und etwas Befriedigendes aus sich machen soll. Also entzieht man sich diesem Druck und „macht etwas mit Menschen“, engagiert sich politisch, lernt fremde Kulturen kennen und genießt vegane Ernährung und ein alternatives Dasein. Bloß: Auch darin ist man hoffnungslos durchschaubar geworden.</p>
<h4>Revolution aus der Dose</h4>
<p>Von vorderster Front berichten von diesem Phänomen fünf Studierende zwischen 23 und 25 in ihrem unterhaltsam-satirischen Abend <a title="WeFlash" href="http://www.gleichzeit.at/cms/index.php?id=61" target="_blank">„weFlash© &#8211; Revolution aus der Dose“</a>. Während die Generation Praktikum in unseren Kreisen bejammert wird, und kaum, dass soziale Netzwerke im Internet zur Gewohnheit geworden sind, fährt das Stück <a title="wiener-online: PressText" href="http://www.wiener-online.at/2011/05/kollektiv-kreativ/">des Kollektivs PressText</a> wie ein Newsflash mitten rein. „weFlash©“ ist eine Stückentwicklung ohne Regie, das heißt, die fünf Schauspieler Anya Deubel, Moritz Geiser, Timo Müller, Patrick Rothkegel und Ottilie Vonbank haben alle im Probenprozess eigene Text- und Stoffideen eingebracht und agieren sie auch in Person auf der Bühne aus. Das ist schon allein deshalb erstaunlich, weil solche hierarchiefreien Konstellationen am Theater sehr leicht an künstlerischen oder inhaltlichen Differenzen scheitern können.</p>
<p>Hier hingegen geht das Konzept auf erfrischende Weise auf. „weFlash©” tourt seit der Uraufführung im November 2009 durch den deutschsprachigen Raum und ist jetzt bis 21. März 2011 wieder <a title="Das OFF Theater" href="http://www.off-theater.at/" target="_blank">im Wiener OFF-Theater</a> zu sehen. PressText füttern die penibel gesammelten Stehsätze aus den beruflichen, sexuellen und tief menschlichen Träumen junger Gesellschaftstiere nicht nur mit sympathischen Cartoons (mit denen die Zeichnerin Lena Novotny live die Umbaupausen füllt), Tanzeinlagen und pointiert dargebotenen Sketches, sondern sogar mit einem Handlungsbogen, auf den sich alle Szenen beziehen.</p>
<p>Dieser dreht sich um die Entwicklung eines Energydrinks mit dem Namen weFlash (in Anlehnung an Myspace, iTunes etc.) und der Signalfarbe Violett, der die Zielgruppe der Verächter proletarischer Massenprodukte ansprechen soll. Neben einem TV-Spot gelingt das vor allem mittels eines Tricks: Das IT-Genie der Werbefirma speist die internen Bereiche der Medienagenturen mit gefälschten Infos über eine „violette Revolution”, die sich prompt zur Self-fulfilling Prophecy ausweiten. Auf einmal wird von Straßenschlachten berichtet, Schuhe werden geworfen, Autos angezündet, und keiner weiß, warum. Es ist ein Witz am Rande, dass die 2009 entstandene Produktion bei ihrer Wiederaufnahme plötzlich tagesaktuell die Ereignisse in Libyen und Umgebung wiederzuspiegeln scheint.</p>
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		<title>Jobs Teilung</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 07:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Kröß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Mastermind]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Apple und Steve Jobs – oder besser Steve Jobs’ Apple. Kein anderes Unternehmen ist so mit seinem Chef verbunden wie er. Tatsächlich ist Apple ohne Jobs für viele nicht vorstellbar&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/03/jobs-teilung/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/02/Jobs_Teilung.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13373" title="Jobs_Teilung" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/02/Jobs_Teilung-300x261.jpg" alt="" width="300" height="261" /></a>Apple und <a title="wiener-online: Steve Jobs" href="http://www.wiener-online.at/2010/07/der-begnadete-mistkerl/">Steve Jobs</a> – oder besser Steve Jobs’ Apple. Kein anderes Unternehmen ist so mit seinem Chef verbunden wie er. Tatsächlich ist Apple ohne Jobs für viele nicht vorstellbar, weshalb es auch nicht erstaunt, dass die Nachricht über seinen erneuten krankheitsbedingten Rückzug Mitte Jänner hohe Wellen schlug. In einer E-Mail (siehe unten) an alle Mitarbeiter verkündete er seinen breits dritten Rückzug in den vergangenen zehn Jahren – diesmal auf unbestimmte Zeit. Der Aktienkurs sank, trotz der Veröffentlichung von Rekordumsätzen am Vortag, binnen weniger Minuten um knapp acht Prozent. Viele Analysten sehen für die Zukunft Apples schwarz, sollte er nicht zurückehren, schließlich sei Jobs zu komplex, als dass ihn eine Person ersetzen könnte. Seit geraumer Zeit jedoch bildet sich um Jobs ein Vierergespann, dass sein Vermächtnis weiterführen kann.</p>
<h4>Die Vier aus dem Hintergrund</h4>
<p>Angeführt wird es von Tim Cook, der als Chief Operating Officer seit 13 Jahren im Hintergrund für den effizienten Ablauf und den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens sorgt. Er schrumpfte die Lagerkapazitäten, erhöhte den Umsatz und stabilisierte Apples Finanzen. Er war auch maßgeblich für große Verträge mit der Musikindustrie und Hollywood verantwortlich und sicherte so den Aufbau von iTunes als Medienplattform. Der preisgekrönte Chefdesigner Jonathan Ive ist der Kopf hinter den kreativen Designs von Apple. Er kreierte den ersten iPod und seine Design- Ideen werden von der gesamten Konkurrenz beneidet und kopiert. Softwareentwickler Scott Forstall ist hauptverantwortlich für die Entwicklung der iOS-Software, die im iPhone, dem iPad und den neuen iPods zum Einsatz kommt und das Kernstück zukünftiger Produkte bildet. Der letzte im Bunde ist Marketingchef Phil Schiller, der Apple innerhalb weniger Jahre aus einem zunehmend tristen Nischendasein auf den Massenmarkt katapultiert hat.</p>
<h4>Überlebt die Inspiration?</h4>
<p>Gemeinsam verkörpern diese vier Manager verschiedene Aspekte Jobs’ – Cook als verhandlungsstarker, effizienter und autoritärer Manager, Ive als begnadeter Designer, Forstall als pragmatischer Entwickler und Schiller als charismatischer Verkäufer. Nur die Inspiration Jobs’, die ist schwer ersetzbar – auch durch diese vier.</p>
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		<title>Die Revolution, die aus der Küche kommt</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/01/die-revolution-die-aus-der-kuche-kommt/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 22:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Prazak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Biosprit]]></category>
		<category><![CDATA[Biotechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Bioterror]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Genmais]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Garage in die Küche: Während die heutigen IT Giganten wie Apple oder Microsoft einst in Garagen gegründet wurden, könnte die nächste große wirtschaftliche und gesellsch&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/01/die-revolution-die-aus-der-kuche-kommt/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10269" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-10269" title="Markus Schmidt (Foto: David Payr)" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/01/schmidt_c_payr-300x225.jpg" alt="Markus Schmidt (Foto: David Payr)" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Foto: David Payr</p></div>
<p><strong>Von der Garage in die Küche:</strong> Während die heutigen IT Giganten wie Apple oder Microsoft einst in Garagen gegründet wurden, könnte die nächste große wirtschaftliche und gesellschaftliche Revolution in Küchen und Hinterzimmer-Labors entstehen: Die Synthetische Biologie will neue Materialien, Medikamente und Treibstoffe entstehen lassen. Der Österreicher Markus Schmidt ist einer der wenigen anerkannten Experten auf diesem Gebiet, er ist Forscher im <a title="Gen Au Programm" href="http://www.gen-au.at">„Gen-Au“-Programm</a> und sprach vor der US-Bioethik-Kommission.</p>
<p><strong>Herr Schmidt, wovor fürchten Sie sich?</strong> Ich fürchte mich nicht. Aber es gibt Bereiche in der Synthetischen Biologie, in denen das Risikopotenzial höher ist. Das wird aber nicht wie ein Tsunami über uns hereinbrechen, es geht langsam.</p>
<p><strong>Welche Schreckgespenster könnten real werden?</strong> Bioterror ist ein reales Schreckgespenst. So konnte die Spanische Grippe rekonstruiert werden, indem man Tote aus Permafrostböden ausgegraben hat und das eingefrorene Virus entnommen hat. Durch die jetzt mögliche DNA-Synthese konnte diese furchtbare Grippe wieder hergestellt werden. Das heißt: Jede Erbinformation eines Virus, die im Computer vorhanden ist, kann heute nachgebaut werden. Es wurden aber schon Gegenmaßnahmen eingeleitet, so sollen Firmen, die DNA-Synthese anbieten, bei einer Bestellung checken, was genau gewünscht wird und wer es bestellt. Ein Problem könnte aber sein, dass Bestellungen so aufgesplittet werden, dass man nicht nachvollziehen kann, was letztlich rauskommt. Die Gefahr des Bioterrors ist gering, aber doch vorhanden.</p>
<p><strong>Was ist zu befürchten in der Synthetischen Biologie?</strong> Dass man sich gar keine Gedanken macht zur Sicherheit oder dass es andererseits zu einer zu starken Regulierung kommt. Radikale Industrievertreter wollen alles, radikale Gegner wollen alles verhindern. Es ist meine Befürchtung, dass es keine vernünftige Diskussion gibt.</p>
<p><strong>Und die Gefahr durch Hobby-Biologen?</strong> Heute beginnen auch Leute ohne jahrelange Erfahrung, neue biologische Systeme zu bauen. Es ist aber die Frage, wer diese neue Bewegung der Do-it-yourself-Biologen kontrolliert. Das sind ja Bio-Hacker im positiven Sinne, aber doch auch unter Umständen nicht ungefährlich, weil sie sich nicht in einem institutionellen Kontext befinden. Wir müssen einen Weg finden, deren Kreativität zu nutzen, ohne dass die sich selbst oder andere gefährden. Es ist zu früh, um zu sagen, ob diese Open-Source-Biologie Erfolg hat. Es wäre schade, das jetzt abzuwürgen.</p>
<p><strong>In Filmen wie Splice werden Ängste, etwa vor neuen Lebewesen, sehr plakativ umgesetzt.</strong> <a title="YouTube: Splice Trailer" href="http://www.youtube.com/watch?v=t6o_Vl2f07Q">Splice</a> ist nicht der erste Film zur Synthetischen Biologie. Im Prinzip geht es in solchen Filmen immer um die gleichen Ideen, etwa dass die Technologie schnell wächst und sich schließlich gegen ihren Schöpfer wendet. Filme eignen sich aber sehr gut um Diskussionen über neue Technologien anzuregen. Wir veranstalten im Mai 2011 das erste Synthetische Biologie Science-, Art- and Filmfestival im Naturhistorischen Museum in Wien.</p>
<p><strong>Meist gibt es am Anfang neuer Technologien ja solche Extreme, weshalb sollte es in der Biologie anders sein?</strong> Es stimmt, wir brauchen uns nur die grüne Gentechnologie (Stichwort Genmais) ansehen: Da ist in Österreich mittlerweile kaum eine sachliche Diskussion möglich. Die rote Gentechnologie (Stichwort Impfstoffe) hingegen ist akzeptiert.</p>
<p><strong>Ist Österreich also bei der synthetischen Biologie ein Vorreiter in negativer Hinsicht?</strong> Wir könnten auch in positiver Hinsicht ein Vorreiter werden. In Salzburg haben Schüler mit einem Synthetischen Biologie-Projekt für den Klimaschutz einen Innovationspreis für ein spezielles Energiespar-Modell gewonnen.</p>
<p><strong>Die synthetische Biologie ist als Fach jung, es dominieren auch die jungen Forscher. Weshalb?</strong> Das kommt daher, dass es ein interdisziplinäres Feld ist, in dem sich ständig etwas Neues auftut. Daher sind hier auch viele junge Forscher zu finden. Wissenschaftler im Alter von Mitte bis Ende 30 müssen sich etablieren, da ist der Innovationsdruck höher als bei den gesetzten Kolleginnen und Kollegen. Beim bekannten iGEM in Boston ist das Durchschnittsalter 18 bis 20. Diese Forscher sind unvoreingenommen, die haben keine Hemmungen, das Ingenieurswesen in die Biologie einzubauen.</p>
<p><strong>Die Sicherheitsdebatte ist die eine Seite, die andere die Kommerzialisierung. Sind die Labors der Biologen das, was einst die Garagen für die heutigen IT -Konzerne waren?</strong> Der Erfolg der IT ist einmalig, aber das 21. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Biotechnologie. Es könnte sein, dass es zu ähnlichen Erfolgen kommt. Es sind jedenfalls schon kommerzielle Umsetzungen sichtbar, allen voran BioTreibstoffe. Das Energiethema wird speziell in den USA sehr forciert. Auch der medizinische Einsatz ist in Sicht, etwa die Erzeugung von Insulin mit Zellprothesen. Die Firma Hematech forscht an Kühen, denen das Immunsystem des Menschen installiert wurde. Ein weiteres Feld ist die Materialforschung: So können Polymere, also Biokunststoffe, gebaut werden, die nicht aus Erdöl hergestellt wurden und biologisch abbaubar sind.</p>
<p><strong>Die Parallelen zur Nanotechnologie sind unübersehbar: Technologien mit Zukunftspotenzial, aber auch von Panikmache umweht.</strong> Ja, die Parallelen sind da. In beiden Fälllen handelt es sich um eine Art Rorschachtest für die Gesellschaft. Es sind Kristallationspunkte für gesellschaftliche Debatten, für gesellschaftliche Ängste. Es ist Aufgabe der Wissenschaft, sowohl den Hype als auch die Panikmache zu verhindern.</p>
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		<title>Die Insel</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2010/10/die-insel/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 06:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Mutig in die neuen Zeiten! Unser Beitrag zum Nationalfeiertag: Ein Comic-Special von Carla Müller (Text), Heinz Wolf (Zeichnungen) und Shooft (Farbe).

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mutig in die neuen Zeiten! Unser Beitrag zum Nationalfeiertag: Ein Comic-Special von <a href="http://www.flowgold.com">Carla Müller</a> (Text), Heinz Wolf (Zeichnungen) und Shooft (Farbe).<br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-7976" title="Die Insel - Seite 1" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2010/10/Die-Insel-Seite-1.jpg" alt="" width="630" height="892" /></p>
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		<title>Stirbt das Web?</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 08:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Kröß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Web20]]></category>
		<category><![CDATA[WIRED]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ein Knall, der die moderne Welt erschütterte. Kurz nach der Jahrtausendwende war die Dotcom-Blase lautstark geplatzt; für die World Wide Web-Fantasten eine Watsch’n, vo&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2010/10/stirbt-das-web/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-7395  alignleft" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2010/10/webisttot-285x300.jpg" alt="Totekopf auf rotem Hintergrund" width="285" height="300" /><strong>Es war ein Knall,</strong> der die moderne Welt erschütterte. Kurz nach der Jahrtausendwende war die Dotcom-Blase lautstark geplatzt; für die World Wide Web-Fantasten eine Watsch’n, von der sie sich lange nicht erholten. Viele Start-Up-Unternehmen, mit hohen Erwartungen und Milliarden gehypt, wurden von der Bildfläche gefegt, und selbst etablierte Konzerne mussten zur Kenntnis nehmen, dass sich ihre überzogenen Hoffnungen im besten Fall in Kollateralschäden verwandelt hatten. Das Vertrauen in die Zukunft des Netzes verblasste, und erste Nachrufe wurden verfasst. Doch als sich der Rauch gelegt hatte, stieg das Web in der Version 2.0 mit frischem Wind und technischen Innovationen wie Phönix aus der Asche.</p>
<p><strong>Trotz des neuen Aufschwungs</strong> des Webs und seiner Etablierung als wichtigstes Medium unserer Zeit, wird alle paar Jahre mit geradezu masochistischer Lust in der großen Spekulationskiste gewühlt und an einem neuen Untergangsszenario für das Web gebastelt. Von den großen Meinungsmachern über Konzernchefs, Journalisten und Bloggern bis hin zu</p>
<p><strong>Nerds und Twitter-Celebrities</strong> – niemanden lässt dieses Thema kalt, und alle haben dazu eine Meinung. Den neusten Beitrag zu dieser Debatte lieferte kürzlich das renommierte <a href="http://www.wired.com/">Magazin WIRED</a>. Mit dem nach Aufmerksamkeit heischenden Titel: <a href="http://www.wired.com/magazine/2010/08/ff_webrip/all/1">„Das Web ist tot. Lang lebe das Internet“</a> setzen die Autoren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Anderson_%28Journalist%29">Chris Anderson</a> und Michael Wolff in ihrem Essay auf einen kalkulierten Schockeffekt.</p>
<p><strong>Bereits der Titel</strong> spielt auf eine Tatsache an, die vielen Menschen nicht immer bewusst ist. Das Internet und das Web sind keine Synonyme, werden im alltäglichen Sprachgebrauch aber oft gleichgesetzt. Tatsächlich ist das Internet ein großes, globales, digitales Netz, das im Prinzip lediglich für den Datenverkehr von A nach B sorgt. Das Web allerdings ist im Internet nur einer von vielen Diensten und stellt eine Ansammlung von Webseiten dar, durch die wir mit unseren Browsern surfen. Auch E-Mails, Filesharing und Torrents zum Download von Musik und Videos, Chats, Voice-Over-IP Telefone und Streaming Videos sind für uns alltägliche Internet-Anwendungen, zählen aber eigentlich nicht zum WWW.</p>
<p><strong>Die Autoren von WIRED</strong> haben nun die Theorie aufgestellt, dass das Web Stück für Stück an Bedeutung verlieren und letztlich in der Versenkung verschwinden wird. Sie stützen sich dabei auf eine neue Studie, die in den vergangenen zehn Jahren einen Rückgang des Web-Anteils am gesamten Internetverkehr festgestellt hat. Waren um das Jahr 2000 noch 50 Prozent des weltweiten Datenverkehrs auf das Konto des Webs gegangen, rutschte es knapp 10 Jahre später auf unter 25 Prozent. Neben der zunehmenden Bedeutung von Downloadservices werden in dem Essay hauptsächlich Smartphones und Tablet-PCs für diesen Umbruch verantwortlich gemacht. Die in ihnen integrierten Apps – speziell programmierte Miniprogramme – umgehen das Web und greifen direkt über das Internet auf Inhalte zu.</p>
<p><strong>Für Anderson und Wolff</strong> steht fest, dass der Browser zu Gunsten der Apps in den Hintergrund treten wird, da diese Informationen zielgenauer und schneller darstellen können. Nicht länger würden die Menschen nach Informationen suchen und auf Entdeckungsreise gehen, sondern erwarten, dass die relevanten Informationen zu ihnen kommen. Der Browser sei dafür weniger geeignet, als speziell für einen Zweck programmierte Applikationen. Bequemlichkeit komme vor Freiheit – Geschwindigkeit komme vor Flexibilität. Das sei die zentrale Prämisse und ausschlaggebend für den Tod des Webs, so die Autoren.</p>
<p><strong>Ihre Schlussfolgerungen</strong> zeichnen ein düsteres Zukunftsbild, in der wir uns alle freiwillig der Freiheit des offenen Webs berauben und es dem Kapitalismus übergeben. Im Gegensatz zum offenen Web werden die Applikation und ihre Schnittstellen schließlich von Unternehmen kontrolliert und gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt. Warum wir uns das freiwillig antun werden? „Obwohl wir intellektuell die absolute Freiheit zu schätzen wissen“, postulieren Anderson und Wolff, „entscheiden wir uns am Ende des Tages doch für die Bequemlichkeit“. Sie veranschaulichen dieses Szenario etwa am Beispiel des populären iTunes-Store: Obwohl Musik, Filme und Fernsehserien auch gratis im Netz geladen werden kön- nen, zahlt die Mehrheit lieber ein paar Euro, um diese bequem und zuverlässig in Apples Plattform herunterladen zu können. Je älter die Zielgruppe, desto größer ist die Bereitschaft, sich statt der Freiheit für die Abhängigkeit zu entscheiden.</p>
<p><strong>Das Szenario hat natürlich</strong>, auch dank der provokanten Formulierungen, starke Reaktionen in der Internetgemeinde ausgelöst. Während bei vielen die Thesen nur ein gequältes Lächeln hervorzaubern, sind manche regelrecht verärgert darüber, wie WIRED seine Argumentation aufgebaut hat. Das populäre Blog „Boing Boing“ rechnet etwa vor, dass sich die Datenmenge im Internet innerhalb der vergangenen fünf Jahre versiebenfacht hat. Der Anteil, den das Web dabei hat, ist zwar um die Hälfte geschrumpft, aber dennoch in absoluten Zahlen von 10 Terrabyte auf 1.000.000 Terrabyte gestiegen. WIRED interpretiert die Zahlen also zu ihrem Vorteil und lässt dabei das große Ganze außer acht.</p>
<p><strong>Weiters gehen sie offensichtlich davon aus</strong>, dass in Zukunft jeder Mensch über ein App-fähiges Gerät auf das Internet zugreifen wird. Zwar steigt die Zahl der Smartphone-User rapide an, und der Tabletmarkt ist gerade erst im Entstehen, aber eine Ablösung von Computer mit offenen Browsern ist noch lange nicht in Sicht. Jack Schofield, Journalist beim Branchenmagazin ZDNet, argumentiert, dass Apps nur eine temporäre Zwischenlösung für mobile Endgeräte sind. Diese würden im Moment nur jenen Zeitraum überbrücken, den mobile Geräte brauchen, um an Leistungsfähigkeit gegenüber PCs aufzuholen. Am Ende des Weges werde immer der Browser stehen und Apps würden wieder in der Verse- kung verschwinden.</p>
<p><strong>Die Diskussion ist also keineswegs vorbei.</strong> Auch wenn sich WIREDs Argumentation auf dünnem Eis bewegt, sie wirft doch neue und spannende Fragen auf. Wie sehr stehen die Interessen des Marktes dem offenen Web gegenüber? Wie weit kann sich der Kapitalismus im Web ausdehnen und Kontrolle über die wichtigen Schnittstellen erlangen? Diese Fragen schreien danach beantwortet und diskutiert zu werden. Die von WIRED plakativ formulierte These „Das Web ist tot. Lang lebe das Internet“ wurde aus den Tiefen des Web in Anlehnung an Mark Twain bereits lautstark und unisono beantwortet: „Die Gerüchte über das vorzeitiges Ableben des World Wide Webs sind stark übertrieben.“</p>
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		<title>Daten her!</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 06:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Tag als das Wasser kam, ging Jerry Kennedy gleich drei Mal in die Badewanne. Wir schreiben das Jahr 2004 und Kennedy, amerikanischer Staatsbürger, hatte die ersten 54 Jahre sei&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2010/07/daten-her/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4792" class="wp-caption alignleft" style="width: 388px"><a rel="attachment wp-att-4792" href="http://www.wiener-online.at/2010/07/daten-her/opendata1/"><img class="size-full wp-image-4792 " title="opendata1" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2010/07/opendata1.jpg" alt="" width="378" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Illustration: Renate Stoica</p></div>
<p>Am Tag als das Wasser kam, ging Jerry Kennedy gleich drei Mal in die Badewanne. Wir schreiben das Jahr 2004 und Kennedy, amerikanischer Staatsbürger, hatte die ersten 54 Jahre seines Lebens ohne Anschluss an das Wasserleitungsnetz verbracht. Nicht, weil es in <a href="http://maps.google.at/maps?hl=&amp;q=Zanesville,+Ohio&amp;rlz=1B3GGIC_de___AT340&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;hq=&amp;hnear=Zanesville,+OH,+USA&amp;gl=at&amp;ei=xXJBTJaCB9-TOISr0ZoN&amp;sa=X&amp;oi=geocode_result&amp;ct=title&amp;resnum=1&amp;ved=0CBkQ8gEwAA">Zanesville, Ohio</a> keine Leitungen gab – es gab sie bloß nicht für Schwarze. Während Kennedys weiße Nachbarn längst eine Waschmaschine ihr eigen nannten, wartete Kennedy mit dem Wäschewaschen immer auf den nächsten Regenguss. Sie haben richtig gelesen: 2004.</p>
<p>Das sollte sich ändern, als ein Anwalt aus Washington einen Blick auf die Stadtdaten warf: Welche Häuser der Stadt hatten Leitungen? Wo hatten sich schwarze, wo weiße Bewohner angesiedelt? Die Korrelationen waren zu aussagekräftig, um länger ignoriert zu werden. Die Folge: Ein Gerichtsurteil, das die Stadt zwang, endlich Wasser für alle zur Verfügung zu stellen. Plus 10,9 Millionen Dollar Schmerzensgeld.</p>
<p>Dieser Erfolg lässt sich auf ein simples amerikanisches Gesetz zurückführen. Nein, nicht Bürgerrechte oder Gleichbehandlung, sondern auf den<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Freedom_of_Information_Act_%28United_States%29"> <em>Freedom of Information Act</em></a>, der jedem Bürger das Recht gibt, sämtliche Regierungsdaten einzusehen. Sobald Daten erhoben werden, müssen sie der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, seien es nun Wasserleitungsdaten, Ethnizitäten oder bloß die Anzahl von McDonalds Restaurants in Schulnähe.</p>
<p>„Das ist auch richtig so“, bekräftigt Open-Data-Experte <a href="http://wissenbelastet.com">Max Kossatz</a>, „Alle Informationen, die von einer Regierung gesammelt werden, sind durch öffentliche Gelder finanziert. Im Gegenzug müssen sie der Öffentlichkeit auch uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Diese Daten betreffen uns alle: Umweltdaten, Verkehrsdaten, Finanzdaten, Parteienförderung, Luftfahrtsdaten etc.“</p>
<p>Dabei geht es gar nicht um das Veröffentlichen von Staatsgeheimnissen. Im Grunde <span style="text-decoration: underline;">sind </span>alle diese Daten bereits öffentlich. Die Geodaten von Wien etwa sind ja keine Verschlusssache. Sie werden jedoch nicht gratis zur Verfügung gestellt, sondern an Firmen verkauft, die Karten herstellen. Diese erwerben dadurch das Recht, sie weiterzuverkaufen und die Stadt Wien verdient dabei ein bisschen Taschengeld. „Als Bürger zahle ich dann aber zweimal für die Daten; erst durch mein Steuergeld für ihre Erhebung und dann muss ich sie kaufen, wenn ich sie nutzen will“, sagt Kossatz.</p>
<p>Damit keine Missverständnisse aufkommen: Niemand ist der Stadt ihre Einkünfte neidig. Es hat sich nur gezeigt, dass Daten, die der Öffentlichkeit gratis und ohne Copyright-Einschränkungen zur Verfügung stehen, über Umwegrentabilität weitaus mehr Geld in die Stadtkassa fließen lassen, als jene, die eifersüchtig gehortet und nur an ausgewählte Geschäftspartner verkauft werden. Das belegen Erfahrungen aus England, wo seit kurzem sämtliche erhobenen Daten öffentlich zugänglich sind. „Daten sind in ihrer reinen Form stinklangweilig“, sagt Internet-Erfinder <a href="http://www.w3.org/People/Berners-Lee/">Tim Berners-Lee</a>, der gemeinsam mit dem damaligen Premierminister Gordon Brown das Projekt <a href="http://data.gov.uk/">„Data Government U.K.“</a> auf Schiene brachte, „Aber sie tragen ganz wesentlich dazu bei, was in unserem Leben geschieht. Und wenn man Daten kreativ miteinander in Beziehung setzt, öffnet man die Schleuse für eine ungeahnte Vielfalt von Projekten. Genau an diesem Punkt stehen wir gerade: Wir fordern alle Regierungen auf, ihre unbearbeiteten Rohdaten zur Verfügung zu stellen. Es gibt genug Leute da draußen, die damit arbeiten wollen – auch wenn es keine unmittelbare Rendite für sie gibt.“</p>
<p>Beispiel gefällig? Einer der ersten Datensätze, die in England online gingen war eine Statistik über Fahrradunfälle. Unnötig und uninteressant könnte man meinen. Weit gefehlt. Innerhalb weniger Stunden (!) nach der Veröffentlichung hatte bereits jemand eine Integration dieser Daten mit Google Maps programmiert, sodass die Strecken mit der größten und jene mit der geringsten Unfallwahrscheinlichkeit klar sichtbar wurden. Und Menschen begannen ihre tägliche Arbeitsroute danach zu richten.</p>
<p>Kossatz: „Man weiß im Vorhinein nie, welche Daten im herkömmlichen Sinne »sinnvoll« sind. Aber je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto mehr kann man damit anfangen. Auch bei Wikipedia hat am Anfang niemand geglaubt, dass das sinnvoll ist&#8230;“</p>
<p>Gerade mit Geodaten gibt es inzwischen die unglaublichsten Beispiele. Vor allem, weil die USA unter dem Motto <a href="http://www.appsfordemocracy.org/">„Apps for Democracy“</a> einen Innovations-Wettbewerb ausgerufen hat – Projekte über Hygienestandards in Restaurants (<a href="http://eat.clean.ly">http://eat.clean.ly</a>) bis zur ökonomischeren Parkplatzsuche (<a href="http://www.parkshark.mobi">www.parkshark.mobi</a>) waren die Folge. Und in New York finden Sie seither auch leichter einen Hundepark, wenn sie mit Bonzo Gassi gehen wollen (<a href="http://www.heywalkies.com">www.heywalkies.com</a>).</p>
<p>Wenn Geodaten der Anfang sind, so sind Finanzdaten die Ausbaustufe. Gerade hier zeigt das Parade-Beispiel der englischen Regierung, was bei vorhandenem politischen Willen alles möglich ist. „Ich glaube, dass das Offenlegen von Finanzdaten einen großen Impact hat!“ meint Kossatz, „Momentan ist es so, dass ich Steuern einzahle, aber wohin mein Geld fließt und was damit passiert, ist nicht nachvollziehbar. Mit der Offenlegung der Daten wird all das transparenter. Für die Politik, für den Staat ist das wichtig, um seine Existenz zu berechtigen, um wieder einmal zu zeigen, warum es ihn eigentlich gibt und was er tut.“</p>
<p>Kein Wunder also, dass sich die britische Seite <em>Where does my money go?</em> (<a href="http://www.wheredoesmymoneygo.org">www.wheredoesmymoneygo.org</a>) regen Interesses erfreut. „Wenn sich das auch nicht auf das Wahlergebnis auswirkt, so wirkt es sich mittelfristig auf die Politikverdrossenheit, auf die Wurschtigkeit der Bevölkerung aus.“</p>
<p>In Österreich kann man davon nur träumen. Zwar gibt es Initiativen, die sich um Datenfreigabe bemühen, die Beharrungswiderstände sind aber enorm. Diese Erfahrung schildert auch Berners-Lee: „Leute in staatlichen Einrichtungen sind oft versucht, ihre Daten für sich zu behalten. Wir nennen das Datenbank-Umarmung (<a href="http://www.ted.com/talks/tim_berners_lee_on_the_next_web.html">&#8220;database hugging&#8221;</a>). Sie umarmen Ihre Datenbank und möchten sie nicht gehen lassen, bevor Sie eine wunderschöne Website dafür erstellt haben. Auf einer schönen Website sind die Daten aber meist nicht für andere Anwendungen verwertbar. Erstellen Sie ruhig eine schöne Website, aber zunächst geben Sie uns die unverfälschten Daten!“ Hierzulande möchte man diese Aufforderung gerne der Apothekerkammer zurufen. Die haben zwar schön säuberlich alle Nachtapotheken auf ihrer Website, aber die Daten sind nicht maschinenlesbar, sprich, nicht verwertbar, wenn jemand beispielsweise eine iPhone Applikation über Nachtapotheken programmieren will. Letzteres ist möglicherweise auch nicht im Interesse der Apothekerkammer, da man ja Traffic auf der eigenen Website haben möchte: Ein klassischer Fall von wirtschaftlichem versus öffentlichem Interesse&#8230;</p>
<p>Natürlich würde die völlige Freigabe der Daten in Österreich Geld kosten. Sie könnte aber Innovationen und völlig neue Geschäftsfelder ermöglichen.  „Daten“, so Berners-Lee, „sind unerschlossenes Potential. Die Zukunft des Internets heißt nicht mehr verknüpfte Dokumente, sie heißt verknüpfte Daten. Und diese Zukunft wird größer als wir uns heute vorstellen können.“</p>
<div>
<hr /></div>
<p><strong>DIE FAKTEN</strong></p>
<p>Unter <strong>Open Data</strong> versteht man die Copyright-freie Veröffentlichung, in maschinenlesbarer Form, von nicht personenbezogenen Daten eines Staates/einer Stadt/etc., deren Erfassung durch öffentliche Gelder finanziert wird. (<a href="http://wissenbelastet.com/2010/06/01/opendata-anwendungen/">Definition: Max Kossatz</a>)</p>
<p><strong>Open Data Initiativen in Österreich:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://gov.opendata.at/site/">Open Government Data Austria</a></li>
<li><a href="http://www.open3.at ">Open 3</a></li>
</ul>
<p><strong>Max Kossatz</strong> (<a href="http://wissenbelastet.com">http://wissenbelastet.com</a>)</p>
<p>War Mitte der 90er Jahre in New York federführend am Aufbau eines Internetproviders für Kulturschaffende beteiligt. Seit seiner Rückkehr nach Österreich in verschiedenen Aufsichtsrats-, Management- und Geschäftsführungspositionen im Bereich Internet, Mobile Services tätig, sowie Markt und Meinungsbeobachtung durch Analyse von Foren, Blogs, Webseiten und Social Communities.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Trendmodell “Coworking”: Arbeit sucht (Frei-)Raum!</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2010/07/coworking/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 20:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Boheme]]></category>
		<category><![CDATA[Gastkommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Digitale Boheme hat ein neues Steckenpferd: Coworking. Ein Hype aus Amerika oder eine echte Alternative zu herkömmlichen Arbeits(raum)konzepten? Spätestens im August we&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2010/07/coworking/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Digitale Boheme hat ein neues Steckenpferd: Coworking. Ein Hype aus Amerika oder eine echte Alternative zu herkömmlichen Arbeits(raum)konzepten? Spätestens im August werden wir es wissen: Da eröffnet in Wien <a href="http://www.sektor5.at/wp/?page_id=619">&#8220;Sektor 5&#8243;</a>, ein Coworking Space nach internationalem Modell. Yves Schulz ist einer der Betreiber. Was Coworking für ihn bedeutet, hat er für <strong>wienerpost</strong> in einem Gastbeitrag zusammengefasst. (Text: <a href="http://twitter.com/yvendive">Yves Schulz</a> / Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/coworkcentral/">CoworkCentral</a>, Flickr)</p></blockquote>
<p><a rel="attachment wp-att-4257" href="http://www.wiener-online.at/2010/07/coworking/cowork-central/"><img class="alignleft size-medium wp-image-4257" title="Cowork Central" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2010/07/Cowork-Central-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Coworking">Coworking</a> entstand in Amerika</strong> als Antwort auf die sich geänderten Anforderungen einer stetig steigenden Anzahl  von mobilen Arbeitern. Hochflexible Fachkräfte, die sich nicht festlegen können oder wollen, ein Büro zu mieten und für die eine Bürogemeinschaft ebenso nicht in Frage kommt, weil diese die geforderte Flexibilität nicht erfüll kann. Dazu kommt der Aspekt des „Allein-Daheim-Arbeiten“, bei dem der soziale Kontakt, das Reden, kurz der persönliche Austausch fehlt.</p>
<p><strong>Auf der Suche nach Alternativen</strong> führte dies zu dem Versuch in öffentlichen Räumen wie Kaffeehäusern (<a href="http://www.helge.at/wlan/">mit freiem WLAN</a>) zu arbeiten. Dort ist man dann zwar nicht mehr allein, aber doch wieder für sich, da dort kein Austausch stattfindet, die soziale Interaktion fehlt. So entstanden aus den Notwendigkeiten Tisch, Stuhl, Laptop, WLAN und soziale Interaktion im Kontext des gemeinsamen Arbeitens <a href="http://coworking.de/">die ersten Coworking Spaces</a>, um eine funktionale Umgebung anzubieten. Coworking im Sinne von „Gemeinsam-Arbeiten“ ist aber nicht nur auf Coworking Spaces beschränkt. Coworking kann in jedem Raum stattfinden, der diese Bedürfnisse erfüllt. Das heisst: Es finden sich beliebig viele, mobile Arbeiter zusammen und vereinbaren einen Zeitpunk und einen Ort (Kaffeehaus, Wohnung etc.), um dort den ganzen Tag gemeinsam zu arbeiten, jeder an seinem eigenen Projekt, abschließend mit einem gemeinsam verbrachten Abend.</p>
<p><strong>Diese Treffen nennen sich &#8220;Jellies&#8221;</strong> und stellen die ursprünglichste Form des Coworkings dar. Bei Jellies finden Leute aller Bereiche zusammen, Journalisten, Blogger oder Tennislehrer, die an diesem Tag einfach ihre Buchhaltung machen wollen. Das spiegelt auch den Anspruch von Coworking wieder: Jeder kann teilnehmen; keiner wird ausgeschlossen. Die Diversifikation aus so vielen Bereichen wie möglich schafft eine inspirierende und kreative Atmosphäre für jeden und es entstehen Synergien, die auf ‚normalem’ Wege nicht entstehen würden. Coworking ist darauf angewiesen, viele Menschen aus verschiedenen Sparten für gemeinsames Arbeiten zu begeistern. Außerdem spiegelt diese Form des Arbeitens viel der eigenen Einstellung zu Arbeit und Leben der jeweiligen &#8220;Coworker&#8221; wider.</p>
<p><strong>Coworking Spaces</strong> sind sogenannte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Third_place">&#8220;3rd Places&#8221;</a>, an denen soziales Leben mit Arbeit verbunden wird. Sie sind die konsequenteste Antwort auf die Ansprüche von flexiblen Arbeitern in einer sich verändernden Arbeitswelt. So sind aktuell 60% aller Unternehmen in Europa Einzelunternehmen ohne eigene Angestellte; ein Trend, der sich zeichnet seit einiger Zeit auch in Österreich abzeichnet. Tendenz wachsend. Die ‚Finanzkrise’ hat diese Entwicklung katalytisch beeinflusst, Unternehmen sind mehr und mehr bestrebt, ihren Mitarbeiterstamm zu verkleinern und Tätigkeiten auf flexible Arbeiter auszulagern.</p>
<p><strong>Das alles ist nur ein kleiner Ausschnitt</strong> aus dem, was Coworking ist, was es bedeutet, welchen Stellenwert es einnehmen wird. Er lässt vermuten und hoffen, dass Coworking nicht nur ein Trend ist, sondern zu einem festen Bestandteil in unserer Arbeitswelt wird. An dieser Stelle bleibt mir nur noch, das Buch <a href="http://wirnennenesarbeit.de/index.html?nr=20060928113212">„Wir nennen es Arbeit“ von Holm Friebe und Sascha Lobo</a> zu empfehlen, das die Hintergründe der sich abzeichnenden Änderungen der Arbeitswelt sehr gut beleuchtet. Mehr Informationen finden sich auf <a href="http://www.sektor5.at/wp/?page_id=619">unserer Website</a>! <em>[Anm.: und vielleicht im September-WIENER ;)]</em></p>
<p><code><script src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822/DE/wwwwienerpost-21/8001/59891bdc-bffc-424c-9292-0f4694f088cd" type="text/javascript"> </script> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fwwwwienerpost-21%2F8001%2F59891bdc-bffc-424c-9292-0f4694f088cd&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fwwwwienerpost-21%2F8001%2F59891bdc-bffc-424c-9292-0f4694f088cd&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></code></p>
<p><strong>Weiterlesen?</strong></p>
<ul>
<li>FOCUS (21.6.2010): <a href="http://www.focus.de/finanzen/karriere/existenzgruendung/tid-18375/coworking-spaces-zehnerkarte-fuers-buero_aid_511859.html">&#8220;Zehnerkarte fürs Büro&#8221;</a></li>
<li>Financial Times Deutschland (30.6.2010): <a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:coworking-einsame-freiberufler-arbeiten-zusammen/50132996.html">&#8220;Einsame Freiberufler arbeiten zusammen&#8221;</a></li>
<li>ZDF (20.2.2010): <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/1/0,3672,8037985,00.html">&#8220;Der gemietete Kollege&#8221;</a></li>
<li>The new York Times (20.2.2008): <a href="http://www.nytimes.com/2008/02/20/business/businessspecial2/20cowork.html?_r=2&amp;ex=1361250000&amp;en=dbd589ebb73df147&amp;ei=5090&amp;partner=rssuserland&amp;emc=rss&amp;oref=slogin">&#8220;They&#8217;re Working on Their Own, Just Side by Side&#8221;</a></li>
<li>Read Write Web (14.6.2010): <a href="http://www.readwriteweb.com/start/2010/06/co-working-sites-in-your-city.php">&#8220;Co-Working Sites in Your City&#8221;</a></li>
</ul>
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