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	<title>WIENER &#187; Volkstheater</title>
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	<description>Die offizielle Webseite des Wiener</description>
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		<title>Schottenbergs Ringen um Balance</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 06:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Prazak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Schottenberg]]></category>
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		<description><![CDATA[Wen erreichen Sie mit dem Theater heute noch angesichts der Konkurrenz durch Fernsehen, Internet und sonstiger medialer Dauerberieselung?
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/schotti.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-22092" title="schotti" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/schotti-300x294.jpg" alt="" width="300" height="294" /></a><strong>Wen erreichen Sie mit dem Theater heute noch angesichts der Konkurrenz durch Fernsehen, Internet und sonstiger medialer Dauerberieselung?</strong></p>
<p>Es ist schwieriger geworden, junge Menschen zu erreichen – die Konkurrenz durch die neuen, geilen Medien ist groß. Prinzipiell kann man bei einem Menschen Lernfähigkeit voraussetzen, ein Trieb, den man enttäuschen oder fördern kann. Aber wie weckt man das Interesse? Die Kriterien heute sind andere als vor 100 oder 150 Jahren. Je greller die Angebote anderer Medien sind, desto kräftiger wirkt das Entschleunigungspotential des Theaters. Die Bedächtigkeit, die zunächst als Nachteil empfunden wird, wird zu seiner Stärke, sie lässt den Atem anhalten, die Gedanken durchlüften. Die schnellen Medien bieten Erstbefriedigung. Theater aber hat einen speziellen, kostbaren Wert. Menschen brauchen die Handschriftlichkeit eines solchen Mediums.</p>
<p><strong>Und zwar Menschen jeden Alters?</strong></p>
<p>Ja, jeden Alters. Es beginnt bei den ganz Jungen. Wir haben sehr viele junge Zuseher. Das hängt mit der Bandbreite und mit der Vielfarbigkeit unseres Angebots zusammen. Der Appetit auf unser Haus kommt auch durch regelmäßige Veranstaltungen wie Diskussionen, Kabarett, Konzerte oder Clubbings.</p>
<p><strong>Aber an den grundlegenden Themen des Theaters hat sich doch nichts geändert?</strong></p>
<p>Wir leben in einer Zeit, wo Zwischenüberschriften fettgedruckt sind. Der Artikel wird dann meist nicht mehr gelesen. Man informiert sich innerhalb weniger Sekunden, nimmt vier Worte auf – es ist eine hastige Befriedigung. Theater aber ist dazu da, den ganzen Artikel lesen zu lassen.</p>
<p><strong>Trotzdem muss auch das Theater zunächst die Aufmerksamkeit des Publikums erregen, also in gewisser Weise marktschreierisch sein.</strong></p>
<p>Das ist dem Medium implizit. Es muss vorlaut und frech sein. Deswegen unterscheidet sich unser Haus ja auch von anderen Theatern. Theater ist ein politisches Medium.</p>
<p><strong>Was soll der Zuschauer im Theater: Nachdenken, sich unterhalten, etwas zum Diskutieren finden?</strong></p>
<p>All das, ja. Deshalb haben wir die Rote Bar erfunden, ein Raum, in dem man sich nach der Vorstellung so vieles von der Seele quatschen kann, gemeinsam mit den Schauspielern, indem man ein Glas Wein trinkt, einer Diskussion über das soeben Gesehene beiwohnt oder einfach nur gute Musik hören kann. Wir sind keine Missionare. Aber wir können die Welt zur Diskussion stellen, hinterfragen. Das ist schon sehr viel.</p>
<p><strong>Und mit welchen Stücken kann man mehr hinterfragen als mit anderen? </strong></p>
<p>Mit allen Stücken, die berühren, deren Geschichten emotional funktionieren. Das kann ein Brecht genauso sein wie ein Nestroy oder, wie jetzt, „Harold und Maude“.</p>
<p><strong>Harold und Maude ist auch als Film bekannt – welchen Einfluss hat das Kino auf das Theater?</strong></p>
<p>Es erfordert von uns eine noch größere Qualität, Kino ist unser direkter Konkurrent um die Gunst des Publikums. Zu uns kommen ja nur die besten Filme, etwa ein Lars von Trier, ein Woody Allen, ein Scorsese … die großen Meister eben. Mit ihnen müssen wir uns messen. Und: Eine Kinokarte kostet zwölf Euro, bei uns muss man tiefer in den Säckel greifen, wir sind ein teureres Endverbrauchermedium. Theater müsste ungleich höher subventioniert sein, um billigere Karten am Markt zu haben. Bei uns kostet die teuerste Karte 43 Euro, im Gartenbau-Kino sieht man den neuesten Woody Allen um 12 Euro.</p>
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		<title>Sie kommen! „Spargel“ am Volkstheater</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 13:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Thomas Pesl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Christina Hommel]]></category>
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		<category><![CDATA[Günther Wiederschwinger]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Frieb]]></category>
		<category><![CDATA[Rumänien]]></category>
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		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterkritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Jaja, die Ausländerthematik. Es ist halt schwer, auf einen grünen Zweig zu kommen. Die einen haben ja nichts gegen die anderen, finden aber, sie sollten sich wenigstens anpassen&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2010/12/sie-kommen-%e2%80%9espargel%e2%80%9c-am-volkstheater/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9325" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-9325" title="Spargel / Volkstheater" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2010/12/spargel-300x200.jpg" alt="Im Supermarkt der weiten Welt. Rainer Frieb und Dominik Warta in &quot;Spargel&quot; (Foto: Marko Lipuš)" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Im Supermarkt der weiten Welt. Rainer Frieb und Dominik Warta in &quot;Spargel&quot; (Foto: Marko Lipuš)</p></div>
<p><strong>Jaja, die Ausländerthematik.</strong> Es ist halt schwer, auf einen grünen Zweig zu kommen. Die einen haben ja nichts gegen die anderen, finden aber, sie sollten sich wenigstens anpassen. Die anderen haben meistens wesentlich gröbere Probleme, meinen es aber eh gut. Und so wird munter aneinander vorbei geredet.</p>
<p><strong>Die rumänische Dramatikerin</strong> Gianina Carbunariu hat diese Situation, die wahrscheinlich keinem Land Europas unbekannt ist, in ihrem neuesten Stück „Spargel“, einem Auftragswerk des Volkstheaters, ironisch verknappt und formal auf die Spitze getrieben. In einem Supermarkt in Großbritannien, kurz vor Ladenschluss streifen zwei Männer durch die Regalreihen und monologisieren – innerlich. Der Jüngere ist aus Rumänien als Gastarbeiter im Spargelerntebetrieb immigriert und lebt in einer Wohnmobil-WG, der Ältere hat Angst vor den Polen (etc.) und liebäugelt mit dem Erwerb einer Immobilie an der bulgarischen Schwarzmeerküste, weil dort ja alles viel billiger sei. Die beiden heißen Dani bzw. George, was wir aber nur aus dem Personenverzeichnis erfahren.</p>
<p><strong>Das Stück entstand in zwei Phasen.</strong> Im März 2010 lief es in der Uraufführungsreihe „GO WEST?“ als Dramolett. Daraufhin wurde Carbunariu gebeten (eher widerwillig, wie einem Interview im Programmheft zu entnehmen ist), das Stück zu verlängern und um zwei Figuren zu erweitern. Geworden sind es gut aufgelegte Security-Verantwortliche, in deren Konversation dem globalen Problem noch ein kosmisches hinzugefügt wird: die Außerirdischen, die früher oder später unweigerlich über uns herfallen werden.</p>
<p><strong>Eine wenn auch nicht unbedingt zwingende,</strong> so doch schlüssige Entscheidung, wie man sich bei der Uraufführung in der Regie von Christina Hommel im Schwarzen Salon des Volkstheaters nun überzeugen konnte. Die ovale Probebühne unterm Dach des Hauses wird bevorzugt für Lesungen oder Monologe verwendet, also für alles, was nicht sehr viel Platz in Anspruch nimmt. Bei „Spargel“ haben Hommel und ihre Ausstatterin Katja Rotrekl das Ei weitest möglich ausgereizt, aber gerade so, dass die Schale nicht zerbirst – wobei ihr die Figuren der Wachmänner (adäquat entspannt gespielt von Simon Mantei und Günther Wiederschwinger) sehr zupass kommen. Durch die symmetrische Verteilung der beiden, besonders in den vielen Szenen, da sie nichts zu sagen haben, wird tatsächlich mehr räumliche Ausdehnung suggeriert als zu erwarten wäre. Das Publikum sitzt ringsum auf leeren Kisten, die Wachleute teils an einer Spitze des Ovals hinter einem Bildschirm (dabei leider der Technikerin ziemlich auf die Pelle rückend), teils eben inmitten der Zuseher.</p>
<p><strong>Auch im Zentrum</strong> des Geschehens hat Hommel sich viel Mühe gemacht, dem an sich handlungsarmen Stück Bewegungsdynamik zu verleihen. Wie eine Schachspielerin arrangiert sie Rainer Frieb als englischen Rentner und Dominik Warta als rumänischen Spargelstecher zwischen Lebensmitteln und sonstigen Verkaufsartikeln, die an Schnüren von der Decke hängend Struktur schaffen. Neben Shrimps, Hendl („Hähndl“, wie Frieb es nennt) und Rhabarber, allesamt im Text festgeschrieben, kann man sich über verspielte Extras wie ein Duschgel mit kleinem Beleuchtungskörper darin freuen. Der titelgebende Spargel hängt ganz unprätentiös irgendwo in einem der Randfelder.</p>
<p><strong>Und los geht’s:</strong> viel Stream of Consciousness mit sehr viel Autorinneneingriff, damit auch ja alles zusammenpasst, kommentiert von den Wachmännern, die sehr fleißig, still und konzentriert ihre Wartezeiten überbrücken. Tiefe Psychologien will der Text nicht bieten, eher Momentaufnahmen tages-, nein jahresaktueller Geschehnisse (Wirtschaftskrise und so) und ihrer unterschiedlichen Wahrnehmungen. Genau richtig für eine kleine, verspielte Versuchsanordnung wie diese. Während der Zuseher sich zunächst recht lange im Gewirr aus Ablaufdaten-, Nationalitäten- und Nahrungsmittelnennungen orientieren muss, hat er dann für die zweite Hälfte des kurzweiligen Abends einiges zu schmunzeln. Da die Hauptfiguren mit sich selbst sprechen, aber äußerst viel zu sagen haben, adressieren sie anstatt des Partners intensiv Überwachungskameras, Zuschauer, die Wand darüber oder eben das Hähndl – und geben dabei ordentlich Gas, um sich nicht zu lange an einem Checkpoint aufzuhalten. Das aber auf sehr unterschiedliche Weise: Frieb zelebriert die Musik von Worten wie „Rhabarber“ mit grotesker Gruseligkeit, an die auch überraschende (leider sehr spärliche und daher insgesamt deplatziert wirkende) Horrorfilm-Traumsequenzen anknüpfen. Warta, im Trainingsanzug, sieht das cooler, wirft die Sätze phlegmatisch, aber humorvoll von sich weg. Tatsächlich miteinander reden werden Dani und George nur ein einziges Mal, am Schluss, und diese Kommunikation wird ganz und gar nicht fruchtbar sein.</p>
<p><strong>Der jungen Regisseurin</strong> ist es gelungen, einen Einblick vor allem in ihr kluges Raumverständnis zu geben und die dem ursprünglich als Lesung konzipieren Stück inhärenten dynamischen Schwächen auszugleichen. Der Abend macht Spaß. Er stellt einen Text vor, dass sich unaufgeregt zu seiner zeitlichen Bindung bekennt, trotzdem wohl darüber, wie die Menschen in unserem Europa so ticken, den grünen Eindringlingen vom Mars so Manches erschließen wird. Wenn sie dann kommen.</p>
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		<title>Gemeines Volk, tragödientauglich</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 09:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Thomas Pesl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Langsam und bedrohlich hebt sich der Vorhang im Volkstheater zu einer Musik, die ebenfalls nahendes Unheil suggeriert. Sichtbar wird ein großer, gerne sich drehender Bretterv&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2010/10/gemeines-volk-tragodientauglich/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_7606" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-7606 " title="Die_Ratten" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2010/10/Die_Ratten-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Das Unheil naht auf leisen Sohlen: Claudia Sabitzer und Simon Mantei beeindrucken in &quot;Die Ratten&quot;.</p></div>
<p><strong>Langsam und bedrohlich</strong> hebt sich der Vorhang im <a href="http://www.volkstheater.at/home/aktuell">Volkstheater </a>zu einer Musik, die ebenfalls nahendes Unheil suggeriert. Sichtbar wird ein großer, gerne sich drehender Bretterverschlag, ein riesiger Käfig mit vielen, vielen Kisten darin, der den Speicher des geschaßten, nun vorläufig Kostüme verleihenden Theaterdirektors verkörpert, aber auch die Bleibe seiner im selben Haus wohnenden Raumpflegerin Frau John und ihres Mannes. Dem hölzernen Braun ist das Szenenbild (Damian Hitz) ebenso verpflichtet wie die Kostüme (Kathrin Stadeler), was die in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhart_Hauptmann">Gerhart Hauptmanns</a> Tragikomödie „Die Ratten“ stark thematisierte Divergenz der sozialen Schichten betont, aber auch subtil  verwischt. Wir sehen sofort: Mit der Ästhetik hat man sich hier gründlich auseinandergesetzt. Auch sehr stylisch die in der ersten Hälfte die Aktwechsel überbrückenden, elektrisierenden 3D-Videoprojektionen, die zwar eher nichts zu erzählen haben, im Kampf mit dem Lattenzaun aber flashig-schaurig die Sehnerven herausfordern. Es ist klar zu erkennen: Regisseur <a href="http://www.ingoberk.com/">Ingo Berk</a> versucht sich am Gesamtkunstwerk.</p>
<p><strong>Zudem hat das Volkstheater</strong> eine neue Stückfassung in Auftrag gegeben, die sich im Großen und Ganzen schön in den berkschen Gesamtkunstwerkversuch fügt, besonders in den Passagen, in denen sich die Schauspieler die Sprache nahtlos einverleiben. Ein schöner Zug, dass ausgerechnet der gebürtige Bulgare Dimitré Dinev das hierzulande praktisch unles- und -spielbare Stück gewissermaßen „ins Deutsche übersetzen“ durfte. Dinev ist ein prä-postdramatischer Autor. Er will Geschichten erzählen, somit ist er für das Volkstheater genau der Richtige. Mit einigen künstlichen Schnörkeln spielt sich der Bearbeiter zeitweise zwar zu auffällig in den Vordergrund: Wiener Ausdrücke wie „deppert“ deutschen Ensemblemitgliedern in den Mund zu legen, war noch nie eine gute Idee; denn Namen und Orte sind weiterhin klar Berlin zuzuordnen; der Hausmeister (Thomas Bauer) greift zu den gewähltesten Ausdrücken („Enigmatisch!“), während „die Ausländerin“ (das polnische Mädchen Pauline Piperkarcka, gespielt von der aus dem Schauspielhaus Graz wegengagierten Andrea Wenzl) sich in einer undefinierbaren Kunstsprache zurechtfinden muss. Insgesamt hat Dinev uns aber einen Gefallen getan, denn seine Fassung bleibt weitgehend behutsam poetisch und macht berlinfernen Spielplänen einen Klassiker zugänglich, der sich mit tolldreistem Zynismus mit der berühmten Frage auseinandersetzt, ob denn das Leben wichtiger sei als die Kunst.</p>
<p><strong>In „Die Ratten“</strong> (ein ironischer Hinweis auf die Bewohner des Zinshauses: Tiere wie viehische Menschen) passieren nämlich ganz schreckliche Dinge auf Grund niederer Instinkte. Es finden aber auch hochtrabende Dialoge über das Wesen der Kunst und die Überlegenheit diverser Theaterformen gegenüber anderen statt. Nur durch äußerst wendige Verschraubungen führt Hauptmann diese beiden Stränge irgendwie zusammen. Spätestens, als sie am Ende darin kulminieren, dass der Theaterdirektor angesichts von Selbstmord, Kindesverkauf und -verwahrlosung, Mord und Vergewaltigung im Dunstkreis seines eigenen Hauses stolz seine Theorie von der Tragödientauglichkeit des gemeinen Volkes bestätigt sieht, vermeint man das zynische Blitzen im Auge des Verfassers zu erkennen und freut sich, dass dieses Stück in der dialektbefreiten Fassung eine gewisse Zeitlosigkeit erlangt hat.</p>
<p><strong>Zurück zum Gesamtkunstwerkversuch.</strong> Zumindest sein Handwerk scheint der 35-jährige Regisseur zu verstehen, und das auch auf der großen Bühne – obwohl seine Homepage ihn eingangs als Liebhaber „des kleinen Formats“ zitiert. Unter seiner Führung kommen die Volkstheater-Akteure auf den Punkt. Allen voran die Schweizerin Claudia Sabitzer, eine konstante Größe im hiesigen Ensemble; sie wird durch diese Hauptrolle wohl hoffentlich die verdiente Würdigung erfahren. Fahrig an der Kante des Wahnsinns entlangbalancierend zieht ihre starrsinnige Frau John den Plan durch, mit einem gekauften Kind den (aus Verzweiflung?) geliebten Mann zu halten, der ihr, da viel auf Montage unterwegs, ständig zu entgleiten droht. Er (Dominik Warta, ebenfalls Neuzugang aus Graz) fällt drauf rein: ein grader Michel, sympathisch und erfrischend. Nur am Ende, als die Wahrheit auffliegt, will man ihm den Zusammenbruch nicht so ganz glauben. Zu ebener Erde treibt dann noch Frau Johns unberechenbarer Bruder Bruno sein Unwesen. Der junge Riese Simon Mantei nutzt seine Schlaksigkeit, um der Rolle Profil zu verleihen: Dieser Bruno wird erst durch seine Naivität furchterregend. Eine der positiven Überraschungen dieses Abends.</p>
<p><strong>Die andere große Überraschung</strong> findet sich am ersten Stock des sozialen Stiegenhauses in diesem Drama. Erich Schleyer, berüchtigter Altstar, findet in der Rolle des theatralen Künstlers Harro Hassenreuter zu einem pointierten Nuancenreichtum im Detail (während er im Groben passenderweise einfach den Schmierentragöden gibt), was Spaß macht, anzusehen. Seinen Gegenspieler in den Wortgefechten um das Wahre auf der Bühne gibt der unterhaltsame Matthias Mamedof als Erich Spitta, Theologiestudent und Möchtegernschauspieler. Wer hätte gedacht, dass diese beiden ungleichen Mimen so ein Dream-Team abgeben könnten? Auch das übrige Ensemble (insgesamt 12 Darstellende) hält fleißig, einige Niveauunterschiede nicht verschleiernd, die Geschichte zusammen.</p>
<p><strong>Immerhin eine Annährung</strong> an das Gesamtkunstwerk ist Ingo Berk bei seinem Wien-Debüt wohl geglückt. Was für das Haus aber wichtiger ist: Er verantwortet einen dichten, dramatischen Schauspielerabend – der erst ganz am Schluss einer gewissen Überdramatisierung nicht entkommt. Da ist der Käfig nämlich geleert, die Kisten zum Aufbruch sind gepackt, und das von Anfang an unbarmherzig sehenden Auges angepeilte Unheil vermag nicht mehr zu überraschen.</p>
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		<title>WIENER Ensemble: Die Protagonisten</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 16:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Selten war eine Fotoproduktion so aufwändig wie unser aktuelles Pictorial. Damit Sie auch wissen, wer dahinter steckt, holt der WIENER  seine Stars vor den Vorhang.
&#8220;Trä&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2010/04/wiener-ensemble-die-protagonisten/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Selten war eine Fotoproduktion so aufwändig wie unser aktuelles Pictorial. Damit Sie auch wissen, wer dahinter steckt, holt der WIENER  seine Stars vor den Vorhang.</p></blockquote>
<div id="attachment_1719" class="wp-caption alignleft" style="width: 253px"><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2010/04/WIENER_MakingOf_TraenenAusBlut061.jpg"><img class="size-medium wp-image-1719  " title="WIENER_MakingOf_TraenenAusBlut06" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2010/04/WIENER_MakingOf_TraenenAusBlut061-300x200.jpg" alt="Kathi Straßer und Sandra Keplinger am Set (Foto: Martin Kröß)" width="243" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Kathi Straßer und Sandra Keplinger am Set (Foto: Martin Kröß)</p></div>
<p><strong>&#8220;Tränen aus Blut&#8221;</strong><br />
Ein Theater Noir von Holger Schober</p>
<p>Photography: Sandra Keplinger<br />
Medusa: Katharina Straßer<br />
Doc: Philipp Bierbaum @ Tempo Models<br />
Styling: Nina Kepplinger @ Perfect Props<br />
Make up &amp; hair: Sophie Chudzikowski @ Perfect Props<br />
Setdesign: Grulka</p>
<p>Die Cast:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katharina_Stra%C3%9Fer">KATHARINA STRASSER</a><br />
Die blonde Tirolerin ist der Jungstar der österreichischen Theaterszene. Seit ihrer Schauspielausbildung ist sie erfolgreich am Volkstheater, am Theater in der Josefstadt und an der Volksoper im Einsatz. Dem TV-Publikum ist sie als übereifrige &#8220;Maja&#8221; in der Serie &#8220;Schnell ermittelt&#8221; bekannt. Derzeit spielt die 26-jährige noch bis 27. Mai in Liliom am Volkstheater.</p>
<p><a href="http://www.derschober.de.tl/">HOLGER SCHOBER</a><br />
Das Multitalent ist als Bühnen- und Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseut im Einsatz. Nach seiner Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar stand er auf der Bühne und vor der Kamera &#8211; unter anderem in &#8220;Die Fälscher&#8221;. Als Autor hat er sich vor allem dem Jugendtheater verschrieben, sein neuestes Stück &#8220;Otaku&#8221; ist ab 3.Mai im <a href="http://www.dschungelwien.at/">Dschungel Wien</a> zu sehen.</p>
<p><a href="http://diepresse.com/schaufenster/salon/495296/index.do">PHILIPP BIERBAUM</a><br />
Der 22-jährige Niederösterreicher ist Österreichs Shootingstar im Modelbusiness. Nach der HTL-Matura bewarb er sich auf gut Glück bei einer Modelagentur und startete gleich mit den ganz großen Shows in Paris und Mailand. Mittlerweile ist Bierbaum für sämtliche Top-Labels von Prada über Gucci bis Versace im Einsatz.</p>
<p><a href="http://www.stagedweb.com/Stagedweb.com/HOME.html">SANDRA KEPLINGER</a><br />
konnte schon mit fünf Jahren besser fotografieren als ihre Mutter. Sie arbeitete als Fotografin, Regisseurin und Art Direktorin am Theater in London und Wien, wo sie unter anderem Shakespeares &#8220;Titus Andronicus&#8221; inszenierte und für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sarah_Kane">Sarah Kanes</a> &#8220;4.48 Psychose&#8221; im Künstlerhaus eine Ausstellung zeigte. Seit 2008 ist sie Fotochefin des WIENER.</p>
<blockquote><p>Die Produktion &#8220;Tränen aus Blut&#8221; ist im WIENER Ausgabe 345 / Mai 2010 erschienen.</p></blockquote>
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		<title>Kaum verführerisch</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 08:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Palka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Volkstheater inszeniert Stephan Müller Molières ‹Don Juan› mit viel aufgesetzt-eifriger, dennoch kaum komischer Komödiantik in einem grau-blau-düsteren Bühnenbild von&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2009/11/kaum-verfuhrerisch/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Am <a href="http://www.volkstheater.at/home/aktuell">Volkstheater</a> inszeniert Stephan Müller Molières ‹Don Juan› mit viel aufgesetzt-eifriger, dennoch kaum komischer Komödiantik in einem grau-blau-düsteren Bühnenbild von Hyun Chu und mit wunderschönen Kostümen von Birgit Hutter.</em></p>
<p>Im <a href="http://www.volkstheater.at/home/spielplan/190/Don+Juan">Standard hat Ronald Pohl</a> die Aufführung als einen Theateressay bezeichnet, was mich vermuten lässt, er habe sich im Vorhinein mit Stephan Müller, dem Regisseur, über Bedeutungen verständigt, denn ohne eine solche Voraus­information erschließen sie sich nicht. Es sei denn, die Distanziertheit und Leidenschaftslosigkeit, die als Standpunkt des Regisseurs sichtbar werden, soll als etwa intellektueller Zugriff zu gelten haben. Wobei Stephan Müllers dramaturgische Brillanz, seine Belesenheit, sein Theater-Wissen, von dem berichtet wird und das er in Interviews immer auch präsentiert, damit gar nicht in Frage gestellt sind. Aber solches ist für einen konzeptionell arbeitenden Regisseur zwar ein solides künstlerisches Fundament, reicht aber nicht aus, um die Vision des sinnlichen Theaters, die hier beabsichtigt scheint, in einer Aufführung auch konkret zu entfalten.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px;"><img src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2009/11/juan11.jpg" alt="Nanette Waidmann, Claudius von Stolzmann (Foto @ Wolfgang Palka)" width="450" height="337" />Nanette Waidmann, Claudius von Stolzmann (Foto © Wolfgang Palka)</div>
<p>Alles gebändigt, alles ausgedacht und straff organisiert, die Aufführung weiß ununterbrochen irgendetwas, das sich nicht zeigt, ein Regisseur, in sicherer Entfernung, in keiner Weise verstrickt, nie in Gefahr, die Kontrolle zu verlieren, über alles erhoben und erhaben, gibt das Spiel nicht frei, seine Präzision und die, die er mit seinem Ensemble erreicht, ist kalt und lässt kalt, und die Schauspieler und Schauspielerinnen, die mit ihrem ganzen Können, das ja keinesfalls unbeträchtlich ist, um Intensität ringen, zappeln und kreischen und hüpfen und sind nichts als eifrig. Mit Ausnahme von Nanette Waidmann als Charlotte, der Jüngsten, die alle Eifrigkeiten, die ihr aufgetragen sind, durchaus erfüllt, und dennoch ihre Grazie, ihre Spontaneität bewahren und vermitteln kann. Warum das so ist? Und warum die übrigen, die ja nuanciert und präzis gearbeitet haben und ihre Energien bündeln und loslassen, den Eindruck von Gliederpuppen, die von einem besonders lieblosen Marionettenspieler bewegt werden, vermitteln? Oder es ist doch Absicht, und Stephan Müller hat gar keine Vision sinnlichen Theaters im Kopf, sondern will einen zynischen Blick auf Welt, Menschen und Theater als Blick auch des Zuschauers organisieren?</p>
<p>Jedenfalls ist es ein Versuch zu zwingen: diesen Blick zu erzwingen, seine Theaterbilder in den Kopf des Zuschauers zu brennen, so kalt diese Bilder auch sind, die so sehr Leidenschaft, Verrat, Schmerz, Grausamkeit, Verderben und Angst vermitteln wollen. Oder wollen sie das gar nicht, wollen sie die großen Gefühle, die Triebhaftigkeit, die Grenzerfahrungen, Todesangst nur zeigen als sinnloses Strampeln, das eingebunden ist in den trägen Fluss des Verfalls?</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px;"><img src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2009/11/juan2.jpg" alt="Heike Kretschmer, Denis Petkovic (Foto @ Wolfgang Palka)" width="450" height="337" />Heike Kretschmer, Denis Petkovic (Foto © Wolfgang Palka)</div>
<p>Molières ‹Dom Juan›, Vorlage für den ‹Don Giovanni› und mit ihm verwandt, zeigt den rastlosen Verführer als Zyniker und Nihilisten, der völlig skrupellos gesellschaftliche Ordnung oder gar Moral ablehnt und bekämpft. Dabei mag eine moralisierende Interpretation Juan als die Verkörperung des Bösen deuten, aber er kann selbstverständlich auch als Held von Freiheit und Individualität und sexueller Befreiung gelten, der sich Grenzen nicht setzen lässt und Gemeinschafts- und Biedersinn, soziale Verantwortlichkeit als Untertanentugenden ablehnt und von der Ordnungsmacht unerbittlich vernichtet wird. Auch bürgerliche Kritik an adeligem Schmarotzertum lässt sich herauslesen, genauso wie Verachtung der tödlichen Dumpfheit patriarchaler Anmaßung, die nichts Besseres verdient, als ihre domestizierten Frauen an den zynischen Stecher zu verlieren, was allerdings nicht heißt, dass dem Feminismus mit diesem Stück zu dienen wäre.</p>
<p>Die Aufführung im Volkstheater ist nun nachgerade antifeministisch: sie zeigt den Verführer in der Endphase des Verfalls, und es mag eine eklatante Fehlbesetzung sein oder eine seltsame Konzeption, aber der Juan, wie ihn Denis Petkovic spielt, ist so weit entfernt von einem irgend verführerischen Glanz, auch einem vergangenen, so sehr ausschließlich damit beschäftigt, Worthülsen abzusondern, so abgeschlafft und langweilig, dass man sich nicht nur fragt, wie dieser abgeschlaffte Typ es zustandebringt, in einem Duell zu bestehen, sondern vor allem, wie dämlich und blind die Frauen sein müssen, die auf so was auch nur eine Sekunde lang hereinfallen. Auch ist er so gänzlich sauber, so sehr gewaschen, schwitzt nicht und stinkt selbst dann nicht, wenn er auf dem Clo sitzt, und dass der Banquier Monsieur Dimanche (Erwin Ebenbauer) sich, am Clo zu einem Geschäftsgespräch empfangen, die Nase zuhält, ist pure Outrage. Auch Heike Kretschmer als Donna Elvira outriert heftig, schreit, wälzt sich auf dem Bühnenboden herum und auch sie macht sich nicht schmutzig dabei. Niemand macht sich schmutzig. Auch die Kämpfe, hier als Zitate asiatischer Kampfsportarten als Hüpf- und Wachelchoreographien organisiert, kommen ohne Berührungen aus, und alle Aufwallung, alle Aufregung sind leere Behauptungen. Als Verrenkungen eines Turnvereins auf Abwegen erscheinen auch die Übungen, die Juan und Charlotte (Nanette Waidmann) und Mathurine (Claudia Sabitzer), von Sganarelle (Raphael von Bargen) unterstützt, in ihrer Verführungsklamotte durchführen, wobei es sogar zu Berührungen kommt – je nun …</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px;"><img src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2009/11/juan3.jpg" alt="Denis Petkovic, Raphael von Bargen, Erwin Ebenbauer (Foto © Wolfgang Palka)" width="450" height="337" />Denis Petkovic, Raphael von Bargen, Erwin Ebenbauer<br />
(Foto © Wolfgang Palka)</div>
<p>Es soll auch komisch sein. Es wird oft etwas als (oder auf) komisch gestemmt, deutlich absichtsvoll, immer als Kraftakt, es wird Eleganz signalisiert, Leichtigkeit, aber nichts ist leicht, nichts ist komisch. Und nein, es hat keine Tiefe. Und irgendwie ist auch alles weit weg und ziemlich gleichgültig. Dass der abgehalfterte Held sich auf sein Ende zuquält, dass die Sexsucht von ihm abfällt und der Todessehnsucht weicht, die womöglich sowieso als der eigentliche Antrieb gemeint sein soll, dass der in sich zusammensinkende Juan am Ende abgeschossen wird (und dann doch möglicherweise überlebt oder nicht): es regt nicht auf. Dieser Juan hat nicht nur nichts Verführerisches, sondern auch überhaupt nichts Bedrohliches, kein unbehauster Anarchist, kein sexuelles Raubtier, und er war es auch nie, keiner, der eine Ordnung radikal in Frage stellt und die Todesdrohung mit schallendem Gelächter quittiert, irgendjemand, fern, irgendetwas, weit weg. Behauptung von Theater …</p>
<p>Wobei ausdrücklich: an den Schauspielerinnen und Schauspielern liegt es nicht, die ihr Bestes versucht, die in die Falle dieser Inszenierung gegangen sind, Erfüllungsgehilfen eines Konzepts, das vermutlich auch gescheit und auf eine schöne Aufführung hin gut gemeint war. Sonst? Die schönen Kostüme von Birgit Hutter.  Ja, und der Zauber von Nanette Waidmann, das immerhin.</p>
<p><a title="Erstveröffentlichung auf inszenierung.at" href="http://www.inszenierung.at/2009/11/kaum-verfuehrerisch/">Erstveröffentlichung am 9. November 2009 auf inszenierung.at</a><br />
<a title="Weitere Fotos auf theaterphotographie.at" href="http://theaterphotographie.at/produktionen/juan/index.shtml">Weitere Fotos auf theaterphotographie.at</a></p>
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