<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>wienerpost &#187; Tools</title>
	<atom:link href="http://www.wienerpost.at/tag/tools/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.wienerpost.at</link>
	<description>beta</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 06:00:45 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<cloud domain='www.wienerpost.at' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
		<item>
		<title>Urlaubsplanung 2.0</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/07/urlaubsplanung-2-0/</link>
		<comments>http://www.wienerpost.at/2010/07/urlaubsplanung-2-0/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 10:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured.Today]]></category>
		<category><![CDATA[Internes]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wienerpost.at/?p=4814</guid>
		<description><![CDATA[Der Sommer geht auch an der WIENER (Web-)Redaktion nicht spurlos vorüber. Beispiel gefällig? Unsere Facebook-Seite hat drei Administratorinnen: Eine davon war grad auf Urlaub, eine ist derzeit auf Urlaub und eine fährt demnächst auf Urlaub. Sie sehen, worauf ich hinaus will? (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4816" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><a rel="attachment wp-att-4816" href="http://www.wienerpost.at/2010/07/urlaubsplanung-2-0/urlaub-2/"><img class="size-medium wp-image-4816" title="urlaub" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/07/urlaub-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">cc by inga.anger / flickr</p></div>
<p>Freunde, WIENER-Leser, Landsleute!</p>
<p>Der Sommer geht auch an der WIENER (Web-)Redaktion nicht spurlos vorüber. Beispiel gefällig? Unsere Facebook-Seite hat drei Administratorinnen: Eine davon war grad auf Urlaub, <a href="http://twitter.com/Not_Funny/status/18433602829">eine ist derzeit auf Urlaub</a> und eine fährt demnächst auf Urlaub. Sie sehen, worauf ich (= Administratorin, die demnächst auf Urlaub fährt) hinaus will?</p>
<p>Während die Österreichischen Universitäten also &#8211; zumindest <a href="http://derstandard.at/1277338306499/STANDARD-Sommergespraech-Josef-Proell-Ein-Bleiberecht-waere-ein-Signal-dass-jeder-kommen-soll">laut Josef Pröll &#8211; ein &#8220;Vermassungsproblem der Sonderklasse&#8221;</a> haben, trifft auf die unbeugsamen Gallier in der WIENER Redaktion eher das gegenteilige Phänomen zu ;)</p>
<p>Um Sie dennoch auch in der Freibad- und Sonnenbrand-Saison zu unterhalten und Sie weiterhin täglich mit lesbaren Titbits zu versorgen, greifen wir auf technische Hilfe zurück und lassen ein paar freundliche Tools die Urlaubsvertretung übernehmen. <span style="text-decoration: line-through;"><a href="http://www.networkedblogs.com/">Networked Blogs</a> wird &#8211; so hoffe ich zumindest &#8211; aktuelle Blogposts auf unsere Facebook-Seite importieren. Das geschieht, weiß der Kuckuck warum, immer mit einer gewissen Zeitverzögerung &#8211; aber he, wer will sich schon hetzen <a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/so-heiss-war-es-noch-nie/1885614.html">bei der Hitze</a>?</span> (siehe UPDATE unten)<br />
Währenddessen wird <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/twitter-tools/">Twitter Tools</a> wird für uns zwitschern. (Wenn Sie selber einen Blog haben, probieren Sie&#8217;s aus!)</p>
<p>Warum mir das überhaupt einen Blogpost wert ist? Nun, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bot">Bots</a> werden sich nicht um vier Uhr früh mit Ihnen in einem persönlichen Chat tummeln (Ihr wisst schon, wer Ihr seid!) und vermutlich auch nicht auf Kommentare antworten. Schreiben Sie&#8217;s nicht unserer Unhöflichkeit zu, sondern bloß der sommerlichen Abwesenheit!</p>
<p>Ab der zweiten Augusthälfte dann wieder mit vollem Einsatz und auch mit einigen Überraschungen&#8230;<br />
&#8220;Trust me&#8221;, würde <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Barney_Stinson">Barney Stinson</a> sagen,<a href="http://www.imdb.com/title/tt0460649/quotes?qt0440915">&#8220;It&#8217;s gonna be legend-&#8230; wait for it&#8230; and I hope you&#8217;re not lactose intolerant because the second half of that word is DAIRY!&#8221;</a></p>
<p><strong>UPDATE:</strong> Networked Blogs ist offensichtlich selber in Ferienstimmung und rührt, wie man in Wien so schön sagt, kein Ohrwaschl. Aber <a href="http://www.linksalpha.com/">Links Alpha</a> nimmt sich freundlicher Weise des Problems an. Sehr sympathisch. Hat jemand Erfahrungen damit?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wienerpost.at/2010/07/urlaubsplanung-2-0/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der begnadete Mistkerl</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/07/der-begnadete-mistkerl/</link>
		<comments>http://www.wienerpost.at/2010/07/der-begnadete-mistkerl/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 18:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>default</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wienerpost.at/?p=4555</guid>
		<description><![CDATA[Ein lumpiger Dollar Jahresgehalt... Der wahrscheinlich am schlechtesten bezahlte Chef der Welt ist gleichzeitig auch der erfolgreichste. Und der fieseste sowieso. Apple-Gründer Steve Jobs, eine Nahaufnahme. (Text: Rainer Himmelfreundpointner / Illustrationen: Blagovesta Bakardjieva)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein lumpiger Dollar Jahresgehalt&#8230; Der wahrscheinlich am schlechtesten bezahlte Chef der Welt ist gleichzeitig auch der erfolgreichste. Und der fieseste sowieso. Apple-Gründer Steve Jobs, eine Nahaufnahme. (Text: <a href="http://www.be24.at/blog/author/rainer_himmelfreundpointner">Rainer Himmelfreundpointner</a> / Illustrationen: <a href="http://www.blagovesta.net/">Blagovesta Bakardjieva</a>)</p></blockquote>
<div id="attachment_4557" class="wp-caption aligncenter" style="width: 640px"><a rel="attachment wp-att-4557" href="http://www.wienerpost.at/2010/07/der-begnadete-mistkerl/steve-jobs/"><img class="size-full wp-image-4557" title="steve jobs" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/07/steve-jobs.jpg" alt="" width="630" height="840" /></a><p class="wp-caption-text">Marketing Genie: Was Jobs auch anfasst - es produziert Gold. WIENER-Illustratorin Blagovesta Bakardjieva hat ihn mit seinen schillerndsten Produkten dargestellt.</p></div>
<p><strong>Schon mal von dem Management-Buch „The No Asshole Rule“ gehört?</strong> Der Autor Robert Sutton landete damit in den USA einen Bestseller. Und er war ganz erstaunt, wie sehr sich die Leute für Mistkerle interessieren. „Sobald bekannt wurde, dass ich über Arschlöcher schreibe“, so der Professor der renommierten kalifornischen Stanford-Universität, „erzählten mir die Leute aus dem Silicon Valley freiwillig fürchterliche Geschichten über Steve Jobs. Diese Menschen hatten echt Angst vor ihm. Sie weinten und schrien. Jobs hat sie in einen grauenvollen Zustand versetzt. Vor allem in den frühen Jahren seiner Apple-Zeit.“</p>
<p><strong>Etwa so:</strong> Jobs feuert einen jungen Mitarbeiter, weil er ihm das falsche Mineralwasser bringt. Jobs überrascht ein Entwicklungsteam in einer Sitzung, da ihm etwas nicht passt, fragt willkürlich nach Namen, und wirft die Hälfte der Leute im Angesicht der restlichen Kollegen hinaus. Alle verstehen diese Botschaft – und hackeln daraufhin rund um die Uhr.</p>
<p><strong>Wenn man dem mittlerweile verstorbenen Jef Raskin</strong>, der an der Erfindung des Apple-Macintosh-Computers beteiligt war, glaubt, war Jobs auch ein lausiger Manager.<br />
In einem internen Memo schrieb er zusammen gefasst, dass Jobs …</p>
<p>… dauernd wichtige Meetings verpasse;<br />
… ohne nachzudenken wirre, absurde Entscheidungen fälle;<br />
… niemandem zuhöre und Entscheidungen – einmal so, einmal so – ex cathedra treffe</p>
<p><strong>„Heute findet er die Farbe Weiß super“</strong>, berichtet ein Apple-Manager, „also arbeitet das Design-Team mit dieser Vorgabe. Zwei Wochen später wirft er alles über den Haufen und das Team hinaus, weil er plötzlich Schwarz für toll hält“.</p>
<p><strong>Überdies war und ist Jobs offenbar</strong> ein nahezu manischer Geheimnistuer und Kontroll-Freak. Die Anekdoten darüber sind Legion. Apple-Leute fürchten sich immer noch vor dem „One Infinite Loop“, dem Antreten in Jobs’ Büro. Um das zu vermeiden, werden selbst von hochrangigen Mitarbeitern nicht nur (sowieso irreführende) Presseaussendungen, sondern auch interne E-Mails an Kollegen vor dem Versenden peinlichst kontrolliert und privat abgesprochen: ob man etwas so oder so sagen, dies oder das schreiben könne. Im Unternehmen gibt es ein geflügeltes Wort: „Du kannst alles machen, was du willst. An deinem letzten Tag bei Apple.“</p>
<p><strong>Nicht umsonst hängt in Steve Jobs Büro</strong> bis heute ein US-Plakat aus dem Zweiten Weltkrieg. Titel: „Loose lips might sink ships“, was soviel heißt wie: Ein unachtsames Wort kann Schiffe zum Sinken bringen. Für jeden der weltweit knapp 40.000 Apple-Mitarbeiter und tausende Lieferanten ist damit klar: Wehe, es dringt irgendwas Unerwünschtes oder zum falschen Zeitpunkt nach außen. Dieses Gesetz ist erbarmungslos.</p>
<p><strong>Denn Steve Jobs denkt in anderen Kategorien.</strong> Seine Vorbilder sind Leonardo da Vinci, Albert Einstein oder Isaac Newton. Sein Wunsch ist es, wie diese die Welt zu verändern. Das ist ihm mit erstaunlichem Erfolg gelungen. Und zwar in einer affenartigen Geschwindigkeit – eine Story wie von einem anderen Stern:</p>
<p><strong>Geboren 1955 im kalifornischen San Francisco</strong> als uneheliches Kind eines unvorsichtigen Studentenpärchens, das ihn sofort zur Adoption freigab. Aufgewachsen im kalifornischen Mountain View als Sohn von Clara und Paul Jobs, einem Automechaniker. Das College bereits nach einem Semester geschmissen. Lieber im Homebrew Computer Club herumgehangen, genauso wie der extrem talentierte Nerd Steve Wozniak. Einen Auftrag von Atari für die Entwicklung des Computerspiels „Breakout“ an Land gezogen, das Wozniak in nur vier Tagen programmierte. 5000 Dollar abgecasht, seinem Kumpel aber nur 500 bezahlt. Jobs flunkerte, er hätte nur 1000 Dollar bekommen. Aber er hatte seine wahre Bestimmung gefunden – Computer und Marketing.</p>
<p><strong>1976 gründete er gemeinsam mit</strong> Wozniak und Ronald Wayne die Apple Computer Company. Jobs hatte dafür seinen VW-Bus, Wozniak einen Texas-Instruments-Taschenrechner verhökert. Bald darauf kam mit dem „Apple I“ der erste Heimcomputer der Welt unter dem Logo mit dem angebissenen Apfel (bite) für 666,66 Dollar auf den Markt. Das war die Grundlage für Steven Paul Jobs’ Werdegang zum absoluten Säulenheiligen der Computerindustrie, überflügelt nur von seinem befreundeten Erzrivalen, Microsoft-Boss Bill Gates.</p>
<p><strong>Ein paar Jahre lang experimentierten</strong> die High-Tech-Pioniere mehr oder weniger erfolgreich (immerhin gelang 1980 die Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft) mit verschiedenen Apple-Versionen herum. Bis diese Produktlinie 1984 zugunsten des vorrangig von Jef Raskin entwickelten Macintosh – der erste kommerziell erfolgreiche Heimcomputer mit einer grafischen Benutzeroberfläche – aufgegeben wurde. Für mehr als eine Generation von Menschen sind die Dutzenden von Mac-Versionen zum unverzichtbaren Bestandteil ihres täglichen Lebens geworden wie die Morgentoilette oder der Gang aufs Klo.</p>
<p><strong>Längst ist Apple mit Produkten wie</strong> „iTunes“, „iPods“, „iPads“ oder „iPhones“ in fast alle Bereiche der Kommunikationsindustrie vorgedrungen. Mit bemerkenswerter Fortune: 2009 verzeichnete das inzwischen börsenotierte Unternehmen einen Umsatz von rund 43 Milliarden Dollar und einen Gewinn von etwa 8,3 Milliarden. Laut der US-Marktforschungsgruppe Milward Brown liegt der Wert von Apple bei 83,15 Milliarden Dollar. Steve Jobs hält als größter Einzelaktionär 5,5 Millionen Aktien oder 0,64 Prozent der Anteile der Firma.</p>
<p><strong>Doch nicht bei allem, wo Apple draufsteht,</strong> steckt auch Jobs dahinter. Bereits 1985 musste er das Unternehmen nach einem internen Machtkampf verlassen und gründete die „NeXT Computer Company“. Die NeXT-Workstation – ein eleganter schwarzer Kubus – war zwar technisch ihrer Zeit voraus. Immerhin programmierte der Internet-Pionier Tim Berners Lee auf so einem Ding die ersten World-Wide-Web-Versionen. Aber kommerziell war ihm damit kein rasender Erfolg beschieden. Es sei denn, man sieht von der Tatsache, ab, dass Jobs den Laden im Jahr 1996 um 402 Millionen Dollar an Apple verscherbelte und damit wieder in die Führungsetage seiner alten Firma einzog.</p>
<p><strong>Dazwischen hat er 1986</strong> – so im Vorbeigehen, wie es den Anschein hat – die „Pixar Inc.“ (ursprünglich ein Teil der Grafik-Abteilung von Lucas-Film, für die er George Lucas läppische fünf Millionen Dollar über den Tisch rieb) ins Leben gerufen. Keine zehn Jahre später landete Pixar mit dem Animationsfilm „Toy Story“ einen Welthit. Es folgten Blockbuster wie „Find Nemo“, „Ratatouille“ oder der Oscar-prämierte Streifen „Oben“. Kurzum: 2006 wurde das Studio für satte 7,4 Milliarden Dollar an den Unterhaltungsmulti Walt Disney weitergereicht. Seither ist der fast fanatische Vegetarier und bekennende Zen-Buddhist Jobs mit sechs Prozent der größte Einzelaktionär von Disney.</p>
<p><strong>Dieser Mann hat etwas von Howard Hughes</strong>, dem legendären Pionier der Luftfahrt-Industrie. Wenn er will, kann Jobs mit seinem Charme und schauspielerischem Markteting-Talent ein weltweites Publikum in seinen Bann ziehen. Berühmt sind seine Auftritte bei diversen Branchen-Messen, um persönlich ein neues Apple-Trum vorzustellen. Ein Ereignis, dem die globale Apple-Fan-Gemeinde wochenlang entgegen fiebert. Jobs schafft es immer wieder mühelos, jeden Hollywood-Star an die Wand zu spielen. Er macht das so: Eine Bühne mit XXXL-Screen wie für einen Rolling-Stones-Auftritt. Ein Presenter – besser: Einpeitscher – mit Scientology-Rhetorik. Eine Light-Show, die sich gerade mal Michael Jackson leisten konnte. Und nun kommt – gottgleich – ER. Lockerer Schritt. Coole Levis 501, leicht ausgewaschen. Dunkelblaues T-Shirt. Drei-Tage-Bart. Zahnarzt-Zähne. Gejohle, das zeitgleich auf You Tube zu hören und sehen ist. Dann nimmt ER das Mikro und sagt: „I have some really great stuff to show you today!“ Oder so. Und die Menge flippt aus, rennt zum nächsten Apple-Store und legt wie auf Befehl erhebliche Summen für ein neues „Kultteil“ mit dem Apfel-Logo ab. So geschehen am letzten Juni-Wochenende dieses Jahres, als innerhalb von drei Tagen nicht weniger als 1,7 Millionen iPhones4 über den Tresen gingen.</p>
<p><strong>Solche Shows gibt ER allerdings nicht mehr so oft.</strong> Beobachter meinen, dass sich sein unberechenbares Temperament seit der Heirat mit Laurene Powell und dank seiner drei Kinder, die er mit ihr aufzieht, gekühlt habe. Außerdem hätte ihn sein Gesundheitszustand demütiger gestimmt. 2004 wurde Jobs ein Tumor an der Bauchspeicheldrüse entfernt. Voriges Jahr wurde ihm wegen einer Hormonerkrankung die Leber transplantiert. John Warnock, ein langjähriger Freund, fast eine Vater gur für Jobs, meint hingegen: „Ich dachte, Steve wäre nach seinem Misserfolg mit NeXT deutlich verträglicher geworden. Aber inzwischen sehe ich das nicht mehr so.“</p>
<p><strong>Vieles deutet darauf hin</strong>, dass Steve Jobs im Grunde – abgesehen seiner Familie und engsten Freunden gegenüber – nach wie vor ein außergewöhnlicher, stinkreicher Mistkerl ist. Jüngstes Indiz dafür: Die Markteinführung des iPhones4 Ende Juni. Die Version dieses smarten Handys wurde um etliche Features und technische Spielereien erweitert. Coolstes Gadged: die Empfangsantenne, im Grunde nichts anderes als ein Stück Metall. Statt es im Gehäuse des hippen Teils – wie üblich – zu platzieren, hat es Apple silbrig glänzend an den schlanken Randbereichen appliziert. Das sieht zwar ziemlich cool aus, hat aber einen blöden Nachteil. Die meisten Menschen greifen Handys immer noch mit Daumen und wenigstens ein, zwei Fingern auf beiden Seiten an. Sobald sie leicht schwitzen, was im Sommer o vorkommt, berühren sie unabsichtlich das gar so lässige Antennen-Material. Folge eins: deutlicher Abfall der Empfangsqualität. Folge zwei: jede Menge aufgebrachter E-Mails und negative Schlagzeilen.</p>
<p><strong>Am 28. Juni 2010</strong> äußerte ER sich angeblich per E-Mail mit der lapidaren Auforderung: „Haltet das Ding einfach anders rum. Es gibt kein Empfangsproblem. Stay tuned.“ Auch wenn nicht bewiesen ist, das Jobs tatsächlich hinter der Mail steckt – ähnlich schauen würde es ihm.</p>
<p>P.S: Mittlerweile hat Apple auch offiziell reagiert und ein Problem eingestanden. Was genau die Ursache sein könnte, ist noch Gegenstand von Tests – und wilder Diskussionen unter Fans und Kritikern von legendary Mr. Jobs …</p>
<div>
<hr /></div>
<p><strong>DIE FAKTEN: Steve Paul Jobs</strong></p>
<ul>
<li>Geburtstag: 24. Februar 1955</li>
<li>Geburtsort: San Francisco</li>
<li>Leibliche Eltern: Joanne Simpson und (vermutlich)<br />
Abdulfattha Jandali, Politikprofessor aus Syrien</li>
<li>Adoptiveltern: Paul und Clara Jobs, beide verstorben</li>
<li>Ausbildung: High School, ein Semester Reed Colllege</li>
<li>Familienstand: Verheiratet seit 1991 mit Laurene Powell<br />
(geboren 1964)</li>
<li>Kinder: Lisa Brennan-Jobs (geboren 1978, gemeinsam mit<br />
seiner früheren Freundin Chris-Ann Brennan), Reed (geboren<br />
1991), Erin-Siena (geboren 1995) und Eve (geboren 1998)<br />
mit seiner Frau Laurene</li>
<li>Beruf: Vorstandsvorsitzender von Apple,<br />
Aufsichtsrat von Walt Disney</li>
<li>Vermögen: 5,6 Milliarden Dollar laut Forbes-Ranking 2010.136-reichster Mensch der Welt</li>
<li>Jahresgehalt: 1 Dollar</li>
<li>Politische Orientierung: Demokrat</li>
<li>Religion: Zen Buddhismus</li>
<li>Lieblingsorte: Yosemite, Paris, Route I-280 bei Stanford</li>
<li>Lieblingsmusiker: Bob Dylan, Joan Baez, Beatles,<br />
Grateful Dead</li>
<li>Lieblingsmöbel: eine 100.000-Dollar Stereoanlage</li>
<li>Lieblingskunst: Fotografie, japanische Drucke</li>
<li>Lieblingsessen: rohe Karotten, Sushi</li>
</ul>
<blockquote><p>Erschienen im WIENER 348 / August 2010</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wienerpost.at/2010/07/der-begnadete-mistkerl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Filmen house gemacht</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/07/filmen-house-gemacht/</link>
		<comments>http://www.wienerpost.at/2010/07/filmen-house-gemacht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 08:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Kröß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured.Today]]></category>
		<category><![CDATA[Technik & Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wienerpost.at/?p=4332</guid>
		<description><![CDATA[Einer der letzten Bastionen im Film steht vor dem Fall. Nachdem die erste Hollywood-Produktion zur Gänze mit einer Spiegelreflexkamera gedreht wurde, findet eine neue Generation von Filmemachern nun bisher unbekannte Möglichkeiten vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Einer der letzten Bastionen im Film steht vor dem Fall. Nachdem die erste Hollywood-Produktion zur Gänze mit einer Spiegelreflexkamera gedreht wurde, findet eine neue Generation von Filmemachern nun bisher unbekannte Möglichkeiten vor.</p></blockquote>
<div id="attachment_4334" class="wp-caption alignright" style="width: 238px"><a rel="attachment wp-att-4334" href="http://www.wienerpost.at/2010/07/filmen-house-gemacht/housecastseason1/"><img class="size-medium wp-image-4334" title="HouseCastSeason1" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/07/HouseCastSeason1-228x300.jpg" alt="" width="228" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fox</p></div>
<p><strong>Dass Spiegelreflexkameras auch Video</strong> in HD-Qualität produzieren können, ist nichts Neues mehr. Im elitären Zirkel der Cineasten und professionellen Filmemacher wurden diese Kameras jedoch stets mit einem müden Lächeln als Amateurspielzeug abgetan. Niemals würden diese Kameras an jene Qualität herankommen, die für die Produktion von hochwertigen Hollywood-Filmen und Fernsehserien notwendig ist. Doch das schallende Gelächter ist plötzlich verstummt und ein Raunen geht leise durch das gesamte Filmbusiness. Der Grund? Erstmals wurde eine komplette Folge einer Hollywood Serie mit Hilfe von digitalen Spiegelreflexkameras gedreht.</p>
<p><strong>Dabei handelt es sich nicht</strong> um irgendeine Billig-Serie aus dem US-amerikanischen Nachmittagsprogramm, sondern um die erfolgreichste TV-Serie der Welt: <a href="http://www.imdb.com/title/tt0412142/">Dr. House</a>. Die TV-Serie rund um einen ebenso brillanten wie exzentrischen Arzt läuft momentan in 66 Ländern und ist mit knapp über 80 Millionen Zuschauern die meistgesehenste Serie der Welt. Die Abschlussepisode der in den USA soeben zu Ende gegangenen sechsten Staffel wurde komplett mit der Canon 5D Mark II gedreht.</p>
<p><strong>Wer glaubt, dass Hollywood tricksen musste,</strong> um die Bilder gegenüber der sonst üblichen teuren Hollywood- Ausrüstung konkurrenzfähig zu halten, der irrt. Für den knapp zehntägigen Dreh wurden drei handelsübliche Standard-Modelle verwendet. „Wir haben vorwiegend aus der Hand gedreht oder mit kleinen Stativen. Lediglich einmal haben wir für eine kleine Kamerafahrt auf einen Kamerawagen zurückgegriffen – aber eher aus Bequemlichkeit und nicht aus Notwendigkeit,“ bestätigte der Regisseur der Folge, Greg Yaitanes, in einem Interview. Die Verwendung von 18 Gigabyte großen Speicherkarten ermöglichte dem Team volle 22 Minuten Filmaufzeichnung. Fokussiert wurde per Hand, und der Kamermann konnte seinen Bildausschnitt über einen zusätzlich montierten Monitor kontrollieren.</p>
<p><strong>„Natürlich hatten wir auch Probleme.</strong> Schon bei der Vorbereitung. Wir mussten unseren Sender FOX mit Testaufnahmen davon überzeugen, dass wir die gewünschte Qualität liefern können. Technisch war es sehr schwierig zu fokussieren, aber damit haben wir auch eine Optik erzeugen können, die Filmkameras gar nicht liefern können.“ Gerade beim Drehen in engen Räumen etwa konnte die kleine kompakte Kamera ihre Vorteile auspielen.</p>
<p><strong>Für die Schauspieler</strong> konnten, statt der üblichen pompösen Sets, kleine, intime und natürliche Räume geschaffen werden. Die einfache Handhabung beschleunigte den Arbeitsprozess am Set – Umbauten, Wechsel von Filmrollen oder kompliziertes Einrichten der Kamera entfiel großteils. Dies erlaubte den Darstellern nicht nur mehr Freiheiten beim Spielen, sondern gestattete es ihnen auch „in der Szene zu bleiben“ anstatt zwischendurch immer wieder längere Zeit aus der Rolle zu fallen.</p>
<p><strong>„Die erste große Hürde fällt damit endlich“</strong>, schwärmt Yaitanes, „denn junge ambitionierte Geschichtenerzähler scheiterten bislang oft am sündteuren Equipment. Die Tatsache, dass ich so eine Kamera um knapp unter 2000 Dollar kaufen und einfach loslegen kann, eröffnet ganz neue Möglichkeiten.“ Für ambitionierte Hobbyfilmer sind sogar schon Kameras von Canon und Nikon um knapp 700 Euro am Markt erhältlich. Kurzfilme, Videoclips und Self-Made-Dokumentationen schießen wie die Schwammerl aus dem Nährboden, den diese Weiterentwicklung gesäht hat – ein Ende ist nicht abzusehen.</p>
<p>Weiterlesen?</p>
<ul>
<li><a href="http://www.wienerpost.at/2010/06/praxistest-filmen-mit-der-dslr/">Filmbeispiele, die mit digitaler Spiegelreflexkamera gedreht wurden</a></li>
<li><a href="http://www.wienerpost.at/2010/07/interview-die-5d-im-praxistest/">Interview mit Independent-Filmer Dominik Gubi</a> über Filmen mit der DSLR</li>
</ul>
<blockquote><p><strong>DIE FAKTEN</strong></p>
<p><a href="http://www.canon.at/For_Home/Product_Finder/Cameras/Digital_SLR/EOS_5D_Mark_II/index.asp">CANON EOS 5d Mark II</a><br />
Film und Fotografie in einer Kamera. Die Spiegelreflex mit 21,1 Megapixel kann Filme in Full-HD 1080p mit 24 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Dank der Wechselobjektive und der manuellen Kontrolle von Belichtung und Blende kann sich die 5D mit Filmkameras messen. Die 5D geht auch als erste digitale Kamera in die Geschichte ein, mit der das erste offizielle Pressefoto von US-Präsident Barack Obama geschossen wurde. <a href="http://www.canon.com">www.canon.com</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wienerpost.at/2010/07/filmen-house-gemacht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview: Die 5D im Praxistest</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/07/interview-die-5d-im-praxistest/</link>
		<comments>http://www.wienerpost.at/2010/07/interview-die-5d-im-praxistest/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 08:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Technik & Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wienerpost.at/?p=4345</guid>
		<description><![CDATA[Independent-Filmer Dominik Gubi über die Vorteile der Canon.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Independent-Filmer Dominik Gubi über die Vorteile der Canon.</p></blockquote>
<div id="attachment_4347" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4347" href="http://www.wienerpost.at/2010/07/interview-die-5d-im-praxistest/dominik-canon/"><img class="size-medium wp-image-4347" title="dominik canon" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/07/dominik-canon-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">(Foto: privat)</p></div>
<p><strong>Dass digitale Kameras in HD Qualität filmen können, ist nichts Neues. Worin liegt denn &#8211; abgesehen von Speicherkapazität &#8211; jetzt der große Unterschied bei der 5D?</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu anderen DSLRs das Vollformat, welches dank größerem Chip eine noch größere Schärfentiefe und etwas bessere Bildqualität erlaubt.</p>
<p><strong>Du hast selber gerade zwei Kurzfilme mit einer Spiegelreflexkamera gedreht. Wo liegt für Dich vom technischen Standpunkt her der Vorteil gegenüber herkömmlichem Equipment? </strong></p>
<p>Leistbares Equipment für kleine Filmproduktionen hatte meist den Nachteil von schlechter Bildqualität, wenig Weitwinkel und geringer Lichtstärke. Nun kann man mit einem günstigen Gerät ohne Kompromisse Bilder in Kinoqualität produzieren. Nicht zu vergessen die erweiterten kreativen Möglichkeiten, die beispielsweise Wechselobjektive oder die leichte kompakte Form bieten.</p>
<p><strong>Glaubst Du, dass die Zukunft dieser Art von Produktion eher im Independet-Bereich zu sehen ist oder werden auch große Hollywoodproduktionen umsteigen?</strong></p>
<p>Größen wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Rodriguez">Robert Rodriguez</a> oder <a href="http://www.lucasfilm.com/">George Lucas</a> experimentieren schon damit, auch Quentin Tarantino scheint von der Technik ganz begeistert zu sein. Auch wenn es nur wenige zugeben wollen, die Kamera wird schon längst im Profi-Bereich eingesetzt.</p>
<p><strong>Würdest Du den Unterschied zwischen &#8220;oldschool&#8221; produziertem Material und Spiegelreflexkamera-Material optisch erkennen? Geht das überhaupt? Bzw. wenn ja: woran merkt man&#8217;s als Zuschauer?</strong></p>
<p>Im Grunde sind in der Bildqualität nahezu keine Unterschiede mehr zu erkennen &#8211; lediglich in den Details und im Kontrastumfang ist Film noch etwas besser. (siehe auch <a href="http://zacuto.com/shootout">zacuto.com/shootout</a>, wo ein paar Profis sich dieser Frage angenommen haben).</p>
<p><strong>Danke für das Gespräch!</strong></p>
<p>Weiterlesen?</p>
<ul>
<li><a href="http://www.wienerpost.at/2010/07/filmen-house-gemacht/">Filmen House gemacht</a></li>
<li><a href="http://www.wienerpost.at/2010/06/praxistest-filmen-mit-der-dslr/">Filmbeispiele</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wienerpost.at/2010/07/interview-die-5d-im-praxistest/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Augmented Reality: Jetzt wird&#8217;s ernst.</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/04/augmented-reality-jetzt-wirds-ernst/</link>
		<comments>http://www.wienerpost.at/2010/04/augmented-reality-jetzt-wirds-ernst/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 07:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[NetzLESEN]]></category>
		<category><![CDATA[Augmented Reality]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wienerpost.at/?p=2117</guid>
		<description><![CDATA[Die niederländische Augmented Reality Firma Layar präsentiert ihr Business-Modell. Information wird käuflich. Und jeder kann sie anbieten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; denn ernst wird&#8217;s natürlich immer erst dann, wenn&#8217;s um Geld geht und wenn es jemandem gelingt, seine Ideen / Start-Ups / Tech-Tools / whatever in handfeste Businesspläne umzuwandeln. Daran happert&#8217;s ja bekanntlich in der Brave New Online World: Kreativität en masse &#8211; Refinanzierung kaum denkbar.</p>
<div id="attachment_2127" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-2127" title="AR-Firmen" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/04/AR-Firmen1-300x201.jpg" alt="Bild: Courtesy of Serious Games" width="300" height="201" /><p class="wp-caption-text">Bild: Courtesy of Serious Games</p></div>
<p>Manchmal aber, da geht es doch. Gerade bei geobasierten Applikationen drängt sich das eine oder andere Geschäftsmodell geradezu auf. <a href="http://gowalla.com/">Gowalla</a> und <a title="Meine kleine Polemik hierzu" href="http://www.wienerpost.at/2010/03/the-f-word/">Foursquare</a> hüpfen das in den letzten Monaten demonstrativ vor. Und es war nur eine Frage der Zeit, bis Augmented Reality Services den richtigen Vermarktungsansatz finden. Die niederländische Firma Layar hat ihn jetzt. <a href="http://mashable.com/2010/04/28/layar-content-store/">Mashable berichtet</a>, dass neben den allgemeinen Gratis-Infos, künftig auch speziellere Informationen als AR-Overlays angeboten werden. Und diese sind käuflich, z.B. mittels Paypal oder I-Tunes direkt vom Handy aus. Das ist nicht nur für Layar und hoffentlich für die User interessant, sondern in erster Linie auch für [Zitat <a href="http://mashable.com/">Mashable</a>:]</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230;developers and publishers who use the content store to sell their data overlays will take home 60% of the net proceeds from sales. From the sound of it, publishers looking to profit by augmented reality are only limited by their creativity and their ability to provide content layers that consumers want to pay for.&#8221;</p></blockquote>
<p>Also mal sehen, ob die Aussicht auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oof4ESt-G7U">das nötige Kleingeld</a> jetzt einen Kreativitätsboom bei AR-Entwicklern lostritt. Kann interessant werden.</p>
<div>
<hr /></div>
<p>Alle Details gibt es direkt bei Layar nachzulesen: <a href="http://site.layar.com/company/blog/layar-launches-worlds-first-augmented-reality-content-store/">&#8220;Layar launches world’s first Augmented Reality content store&#8221;</a> &#8211; sämtliche Hintergrundinformationen zum Thema Augmented Reality finden Sie <a href="http://www.wienerpost.at/tag/augmented-reality/">bei uns im Archiv</a>:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.wienerpost.at/2010/02/welt-mit-untertiteln/">Welt mit Untertiteln</a> &#8211; Wir nennen es Augmented Reality – erweiterte Wirklichkeit. Die High-Tech-Version von „Ich seh, ich seh, was Du nicht siehst“ gilt als DAS Technik-Thema des Jahres 2010. [WIENER Nr.343 / März 2010]</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.wienerpost.at/2010/02/wir-stehen-erst-am-anfang/">&#8220;Wir stehen erst am Anfang&#8221;</a> &#8211; Was James Cameron einst als Zukunftsvision für seinen „Terminator“ skizzierte, trägt heute jedermann in der Hosentasche. Der WIENER traf Robert Harm, Spezialist für Augmented Reality, und ließ sich den Hype erklären. [WIENER Nr.343 / März 2010]</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wienerpost.at/2010/04/augmented-reality-jetzt-wirds-ernst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geocaching &#8211; Die smarte Art, einen Schatz zu jagen</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/04/geocaching/</link>
		<comments>http://www.wienerpost.at/2010/04/geocaching/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 09:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[NetzLESEN]]></category>
		<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Web20]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wienerpost.at/?p=1550</guid>
		<description><![CDATA[Spazieren Sie noch oder geocachen Sie schon? Geocaching verbindet coole Gadgets mit Outdoor-Aktivitäten und modernen Möglichkeiten der Vernetzung. Die Mischung macht's!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>SPOILERWARNUNG. Wer Rätsel verrät, ist ein Spielverderber. Daher hat sich der WIENER bemüht, heikle (Versteck-)Informationen abzufälschen. Geübte Geocacher werden dennoch ihre Schlüsse daraus ziehen können. Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.</p></blockquote>
<p><strong><a href="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/04/geocaching1.htm"></a></strong></p>
<div id="attachment_1560" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/04/geocaching11.jpg"><img class="size-medium wp-image-1560 " title="geocaching1" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/04/geocaching11-300x224.jpg" alt="Foto: Michael Jastremski" width="300" height="224" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Foto: Michael Jastremski</p></div>
<p><strong>Ist ja nicht so, dass Geocaching etwas Neues wäre.</strong> Die High-Tech-Schnitzeljagd findet weltweit bereits seit 10 Jahren statt. Damals nämlich, als sich – Clinton sei Dank – die US Regierung entschloss, die „künstliche Verfälschung“ von GPS-Koordinaten abzuschalten. Genaue Ortung von Positionen war bis dato ausschließlich fürs US-Militär reserviert, Navigationsgeräte für Otto Normalverbraucher wurden mittels Störtechnik blind und blöd gehalten. Genau damit machte der allentscheidende Knopfdruck Bill Clintons Schluss, die Präzision der Ortung machte einen Quantensprung – und das für jeden, der sich im glücklichen Besitz eines „Navis“ befand.</p>
<p><strong>Der Homo Ludens jedoch definiert sich über das Spiel.</strong> „Wir spielen mit milliardenschwerer Technik des US-Militärs, und was macht ihr so bei euren Hobbies?“, heißt es gerne in Geocache-Kreisen. In der Tat: Am 2. Mai fiel die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selective_Availability">„selective availability“</a> &#8211; am 3. Mai, erraten, wurde die neugewonnene GPS-Freiheit erstmals zur Schnitzeljagd Deluxe genutzt. <a href="http://www.geocaching.com/">Geocaching</a> ward geboren. Aber zum Breiten-Hype ist es erst jetzt herangewachsen. Warum? Wegen der plötzlichen Niederschwelligkeit dank moderner Smartphones; die brechen die Vorherrschaft der Tech-Elite und liefern GPS-Ortung für die Hosentasche. Voilà, ein veritables Schnitzeljagd-Revival!</p>
<p><strong>„Geocaching“ </strong>– die Wortschöpfung setzt sich zusammen aus „Geo“ (für Erde) und aus „Cache“ für Lager oder Versteck. Letzteres vielleicht ungewöhnlich, aber bereits bei Karl May gut eingeführt. Um was es dabei geht, hat der deutsche Komiker <a href="http://www.bernhard-hoecker.de/">Bernhard („Genial daneben“) Hoëcker</a>, selbst Schnitzeljäger aus Passion, definiert: „Irgendjemand bewegt sich irgendwohin und versteckt irgendwo irgendwie irgendwas. Er notiert sich das irgendwo in Form von GPS-Koordinaten und setzt diese dann ins Internet.“</p>
<p><strong>Konkreter:</strong> Es werden Schätze, sogenannte „Caches“, versteckt und ihre geographischen Daten auf einer Internetplattform veröffentlicht. Somit hat eine weltweite Community die Möglichkeit, sich auf die Suche zu machen: Einer für alle, alle für einen. Im Mittelpunkt steht nicht der Wert des Caches, sondern der Thrill der Jagd, die exklusive Gefinkeltheit des Verstecks. Denn es braucht eine Mischung aus Kombinationsgabe und Adlerblick, um Caches aufzustöbern: Das können fingernagelgroße, magnetische Döschen sein, die auf der Rückseite von Verkehrsschildern angebracht sind. Oder Filmdosen, die derart in Astlöchern stecken, dass nur der Deckel sichtbar ist. Beliebt sind – will man Hoëcker Glauben schenken – auch Stuhlproberöhrchen. Weil sie so schön wasserdicht sind. Das selbe gilt für jede Art von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tupperware">Tupperware</a>, welche wohl die weitverbreitetste Art von Cache konstituiert. Im Prinzip geht alles, solang es wetterfest ist und Platz für ein Logbuch bietet, in das der stolze Finder sich eintragen kann. Der Fantasie sind jedenfalls keine Grenzen gesetzt: Unterwassercaches für Taucher gibt es ebenso wie solche, für die man eine Kletterausrüstung braucht. Es  gibt Caches in der Antarktis und gar einen im 7000 Meter Höhe am Mount Everest.</p>
<p><strong>„Mich fasziniert Geocaching“</strong>, sagt High Tech-Pfadfinder G. (42), „Es verbindet neue Medien – sprich die Web 2.0-Möglichkeiten der sozialen Interaktion – mit elektronischen Gadgets, die lustig und interessant sind, weil es auf diesem Gebiet auch ständig Innovationen gibt. Und das ganze in der Natur bzw. in der Stadt.“  G. ist erst seit kurzem dabei. Gemeinsam mit seiner Frau übrigens – denn auch das ist ein Merkmal des Games: Kaum jemand betreibt es alleine. Geocacher sind oft Paare oder Gruppen, viele Familien nutzen es um ihre renitenten Lendensprosse zum Sonntagsausflug zu motivieren&#8230;</p>
<p><strong>„Was wirklich verblüfft“</strong>, berichtet G., „Ist mit welch anderen Augen man durch die Stadt geht. Plötzlich achtet man auf Details, denn alles könnte ein Hinweis sein, um (d)einen Schatz zu finden.“ Das betrifft vor allem sogenannte „Multicaches“: klassische Schnitzeljagden, bei denen man sich von Station zu Station vorarbeitet, wobei nur die GPS-Daten der ersten Station bekannt sind. Da gilt es Buchstaben in Ornamenten zu erspähen oder die Quersumme aus einer Hausnummer mit Pi multiplizieren, man dechiffriert die Farbcodes von elektrischen Widerständen, zählt Marmorstatuen an Hausfassaden ab und liest sich ein in Binärcodes, Runen und chemische Elemente. Indiana Jones meets DaVinci-Code am Karlsplatz. Nach Schiller ist das Spiel jene menschliche Leistung, die allein in der Lage ist, die Ganzheitlichkeit der menschlichen Fähigkeiten hervorzubringen. Beweisführung hiermit angetreten.</p>
<p><strong>Unterdessen ist aber auch</strong> jenes eherne Gebot zu achten, das schon Harry Potter Kopfzerbrechen bereitete: Nicht von Muggles erwischen lassen! Gerade an sehr öffentlichen Plätzen (Strudelhofstiege, Hochstrahlbrunnen, Johann Strauß Denkmal) will man kein Aufsehen erregen, will die Mission nicht gefährden. Flughafen-Caches sind aus dem selben Grund verboten. Sonst hätte wohl schon manch unschuldige Tupperdose die Anti-Terroreinheit auf den Plan gerufen&#8230;</p>
<p><strong>Apropos Schiller.</strong> Der war auch davon überzeugt, dass der Mensch nur da ganz Mensch ist, wo er spielt. Also spazieren Sie noch oder geocachen Sie schon?<br />
<script src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822/DE/wwwwienerpost-21/8001/a91c04d2-dac4-46ca-9c12-c85b16733b81" type="text/javascript"> </script> <noscript style="text-align: center;">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;A HREF=&#8221;http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;MarketPlace=DE&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;ID=V20070822%2FDE%2Fwwwwienerpost-21%2F8001%2Fa91c04d2-dac4-46ca-9c12-c85b16733b81&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;Operation=NoScript&#8221; mce_HREF=&#8221;http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;MarketPlace=DE&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;ID=V20070822%2FDE%2Fwwwwienerpost-21%2F8001%2Fa91c04d2-dac4-46ca-9c12-c85b16733b81&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;Operation=NoScript&#8221;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;Amazon.de Widgets&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/A&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</noscript></p>
<blockquote><p>Links:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.geocaching.com">www.geocaching.com</a></li>
<li>I-Phone App (Download Link): <a href="http://www.geocaching.com/iphone/">Geocaching</a></li>
<li>Speziell für Österreich: <a href="http://www.geocache.at">www.geocache.at</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wienerpost.at/2010/04/geocaching/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The F-Word</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/03/the-f-word/</link>
		<comments>http://www.wienerpost.at/2010/03/the-f-word/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[04 Digital World]]></category>
		<category><![CDATA[Digital World]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Web20]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wienerpost.at/?p=1282</guid>
		<description><![CDATA[Im digitalen Kosmos ist der Trend du Jour oft passé, ehe die Druckerschwärze des WIENERs die Chance hat, zu trocknen. Das schmerzt. Außer der Trend heißt Foursquare.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im digitalen Kosmos ist der Trend du Jour oft passé, ehe die Druckerschwärze des WIENERs die Chance hat, zu trocknen. Das schmerzt. Außer der Trend heißt <a href="http://foursquare.com/">Foursquare</a>.</em></p>
<p><strong><a href="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/03/foursquare_logo_girl1.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1287" title="foursquare_logo_girl" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/03/foursquare_logo_girl1-300x141.png" alt="foursquare_logo_girl" width="300" height="141" /></a>Foursquare kann man nicht verstehen</strong>, wenn man es nicht selber probiert, nein, gelebt hat. Hat man es selber gelebt, kann man es erst recht nicht verstehen. Man kann drauf abstürzen, sicherlich. So wie auf einen Doppler picksüßen Erbeerwein vom Diskonter. Aber verstehen? Niemals.<br />
Es ist der erste Trend, bei dem ich inständig hoffe, dass er Geschichte ist, noch ehe dieses Heft erscheint. Schätze mal, diese Hoffnung ist vergebens, denn laut Gerüchteküche wird dem Erdbeerwein 2010 ein Webbie-Award winken. Na dann, Prost!</p>
<p><strong>Klingen tut’s cool.</strong> Eine „geobasierte mobile Applikation“ ist Foursquare. Twitter meets GPS. Stadtführer meets Social Network.<br />
Ich lade mir also die erdbeerig süße kleine App aufs Smartphone und kann meine Stadt besser kennen lernen, kann im Urlaub die heißestes Lokaltipps checken und jederzeit wissen, ob Freunde in der Nähe sind und schnell mit ins Hawelka auf einen Verlängerten gehen wollen. Und dafür, dass ich diese <em>Serviceleistung</em> in Anspruch nehme, muss ich nichts zahlen, sondern werde reich belohnt: Mit Punkten und Medaillen, Ruhm und Ehre. Und mit dem Amt des Bürgermeisters. <em>Honi soit qui mal y pense.</em></p>
<p><strong>Schöne neue Foursquare-Welt.</strong> Ich gehe nicht mehr schnöde zum Kirchenwirt, ich krieg dafür ein veritables Goldsternderl, weil ich so brav war und dem Programm meinen aktuellen Standort gefüttert habe.<br />
Na, wer regrediert da nicht sofort zum Volksschüler und hofft, dass die Frau Lehrerin ihn lieb hat? Wer bekommt da nicht Lust, sich ständig selbst zu verorten und seine Whereabouts auf Google Maps zu markieren?</p>
<p><strong>Bin gerade Ecke</strong> Neubaugasse / Mariahilferstraße. Parke jetzt in der Tiefgarage vom Gerngross ein. „Gratuliere!“, sagt Foursquare, „Sie sind der erste Mensch, der in dieser Tiefgarage parkt. Dafür bekommen sie den großen Entdecker-Orden! Wenn Sie hier das nächste Mal parken, werden Sie zum Bürgermeister ernannt!“</p>
<p><strong>Big Brother geht in Frühpension</strong> und bucht schon mal ein Ticket nach Florida. Hier wird er nicht mehr gebraucht. Wir erledigen den Job selber, Sternchen sammelnd.<br />
Ehrlich, ich warte auf die ersten Medienberichte von Bankräubern, die zuvor mal rasch in Foursquare eingeben, wo sie das Fluchtauto abgestellt haben. Oder stellen Sie sich mal vor, wie schnell die Saliera wieder aufgetaucht wäre&#8230;</p>
<div id="attachment_1288" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/03/foursquare.jpg"><img class="size-medium wp-image-1288" title="foursquare" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/03/foursquare-300x182.jpg" alt="Mein Account ist inzwischen inaktiv. Rückfälle aber nicht ausgeschlossen." width="300" height="182" /></a><p class="wp-caption-text">Mein Account ist inzwischen inaktiv. Rückfälle aber nicht ausgeschlossen.</p></div>
<p style="text-align: left;"><strong>Dabei läuft das Spielchen</strong> nicht ohne Bugs. Locations können mehrfach ins System eingetragen werden, etwa aufgrund divergierender Schreibweisen. Das sorgt für Verwirrung und Eintracht gleichermaßen, denn nur so ist es möglich, dass J. und ich zeitgleich Bürgermeisterinnen der U-Bahn Station Landstraße sind. Wir regieren in friedlicher Koexistenz, jede in ihrem eigenen (Tippfehler-induziertem) Paralleluniversum.<br />
Mit M. hingehen ist friedliche Koexistenz undenkbar. Das lässt sein Y-Chromosom nicht zu! Wochenlang lieferten wir uns ein erbittertes Gefecht um die Herrengasse, zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit, dem anderen sein Bürgermeisteramt abzuluchsen &#8211; durch schieres Hinfahren, Einloggen und Ätsch-Bätsch-Sagen. Zugegeben, die Reibungswärme hatte etwas ungemein Erotisierendes. Aber was ungemein Blödes hatte es auch.</p>
<p><strong>Weltweit spielen derzeit</strong> 170.000 Hardcore-Nerds Foursquare. Das klingt wenig, aber wer die Dynamik des Web2.0 kennt, weiß, dass es ausreicht, um zur Pandemie zu werden. Ein paar Psychotricks, eine Prise Gruppendruck und wer will nicht mal ein Early Adopter sein? Trotzdem: Vor Foursquare hab ich keine Angst. Zu läppisch.<br />
Ich habe Angst vor Stasi-VZ (pardon, <a href="http://www.studivz.net/">Studi-VZ</a>) und Facebook. Bei letzterem heißt der Bürgermeister Mark Zuckerberg. Er hat das <a href="http://www.zib21.com/netzzeit/herr-zuckerberg-ich-will-meine-privatsphare-zuruck/">Zeitalter der Privatsphäre für tot erklärt</a> und bastelt an einer ganz ähnlichen, geobasierten Erweiterung für sein Reich. Ein kleines Geschenk anlässlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1984_%28Roman%29">George Orwells</a> 60. Todestag&#8230;</p>
<blockquote><p>Erschienen im WIENER, Ausgabe 343 / März 2010</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wienerpost.at/2010/03/the-f-word/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Welt mit Untertiteln</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/02/welt-mit-untertiteln/</link>
		<comments>http://www.wienerpost.at/2010/02/welt-mit-untertiteln/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 21:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[NetzLESEN]]></category>
		<category><![CDATA[Augmented Reality]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wienerpost.at/?p=2089</guid>
		<description><![CDATA[Wir nennen es Augmented Reality - erweiterte Wirklichkeit. Die High-Tech-Version von „Ich seh, ich seh, was Du nicht siehst“ gilt als DAS Technik-Thema des Jahres 2010.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wir nennen es Augmented Reality &#8211; erweiterte Wirklichkeit. Die High-Tech-Version von „Ich seh, ich seh, was Du nicht siehst“ gilt als DAS Technik-Thema des Jahres 2010.</p></blockquote>
<div id="attachment_2102" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-2102 " title="AR" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/02/AR-300x133.png" alt="Die Information liegt auf der Straße. Ein Blick genügt." width="300" height="133" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Die Information liegt auf der Straße. Ein Blick genügt.</p></div>
<p><strong>Es war meist der kleine pickelige Streber</strong> mit den unmodischen Hemden, der die Details wusste: Dass die Kärntner Straße 1257 das erste Mal urkundlich erwähnt wurde, dass der Kahlenberg eine Höhe von 484 Metern und ein Big Mac 494,94 Kilokalorien hat. Wir anderen waren genervt und fasziniert gleichermaßen. Irgendwo zwischen „Gusch Bua!“-Brüllen und andächtigem Schweigen hinsichtlich der Menge angehäuften Halbwissens. Kurz: Genau jenes ambivalente Gefühl, das einen überkommt, wenn man den Augmented Reality (AR) Browser anwirft und die Welt durchs Handy betrachtet.</p>
<p><strong>Die ersten Schritte in die erweiterte</strong> oder &#8211; will man den AR-Evangelisten glauben – „verbesserte“ Welt faszinieren. Wo ist im Umkreis von 1 km die nächste Pizzeria, wo die nächste Tankstelle, wo kann ich Brennspiritus kaufen? Ein Blick durch das Handy genügt und die Welt um mich wird mit einem Koordinatennetz überzogen. Kleine Stecknadeln markieren relevante Punkte – jeder, der schon mal ein Strategiespiel in der Hand hatte, weiß wie so etwas aussieht.</p>
<p><strong>Aber es wird besser als das Strategiespiel:</strong> Klicke ich die einzelnen Punkte an, liefert mir der AR Browser jede benötigte Zusatzinformation: Öffnungszeiten der Pizzeria, exakte Adresse der Tankstellen, die chemische Formel für meinen Brennspiritus. Cool. Ersteres kann ich tatsächlich brauchen, mit letzterem bei der nächsten Party punkten&#8230;</p>
<p><strong>„Around me“ heißt das virtuelle Feld</strong>, das hier betreten wird. Und genau das ist es auch: Mittels GPS und Kompass wird mein Standort errechnet, mit einer Datenbank verknüpft und mir in meinem Kamerabild angezeigt  – das Tor zu einer beschilderten, analysierten, wissensdurchfluteten Welt. Wo hab ich gestern mein Auto abgestellt? Die passende AR Applikation zeigt es mir.</p>
<p><strong>AR-Eventführer</strong> helfen mir, das nächste Konzert im Umkreis zu verorten. Und die nette Erweiterung „Tweeps Around“ weist mich darauf hin, wer in meiner Nähe gerade twittert, z.B. der junge Mann dort drüben, der per Twitter den Verlust seines Feuerzeugs beklagt. Da kann ich gern aushelfen&#8230;</p>
<p><strong>„Das sind aber nur ganz simple</strong> Basis-Anwendungen“, sagt Fachmann Robert Harm <a href="http://www.wienerpost.at/2010/02/wir-stehen-erst-am-anfang/">(siehe Interview)</a>,<em> </em>„Der Trend geht weg von diesen rein statischen Nutzungen und hin zu mobiler Interaktivität.“ Was es dazu vermehrt braucht, sind Entwickler, die kreativen virtuellen Content schaffen, der auf der vorhandenen Umgebung aufsetzt, sie aber ein bisschen „verbessert“. Klassisches Beispiel: Man geht an einer Baustelle vorbei und braucht nur einen Blick ins Handy zu werfen, um anstelle des Baugerüsts das fertige Architektenmodell zu sehen. <a href="http://www.layar.com/">Die Firma Layar</a> bietet das bereits an: virtuelle 3D Modelle, die der Wirklichkeit übergestülpt werden.</p>
<div id="attachment_2097" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-2097" title="layar-beatles" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/02/layar-beatles-300x200.jpg" alt="Layar schickt die Beatles auf die Abbey Road" width="300" height="200" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Layar schickt die Beatles auf die Abbey Road</p></div>
<p><strong>Stolz ist man bei Layar</strong> auch darauf, die Beatles wieder mit Abbey Road vereint zu haben. Eine „Augmented City Tour“ durch London führt Fans der Fab Four an alle Stationen des Beatles’schen Lebens. Durchs Handy betrachtet, sieht man dabei tatsächlich Ringo, Paul, John und George über den berühmten Zebrastreifen spazieren und kann sich selber mit ihnen fotografieren. Klingt wie Spielerei, ist aber derzeit absoluter State-of-the-Art in Sachen AR, weil hier nicht nur mit 3D-Objekten und Informationsschichten gearbeitet wird, sondern auch mit sogenannten „triggered actions“: Erst die Bewegungen des Nutzers lösen bestimmte Abläufe aus, d.h. die nächste Station der Beatles-Tour wird erst freigeschaltet, sobald die aktuelle absolviert ist.</p>
<p><strong>Kein Wunder</strong>, dass sich die Technik für Schnitzeljagden anbietet: AR Games, die „Treasure Hunts“ und Quizspiele quer durch die Stadt inszenieren, boomen und lassen klassisches Geocaching ganz schön alt aussehen. „Triggern“ (also auslösen) lassen sich dabei alle Arten von Aktionen: Videos, die automatisch am Handy abgespielt werden, sobald ich einen bestimmten Punkt passiere. Die Marseillaise, die ertönt, wenn ich mich in einem Radius von 10 Metern dem Eifelturm nähere. Erfundene Beispiele? Nein, natürlich längst umgesetzt. Stehe ich vor dem Berliner Reichstag, zeigt mir mein Handy den Standort in historischen Ansichten. Und im Kolosseum in Rom brüllen wieder die Löwen.</p>
<p><strong>Sicherlich, das klingt</strong> alles nach technophiler Spinnerei. Das Konzept dahinter ist aber ein mächtiges: Jede Art von Information liegt auf der Straße, zugänglich für jedermann. Die Realität, die dadurch entsteht, mag somit tatsächlich eine „verbesserte“ sein. Abwarten.</p>
<p><em> </em></p>
<blockquote><p><em>Zitat:</em><br />
“All aspects of society will be affected by this: the Government, the arts, social justice, journalism.“ – Mark Wright, Senior Researcher, University of Edinburgh</p></blockquote>
<p>Erschienen im WIENER Nr. 343 / März 2010</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wienerpost.at/2010/02/welt-mit-untertiteln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wir stehen erst am Anfang&#8221;</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/02/wir-stehen-erst-am-anfang/</link>
		<comments>http://www.wienerpost.at/2010/02/wir-stehen-erst-am-anfang/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 20:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[NetzREDEN]]></category>
		<category><![CDATA[Augmented Reality]]></category>
		<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wienerpost.at/?p=2078</guid>
		<description><![CDATA[Was James Cameron einst als  Zukunftsvision für seinen „Terminator“ skizzierte, trägt heute jedermann in der Hosentasche. Der WIENER traf Robert Harm, Spezialist für Augmented Reality, und ließ sich den Hype erklären.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Was James Cameron einst als  Zukunftsvision für seinen „Terminator“ skizzierte, trägt heute jedermann in der Hosentasche. Der WIENER traf <a href="http://www.ihrwebprofi.at/">Robert Harm</a>, Spezialist für <a href="http://www.wienerpost.at/2010/02/welt-mit-untertiteln/">Augmented Reality</a>, und ließ sich den Hype erklären.</p></blockquote>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_2080" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-2080" title="robert harm 2" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/02/robert-harm-2-200x300.jpg" alt="Foto: Karola Riegler" width="200" height="300" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Foto: Karola Riegler</p></div>
<p><strong>Wie funktioniert „Augmented Reality“?</strong></p>
<p>Über das Kamera- bzw. Videobild eines Smartphones wird eine Datenschicht gelegt, die zusätzliche Informationen anzeigt. Diese Datenschicht ist abhängig vom Standort des Benutzers und sehr flexibel, d.h. es können Bilder, Videos, Musik, Karten etc. angezeigt werden – sowohl statisch (wie z.B. Informationstexte), als auch interaktiv (wie Quizfragen).</p>
<p><strong>Seit wann gibt es das?</strong></p>
<p>„Augmented Reality“ ist schon länger ein Thema. Ich kann mich an Installationen auf der Ars Electronica vor zehn Jahren erinnern&#8230; Damals aber eher für Forschung, nicht für die breite Masse gedacht. Das Interessante ist der Sprung, der sich von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelle_Realit%C3%A4t">„Virtual Reality“</a> zu „Augmented Reality“ vollzogen hat: Bei VI bewegt man sich, z.B. mittels Helm, durch eine pixelige 3D-Landschaft. Bei AR wird ein reales Kamerabild verwendet. Dieser Durchbruch war erst durch die rapide Verbreitung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Smartphone">Smartphones</a>, wie Android oder iPhone möglich.</p>
<p><strong>Welche technischen Voraussetzungen braucht es dafür?</strong></p>
<p>Kamera, GPS und Kompass im Handy. Daher ist AR erst ab dem iPhone 3GS möglich, das Vorgängermodell [3G <em>– Anm.</em>] hatte noch keinen Kompass integriert. Außerdem benötigt man einen Augmented Reality Browser, den man sich im Netz gratis herunterladen kann. Derzeit gibt es zwei international bedeutende Anbieter auf dem Gebiet: <a href="http://www.layar.com/">Layar</a>, eine niederländische Firma, und Mobilizy, eine Firma aus Salzburg, die mit <a href="http://www.wikitude.org/">Wikitude 4</a> den erste AR-Browser anbietet, bei dem jeder seine eigene Augmented Reality programmieren kann. Dafür muss man kein Techniker sein.</p>
<p><strong>Ich kann also eine Datenschicht für meine Wohnung programmieren und sehe dann, in welchem Küchenkastl ich Teller und in welchem ich Gläser habe?</strong></p>
<p>Noch nicht, weil die Satellitengenauigkeit für GPS-Daten noch nicht so präzise ist, aber das wird schon noch kommen. Derzeit wird zum Beispiel an einer Anwendung für IKEA gearbeitet, bei der man Möbelstücke aus dem Katalog auswählen und via Smartphone in der eigenen Wohnung platzieren kann, um zu sehen, wie das aussehen würde. Befindet sich noch in der Entwicklung, kommt aber ganz sicher.</p>
<p><strong>Welche AR Anwendungen nützen Sie denn selber?</strong></p>
<p><a href="http://itunes.apple.com/us/app/pocket-universe-virtual-sky/id306916838?mt=8">„Pocket Universe“</a> zum Identifizieren von Sternbildern. <a href="http://itunes.apple.com/de/app/sun-seeker/id330247123?mt=8">„Sun Seeker“</a> zeigt mir an, wo die Sonne aufgeht – das ist z.B. praktisch bei der Besichtigung von Wohnungen. Und dann hatte ich noch eine App zum Identifizieren von Bergen. Man muss aber auch lernen, mit der Überinformation zurecht zu kommen. Wie strukturiere ich all die Informationen? Verbunden mit einer permanenten Herausforderung, zu selektieren: Was brauche ich wirklich?</p>
<p><strong>Gute Frage: Braucht man das alles wirklich?</strong></p>
<p>Es kann eine Bereicherung sein; ein Anstoß, sich neue Sachen anzuschauen. Ich bin dadurch in Gegenden gekommen, in denen ich vorher nie war, weil man ja meistens nur seine bekannten Wege geht.<br />
Letztlich stellt sich die Frage aber nicht. Als das Fernsehen aufgekommen ist, hat es auch überall geheißen: „Wozu brauch man das? Wir haben doch Radio.“<br />
Aktuell passiert in de technischen Entwicklung im Wochentakt, nein täglich, soviel Neues und Spannendes&#8230; Klar, dass sich nicht alles durchsetzen wird. Nur weil es technisch möglich ist, heißt das noch lange nicht, dass es angenommen wird. Aber die Optionen sind unendlich.<br />
Und wenn die Systeme weiterhin offen gehalten werden, können Anwendungen entstehen, die wir uns noch gar nicht vorstellen können: Was wir heute sehen, ist nur der erste Schritt&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>DIE FAKTEN</strong><br />
Mag. (FH) Robert Harm<br />
studierte Informationswirtschaft und –managment in Salzburg, arbeitet als Software Engineer für das Bundesrechenzentrum im Bereich Wissensmanagement, sowie als Freelancer (<a href="http://www.ihrwebprofi.at/">www.ihrwebprofi.at</a>), u.a. an Web-Projekten zum Thema eParticipation und Augmented Reality.</p></blockquote>
<p>Erschienen im WIENER Nr.343 / März 2010</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wienerpost.at/2010/02/wir-stehen-erst-am-anfang/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die wahre Revolution</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/02/die-wahre-revolution/</link>
		<comments>http://www.wienerpost.at/2010/02/die-wahre-revolution/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 11:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Kröß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Technik & Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wienerpost.at/?p=1091</guid>
		<description><![CDATA[Für die meisten Kritiker ist es nur ein überdimensionales iPhone. Wieviel im neuen iPad aber wirklich steckt und warum es eine neue Ära der Computer einleiten wird - Martin Kröß hat sich für den WIENER schlau gemacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Für die meisten Kritiker ist es nur ein überdimensionales iPhone. Wieviel im neuen iPad aber wirklich steckt und warum es eine neue Ära der Computer einleiten wird &#8211; <a href="http://inshunyata.tumblr.com/">Martin Kröß</a> hat sich für den WIENER schlau gemacht.</p></blockquote>
<div id="attachment_1095" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/02/his-steveness.jpg"><img class="size-medium wp-image-1095" title="his steveness" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/02/his-steveness-300x199.jpg" alt="&quot;His Steveness&quot; bei der lang erwarteten Apple Keynote" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;His Steveness&quot; bei der lang erwarteten Apple Keynote</p></div>
<p>Der Aktienkurs steigt, die Glasfaserkabeln glühen. Es wird getwittert, gebloggt und gedruckt. Die Gerüchte überschlagen sich, der Puls der Medien steigt. Die Schlagzeilen verkünden die Ankunft des „Heiligen Grals“ der Technik und fantasieren über die eierlegende Wollmilchsau unter den Computern. Wie schon drei Jahre zuvor, bei der Vorstellung des iPhones, wächst der Hype ins Unermessliche bis <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Jobs">Steve Jobs</a> schließlich die Bühne betritt.</p>
<p>Es geht ein Raunen durch das Publikum, als der Konzernchef von Apple das Gerät unter einem schwarzen Tuch hervorzaubert &#8211; schließlich der erlösende Applaus. Ein biblischer Vergleich drängt sich auf. <a href="http://www.blogcdn.com/www.engadget.com/media/2010/01/apple-creation-0071-rm-eng.jpg">Wie Moses, der die Steintafeln mit den 10 Geboten</a> seiner Gefolgschaft präsentiert, hält Jobs das iPad in die Kameras dieser Welt.</p>
<p style="text-align: left;">Anschließend stürmen die Journalisten vor Ort die Präsentationshallen um das neue iPad in Händen halten zu können. Sie testen, drehen und wenden es. Sie surfen, spielen, tippen und etwas seltsames passiert. Stimmen der Entäuschung werden hörbar, die ersten Berichte, Tweets und Blogs sprechen von Enttäuschung. Die beschworene Revolution scheint abgeblasen. Doch eine Revolutionen kündigen sich nicht immer mit Pauken und Trompeten an, sondern verläuft oft schleichend und im Verborgenen.</p>
<p>Oberflächlich betrachtet wirkt das iPad wie ein großes iPhone inklusive Hometaste, 10 Zoll Touchscreen, Kopfhöreranschluss, Lautstärkenregelung und angebissener Apfel auf der Aluminium Rückseite.</p>
<p>Der Tablet PC verfügt über Internetzugang via WiFi und Mobilfunk. Es beherrscht Internet, E-Mails, Photos, Videos, Musik, E-Books und Spiele aus dem FF. Inhalte lassen sich auf das iPad übertragen oder direkt über den iTunes Store via Internet herunterladen.</p>
<p>Im Inneren schlummert ein brandneuer Chip aus dem Hause Apple. Das iPad ist durch ihn wesentlich schneller als das iPhone 3GS. Inhalte laden unmittelbar und die Funktionen reagieren im Sekundenbruchteil. Der Akku hält außerdem 10 Stunden im Betrieb und einen ganzen Monat im Standby. Damit übertrifft es jeden Laptop bei Weitem.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/02/ipad-iwork.jpg"><img class="size-full wp-image-1097 aligncenter" title="ipad-iwork" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/02/ipad-iwork.jpg" alt="Der heilige Gral: Kaum ein Produkt wurde in der Branche so sehnsüchtig erwartet wie das iPad von Apple." width="576" height="249" /></a>Dennoch sind die Kritiken harsch. Es gäbe keine physische Tastatur, kein auswechselbarer Akku, kein USB Anschluss und keine eingebaute Kamera. Deja-Vu? Dem iPhone erging es vor 3 Jahren genauso und heute ist es das erfolgreichste Handy am Markt. Dieser Fehler schein sich beim iPad zu wiederholen, denn die meisten Kritiker übersehen dabei die wahre Revolution, die im iPad steckt. Das Konzept des Computers und wie wir ihn benutzen steht an einem entscheidenden Wendepunkt und ist im Begriff sich neu zu erfinden.</p>
<p>Über die letzten 20 Jahre hatte sich das Konzept des Computers nicht wesentlich verändert. Die grafische Oberfläche, Eingaben via Tastatur und Maus, Ordner und Dateien. All diese Elemente bestimmen unseren Umgang mit Computern. Der Umfang und die Komplexität hat jedoch mit der Zeit zugenommen. Es müssen Programme und Treiber installiert sowie Einstellungen vorgenommen. PC&#8217;s stürzen ab, Funktionen verweigern ihren Dienst, Daten gehen verloren. Dabei sollten sie die Arbeit des Menschen erleichtern, schlicht dafür sorgen, das unser Alltag effizienter wird.</p>
<p>Computer sollten mehr wie Haushaltsgeräte sein. Einfach zu bedienen. Wer einen Tee kochen will sollte nicht wissen müssen, wie man einen Wasserkocher zusammenbaut. Der Mehrheit der Menschen braucht Computer um im Internet surfen zu können oder E-Mails zu versenden. Sie wollen ihre Photos Verwandten zeigen und Videos ansehen und nicht mit komplizierter Technik beschäftigen müssen und sollte es auch nicht.</p>
<p><a href="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/02/ipad-photo.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1109" title="ipad-photo" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/02/ipad-photo-300x174.jpg" alt="ipad-photo" width="300" height="174" /></a>Das iPad ist ein erster Schritt hin zu einem neuen Konzept um Computer einfacher und damit effizienter zu machen. Von der 60 jährigen Großmutter bis zum 4 jährigen Schulkind kann jeder damit umgehen &#8211; ohne Vorkenntnisse und ohne mühsam erworbenes Wissen. Die Bedienung erfolgt mit den Fingern. Von Treibern und langwierigen Installationen keine Spur. Ordner und Dateien treten in den Hintergrund und machen Platz für Inhalte wie etwa Photos, Videos oder Musik. Das Chaos verschwindet. Schluss mit vielen offenen Fenstern und Programmen, die sich ein und ausblenden lassen, Taskleisten und komplizierten Funktionen. Einfach und intuitiv.</p>
<p>Zu einfach für diejenigen, die es gewohnt sind, an ihren Kisten herumzuschrauben und mit antrainierten Wissen ihren PC im Zaum zu halten. Aber für diese Minderheit ist das iPad auch nicht gedacht, sondern <a href="http://www.robertlender.info/blog/archives/3043-Meine-Bekannte-und-das-iPad">für die Mehrheit &#8211; für die, die sich damit nicht herumschlagen wollen</a>. Es ist kein Ersatz für den PC, sondern eine neue Art von PC. Einer für den Durchschnittsuser, der für seine Anwendung sorgenfrei und allzeitbereit zur Verfügung steht. Einfach zu bedienen und für 90 Prozent aller Aufgaben hinreichend gerüstet.</p>
<p>Der Computer als professionelles Arbeitsgerät, etwa zum Bearbeiten von Fotos und Grafik, erstellen von Videos und Aufnahme von Musik, wird nicht untergehen, aber seine Bedeutung für die Masse wird schwinden. Es ist ein Schritt weg von der heute selbstverständlichen Annahme, dass Technik nunmal kompliziert sei und ein Bekenntnis dazu, das Technik unser aller Leben einfacher machen sollte. Hier liegt die wahre Revolution.</p>
<p style="text-align: center;">
<blockquote><p><strong>DIE FAKTEN:</strong><br />
Ab April in Österreich<br />
Das Ipad wird als WiFi oder WiFi+3G Modell erhältlich sein mit einer Festplattengröße von 16, 32 oder 64 GB. Die Mobilnetzpartner und Preise stehen im Moment noch nicht fest.<br />
<a href="http://www.apple.at/ipad">www.apple.at/ipad</a></p></blockquote>
<p>Erscheint im WIENER Nr.343 / Februar 2010</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wienerpost.at/2010/02/die-wahre-revolution/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Umfrage: Organize your life!</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/01/umfrage-organize-your-life/</link>
		<comments>http://www.wienerpost.at/2010/01/umfrage-organize-your-life/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 17:27:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik & Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Poll]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Web20]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wienerpost.at/?p=936</guid>
		<description><![CDATA[Wir möchten in der kommenden Printausgabe gerne ein praktisches Webtool featuren, das das on- und offline Leben süffiger macht, das Datenchaos reduziert, sich selbstständig synchronisiert und überhaupt die eierlegende Wollmilchsau unter den Lebenserleichterungen darstellt. Platz ist gering, daher darf's diesmal nur eines sein. Welches ist Euch / Ihnen denn mehr ans User-Herz gewachsen?
Evernote? Dropbox? Ja, ich weiß, sie decken jeweils andere Bedürfnisse ab, aber die Frage lautet trotzdem: Ohne welches geht's gar nicht mehr?
Hilfe und Input erbeten!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_938" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/01/evernote1.jpg"><img class="size-medium wp-image-938 " title="evernote" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/01/evernote1-300x159.jpg" alt="Fotocredit: Evernote" width="300" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">Fotocredit: Evernote</p></div>
<p>Wir möchten in der kommenden Printausgabe gerne ein praktisches Webtool featuren, das das on- und offline Leben süffiger macht, das Datenchaos reduziert, sich selbstständig synchronisiert und überhaupt die eierlegende Wollmilchsau unter den Lebenserleichterungen darstellt. Platz ist gering, daher darf&#8217;s diesmal nur eines sein. Welches ist Euch / Ihnen denn mehr ans User-Herz gewachsen?<br />
<a href="http://www.evernote.com/">Evernote</a>? <a href="https://www.dropbox.com/">Dropbox</a>? Ja, ich weiß, sie decken jeweils andere Bedürfnisse ab, aber die Frage lautet trotzdem: Ohne welches geht&#8217;s gar nicht mehr?<br />
Hilfe und Input erbeten!</p>
<p><script src="http://twtpoll.com/js/badge.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://twtpoll.com/badge/?twt=748iy9&amp;s=250&amp;b=1&amp;bt=1" type="text/javascript"></script></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wienerpost.at/2010/01/umfrage-organize-your-life/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
