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	<title>WIENER &#187; Social Media</title>
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	<description>Die offizielle Webseite des Wiener</description>
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		<title>Don Vito auf Facebook</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 21:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Prazak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Facebook sind wir alle eine große Familie, ob wir wollen oder nicht. Nun wird es das passende Spiel geben: Paramount und Kabam, ein Entwickler von Social Media-Games, werden d&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/08/don-vito-auf-facebook/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/08/Victory_exploding-building.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-26539" title="Victory_exploding building" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/08/Victory_exploding-building-300x174.jpg" alt="" width="300" height="174" /></a>Auf <a title="wiener-online: Heute Facebook,..." href="http://www.wiener-online.at/2010/07/heute-facebook-morgen-die-welt/">Facebook</a> sind wir alle eine große Familie, ob wir wollen oder nicht. Nun wird es das passende Spiel geben: Paramount und Kabam, ein Entwickler von Social Media-Games, werden das Facebook-Spiel &#8220;Der Pate: Fünf Familien&#8221; herausbringen.</p>
<p>Das Ganze soll zeitlich vor den bekannten Filmen spielen; laut Kabam sollen &#8220;Millionen von Spielern in Echtzeit&#8221; wahlweise gegeneinander oder miteinander spielen. Als ein Mitglied von fünf rivalisierenden Familien soll man mit feinen oder unfeinen Mitteln die liebe Konkurrenz ausschalten.</p>
<p>Über die <a title="Kabam" href="https://www.kabam.com/the-godfather/#" target="_self">Website von Kabam</a> können sich interessierte Hobby-Mafiosi bereits für eine Beta-Version des Games anmelden. Ab wann das Spiel dann tatsächlich zu haben ist, steht derzeit noch nicht fest.</p>
<p>Mehr zum Thema Facebook Games finden Sie <a title="wiener-online: Farmville" href="http://www.wiener-online.at/2010/04/unsere-kleine-farm/">hier in unserem Archiv</a>.</p>
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		<title>Social Google</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 20:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn Google scheitert, dann auf hohem Niveau. Mehr noch: Sie profitieren stets davon. Den Überresten von Google Wave verdanken wir erweiterte Funktionen für Google Docs – und de&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/07/social-google/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/google-plus-icons-1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-26237" title="google-plus-icons-1" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/google-plus-icons-1-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" /></a>Wenn Google scheitert, dann auf hohem Niveau.</strong> Mehr noch: Sie profitieren stets davon. Den Überresten von <a title="wiener-online: Googlewave" href="http://www.wiener-online.at/2009/11/googlewave/">Google Wave</a> verdanken wir erweiterte Funktionen für Google Docs – und den frühen Gehversuchen mit Google Buzz ist <a title="wiener-online: google+" href="http://www.wiener-online.at/2011/07/wienerplus/">google+</a> geschuldet: Googles jüngster Vorstoß in das lukrative Terrain sozialer Netzwerke.</p>
<p>Ob google+ dem Hype gerecht wird? Ob es mehr ist, als die hippe Sau, die rasch durchs digitale Dorf gejagt wird? Ist es gar der „Facebook-Killer“? Wir waren neugierig und haben das neue Spielzeug getestet.</p>
<p>Beim ersten Blick präsentiert sich google+ angenehm leer. Und damit sind nicht mangelnde User gemeint, sondern ein schön aufgeräumtes, schlichtes Design, der google’schen Unaufdringlichkeits-Doktrin folgend. Im Gegensatz zu Facebook, wo man seine persönlichen Einstellungen erst mühsam suchen muss, ist bei google+ alles klar strukturiert: Auf einer Liste kann ich meine Vorlieben anklicken, wie viel ich preisgeben, wie oft ich Spam (vulgo Benachrichtigungen) toleriere. Fazit: niederschwellig und übersichtlich. Wir verteilen ein erstes Plus an google+.</p>
<p>Ein zweites gibt es dafür, dass man innerhalb des Netzwerkes keine persönlichen Mails schicken kann: Facebook-User sind das zwar nicht gewohnt, aber als „Plusser“ ist das unnötig, man hat ja die normale Gmail-Inbox. Also raus mit dem überflüssigen Klumpat! Danke, <a title="wiener-online: Stichwort Google" href="http://www.wiener-online.at/tag/google/">Google</a>.</p>
<p>Danke auch dafür, dass User all ihre Daten jederzeit downloaden können, bequem als Zip-File. Ein Klick genügt.</p>
<p>Hiermit scheint die Usability des Angebots vorerst zu enden, denn jetzt wird’s kompliziert: Statt wie bei Facebook alle Kontakte in einen Topf zu werfen, bietet Google an, sie in „Circles“ zu sortieren: Extra Kategorien für enge Freunde, Arbeitskollegen, wahnsinnige Stalker etc.<br />
In Folge kann bei jeder Statusmeldung gewählt werden, welcher dieser Kreise, meine Information zu Gesicht bekommt. Das ist sinnvoll, man will vielleicht in privatem Rahmen über die Arbeit stänkern – das müssen nicht alle Kollegen lesen. Es erfordert aber Mitdenken – und ein hohes Maß an sozialem Bewusstsein bei jeder einzelnen Interaktion. Was google+ ist, wird abhängig vom Gebrauch: Mache ich alle meine Meldungen öffentlich à la Twitter? Schränke ich sie teilweise ein à la Facebook? Oder wende ich mich ausschließlich an einen sehr kleinen Kreis – etwa innerhalb einer Projektgruppe? Mit der Wahlmöglichkeit (gut!), steigt die Verwirrmöglichkeit (schlecht!). Fazit: Gewöhnungssache.</p>
<p>Bleibt die Frage, ob das ausreicht, um google+ zum Facebook-Killer zu machen. Nun, so schnell wird’s nicht gehen. Die Speerspitze der Webbies ist begeistert, aber Herr und Frau Durchschnittsuser haben es sich auf Facebook bequem eingerichtet mitsamt ihrem sozialen Umfeld – warum sollten sie wechseln? Zuckerberg wird wohl noch eine Weile ruhig schlafen. Wer sich aber fürchten muss, ist Skype. Gerade von Microsoft erworben – das hat bereits viele User vor den Kopf gestoßen &#8211; und nun mit echter Konkurrenz konfrontiert. Denn, was google+ unter dem unscheinbaren Namen „Hangout“ versteckt, ist das wahre Killer-Feature des Systems: Ein Gruppen-Videochat, der Vergleichbares alt aussehen lässt.</p>
<p>Fazit: Gut möglich, dass sich google+ nicht durchsetzt. Aber es hat gute Chancen. Und: Wenn Google scheitert, dann auf hohen Niveau. <em>Social Google</em> – in welcher Inkarnation auch immer – ist mit Sicherheit <em>here to stay.</em></p>
<div id="attachment_26235" class="wp-caption aligncenter" style="width: 545px"><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/08/googleplus.jpg"><img class="size-full wp-image-26235" title="googleplus" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/08/googleplus.jpg" alt="" width="535" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Randall Munroe /xkcd.com</p></div>
<h4>3 Top-Features:</h4>
<ul>
<li>SPARKS: Eine Art Feed-Reader für Interessen. Google filtert aus dem Netz Dinge, die mir gefallen könnten. Wer Radfahren, Rezepte oder Batman angibt, bekommt die entsprechende Auswahl frei Haus geliefert.</li>
<li>HANGOUTS: Killer-Feature. Die Live-Videochat-Funktion von google+, zu der man seine „Circles“ oder einzelne Personen einladen kann. Bis zu zehn Personen sind gleichzeitig möglich.</li>
<li>HUDDLE: Funktion fürs Smartphone: Gruppenkonversationen via SMS, begrenzt auf die ausgewählten „Circles“,z.B. für Terminkoordinationen.</li>
</ul>
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		<title>Siegerfrühstück</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 20:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sicher ist, dass die anderen Finalisten keine Jausengegner waren. Aber sie wurden mit Charme und Konsequenz weggefrühstückt!
Bei der Verleihung der &#8220;Best of Social Medi&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/siegerfruhstuck/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/fruehstueckerinnen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-24909" title="fruehstueckerinnen" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/fruehstueckerinnen-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><strong>Sicher ist, dass die anderen Finalisten keine Jausengegner waren.</strong> Aber sie wurden mit Charme und Konsequenz weggefrühstückt!</p>
<p>Bei der Verleihung der <a title="wiener-online: Social Media Convention 2011" href="http://www.wiener-online.at/2011/06/social-media-convention-2011/">&#8220;Best of Social Media Awards 2011&#8243;</a> konnten Dani Terbu und Barbara Haider, bessser bekannt als <a title="Fruehstueckerinnen auf wiener-online" href="http://www.wiener-online.at/author/fruehstueckerinnen/">&#8220;Die Frühstückerinnen&#8221;</a>, mit ihrem Special-Interest-Portal rund um das Thema &#8220;Frühstück in Wien&#8221; die Jury begeistern.</p>
<p>Ein klein wenig parteiische Freude und Stolz ist da natürlich angebracht, weil die beiden Bio-Ei-Expertinnen auch schon für den WIENER unterwegs waren, um die <a title="wiener-online: 5 x Fruehstueck fuer Maenner" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/5-x-fruhstuck-fur-manner/">besten Männer-Frühstücke</a> der Stadt zu küren. Jetzt wurden sie selber als die besten der Stadt gekürt &#8211; und wir gratulieren herzlich!</p>
<p>&#8220;Nicht die schweren Marketing-Budgets sind es, die im Social Web über Erfolg und Misserfolg eines Firmenauftritts entscheiden&#8221;, so das Credo der Veranstalter, &#8220;Vielmehr erfahren kreative Ideen und echter Mehrwert bei den Usern ihre Wertschätzung. Kleine Ideen können in den Online-Communitys ganz groß werden.&#8221;</p>
<p>Oder, wie es Siegerin Terbu erfrischend klar auf den Punkt bringt: &#8220;Wir gehen gerne frühstücken.&#8221; &#8211; Die Investition? Etwa acht Stunden  Arbeitsaufwand pro Woche&#8230;</p>
<h4>American Football</h4>
<p>Auch in der Kategorie &#8220;Newcomer&#8221; war es eine kleine, kreative Idee, die überzeugen konnte &#8211; durch stimmige technische Umsetzung, Humor und Sportsgeist &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes: Der erste Platz ging an Susanne Liechtenecker (<a title="Liechtenecker" href="http://liechtenecker.at/" target="_blank">Agentur Liechtenecker</a>) und das Projekt <a title="Cheer Em Up" href="http://www.cheeremup.at/" target="_blank">&#8220;Cheer &#8216;Em Up&#8221;</a>, ein Facebook- und Twitter-getriebenes Fangame anlässlich der <a title="sport10.at: American Football WM" href="http://sport10.at/home/mehrsport/671609/Die-Welt-zu-Gast-beim-Eierlaberl" target="_blank">4. American Football Weltmeisterschaft</a> (8. &#8211; 16. Juli 2011 in Österreich). Mehr über die Veranstaltung und die weiteren Preisträger <a title="pressetext: Best of Social Media Awards" href="http://www.pressetext.com/news/20110627022#news/20110630035" target="_blank">finden Sie hier</a>.</p>
<p>P.S. Tipps für Frühstücker geben Terbu &amp; Haider auch regelmäßig auf unserem Schwesterportal <a title="typischich.at: Fruehstuecks-Tipp" href="http://typischich.at/home/genuss/locations/652541/FruehstuecksTipp" target="_blank">typischich.at</a>.</p>
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		<title>Die Flucht in die IT-Blase</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 09:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Huber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Finanzwelt steht Kopf: Einerseits   werden Reserven gebildet, um einem Haircut (Schuldenerlass)   Griechenlands oder dem Zahlungsausfall der USA entgegenzuwirken.   Andere&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/die-flucht-in-die-it-blase/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-24147" href="http://www.wiener-online.at/2011/06/die-flucht-in-die-it-blase/borse_freedigitalfotos/"><img class="size-medium wp-image-24147 alignleft" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/borse_freedigitalfotos-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a> <strong>Die Finanzwelt steht Kopf:</strong> Einerseits   werden Reserven gebildet, um einem <a title="wiener-online: Friseurbesuch für die EU" href="http://www.wiener-online.at/2011/05/friseurbesuch-fur-die-gesamte-eu/">Haircut</a> (Schuldenerlass)   Griechenlands oder dem Zahlungsausfall der USA entgegenzuwirken.   Andererseits verjubeln Investoren Milliarden Dollar, indem sie ihr Geld   in Social-Media-Unternehmen stecken. 10 Milliarden Dollar ist LinkedIn   wert und der <a title="wiener-online: Farmville" href="http://www.wiener-online.at/2010/04/unsere-kleine-farm/">Farmville</a>-Macher Zynga wird auf acht Milliarden Dollar   geschätzt. Groupon wird den nächsten Run auf Tech-Aktien auslösen und   <a title="wiener-online: Der Social Fall" href="http://www.wiener-online.at/2010/09/der-social-fall/">Facebook</a> will 2012 sogar 100 Milliarden Dollar an der Börse lukrieren.</p>
<p>Die Frage ist: Wie kann es sein, dass Investoren Milliarden Dollar in   hochriskante Internet-Papiere stecken und sich bei Staatsanleihen   zieren? Die Antwort liegt in dem aktuellen Irrsinn der Märkte.</p>
<p>Finanzunternehmen haben ein Problem: Sie haben sehr viel Geld. Nach   dem Zusammenbruch von Lehman Brothers hatten Banken und Versicherungen   das Vertrauen in ihre Mitbewerber verloren. Der so genannte   Interbanken-Markt trocknete aus, die Institute liehen sich gegenseitig   kein Geld mehr. Um eine Bankrott-Serie zu vermeiden, haben die Staaten   tief in die eigenen Taschen gegriffen. Vor allem die EU öffnete die   Tresore und versorgte die Banken mit rund 3000 Milliarden Euro.</p>
<p>Drei Jahre später ist ein Gutteil der Staatshilfen abgezahlt. Dank   der Haftungen und Direkthilfen konnte der Markt wieder in Gang gebracht   werden und die Geldinstitute haben in der Folge gut verdient. Einzig  das  Vertrauen ist noch immer nicht zurück. Die Kreditvergabe konnte  nicht  wieder in Gang gebracht werden.</p>
<p>Was allerdings noch schlimmer ist: Die bisher als sicher geltenden   Staatsanleihen sind zum Risikoinvestment geworden. Griechenland und   Portugal stehen vor dem Haircut, den USA droht aufgrund innenpolitischer   Streitereien der Bankrott.</p>
<p>Und nun geschieht folgendes: Die Banker wollen das Risiko „streuen“.   Um mögliche Verluste aus den Staatsanleihen aufzufangen, brauchen sie   Investitionen, die massive Gewinne versprechen – dank Staatshilfen ist   ja genug Geld vorhanden. Und was liegt da näher, als auf den Zug der   allgemeinen Web 2.0-Hysterie aufzuspringen. LinkedIn war nur der Anfang,   künftig wird in der IT-Branche ein Rekord den nächsten jagen. Der   physische Wert dieser Unternehmen spielt dabei keine Rolle mehr. Es geht   nur noch darum, einen Dummen zu finden, an den sich die Aktien mit   Gewinn verkaufen lassen.</p>
<p>Und so stolpern Banken und Versicherungen in die nächste   Wertpapierblase. Die Folge: Kaum wird die Schuldenkrise überstanden   sein, werden die Unternehmen wieder an die Türen der Finanzministerien   klopfen und die Hände aufhalten und die Politiker werden wieder die   Säckel öffnen (müssen). Denn aus alten Fehlern zu lernen, ist heutzutage   zu viel verlangt.</p>
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		<title>Social Media Convention 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 09:50:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur eine Facebook-Fanseite oder ein Twitterkanal reichen nicht mehr   aus. Unternehmen, die in den sozialen Netzwerken erfolgreich sind,   verstehen die Community-Bildung als U&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/social-media-convention-2011/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/Social-Media-Convention.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-23807" title="Social-Media-Convention" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/Social-Media-Convention.jpg" alt="" width="300" height="250" /></a>Nur eine <a title="WIENER auf Facebook" href="http://www.facebook.com/wiener.online" target="_blank">Facebook-Fanseite</a> oder ein <a title="WIENER auf Twitter" href="https://twitter.com/#!/wieneronline" target="_blank">Twitterkanal</a> reichen nicht mehr   aus. Unternehmen, die in den sozialen Netzwerken erfolgreich sind,   verstehen die Community-Bildung als Unternehmensauftrag. Aber wo ansetzen?</p>
<p>Das ist eine der Fragen, denen sich die <a title="Convention" href="http://pte3.pressetext.com/convention/" target="_blank">&#8220;Best of&#8221;-Social Media  Convention</a> stellt. Nach drei erfolgreichen Workshop-Touren mit über 1.000 Teilnehmer/innen  lädt die Nachrichtenagentur pressetext zur ersten derartigen Veranstaltung in Wien.</p>
<p>Auf dem Business-Meeting präsentieren erfahrene Social Media  Experten Trends und Erfolgsbeispiele aus der Welt von <a title="wiener-online: Facebook" href="http://www.wiener-online.at/2010/09/der-social-fall/">Facebook</a>, <a title="wiener-online: Twitter Diplomatie" href="http://www.wiener-online.at/2011/03/diplomatie-in-140-zeichen/">Twitter</a> &amp; <a title="WIENER auf YouTube" href="http://www.youtube.com/user/wienerpost" target="_blank">Youtube</a> und geben praktische Tipps für die Umsetzung von Social  Media Projekten.</p>
<p><a title="wiener-online: Social Media in der Unternehmenskommunikation" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/mit-social-media-den-kunden-auf-der-spur/">Unternehmenskommunikation in Zeiten von Web 2.0</a>, die  Herausforderungen für die Unternehmensorganisation, strategische Fragen  rund um Markenführung, Verkaufsförderung, Monitoring und Imagebildung:  Die Bandbreite der Themen ist vielfältig.</p>
<p>Mehr als zehn Top-Referenten  aus Deutschland, Österreich und der Schweiz liefern Ihnen an einem Tag  Informationen, Diskussionen und How-to-do-it-Tipps für die Praxis,  Best-Practise-Beispiele und zum Abschluss die Auszeichnung von besonders  interessanten Projekten, Kampagnen und Agenturen.</p>
<p>&#8220;Social Media ist aus den Kinderschuhen entwachsen und verändert nicht  nur die Kommunikationslandschaft, sondern ganze Unternehmen&#8221;, sagt Referentin <a href="http://blog.stiegl.at/" target="_blank">Christina Rittchen</a> von der Stiegbrauerei in Salzburg. &#8220;Die Herausforderung ist nun, die Unternehmensstrukturen diesem sozialen Wandel anzupassen.&#8221;</p>
<p>Wer sich dazu vorab informieren will, kann das hier: <a title="Digitalks/SOME11" href="http://www.digitalks.at/2011/05/26/some2011/" target="_blank">digitalks/some11</a>. Zur Anmeldung <a title="Social Media Convention Anmeldung" href="http://pte3.pressetext.com/convention/" target="_blank">geht&#8217;s hier</a>.</p>
<p><strong>Zielgruppe:</strong> Die Convention richtet sich branchenübergreifend an  Führungskräfte und Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen und  Organisationen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen verstärkt  in Social Media Kanäle investieren wollen.</p>
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		<title>Bauer sucht Gast</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 06:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bauer Heinrich (48) ist stark im Liesertal verwurzelt. Der Hof ist seit 1726 in der Familie, die Vorfahren waren Freibauern, und dass der kleine Heinrich jemals einen anderen Ber&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/bauer-sucht-gast/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_23260" class="wp-caption alignleft" style="width: 233px"><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/heinrich-preis.jpg"><img class="size-medium wp-image-23260" title="heinrich preis" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/heinrich-preis-223x300.jpg" alt="" width="223" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Twittern, was auf der Seele brennt: iBauer Preis bei seinen Hirschen (c) Achim Meurer</p></div>
<p><strong>Bauer Heinrich (48) ist stark im Liesertal verwurzelt.</strong> Der Hof ist seit 1726 in der Familie, die Vorfahren waren Freibauern, und dass der kleine Heinrich jemals einen anderen Beruf ergreifen würde, stand nie zu Debatte. Während die Geschwister in die Stadt gingen, studierten, blieb der Erstgeborene am Hof, wo er für 100 Hektar Wald und gut 50 Hirsche verantwortlich ist. Plus die obligaten Wiesen, Rinder, Schweine und – Touristen.</p>
<p>Denn Altersberg, in Millstättersee-Nähe gelegen, zieht seit Generationen Gäste aus der Stadt an. Bloß in den letzten Jahren ist ein merklicher Rückgang an Buchungen spürbar. „Pro Gemeinde gibt es nur ein paar Unternehmer, die wirklich noch Tourismus betreiben, das andere löst sich alles auf. Die Privatzimmervermieter, die sind weg. Die Stimmung ist schlecht im Dorf“, sagt Heinrich. Vor drei Jahren war er als Kleinunternehmer selbst am Ende seiner Ideen angelangt, als plötzlich ein Freund mit iPhone bei der Tür hereinspazierte. Da machte es Klick, denn Tradition und Fortschritt, das schließt sich nicht aus: Den Beweis wollte der Bauer antreten.</p>
<p>Ein iPhone musste her, ein Twitter Account wurde angelegt – und wenn Heinrich unterwegs ist, dann <a title="Twitter: Familienurlaub" href="http://twitter.com/#!/familienurlaub" target="_blank">wird fleißig gezwitschert</a>: Über die Palmkatzerln am Ostermarkt oder die Herstellung der Hirschsalami.</p>
<h4>SEO, hausgeschnitzt</h4>
<p>Das Gute ist nicht nur die inzwischen nachweisliche Kundenbindung, sondern auch der schleichende SEO-Effekt: Die Tweets speisen <a title="www.allesbauer.at" href="http://www.allesbauer.at" target="_blank">Heinrichs Homepage</a>, die dadurch täglich aktualisiert und von Google prompt mit höherem Ranking belohnt wird. „Aber es ist nicht nur Pflichtübung“, sagt Heinrich, „Es ist ein Lebensstil. Es is’ einfach klass! Es ist das, was ich mir schon immer gewünscht habe.“ Fotografieren von unterwegs, ohne Gschisti-Gschasti; nicht extra den Computer anschließen müssen, sondern in der Sekunde abschicken und publizieren. „Ich bin ja kein besessener Foto- oder Computerfreak. Ich bin ein Nutzer – daher will ich, dass das einfach und schnell geht.“ Gedanken werden online per <a title="wiener-online: Organize your life" href="http://www.wiener-online.at/2010/01/umfrage-organize-your-life/">Evernote</a> geordnet, Fotos per <a title="YFrog: Familienurlaub" href="http://yfrog.com/user/familienurlaub/photos" target="_blank">YFrog</a> auf Twitter hochgeladen. Der iMac steht in der Wirtsstube. „Die Gäste staunen schon, dass wir hier so modern sind. Das erwarten sie von einem Bauern nicht.“</p>
<p>Tatsächlich schlagen sich die Twitter-Aktivitäten des iBauer direkt in den Buchungen nieder: Fünf, sechs Anfragen kommen pro Tag. Das hat der Wirt schon lang nicht mehr erlebt. Er ist überzeugt: „Die Touristiker verschlafen diese Entwicklung. Aber wenn du dich nicht mit neuen Techniken auseinandersetzt, bist du weg.“</p>
<p>In der Gemeinde beäugt man die Aktivitäten am Preis’schen Hof unterdessen skeptisch. Blogs und Co. – wie etwa das Lieser-Maltatal-Blog <a title="www.soisses.at" href="http://www.soisses.at" target="_blank">www.soisses.at</a> – werden hier eher torpediert: „Weil im Web muss man authentisch sein. Wenn ich ehrlich bin, bekomme ich genau den Gast her, der zu mir passt. Aber die Touristiker sind ja die größten Märchenerzähler. Die haben mit Authentizität ihre Probleme.“ Heinrich nicht. Der twittert, „was auf der Seele brennt“ und der Erfolg gibt ihm Recht.</p>
<h4>Webgenossenschaft Liesertal</h4>
<p>Auch eine „Webgenossenschaft“ hat er ins Leben gerufen, um den anderen Dorfbewohnern die Angst vor dem Internet zu nehmen. „Ich bin ein Gemeinschaftsmensch und ich hab mich nie dem Neuem verschlossen, daher lag der Gedanke nahe: Den Alten das Internet näher bringen, und gleichzeitig der Jugend sagen: Bitte wanderts nicht ab in die Stadt, sondern bleibts da. Wir tun eh was, wir nehmen an der Neuzeit teil.“ Wichtig, denn die Volksschule im Dorf zählt derzeit gerade mal neun Kinder.</p>
<p>An Ideen mangelt es Bauer Heinrich jedenfalls nicht: Die längste Fußgängerbrücke der Alpen hat er gebaut, der Kärntner Landesregierung hat er die Kanalisation für vier Dörfer abgerungen – und eine Eintunnelung der Autobahn schwebt ihm vor. Aber zuerst wird noch der Schinken für den Wochenmarkt in Spittal fertiggemacht. Twitterfoto inklusive.</p>
<p>P.S. Buchstabe <a title="Gewinnspiel: Kaernten" href="http://www.wiener-online.at/2011/05/lust-auf-karnten-gewinnen-sie-einen-kurzurlaub/">fürs Lösungswort:</a> <span style="color: #008000;"><strong>T<br />
</strong></span>Der 1.6.2011 ist übrigens <a title="Weltbauerntag" href="http://www.kleiner-kalender.de/event/weltbauerntag/5597-welt.html" target="_blank">Weltbauerntag</a> &#8211; wussten Sie das?</p>
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		<title>Social Media als Kundenservice der Zukunft</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 19:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim e-day im Haus der Wirtschaft präsentierten drei Spezialisten im Rahmen des Programmpunkts &#8220;Digitalks&#8221; social media Plattformen wie Facebook und Twitter un&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/03/social-media-als-kundenservice-der-zukunft/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13752" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/03/eday_experten.jpg"><img class="size-medium wp-image-13752" title="eday_experten" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/03/eday_experten-300x172.jpg" alt="" width="300" height="172" /></a><p class="wp-caption-text">Experten diskutieren beim E-Da</p></div>
<p>Beim<a title="wiener-online: E-Day" href="http://www.wiener-online.at/2011/03/e-day-2011-erneuern-um-zu-wachsen/"> e-day</a> im Haus der Wirtschaft präsentierten drei Spezialisten im Rahmen des <a title="Digitalks beim E-Day" href="http://www.digitalks.at/2011/01/18/digitalks-beim-e-day-2011/" target="_blank">Programmpunkts &#8220;Digitalks&#8221;</a> social media Plattformen wie Facebook und Twitter und beleuchteten deren <a title="wiener-online: Wie Firmen Social Media nutzen" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/wie-firmen-social-media-nutzen/">Vorteile für Unternehmen</a> im Bereich von Marketing und Kundenkommunikation.</p>
<p><a title="Michael Vesely im WIENER" href="http://www.wiener-online.at/2009/12/gepflegte-beziehungen/">Michael Vesely</a>, Präsident von Future Network und selbständiger Gastronom: &#8220;Das Empfehlungsmarketing ist durch soziale Medien wesentlich umfangreicher geworden. Eintragungen auf diversen Plattformen wie Twitter oder Herold haben meinem Unternehmen nachweislich neue Kunden gebracht.&#8221; Facebook, Twitter, diverse Bewertungsplattformen und <a title="wiener-online: Foursquare FAQ" href="http://www.wiener-online.at/2011/01/foursquare-faq/">location based services</a> seien die neue Form der Mundpropaganda, so Vesely. Es wird eine Möglichkeit geschaffen auf <a title="wiener-online: Mit Social Media den Kunden auf der Spur" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/mit-social-media-den-kunden-auf-der-spur/">Feedback von Kunden</a>, sei dieses positiv oder auch negativ schnell zu reagieren und für das eigene Unternehmen zu verwerten. Vesely empfiehlt Unternehmern, sich zu informieren, inwieweit die eigene Firma oder Marke im Web genannt wird und ob bereits Bewertungen existieren. Aktives Einwirken auf Kunden, damit sie Bewertungen hinterlassen, könne sich für das eigene Unternehmen nur positiv auswirken.</p>
<h4>Feedback nutzen um Kunden zu gewinnen</h4>
<p><a title="Autorenprofil Lena Doppel" href="http://www.wiener-online.at/author/lena-doppel/">Lena Doppel</a>, New Media Trainerin und Beraterin, erläuterte die Möglichkeiten von Twitter, der Kurzkommunikation mit maximal 140 Zeichen pro Mitteilung.</p>
<p>&#8220;Man twittert, um Informationen in die Welt hinaus zu schicken, um Kunden zu informieren und mit ihnen zu kommunizieren&#8221;, so Doppel. Es gibt die Möglichkeit von Twitter Support Diensten wodurch viele Unternehmen Kundenanfragen direkt und rund um die Uhr bearbeiten und so Produktprobleme schneller und effizienter gelöst werden können. Doppel:&#8221; Kundenfeedback ist viel transparenter geworden. Deshalb sei es wichtig, sich als Unternehmen aktiv an Netzwerken zu beteiligen. Außerdem ist der Prozentsatz an Usern, die ausschließlich lesen und beobachten wie ein Unternehmen mit Kunden über die diversen Plattformen kommuniziert, sehr hoch. Es geht nicht nur um aktive Werbung wichtig ist, was zurückkommt.&#8221;</p>
<p>Unternehmer müssen bereit sein, mit Ihren Kunden zu kommunizieren und einen aktiven Dialog zu führen. Dieser Ansicht ist auch Jonny Jelinek (<a title="Präsentation für den E-Day" href="http://www.slideshare.net/mobile/webfeuerJonny/facebook-its-all-about-fans-7139199" target="_blank">Link zur Präsentation</a>), der mit seiner Agentur <a title="Webfeuer" href="http://webfeuer.at/" target="_blank">Webfeuer</a> Facebookauftritte von Unternehmen erstellt und betreut. Jelinek:&#8221;Eine gute Facebook Seite braucht eine Strategie, Ziele und Fans. Fans gewinnt man durch Information, Dialogbereitschaft aber auch durch Interaktionen wie Votings und Gewinnspiele, Videos und Fotos, die das Unternehmen für die Zielgruppe zusätzlich interessant machen.&#8221; Jelinek sieht dies als besondere Chance für weniger bekannte Marken und <a title="wiener-online: Wie Firmen Social Media nutzen" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/wie-firmen-social-media-nutzen/">Unternehmen, die durch die Nutzung von social media</a> ihre Produkte oder Dienstleistungen einem viel breiteren und vielleicht sogar neuen Markt eröffnen können. (OTS)</p>
<div>
<hr /></div>
<p>Alle mit &#8220;e-day&#8221; getaggten Artikel auf wiener-online <a href="http://www.wiener-online.at/tag/eday/">finden Sie hier</a>.</p>
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		<title>E-Day 2011: &#8220;Erneuern um zu wachsen&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 14:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die Mediennutzung verändert sich durch das Internet. Soziale Medien wie Facebook und Twitter sind ein riesiges soziales Experiment, wie wir online miteinander umgehe&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/03/e-day-2011-erneuern-um-zu-wachsen/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/03/e-day_2011.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13468" title="EDay 2011" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/03/e-day_2011-300x261.jpg" alt="EDay 2011" width="300" height="261" /></a>&#8220;Die Mediennutzung verändert sich durch das Internet. Soziale Medien wie <a title="WIENER auf Facebook" href="http://www.facebook.com/#!/wiener.online" target="_blank">Facebook</a> und<a title="WIENER auf Twitter" href="http://twitter.com/wieneronline" target="_blank"> Twitter</a> sind ein riesiges soziales Experiment, wie wir online miteinander umgehen&#8221;, betonte der Journalist und Schriftsteller <a title="wikipedia: Peter Glaser" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Glaser" target="_blank">Peter Glaser</a> in seiner Keynote beim<a title="E-Day 2011" href="http://portal.wko.at/wk/startseite_dst.wk?DstID=9335" target="_blank"> E-Day der Wirtschaftskammer</a> im Haus der Wirtschaft. &#8220;Weltweit vernetzen sich User in virtuellen Bekanntenkreisen. Permanent &#8216;geöffnete&#8217; Social Media-Plattformen sind die aktuelle Erscheinungsform dieser offenen Form von Kommunikation. Soziale Medien sind nicht nur Kommunikationskanäle. Im Netz sind Medien nicht nur Dinge, die wir benutzen, sondern die User leben heute mit und in den Medien&#8221;, so Glaser.</p>
<h4>Medien aktiv mitgestalten</h4>
<p>Vormals passive Medienkonsumenten hätten durch soziale Medien die Möglichkeit bekommen, aktiv mitzugestalten.&#8221;Die strikte Trennung zwischen den Produzenten und Konsumenten von Information hat sich aufgelöst. Jeder kann sowohl empfangen, als auch senden&#8221;, meint Glaser. Durch diese neuen Kommunikationsformen werde zwar viel Persönliches nach außen getragen, aber trotzdem müssten sensible Daten geschützt bleiben. &#8220;Deshalb sei es zwar mühsam, mache aber Sinn, wenn rechtliche Rahmenbedingungen der Technik Grenzen setzen&#8221;, so Glaser.</p>
<p>Technologische Veränderungen seien, so Glaser, unvorhersehbar und fänden ungeplant statt. Niemand konnte beispielsweise den Erfolg von Internet-Phänomenen wie Google, Twitter, YouTube oder die Beliebtheit der SMS-Funktion beim Mobiltelefon vorhersehen. Daher sei es auch schwer abzusehen, wie sich Social Media und die Kommunikation im Netz an sich weiter entwickeln. Glaser äußerte den Wunsch: &#8220;Technologien sollen Brücken bauen und nicht nur Technologieversierte ansprechen, damit alle an der interessanten Reise in die Zukunft teilnehmen können. Deshalb soll irgendwann die Hardware verschwinden und nur die eigentlichen Funktionen &#8211; Kommunikation und Interaktion &#8211; sollen übrig bleiben.&#8221; Technische Lösungen, die vor kurzem noch wie Science Fiction anmuteten, können durch die rasante Veränderung der Technik bald Realität werden und es möglich machen, dass &#8220;der Mensch und nicht die Maschine im Mittelpunkt steht&#8221;. Daher müsse die Technik so verändert werden, dass sie den Menschen entgegen kommt. (Quelle: OTS/PWK140)</p>
<div>
<hr /></div>
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		<title>Mit Social Media den Kunden auf der Spur</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 13:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das österreichische Jet-Unternehmen GlobeAir hat 456 Fans auf  Facebook und liefert seinen Freunden dort beinahe wöchentlich neue  Beiträge, darunter eine Karte mit den aktuel&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/02/mit-social-media-den-kunden-auf-der-spur/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13150" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/02/Social_Media_Rosaura_Ochoa.jpg"><img class="size-medium wp-image-13150" title="Social Media (CC-BY Rosaura Ochoa)" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/02/Social_Media_Rosaura_Ochoa-300x225.jpg" alt="Social Media (CC-BY Rosaura Ochoa)" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">CC-BY Rosaura Ochoa</p></div>
<p>Das österreichische Jet-Unternehmen <a title="Globe Air" href="http://www.globeair.com/de/home/" target="_blank">GlobeAir</a> hat 456 Fans auf  Facebook und liefert seinen Freunden dort beinahe wöchentlich neue  Beiträge, darunter eine Karte mit den aktuellen Flugrouten, Jobinserate  und Fotos aus dem Inneren eines der sieben Cessna Citation Mustang-Jets.  Zehn GlobeAir-Fans drücken beim Anblick des Sektfrühstücks den &#8220;Gefällt  Mir&#8221;-Button. Pro Flug genießen vier Reisende das üppige Mahl und zahlen  für den Flug bei Last Minute-Buchung 800 €. Zwar findet man Manager und  VIPs, die Jets buchen, nur selten persönlich auf Facebook, ihre  jeweiligen Assistenten, die am Ende die Buchungen vornehmen, aber schon.  Dieser Zielgruppe liefert GlobeAir über Facebook und Twitter die  notwendigen Informationen und Interaktionsmöglichkeiten. Bernhard  Fragner, Gründer und Geschäftsführer des Flugtaxi-Unternehmens, erklärt:  &#8220;Wenn dann im Unternehmen ein Jet benötigt wird, fällt einem immer  zunächst der Anbieter ein, mit dem man den meisten Kontakt, die meisten  Interaktionen hatte.&#8221;</p>
<h4><strong>Menschen gefragt</strong></h4>
<p><a title="wiener-online: Wie Firmen Social Media nutzen" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/wie-firmen-social-media-nutzen">Für Firmen bedeutet</a> der Schritt ins Social Web zunächst eine Entlastung des Marketing Budgets.  Markenpräsenz gibt es &#8211; zumindest scheint das auf den ersten Blick so &#8211;  geschenkt: Sowohl die teuren Druckkosten als auch die Gebühren für  Werbeminuten zur besten Sendezeit entfallen. Kosten zur Errichtung einer  Facebook Fanpage und eines Twitter Accounts gibt es nicht. Die  Reichweite der neuen Online-Plattformen ist gigantisch, wenn sie richtig  gehandhabt werden. Genau hier offenbaren sich Fuß angeln, denn die  Handhabung will erlernt und auch bezahlt werden. Ausgerutscht sind auf  dem glitschig-viralen Parkett schon einige. Firmen wie Jako oder Jack  Wolfskin, die alte Spielregeln im neuen Ökosystem durchzusetzen wollten,  waren Monate mit Schadensbegrenzung beschäftigt.</p>
<p>Das Schlagwort vom Internet als &#8220;gesetzfreier Raum&#8221; ist also denkbar  irreführend. Gerade für Firmenauftritte gibt es im Netz eherne Gesetze.  Sie lauten: Transparenz, schnelle Reaktion und Dialog auf Augenhöhe. Das  kostet Zeit und Manpower, aber wer sie befolgt, hat gute Chancen, neue  Zielgruppen zu erschließen und sich als vertrauenswürdiger  Ansprechpartner zu positionieren.</p>
<p>&#8220;Man darf den Aufwand nicht unterschätzen&#8221;, gibt auch  GlobeAir-Gründer Fragner zu bedenken: &#8220;Social Media ist Reallokation von  Marketing in Richtung Human Ressources. Anders gesagt: Die Kosten für Social Media-Personal fallen in unserer Finanzplanung eindeutig ins Marketing-Budget.&#8221;</p>
<h4><strong>Spielwiese der Selbstausbeuter</strong></h4>
<p>Für die Social Media-Betreuer selbst verschwimmen die Grenzen  zwischen Arbeit und Privatleben meist. Um den Anschluss nicht zu  verlieren, müsse man sich ohnedies 24/7 mit neuen Medien beschäftigen,  lautet das Credo. &#8220;Ich lese täglich meinen RSS Reader&#8221;, berichtet Josef  Schrefel, der bei <a title="Bene" href="http://bene.com/" target="_blank">Bene</a> das Online-Marketing leitet, &#8220;Kommt mir da am  Wochenende ein Artikel unter, der für Bene interessant ist, dann  verwende ich ihn gleich &#8211; das rechne ich nicht als Arbeitszeit.&#8221; Und  Daniela Kubak, Online-Marketing-Leiterin von <a title="Schrack" href="http://www.schrack.at/" target="_blank">Schrack</a>, berichtet: &#8220;Man  lebt das 24 Stunden am Tag. Mir kommen auch im Bett Ideen für Schrack.  Und wenn ich um halb zwölf Uhr nachts über ein passendes YouTube-Video  stolpere, dann stell ich es auf unsere Facebook-Seite.&#8221;</p>
<h4><strong>Direktes Feedback als Belohnung</strong></h4>
<p>Klassische Arbeitszeitmodelle sind für alle, die für den  Markenauftritt bei Online-Medien professionell zuständig sind,  ungeeignet, denn sie müssen &#8220;always on&#8221; und tief in der Community  verwurzelt sein.</p>
<p>Belohnt wird dieser Einsatz allerdings durch direktes Feedback und  durch die Chance, mit neuen Tools kreative Lösungen zu ersinnen. Es geht  beim Thema Social Web um Brand Awareness, stärkere Kundenbindung,  besseren Kundendialog. Und wie einige Beispiele zeigen auch tatsächlich  um die Akquisition von Neukunden. Wir präsentieren Ihnen hier <a title="Wie Firmen das Social Web nutzen" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/wie-firmen-social-media-nutzen" target="_blank"> einige unterschiedliche Wege</a>, wie Firmen das Social Web als  Kommunikationskanal erfolgreich nützen können. <a title="Wie Firmen das Social Web nutzen" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/wie-firmen-social-media-nutzen">Klicken Sie sich durch</a>.</p>
<p>Best Practice:</p>
<ul>
<li>Bene Büromöbel: <a title="Bene" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/wie-firmen-social-media-nutzen/1/">&#8220;Das Social Web ist wichtig für die interne Vernetzung&#8221;</a></li>
<li>Paolo&#8217;s: <a title="Paolo's" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/wie-firmen-social-media-nutzen/4/">&#8220;Sehen und hören, was die Kunden denn gerne hätten&#8221;</a></li>
<li>Intersport Eybl: <a title="Intersport Eybl" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/wie-firmen-social-media-nutzen/3/">&#8220;Lebe deinen Sport und rede dann darüber&#8221;</a></li>
<li>Globe Air: <a title="Globe Air" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/wie-firmen-social-media-nutzen/2/">&#8220;Unsere Transparenz soll bei Kunden Vertrauen schaffen&#8221;</a></li>
<li>Schrack Technik: <a title="Schrack Technik" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/wie-firmen-social-media-nutzen/5/">&#8220;Die Menschen hinter der nüchternen Technik zeigen&#8221;</a></li>
<li>Reisinger&#8217;s: <a title="Reisinger's" href="../2009/12/gepflegte-beziehungen/">Beziehungspflege online</a><a title="Reisinger's" href="../2009/12/gepflegte-beziehungen/"><br />
</a></li>
</ul>
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		<title>Wie Firmen Social Media nutzen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 13:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[01 Der Büromöbelhersteller Bene gilt gemeinhin als österreichisches &#8220;Best Practice&#8221;-Beispiel in Sachen Corporate Social Media. Auf Facebook war das Unternehm&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/02/wie-firmen-social-media-nutzen/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13160" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/02/Bene_AL_Management_Barcelona.jpg"><img class="size-medium wp-image-13160" title="Bene_AL_Management_Barcelona" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/02/Bene_AL_Management_Barcelona-300x189.jpg" alt="" width="300" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Bene: &quot;&quot;Das Social Web ist wichtig für die interne Vernetzung&quot;</p></div>
<p><strong>01</strong> Der Büromöbelhersteller <a title="Bene" href="http://bene.com/" target="_blank">Bene</a> gilt gemeinhin als österreichisches &#8220;Best Practice&#8221;-Beispiel in Sachen Corporate Social Media. Auf Facebook war das Unternehmen bereits aktiv, als hierzulande noch kaum jemand wusste, was das neue Netzwerk aus den USA eigentlich ist. Inzwischen sind eine halbe Milliarde User dort vernetzt, doch Bene ist bereits mit Twitter, YouTube, Flickr, Foursquare und Delicious einige Schritte weiter. Für Josef Schrefel, Head of eMarketing bei Bene, ist das Aufgreifen neuer Trends eine Selbstverständlichkeit.</p>
<h4>Musik für den Büroalltag</h4>
<p>Schrefels Lieblingsprojekt sind die Office-Playlists, die Besuchern der Bene-Website zum Download angeboten werden: &#8220;Musik ist wichtig im Büro &#8211; und sie hilft auch Produzenten einer Tischplatte, emotional wahrgenommen zu werden.&#8221; Dabei geht es Bene bei Social Media nicht nur um die Kommunikation mit den Kunden. &#8220;Ganz wichtig ist der interne Aspekt&#8221;, so Schrefel. Bene hat 80 Points of Sale, die über die ganze Welt verstreut sind- und dank Facebook weiß inzwischen jeder über die Aktivitäten der anderen Niederlassungen Bescheid. &#8220;Da entsteht im Unternehmen eine Wissensbasis, die so vorher nicht da war&#8221;, freut sich Schrefel. &#8220;Dieser Kommunikationsfluss im Unternehmen erscheint mir momentan fast wesentlicher als das, was nach außen kommuniziert wird.&#8221;</p>
<h4>Alle verwenden Facebook</h4>
<p>Bene-Mitarbeiter dürfen Facebook im Büro offen verwenden; wenn also in Singapur ein Produkt präsentiert wird, ist es für die Mitarbeiter in der Zentrale möglich, diese Veranstaltung mitzuerleben. Das führe zu einer neuen Art von Bewusstsein, ist Schrefel überzeugt. &#8220;Wir machen nicht nur unseren prozessoptimierten Betriebs-Support-Job hier in Waidhofen, sondern wir bewegen etwas. Weltweit&#8221;, so der eMarketing-Profi. &#8220;Das tut dem Unternehmen unheimlich gut.&#8221;</p>
<div>
<hr /></div>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<ul>
<li>wiener-online: <a title="Social Media im Unternehmen" href="http://wp.me/pIiFd-3pW">Social Media im Unternehmen</a></li>
<li>Paolo&#8217;s: <a title="Paolo's" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/wie-firmen-social-media-nutzen/4/">&#8220;Sehen und hören, was die Kunden denn gerne hätten&#8221;</a></li>
<li>Intersport Eybl: <a title="Intersport Eybl" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/wie-firmen-social-media-nutzen/3/">&#8220;Lebe deinen Sport und rede dann darüber&#8221;</a></li>
<li>Globe Air: <a title="Globe Air" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/wie-firmen-social-media-nutzen/2/">&#8220;Unsere Transparenz soll bei Kunden Vertrauen schaffen&#8221;</a></li>
<li>Schrack: <a title="Schrack Technik" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/wie-firmen-social-media-nutzen/5/">&#8220;Die Menschen hinter der nüchternen Technik zeigen&#8221;</a></li>
<li>Reisinger&#8217;s: <a title="Reisinger's" href="http://www.wiener-online.at/2009/12/gepflegte-beziehungen/">Beziehungspflege online</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Halloween: Gruseln mit Mark Zuckerberg</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2010/10/halloween-gruseln-mit-mark-zuckerberg/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 21:49:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[Halloween]]></category>
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		<category><![CDATA[Zuckerberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Wem die Vampirzähne seit &#8220;Twilight&#8221; zu sehr Mainstream-Kitsch sind und das Gespenster-Bettlaken zu anfällig für Kernölflecken, der kann zu Halloween ja einfach&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2010/10/halloween-gruseln-mit-mark-zuckerberg/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-8083" title="mark-zuckerberg-halloween-mask-by-webfeuer" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2010/10/mark-zuckerberg-halloween-mask-by-webfeuer-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /><strong> Wem die Vampirzähne</strong> seit &#8220;Twilight&#8221; zu sehr Mainstream-Kitsch sind und das Gespenster-Bettlaken zu anfällig für Kernölflecken, der kann zu Halloween ja einfach als <a href="http://www.wiener-online.at/2010/09/der-social-fall/">Mark Zuckerberg</a> gehen. Zwei Jungs aus Wien machen&#8217;s möglich und bieten Mister &#8220;500 Millionen Freunde&#8221; als <a href="http://www.webfeuer.at/mark-zuckerberg-halloween-mask.pdf">Maske zum Download</a> an. Ausschneiden, Gummiband dran &#8211; fertig.</p>
<p><strong>&#8220;For the real Zuckerberg</strong> experience put on some old t-shirt, jeans, sandals and get rid of all your friends&#8221;, so die Gebrauchsanleitung.</p>
<p><strong>Dabei &#8211; und das ist das eigentlich Schöne daran</strong> &#8211; ist die ganze Aktion auch so etwas wie eine kleine virale Erfolgsstory made in Wien Neubau. Jonny Jelinek und Florian Bauer (von der Agentur webfeuer) haben die Make am Dienstag auf <a href="http://blog.webfeuer.at">ihrem Blog</a> veröffentlicht. &#8220;Seitdem hat sie sich in nicht einmal 24 Stunden zu einem viralen Hit entwickelt&#8221;,  freut sich Jelinek, &#8220;Die Maske wurde mittlerweile über 300 mal auf Facebook geteilt, es gab  knapp 200 Nachrichten auf Twitter, darunter auch Tweets aus Prag oder  Griechenland &#8211; und es werden stündlich mehr.&#8221; Erste Sichtungen in freier Wildbahn gab&#8217;s auch schon, etwa bei einer Social Media Konferenz in München. Kam dort täuschend echt rüber zum dunkelblauen Kapuzenpulli&#8230;</p>
<p><strong>In diesem Sinne:</strong> Happy Halloween!</p>
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		<title>Social Media in Zahlen: Social Media Radar Austria</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 13:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>digitaljournal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[foursquare]]></category>
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		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Während es für die Nutzung von Print, Rundfunk und Internet  vierteljährlich Statistiken von der Mediaanalyse bzw. der Webanalyse  gibt, fehlt es an einer Anlaufstelle um sich üb&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2010/10/social-media-in-zahlen/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7867" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-7867" title="Social Media Radar Österreich" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2010/10/social-media-radar-300x269.png" alt="Bild: Digital Affairs" width="300" height="269" /><p class="wp-caption-text">Bild: Digital Affairs</p></div>
<p><strong>Während es für die Nutzung</strong> von Print, Rundfunk und Internet  vierteljährlich Statistiken von der Mediaanalyse bzw. der Webanalyse  gibt, fehlt es an einer Anlaufstelle um sich über das Nutzungsverhalten  in Social Networks zu informieren. Wer mehr wissen wollte, musste von  Plattform zu Plattform unterschiedliche Methoden anwenden, um an das  Datenmaterial zu kommen.</p>
<p><strong>Nun gibt es</strong> das <a title="Social Media Radar Austria" href="http://socialmediaradar.at/">Social Media Radar Austria</a>, das Social Media in Zahlen sichtbar machen will. Entwickler und Begleiter des Projekts sind die Kommunikationsagentur <a title="Digital Affairs" href="http://digitalaffairs.at/2010/10/21/social-media-radar-austria/">Digital Affairs</a> und der <a title="Bäckblog" href="http://www.baeck.at/blog/">Blogger Gerald Bäck</a>. Das Social Media Radar (derzeit noch in der Beta-Phase) gibt einen  Überblick, wie viele ÖsterreicherInnen auf facebook und twitter aktiv  sind und zeigt auch auf wie es um die Geschlechter- und Altersverteilung  im Web 2.0 steht. Besonders interessant ist neben den  soziodemographischen Angaben auch das <a title="Facebook Page Rank" href="http://socialmediaradar.at/facebook_pages.php" target="_blank">Page Ranking</a>, das österreichische Facebook-Pages nach Anzahl der Fans reiht.</p>
<p><strong>Bisher sind nur Daten</strong> von Facebook und Twitter abrufbar. <a title="Der WIENER über Foursquare-Quälerei" href="http://www.wiener-online.at/2010/03/the-f-word/">Foursquare </a>soll in absehbarer Zeit auch folgen.</p>
<p><a title="Zur Website" href="http://socialmediaradar.at/">Website: Social Media Radar Austria»</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Media für KMUs</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2010/09/social-media-fur-kmus/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 13:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom optimalen Einstieg in Social Media für Unternehmen und aktuellen Trends über den Einsatz als PR und Marketinginstrument bis hin zur Kommunikation mit dem „Kunden 2.0“ – biet&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2010/09/social-media-fur-kmus/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7008" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-7008" title="netzwerk" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2010/09/netzwerk-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Bild: Stephanie Hofschlaeger (pixelino)</p></div>
<p>Vom optimalen Einstieg in Social Media für Unternehmen und aktuellen Trends über den Einsatz als PR und Marketinginstrument bis hin zur Kommunikation mit dem „Kunden 2.0“ – bietet die Veranstaltung „Social Media für Ihr Unternehmen“ einen guten Überblick mit praktischen Tipps von Experten wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/">Richie Pettauer</a> (Datenschmutz), <a href="http://www.baeck.at">Gerald Bäck</a> (<a href="http://digitalaffairs.at/">Digital Affairs</a>), Martina Grom (<a href="http://www.atwork.at">atwork</a>) und <a href="http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=129498&amp;n=2">Werner Reiter</a>, Leiter der externen Kommunikation bei A1 Telekom Austria.</p>
<p>Außerdem werden <a href="http://www.robertlender.info/blog/robert.html">Robert Lender</a> und <a href="http://www.ihrwebprofi.at/">Robert Harm</a> von der Plattform <a href="http://www.webtermine.at/" target="_blank">Webtermine</a> darüber sprechen, was unter „Webtermine“ zu verstehen ist, wie Unternehmen davon profitieren können und welche Kooperationen sich ergeben können.</p>
<p>&#8220;Gerade für Klein- und Mittelunternehmen, für Nahversorger (&#8230;) ist Social Media Marketing attraktiv: es kostet nichts, ist aber – richtig genutzt – effektiv. Ja klar, oft grenzt es an Selbstausbeutung, was Zeit und persönliches Engagement anbelangt, aber die Ergebnisse können sich sehen lassen&#8221;, heißt es<a href="http://www.wiener-online.at/2009/12/gepflegte-beziehungen/"> in einem WIENER-Feature zum Thema</a>.</p>
<p>Wenn Sie wissen wollen, wie man den Faktor Selbstausbeutung reduzieren, den Faktor Effektivität dafür steigern kann, kommen Sie einfach vorbei! Eintritt ist frei. Und zur Einstimmung seien Ihnen diese beiden (Eigen-)Links ans Herz gelegt:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.wiener-online.at/2009/12/gepflegte-beziehungen/">Gepflegte Beziehungen</a> (erschienen im <a href="http://www.flickr.com/photos/wienerpost/4595826881/in/set-72157624034464110/">WIENER Nr.342</a>/Jänner 2010)</li>
<li>Video: <a href="http://www.wiener-online.at/2009/11/interview-mit-dieter-rappold-teil-2/">Interview mit Dieter Rappold</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Heute Facebook, morgen die Welt</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2010/07/heute-facebook-morgen-die-welt/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2010/07/heute-facebook-morgen-die-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 22:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web20]]></category>

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		<description><![CDATA[Mark Zuckerbergs allabendlichen Gute-Nacht-Dialog mit seinem selbstgenähten Kuschel-Darth-Vader stelle ich mir in etwa so vor wie die berühmten Schlussworte aus der Serie „&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2010/07/heute-facebook-morgen-die-welt/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4485" class="wp-caption alignleft" style="width: 409px"><a rel="attachment wp-att-4485" href="http://www.wiener-online.at/2010/07/heute-facebook-morgen-die-welt/like-button/"><img class="size-full wp-image-4485 " title="like button" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2010/07/like-button.jpg" alt="" width="399" height="238" /></a><p class="wp-caption-text">© Renate Stoica</p></div>
<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Zuckerberg">Mark Zuckerbergs</a> allabendlichen Gute-Nacht-Dialog</strong> mit seinem <a href="http://www.flickr.com/photos/96575205@N00/4360682759/in/set-72157623241489811/">selbstgenähten Kuschel-Darth-Vader</a> stelle ich mir in etwa so vor wie die berühmten Schlussworte aus der<a href="http://www.youtube.com/watch?v=U4Rl83wK1VE"> Serie „Pinky &amp; Brain“</a>:<br />
&#8220;Komm jetzt“, sagt der Zuckerbub vor dem Zu-Bett-Gehen, „Wir müssen uns auf morgen Abend vorbereiten.&#8221; – „Was machen wir denn morgen Abend, Mark?&#8221;, fragt Darth Vader, der die Antwort eigentlich kennen müsste. – „Dasselbe wie jeden Abend, Darth. Wir versuchen, die Weltherrschaft an uns zu reißen.&#8221;<br />
Dann legt der Zuckerbub den schwarzen Kapuzenpulli feinsäuberlich ans Fussende seines Bettes (ich stell mir da ein hübsches Geek-Bettzeug vor, vielleicht mit einem Todesstern drauf) und entschlummert mit kindlichem Seufzer in die Welt seiner Träume.<br />
Unter Facebook-blauem Himmel grasen dort die Farmville Schafe und fragen “Welche Seifensorte bist du?“. Rasch einen Glückskeks geöffnet, ah da steht es ja: „Das ganze Web <span style="text-decoration: line-through;">gehört</span> gefällt dir!“</p>
<p style="text-align: left;"><strong>So ähnlich muss es wohl gewesen sein</strong>, in der Nacht bevor Zuckerberg beschloss, seinen „Gefällt mir“-Knopf aus den facebook-basierten Fesseln zu befreien und als Applikation wwweltweit zur Verfügung zu stellen. Aber lasst uns einen Schritt zurück gehen: Was ist dieser Knopf und was kann er?</p>
<p><strong>Wer auf Facebook ist</strong> – das sind inzwischen <a href="http://digitalaffairs.at/facebook-userzahlen-oesterreich/">fast 2 Millionen Österreicher</a> – kennt ihn längst: Ein kleiner blauer Daumen, eine „Thumbs-Up“-Geste, die symbolisiert: Mir gefällt das! „Das“ kann dabei recht vielfältig ausfallen, sei es eine gewitzte Wortmeldung, ein Video, ein Urlaubsfoto, kurz: Ich kann jeder Art von Content durch einen simplen Klick meine Wertschätzung ausdrücken. Aber warum eigentlich nur auf Facebook? Was, wenn mir ein Artikel in der <a href="http://www.huffingtonpost.com/">Huffington Post</a> oder der <a href="http://www.faz.net/s/homepage.html">FAZ</a> oder  – um es mal eine Nummer kleiner zu geben – im Blog meiner Schwester gefällt? Eben dafür hat Zuckerberg eine Lösung gebastelt: Seit Ende April bietet eine kleine Erweiterung jedem User die Möglichkeit, den identen „Gefällt mir“-Knopf auf seiner eigenen Website oder dem eigenen Blog zu integrieren. Ja mehr noch, wird der Knopf dort geklickt, sendet er ein Signal an Facebook, sodass auch innerhalb der Facebook-Community jeder sehen kann, wie super beliebt meine Website ist!</p>
<p><strong>Die Euphorie war entsprechend groß. </strong>Das Leben im Web funktioniert, wie es so schön heißt, über Liebe und Links. Das ist die Währung der <a href="http://garyvaynerchuk.com/post/226157962/the-thank-you-economy-the-world-of-content-is">„Thank You“-Economy</a>: Ich verlinke dich, du verlinkst mich. Ich empfehle dich weiter, du erwiderst den Gefallen. Nur so kann es gelingen, Oberwasser im unfasslich großen Datenmeer zu erlangen, nur so kann meine Website überhaupt wahrgenommen werden – von Menschen ebenso wie Suchmaschinen.<br />
Und nun stieg er also herab, Gott Zuckerberg, teilte das Datenmeer und drückte jedem Nutzer einen Kompass in die Hand. Endlich Schluss mit der Orientierungslosigkeit! Endlich Schluss mit dem mühevollen Jappeln um Liebe und Links. Voilà, der „Gefällt mir“-Knopf!<br />
Dass die Nadel dieses Kompasses unweigerlich gen Facebook zeigt, muss uns nicht weiter bekümmern&#8230; Oder doch?</p>
<p><strong>Noch ein Schritt zurück:</strong> Was macht Facebook da eigentlich? Facebook sammelt Daten. Logisch, ist ja sein Kerngeschäft. Bislang innerhalb der eigenen vier Wände, aber das reicht längst nicht mehr. Man will nicht bloß das größte Social Network sein. Man will der größte Player im Netz sein und schickt vorsorglich schon mal eine Warnung an Google: <a href="http://www.wired.com/epicenter/2009/10/facebook-social-2/">„The future is social, not search!”</a></p>
<p><strong>Für die User bedeutet das, vieles wird einfacher.</strong> Das Netz rückt näher zusammen. Es wird leichter seine Aktivitäten und Vorlieben mit Freunden zu teilen. Es wird leichter, sich zu vernetzen.<br />
Schwieriger wird es, auf seine Privatsphäre zu achten, die entsprechenden Vorkehrungen lassen sich zwar auf Facebook einstellen, dies jedoch zunehmend komplexer und undurchschaubarer. Den meisten Usern – und das ist ja auch die Absicht dahinter – ist das zu anstrengend. Die versuchen’s erst gar nicht.</p>
<p><strong><a href="http://www.google.com/corporate/tenthings.html">„Do no evil“</a> mag zwar Googles Firmenphilosophie sein</strong>, die von Facebook ist es aber garantiert nicht. Milchgesicht Zuckerberg glaubt nicht an Privatsphäre, das hat er wieder und wieder bewiesen. Dennoch: Die Apokalypse droht nicht. “In der häufig die Gemüter erhitzenden Datenschutzdebatte wird eines ganz gerne übersehen“, meint Web-Profi <a href="http://blog.datenschmutz.net/bio/#toc-ich-uber-mich">Ritchie Pettauer</a>, „Ohne Datenaustausch keine Kommunikation.“ (<a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-04/und-schon-ist-man-nicht-mehr-herr-seiner-daten/">Originalzitat: hier</a>) Sprich: Vorsicht, ja; Panik, bitte nicht!</p>
<p><strong>Für die Werber bedeutet der webweite „Gefällt mir“-Knopf</strong> ein Eldorado der Präferenz-Analyse! Personalisierte Werbung ohne Ende. Da liegt das Geld, das weiß Zuckerberg – und die werbetreibende Wirtschaft weiß es ebenso. „Personalized media“ ist das Gebot der Stunde. Das bedeutet nicht nur Werbung, sondern auch Websites, die sich je nach Besucher anders aufbauen. Franz mit Heimwerker-Vorlieben bekommt ein anderes Layout und andere Inhalte serviert als Karl, der auf Hardrock steht. Dafür braucht Franz nicht einmal auf den „Gefällt mir“-Knopf bei <a href="http://www.hilti.at/holat/">Hilti</a> klicken, denn ist der Knopf bei Hilti einmal installiert, kann Facebook auch das „Vorbeigehen“ daran erfassen. Klicken ist Kür, längst nicht mehr Pflicht. Franz hinterlässt seine Duftmarkierung unbewusst auf jeder mit Knopf versehenen Seite. Und Milliarden an Firmen scharen in den Starlöchern um ihre Werbe-Dollar an den punktgenau anvisierten Mann zu bringen. Zuckerberg muss nur die Hand aufhalten.</p>
<p><strong>Wir werden alle verfacebooked.</strong> Was das konkret für die Zukunft des Webs bedeutet, lässt sich schwer abschätzen. Aus einem Netz der Vielen wird, das zeichnet sich ab, ein Netz einiger weniger. Eine Daten-Oligarchie.<br />
<a href="http://www.wired.com/">WIRED</a>, Leitmedium in Sachen Netzkultur, bringt es auf den Punkt: „Die Frage der Zukunft wird sein, ob du Facebook benützt oder ob Facebook dich benützt.“</p>
<div>
<hr /></div>
<p><strong>Weiterlesen?</strong> <a href="http://www.wired.com/epicenter/2010/05/facebook-rogue/">&#8220;Facebook’s Gone Rogue; It’s Time for an Open Alternative&#8221;</a> (WIRED, 7.5.2010)</p>
<blockquote><p>Erschienen im WIENER 347 / Juli 2010</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>“Interaktivität erfüllt die Versprechungen der Moderne und der Erleuchtung”: Christa Sommerer über Interfaces und Kunst</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2010/04/interaktivitat-erfullt-die-versprechungen-der-moderne-und-der-erleuchtung-christa-sommerer-uber-interfaces-und-kunst/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2010/04/interaktivitat-erfullt-die-versprechungen-der-moderne-und-der-erleuchtung-christa-sommerer-uber-interfaces-und-kunst/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 13:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastkommentar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<category><![CDATA[Web20]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=2143</guid>
		<description><![CDATA[Mit der rasanten Entwicklung allgegenwärtiger Telekommunikationstechnologien nimmt die Interfacetechnologie immer mehr Einfluss auf unser Leben. Von der Gesichtserkenn&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2010/04/interaktivitat-erfullt-die-versprechungen-der-moderne-und-der-erleuchtung-christa-sommerer-uber-interfaces-und-kunst/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der rasanten Entwicklung allgegenwärtiger Telekommunikationstechnologien nimmt die Interfacetechnologie immer mehr Einfluss auf unser Leben. Von der Gesichtserkennung, Fingerabdruckauswertung bis hin zum Nacktscanner und der Vorratsdatenspeicherung, unser Leben wird immer mehr messbar und damit auch kontrollierbar. Die Reaktion von Meinungsmachern in Politik, <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661307,00.html">Feuilleton</a> und <a href="http://www.wiener-online.at/2010/04/maybrit-illner-wie-gefahrlich-ist-das-internet/">Boulevard</a> sind hinlänglich bekannt. Im Rahmen des <a href="http://www.wiener-online.at/2010/04/wissenschaft-im-dialog-media-brain/">Ernst Mach Forums</a> ergriff <a href="http://www.interface.ufg.ac.at/christa-laurent/">Christa Sommerer</a> das Wort für die KünstlerInnen-Perspektive. Ihre Positionsbestimmung hat sie freundlicher Weise dem WIENER zur Verfügung gestellt.</p>
<blockquote><p>Dr. Christa Sommerer, Professor for Interface Culture Institute for Media University of Art and Design / Linz: <strong>&#8220;Statement für das Ernst Mach Forum in der Akademie der Wissenschaften in Wien am  28.4.2010&#8243;</strong></p></blockquote>
<div id="attachment_2144" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-2144" title="sommerer eselat" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2010/04/sommerer-eselat-300x199.jpg" alt="cc by eSel.at" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">cc by eSel.at</p></div>
<p><strong>Mit der rasanten Entwicklung</strong> mobiler Telekommunikations-Technologien, ubiquitärer und verteilter Computersysteme, intelligenter Räume sowie tragbarer und versteckter Sensorik, nimmt die Interfacetechnologie immer mehr Einfluss auf unser Leben. Von der Gesichtserkennung, Fingerabdruckauswertung bis hin zum Nacktscanner und der Vorratsdatenspeicherung, unser Leben wird immer mehr messbar und damit auch kontrollierbar. Soziale Netze und der daraus entstehende soziale Druck beeinflussen verstärkt unseren Tagesablauf und unsere Kommunikationsformen.</p>
<p><strong>KünstlerInnen beschäftigten sich schon seit den 1960er Jahren</strong> mit Kommunikation und sozialer Interaktion. Sie untersuchten kritisch wie z.B. das Film und Fernsehen unsere Leben veränderte und welche neuen Formen der Interaktion und auch Machtstrukturen dadurch entstanden[1]. Künstlergruppen wie etwa Ant Farm [2] thematisieren die zunehmende Kommerzialisierung durch das Fernsehen, z.B. in der Performance “Media Burn&#8221; von 1975 wo ein umgebauter Cadillac in eine Wand brennender Fernsehgeräte rast (zu sehen derzeit als Dokumentation in der ausgezeichneten Ausstellung Changing Channels – Kunst und Fernsehen1963-1987 im <a href="http://www.mumok.at/programm/ausstellungen/">Museum Moderner Kunst, </a>Stiftung Ludwig in Wien). Zahlreiche KünstlerInnen der 1960er Jahre, wie etwa Yoko Ono, Peter Weibel und Valie Export, experimentierten mit partizipatorischen Systemen, wo die BesucherInnen als TeilnehmerInnen des Kunstwerkes dies massgeblich mitbeeinflussen konnten.</p>
<p><strong>Auch heute sind KünstlerInnen gefragt</strong> sich mit der verstärkten Technisierung und Überwachbarkeit unsere Welt auseinanderzusetzen. Im Bereich der Medienkunst und speziell der interaktiven Kunst untersuchen KünstlerInnen seit Jahren wie Interfacetechnologien sich auf unsere Leben auswirken, welche sozialen Interaktionsformen daraus entstehen und wie dies künstlerisch dargestellt und umgewandelt werden kann. Von interaktiven Installationen, zu tragbarer Mode, von künstlerischen Spielen bis hin zu interaktiven Räumen und Oberflächen, das Spektrum des Einsatzgebietes von interaktiven Gestaltungsmöglichkeiten scheint schier unerschöpflich. [3,4]</p>
<p><strong> Im Jahr 2001 meinte Lev Manovich</strong>, ein bekannter Medientheoretiker, in seinem Buch „The Language of New Media,“ [5] dass sich eine neue Sprache des <strong>Kulturellen Interface</strong> entwickeln wird, so wie die Sprache des Kinos vor etwa 100 Jahren entstand.  Heute gestalten KünstlerInnen z.B. interaktive Szenarios wo durch das Berühren echter Pflanzen künstliche Pflanzen an Projektionsflächen wachsen, wo medienarchäologische Geräte wie Schreibmaschinen oder alte Radiogräte durch interaktive Technologien neu adaptiert werden, wo interaktive Kleidung verwendet wird um dadaistische Tonlandschaften und Performances zu kreieren, Installationen wo Gehirnstrommessungen als Kontroller für ein Ping-Pongspiel fungieren, wo neuartige taktile und multimodale Musikinstrumente gestaltet werden, Filmsequenzen durch das Interagieren mit verschiedenen Schnittstellen neu zusammengesetzt werden, telematische Arbeiten Raum und Zeitverbindungen auflösen oder Arbeiten die die ständig steigende Überwachung durch ubiquitäre Sensorsysteme thematisieren [6].</p>
<p><strong>Wir leben in einer Welt der ständigen Erreichbarkeit</strong>, der ständig verfügbaren Informationen und des konstanten Reagieren-müssens. Die Geschwindigkeit mit der Aktionen und Reaktionen vom Individuum gefordert werden nimmt stetig zu und die in der Moderne begonnene Beschleunigung unseres Lebens durch technische Hilfsmittel erreicht immer neue Höhepunkte.  Die soziale und gesellschaftliche Revolution die diese neuen Interfaces und neuen Kommunikationsformen hervorrufen, verlangen also eine dringende künstlerisch kritische Auseinandersetzung, um diese Technologien auch emotional verdaubar zu machen und um uns die Chance zu geben sich diesen neuen Anforderungen zu stellen.</p>
<p><strong>Gijs van Oonen</strong>, ein dänischer Medienphilosoph, konstatiert dass die neuen technologischen Prozesse sich auch physisch auf unsere Körper auswirken, er nennt dies die „Interactive Metal Fatique“ [7]. Er bezieht sich dabei auch auf Walter Benjamin der schon vor Jahren konstatierte dass mit der Beschleunigung auch ein Verlust an Konzentration einhergeht (die Erfahrung wird zum Erlebnis).</p>
<p><strong>Die in der industriellen Revolution</strong> begonnene und in den 1960er Jahren weitergeführten Beschleunigungstendenzen werden in den 1990er Jahren technisch ausgebaut und Hochgeschwindigkeitsinteraktivität wird nun die allgemeine Norm. Auch durch die neuen partizipatorischen Systeme und Sozialen Netwerke, wie etwa Twitter oder Facebook,  ergeben sich weitere Phasenverschiebungen: nun kann jeder seine Meinung demokratisch kundtun oder durch soziale-kreative Softwares auch selbst zum potenziellen Co-Produzenten werden. Weibel sagt: „Im Zeitalter des Youtube.com, Flickr.com, MySpace.com, and Second Life verlieren KünstlerInnen ihr Monopol auf Kreativität. Durch neueste Medien kann heute jeder künstlerisch kreativ sein.“ [8]</p>
<p><strong> Interaktivität erfüllt damit die Versprechungen der Moderne und der Erleuchtung</strong>, da Emanizipation, Partizipation und Aktion als generelle Prinzipien von sozialer Anerkennung und Verantwortung gehandelt werden. Der Preis dieser Befreiung ist laut Gijs van Oonen jedoch ein „Overburdening of the Senses“, also eine Sensorielle Überforderung, da wir nicht mehr Herr alle dieser komplexen Entscheidungen und Konsequenzen sein können. Dadurch dass der Mensch die von ihm geschätzten Ideale nach Emanzipation, Meinungsäusserung und konstanter Beteiligung erfüllen möchte, dies jedoch aufgrund der geforderten Geschwindigkeit und ansteigenden Fülle zeitlich nicht mehr schafft, ergibt sich laut Gijs van Oonen eine Tendenz des Resignierens und der „Interactive Metal Fatique.“ „Too much of a good thing becomes bad for us,“ sagt Gijs van Oonen. Oder wie Hartmund Rosa schreibt, die Modernität ist charakterisiert durch die Veränderungen der Zeitstruktur, wo Bewegung, Geschwindigkeit und Effizient zu vorangingen Qualitäten werden (Ausschöpfungsgrad).</p>
<p><strong> Wo stehen jedoch hier die KünstlerInnen ?</strong> Auf der einen Seite leben wir in einer Welt die es uns erlaubt diese neue Interaktionsformen entscheidend mitzugestalten und mitzuprägen, auf der anderen Seite muss eine kritische Auseinandersetzung mit den  neuen Kommunikationsformen und dem Einmarsch der Sensortechnologie in unser tägliches Leben mit einer gewissen Distanz und einem künstlerischen Blick begegnet werden. Auch die derzeit vorherrschenden Ideale von Effizienz und maximaler Geschwindigkeit verlangen eine kritische künstlerische Durchleuchtung.</p>
<p><strong> Das Gehirn ist ein sozial formbares Organ</strong>, eine erfahrungsgesteuerte Gefühls- und Wertezentrale mit rationaler Teilkontrolle. Es verarbeitet ständig Sinnenswahrnehmungen und ist als ultimatives Interfaces für unser soziales Handeln verantwortlich. Als KünstlerInnen entscheiden wir mit, welche Formen der Sinnenswahrnehmungen wir anbieten und hoffen auf den Austausch und den Feeback unseres Publikums. Im Sinne der Memetheorie von Blackmoore [9] und Dawkins, geben wir Kunstmeme weiter und hoffen dass diese weitreichend kopiert werden und das einen oder andere <a href="http://www.wiener-online.at/2009/12/memes/">neue kulturelle Meme</a> erzeugen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Referenzen: </span></p>
<ol>
<li>Matthias Michalka (ed.), Changing Channels, Art and Television 1963-1987, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien, 2010</li>
<li>i.d. p.215 ff.</li>
<li>Christa Sommerer, Laurent Mignonneau, Dorothée King (eds.) Interface Cultures- Artistic Aspects of Interaction, August 2008, Transcript Verlag</li>
<li> Christa Sommerer, Lakhmi C. Jain, Laurent Mignonneau,(Eds.) The Art and Science of Interface and Interaction Design, 2008. Springer Verlag, XIV, 190 p. 69 illus. Hardcover, Studies in Computational Intelligence, Volume 141</li>
<li> Lev Manovich, The Language of New Media (Cambridge, MA: The MIT Press, 2001) 93.</li>
<li>Interface Cultures Lab an der Kunstuniversität Linz, http://www.interface.ufg.ac.at und Sommerer&amp;Mignonneau’s Webseite: http://www.interface.ufg.ac.at/christa-laurent/index.html</li>
<li>Gijs van Oenen, Interactieve metaalmoeheid. In: Filosofie &amp; Praktijk, 30/1, 2009, 5-18</li>
<li>Peter Weibel, YOU_niverse, exhibition catalogue, Sevilla: Bienal de Arte Contemporaneo de Sevilla,, Fundacionbiacs, 2008, pp. 16-26</li>
<li>Susan Blackmore, Die Macht der Meme. Die Evolution von Kultur und Geist,” Spektrum Akademischer Verlag.</li>
</ol>
<p><strong>Radiotipp: Die Diskussion &#8220;Media Brain&#8221; im Rahmen des Ernst Mach Forums ist heute abend auch auf Ö1 zu hören: <a href="http://oe1.orf.at/programm/235937">&#8220;Dimensionen&#8221;, 19.06h</a></strong></p>
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