<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>WIENER &#187; Sex</title>
	<atom:link href="http://www.wiener-online.at/tag/sex/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.wiener-online.at</link>
	<description>Die offizielle Webseite des Wiener</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 20:45:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.4</generator>
<cloud domain='www.wiener-online.at' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
		<item>
		<title>Tänzchen gefällig?</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/12/tanzchen-gefallig/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2011/12/tanzchen-gefallig/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 07:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Klima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Caroline Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreswechsel]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaZone]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorspiel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=29376</guid>
		<description><![CDATA[Tanzen: Die meisten Frauen lieben es, die meisten Männer hassen es oder versuchen zumindest, sich darum zu drücken. Warum? Vielleicht, weil sie eine natürliche Abneigung gegen&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/12/tanzchen-gefallig/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/12/tanzen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-29377" title="tanzen" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/12/tanzen-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a><strong>Tanzen:</strong> Die meisten Frauen lieben es, die meisten Männer hassen es oder versuchen zumindest, sich darum zu drücken. Warum? Vielleicht, weil sie eine natürliche Abneigung gegen vorgegebene Schrittfolgen haben? Oder weil sie denken, dass echte Kerle ihre Hüften nicht schwingen? Oder weil sie meinen, dass sie dann ihre Selbstachtung verlieren müssten? Alles Schwachsinn natürlich.</p>
<p>Zum einen muss natürlich niemand sämtliche Standard- und lateinamerikanischen Tänze perfekt beherrschen, um sich auf eine Tanzfläche zu trauen. Vielleicht auch noch nebst Salsa, Merengue und weiß der Teufel wie diese Beckenschwingtrainings alle heißen. Für Leute, die so was nicht ohnehin gern lernen wollten, lohnt es sich aus erotischer Sicht kaum, diese Tänze zu lernen, denn bevor man sie so gut beherrscht, dass man damit Sinnlichkeit und Leidenschaft ausstrahlen kann, vergeht in der Regel ziemlich viel Zeit. Bis dahin sind die heißen Feger, die man damit beeindrucken wollte, meist längst ausgekühlt.</p>
<p>Zum anderen reicht ein bisschen Rhythmus- und Körpergefühl für den Großteil der Gelegenheiten aus, bei denen man in die Verlegenheit kommen könnte, der Person des Herzens mit musikalischer Unterstützung auf die Pelle zu rücken. Und auf der Tanzfläche kann man sich dann auf überaus diskrete und elegante, aber zugleich heiße und verheißungsvolle Art näher kommen.</p>
<p>Es muss nicht unbedingt ein „enger Tanz“ sein, wie er bei Teenies für solche Anlässe so beliebt ist. Der Reiz des „Sich-näher-Kommens“ liegt vor allem im langsamen, genüsslichen, spielerischen Überwinden der Distanz. Den intensivsten Kontakt – einen, bei dem es so richtig funkt, wo es im Brustkorb und in der Hose eng wird – stellt man ohnehin nicht mit den Körpern, sondern mit den Augen her. Ein langer, tiefer, energetisch aufgeladener Blick sorgt für feuchte Hitze nicht nur unter den Achseln&#8230; und lenkt unter Umständen von ungeübten Körperbewegungen ab. [Man(n) muss sich übrigens gar nicht viel bewegen. Es reicht durchaus aus, sich im Rhythmus zu wiegen und sich der Musik hinzugeben. Was nicht von allein kommt, wirkt häufig eh zu hölzern, wenn man’s nicht vorher irgendwo perfekt einstudiert hat.]</p>
<p>Wenn man irgendwann schließlich eng umschlungen tanzt, ist das Spiel noch nicht vorbei. Klar lässt er seine Hand auch schon mal von ihrer Taille abwärts ihre Rundungen entlang bis zu ihrem Po wandern, drückt ihren Körper an seinen, ihr Becken gegen seines, und spürt, wie sich die Nippel unter ihrem Shirt aufrichten und hart werden. Ihr Oberschenkel ist in der Zwischenzeit zwischen seinen Beinen gut aufgehoben, ihre Finger spielen an seinem Nacken, während ihr Schambein sich ungeniert, weil von außen uneinsichtig, an seinem reibt &#8230; Wer dann anschließend im stillen Kämmerlein noch viel Vorspiel braucht, ist ein kalter Klotz oder hat sich auf die Situation nicht wirklich eingelassen.</p>
<p>Achtung allerdings vor Angeberei oder Egotrips. Wer unbedingt zeigen will, wofür seine Zeit im Jazzdance- oder Rumbakurs gut war, sollte sich lieber in den Dancekäfig oder auf eine Bühne begeben – allein. Denn beim erotischen Tanzen geht es darum, Gemeinsamkeiten zu finden, und nicht darum, zu konkurrieren, wer sich besser, sinnlicher, schmutziger bewegt.</p>
<p>Vorsicht ist auch bei allem geboten, was mit dem Satz „das geht zu weit“ zusammengefasst werden kann. Gegen ein bisschen diskretes Gefummel an ihrem Hintern haben die wenigsten Damen etwas einzuwenden. Wenn jedoch Busen aus der Bluse bzw. Schwänze aus der Hose geholt und Hände in den Schritt gesteckt werden, hört sich für die meisten der Spaß auch schon wieder auf, bevor er richtig begonnen hat. Für offensive Erotik ist nicht jede/r zu haben. Wer wissen will, ob das eine heiße Sache für den/die Partner/in wäre, probiert es am besten zuerst vielleicht an etwas diskreteren öffentlich Orten aus, wo man damit nicht gleich hundert andere Partygäste unterhält (z. Bsp. Abstellkammern, Garagen, Büros nach Dienstschluss&#8230;).</p>
<p>Viel Vergnügen und ein sinnlich-erotisches neues Jahr!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wiener-online.at/2011/12/tanzchen-gefallig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die schönste Frau von Wien</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/12/die-schonste-frau-von-wien/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2011/12/die-schonste-frau-von-wien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 08:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Glavinic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glavinic]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Glavinic]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=29351</guid>
		<description><![CDATA[Neulich in einem Wiener Café: Ich lese Zeitung. Als ich dem Kellner winke, kreuzt mein Blick den einer sehr gut aussehenden jungen Frau. Ich schaue weg und lese weiter. Wie unter ei&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/12/die-schonste-frau-von-wien/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/12/Glavinic-Kolumne.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-29352" title="Glavinic Kolumne" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/12/Glavinic-Kolumne-149x300.jpg" alt="" width="149" height="300" /></a><strong>Neulich in einem Wiener Café:</strong> Ich lese Zeitung. Als ich dem Kellner winke, kreuzt mein Blick den einer sehr gut aussehenden jungen Frau. Ich schaue weg und lese weiter. Wie unter einem Zwang schaue ich nach einer Minute wieder auf, sie schaut her, ich schaue weg. Ich versuche mich auf meine Zeitung zu konzentrieren, aber das gelingt mir nun überhaupt nicht mehr. Ich schaue wieder zu der Frau, sie schaut mich an. Ich senke den Blick nicht und warte, was jetzt kommt. Sie senkt den Blick auch nicht. Ich merke, dass mein Herz schneller zu schlagen beginnt.</p>
<p>Diese Frau ist nicht sehr gut aussehend, diese Frau ist wirklich schön. Sie hat einen festen, starken Blick, sie hat dunkles Haar und dunkle Augen, sie hebt mit eleganten kleinen Bewegungen ihre Kaffeetasse oder greift nach ihrem Handy. Ihre Kleidung ist edel und dennoch nicht protzig, die Uhr an ihrem Handgelenk war eindeutig teuer, ist ebenso wenig protzig und passt perfekt zu ihr. Diese Frau strahlt jenes Selbstvertrauen aus, das mit Arroganz nichts zu tun hat. Sie ist sich ihrer selbst bewusst, sie weiß, wer und was sie ist und verlangt dasselbe auch von einem Mann. Gleichberechtigte Partnerin, starke Frau, sexuell unbeschwert und agil. Einer solchen Frau muss man nicht lange erklären, welche Vorlieben man hat, bei so einer Frau gibt es keine Bedenken, die Beziehung könnte sich in Positionskämpfen erschöpfen, denn sie weiß, was sie will, und sucht jemanden, der weiß, was er will. Genau solche Frauen sind es, in die man sich verlieben muss. Man denkt nicht an Sex – oder nicht nur –, man denkt darüber hinaus. Diese Frau könnte es sein, die einem den Glauben wiedergibt, der man vertraut, mit der man alt werden will, mit der man auf der einsamen Insel leben könnte, der man seine innersten Schwächen zu enthüllen wagt, mit der man wüsten Sex haben wird und sich am nächsten Tag beim Frühstück dennoch für nichts schämt, was man in der Nacht an gottlosen Schweinereien veranstaltet hat. So eine sitzt gerade mir gegenüber, keine drei Meter, sollen es vier sein, sie sitzt da und rührt in ihrer Tasse und tippt zuweilen etwas auf ihrem iPad.</p>
<h4>Wildheit im Ausdruck</h4>
<p>Auf diese Weise vergehen zehn Minuten, zwanzig Minuten, vergeht eine halbe Stunde, eine Dreiviertelstunde. Ich bin zu schüchtern, um sie anzusprechen. Ich gehöre nicht zu denen, die fremde Leute belästigen, und wenn das Balzverhalten aller Menschen meinem gliche, wäre die Menschheit bereits ausgestorben. Es kann sein, dass ich mich lieber verliebe als Sex habe, aber das ist eine andere Geschichte. Ich sitze da und bestelle Kaffee und Mineralwasser und noch einen Kaffee und noch ein Mineralwasser und frage mich, ob ich schon jemals so eine elegant geschwungene Nase gesehen habe, so einen scharfen, durchdringenden Blick, so eine Wildheit im Ausdruck. Nebenbei wähle ich aus dem Menü das Gulasch, denn etwas anderes gibt es kurioserweise um diese Tageszeit nicht mehr auf der Karte. Die Frau und ich, wir wechseln Blicke, ab und zu lächelt einer von uns, mehr passiert da nicht. Als mein Essen kommt, geht die Frau zur Toilette. Bei ihrer Rückkehr sieht sie ein wenig anders aus, der Ausschnitt ist ein weniger tiefer, und ich habe erstmals Gelegenheit, ihre Beine zu sehen. Mir fällt beinahe die Gabel aus der Hand. Die Frau lächelt mir zu, ihre Lippen formen lautlos „Guten Appetit“.</p>
<h4>Die Mutter meiner Kinder?</h4>
<p>Kein Zweifel, vor mir sitzt die faszinierendste Frau von ganz Wien. Mit roten Ohren esse ich. Ich weiß, dass ich sie nach dem Essen ansprechen werde. Mir völlig egal, ob sie mich abblitzen lässt, ich muss es versuchen. Da drüben sitzt womöglich die Mutter meiner Kinder, und so wie sie mich ansieht, könnte alles, was mit dem Zeugungsvorgang einhergeht, ziemlich viel Spaß machen. Ich schiebe den Teller zur Seite, wische mir gründlich den Mund ab, schaue die Frau erwartungsvoll an, sammle mich, räuspere mich. Aber sie kommt mir zuvor. „Und, kaunn des Gulasch wos? Woars eh ned zach? Do herinn kochens ned so guad aus, find i. Aum Sunnti muasst kummen, da homs a Beuschl.“</p>
<p>Zu mehr als einem starren Nicken bin ich nicht fähig. Nicht nur, was sie sagt, sondern vor allem wie sie es sagt, lässt mich weniger an Zeugungsvorgänge als an eine Quietschente denken. Ich rufe nach der Rechnung. Mir ist meine alte Biologielehrerin eingefallen, der ich die einschüchternde Information verdanke, dass die Vaginas von Enten im Uhrzeigersinn gewunden sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wiener-online.at/2011/12/die-schonste-frau-von-wien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Soft-Sex</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/12/soft-sex/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2011/12/soft-sex/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 19:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Klima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaZone]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soft-Sex]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=29299</guid>
		<description><![CDATA[Kuscheln in all seinen Formen, vom Aneinanderschmiegen vor dem Fernseher bis zum Intensivpetting mit Höhepunkt, ist durchwegs gesund. Nicht nur für den Körper, auch für die Bez&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/12/soft-sex/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/12/softsex.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-29301" title="softsex" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/12/softsex-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><strong>Kuscheln in all seinen Formen,</strong> vom Aneinanderschmiegen vor dem Fernseher bis zum Intensivpetting mit Höhepunkt, ist durchwegs gesund. Nicht nur für den Körper, auch für die Beziehung. Denn Kuscheln fördert die Produktion von Oxytocin, dem sogenannten Bindungshormon, das für ein glückseliges Zusammengehörigkeitsgefühl sorgt. Und nach all dem vorweihnachtlichen Stress haben die meisten von uns ein bisschen Zufriedenheit und erotische Entspannung dringend nötig. Hier ein paar Vorschläge, wie man dazu kommt:</p>
<p><strong>Einstimmung</strong>: Ihr kuschelt euch im Bett in der Löffelchen-Stellung hintereinander (auf der Seite liegend, dein Bauch an ihrem/seinem Rücken oder umgekehrt). Der/die Hintere legt seine/ihre Hand auf das Herz des/r Bettgefährten/in und brummelt und schnurrt ihm/ihr ins Ohr. Der Effekt: Die Herzschläge synchronisieren sich, die Brummtöne beruhigen, das sinnliche System kommt auf Touren.</p>
<p><strong>Plüschorgie</strong>: Leg deine/n Liebste/n nackt auf eine Decke. Mit einem Stück Fell (es darf natürlich auch ein weicher Kunstpelz oder ein Rasierpinsel sein!) erkundest du sämtliche Körpergegenden: du beginnst bei den Zehen und den Fingern und arbeitest dich langsam über die Beine, die Arme und den Kopf zur Körpermitte vor. Wetten, es stellen sich nicht nur alle Härchen auf?!</p>
<p><strong>Fingerspitzengefühl</strong>: Verbindet euch gegenseitig die Augen und setzt euch dann einander gegenüber auf eine Decke. Jetzt dürft ihr euch gegenseitig abtasten: langsam, vorsichtig, sanft. Du wirst Augen machen, was dir mit offenen Augen bisher alles entgangen ist! Außerdem wirst du die Berührungen deines/r Gespielen/in viel bewusster und intensiver empfinden.</p>
<p><strong>Zeitlupe</strong>: Ihr macht alles, was ihr sonst auch so miteinander macht, allerdings dreimal so langsam: streicheln, küssen, lecken, miteinander schlafen&#8230; Ihr stellt euch dadurch gegenseitig so in den Mittelpunkt, dass nicht nur die Lust, sondern auch die Seele aufblüht.</p>
<p><strong>Sexy Talking</strong>: Es wird nur geflüstert und es sind nur nette Sachen erlaubt. Und dann beschreibt ihr euch gegenseitig, was ihr gerne (und bald) mit dem/der anderen tun würdet. Berühren ist allerdings verboten! Am besten kommen Verheißungen wie: „Ich sehne mich danach, deinen tollen Schwanz/deine süßen Schamlippen zu berühren. Ich werde warmes Massageöl auf ihn/sie tropfen lassen und ihn/sie dann massieren, ganz sanft und leicht, bis du dich windest und nach mehr stöhnst. Und wenn du so richtig heiß geworden bist, nehme ich mehr Öl, massiere ein bisschen stärker und &#8230;“ Die Gedanken konzentrieren sich automatisch auf die beschriebenen Körperstellen, so dass dein/e Bettgefährte/in erregt wird, ohne dass du ihn/sie berührst.</p>
<p><strong>Wiegewonnen</strong>: ER sitzt auf einem Sofa und hält SIE so in den Armen bzw. auf seinem Schoß, als wenn er seine Braut über die Schwelle tragen würde. In dieser Stellung wiegt er sie zärtlich auf und ab. (Allerdings sollte sie ihn vorher eindringen lassen, sonst wird die Sache schwierig.) In dieser Position kann sich die Liebste auch gut selbst streicheln und ihr beide euch wunderbar küssen. Und wenn ihr noch einen Mistelzweig über dem Sofa aufhängt, ist das Weihnachtsglück perfekt!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wiener-online.at/2011/12/soft-sex/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das schönste Weihnachtsgeschenk</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/12/das-schonste-weihnachtsgeschenk/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2011/12/das-schonste-weihnachtsgeschenk/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 07:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Klima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaZone]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=29239</guid>
		<description><![CDATA[Wie wäre es, dem/der Partner/in zwei Stunden zum Geschenk zu machen, in denen man ihm/ihr alles erfüllt, was er/sie sich wünscht? Oder vielleicht gleich einen ganzen Abend? Na gu&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/12/das-schonste-weihnachtsgeschenk/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/12/zeit.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-29241" title="zeit" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/12/zeit-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a><strong>Wie wäre es, dem/der Partner/in</strong> zwei Stunden zum Geschenk zu machen, in denen man ihm/ihr alles erfüllt, was er/sie sich wünscht? Oder vielleicht gleich einen ganzen Abend? Na gut, für den Anfang reicht vielleicht mal ein überschaubarerer Zeitraum – an das Zeitschenken sollte man sich langsam herantasten.</p>
<p>Am besten verpackt man ein Zeitgeschenk in schriftlicher Form. Natürlich weiß der Mann von Welt, dass so gut wie alle Frauen verrückt sind nach Liebesbriefen. Doch ein paar zärtliche Zeilen zu bekommen tut auch einem gestandenen Mannsbild von Zeit zu Zeit ganz gut, auch wenn einige das niemals öffentlich zugeben würden. Das ist allerdings auch nicht notwendig. Schließlich ist ein Liebesbrief eine überaus intime und zweisame Angelegenheit.</p>
<p>Außerdem ist diese Sache so wunderbar altmodisch und romantisch und daher eines der wenigen Dinge, die man nicht modernisieren sollte. Keine SMS, keine E-Mail, kein Computerausdruck. Schriftliche Liebeserklärung heißt in diesem Fall wirklich handschriftlich, auch wenn es mühsam, ungewohnt, langwierig sein mag. Doch dieser Aufwand ist ja bereits der erste Liebesdienst und das erste Zeitgeschenk.</p>
<p>Natürlich ist es keine leichte Übung, wenn man das Schreiben und Formulieren nicht gewohnt ist. Deshalb ist es gut, sich vorher selbst Zeit zu nehmen, um darüber nachzudenken, was einem an dem geliebten Menschen so wertvoll ist. Die tollen Gespräche? Das sanfte Lächeln? Die Art, wie er/sie dich immer wieder aufbaut? Wie er/sie dich berührt? Versuche, möglichst Verhaltensweisen zu finden, nicht nur Äußerlichkeiten wie die süßen Grübchen oder den knackigen Po. Natürlich freut es auch, wenn man liest, dass man gut aussieht. Aber im Grunde will jede/r vor allem so geliebt werden, WIE er/sie IST, nicht für sein Aussehen.</p>
<p>Wenn du dir mit dem Schreiben schwer tust, kannst du versuchen, Zeilen aus Gedichten oder Liedtexten zu finden, die deine Gefühle zum Ausdruck bringen. Fang einfach damit an und lass dich davon zum Weiterschreiben inspirieren.</p>
<p>Was in einem Liebesbrief ebenfalls Platz hat, ist die Erinnerung an schöne, lustige, intensive Momente in der Beziehung. Welche tollen Erlebnisse habt ihr geteilt, welche Krisen gemeistert, wo ist er/sie dir so treu beigestanden? Und welche intimen Geheimnisse möchtest du nur mit dieser einen Person auf der Welt teilen?</p>
<p>Keine Beziehung ist immer nur eitel Sonnenschein. Und keiner von uns ist perfekt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Fehler einzugestehen und dich für Verletzungen zu entschuldigen. Das es immer wieder mal Probleme gegeben hat, heißt doch nur, dass ihr sie alle gemeistert habt, und darauf könnt ihr gemeinsam stolz sein. Worauf noch?</p>
<p>Und was natürlich dazu gehört ist ein Ausblick in die Zukunft. Wie, wo, in welchem Licht siehst du euch in 5, 10, 50 Jahren? Worauf freust du dich mit ihm/ihr? Und für die allernächste Zukunft bringst du dann dein Zeitgeschenk dar. Schlage gleich einen Tag, eine Uhrzeit, einen Ort vor, damit dein Liebesbrief nicht zu einem der unzähligen niemals eingelösten Gutscheine wird. <a title="wiener-online: 5x Valentins-Date" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/5-x-valentins-date/">Hotel Orient</a>, Freitag, 20.00 Uhr. Für diesen Abend gehöre ich nur dir.</p>
<p>Und wenn du dich dann mit einem Liebesgruß verabschiedest, gib ihr/ihm vielleicht noch ein Bild mit auf den Weg, das ausdrückt, was dieser Mensch für dich ist: dein Fels in der Brandung, dein Lichtstreif am Horizont, dein Sonnenschein im Leben, das Prinzip Hoffnung.</p>
<p>Ein wunderschönes Weihnachtsfest!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wiener-online.at/2011/12/das-schonste-weihnachtsgeschenk/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bye-bye, Baby!</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/12/bye-bye-baby-2/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2011/12/bye-bye-baby-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 08:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Klima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[40plus]]></category>
		<category><![CDATA[Caroline Klima]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaZone]]></category>
		<category><![CDATA[MILF]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=29032</guid>
		<description><![CDATA[Der Busen ist nicht mehr ganz so straff, der Hals nicht mehr faltenfrei und das Gesicht hat vermutlich ebenfalls schon glattere Tage gesehen. Auch die Körperpflege nimmt bereits&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/12/bye-bye-baby-2/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/11/06Caroline-Klima.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-29033" title="06Caroline Klima" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/11/06Caroline-Klima.jpg" alt="" width="296" height="262" /></a>Der Busen ist nicht mehr</strong> ganz so straff, der Hals nicht mehr faltenfrei und das Gesicht hat vermutlich ebenfalls schon glattere Tage gesehen. Auch die Körperpflege nimmt bereits einiges an Zeit und Aufwand in Anspruch, denn Frauen um die 40 haben’s nicht mehr so leicht mit ihrer Schönheit wie noch mit 20. Egal, denken heutzutage viele Vierzigjährige – das Leben will genommen werden! Und dieser Ansicht sind auch immer mehr Männer, darunter zunehmend mehr junge.</p>
<p>Natürlich haben die meisten Zwanzigerinnen einen strahlenderen Teint, knackigere Pobacken und einen süßeren Dackelblick. Doch wenn es um erotische Ausstrahlung geht, haben sie gegenüber reiferen Damen keine Chance. Denn heute gibt es immer mehr Frauen jenseits der 30, die noch immer wenigstens ziemlich gut aussehen und aufgrund ihrer Erfahrung den jüngeren Geschlechtsgenossinnen um Meilen voraus sind.</p>
<p>Scheinbar ist es mit Frauen das Gleiche wie mit <a title="Pandora: Very Rare" href="http://www.wiener-online.at/2011/03/very-rare/">einem guten Steak</a>: Sie müssen schon eine Weile in dieser Welt abgehangen sein, dann sind sie erst so richtig lecker. Auch gute Weine gewinnen mit den Jahren.</p>
<p>Dass Frauen häufig erst von 30, 35 aufwärts ihren Körper so gut kennen, dass sie Sex so richtig genießen und wahre Höhepunkte erleben können, ist eigentlich schon ein alter Hut. Daher ist die seit einigen Jahren immer beliebtere Kombination ältere Frau/jüngerer Mann fast schon ein Garant für bombastischen Sex, denn Männer erreichen den Höhepunkt ihrer sexuellen Leistungsfähigkeit schon vor dem 30er.</p>
<p>Voraussetzung für das heiße Charisma ist natürlich, dass die Frau zu ihrem Alter genauso steht wie zu ihren Reizen. Nichts ist peinlicher als eine Mittvierzigerin in pinky Shorts und nabelfreiem Top, die sich wie eine hochpubertäre 13-Jährige benimmt und jeden anwesenden Penisbesitzer anflirtet. Igitt. In einer Männerzeitschrift las ich vor Kurzem, die Königsdisziplin des menschlichen Verhaltensspektrums sei Souveränität in allen Lebenslagen. Wie wahr! Und obwohl das in einem Herrenmagazin stand, gilt es meiner Meinung nach natürlich auch für Frauen. Also: Schluss mit der Herumnörgelei an sich selbst. Entweder ändern oder akzeptieren. Alles andere ist nur Zeitverschwendung auf dem Weg zu sich selbst.</p>
<p><a title="wiener-online: A Million Wicked Thoughts" href="http://www.wiener-online.at/2011/04/die-10-haufigsten-sex-suchen/">Das Reizvolle</a> an den „Hot Mamas“ ist ja nicht (nur) ihre jugendliche Figur oder ihr frisches Aussehen (das haben die Jungen sowieso besser drauf). Das, was Ältere so interessant macht, ist die Kombination aus Weiblichkeit, Erfahrung, Selbständigkeit, Genussfähigkeit und einem Leben mit Leidenschaft. Die Mischung aus weichen und harten Seiten, aus Mama, Businessfrau und Verführerin.</p>
<p>Wenn eine Frau die elementaren Künste beherrscht – die edle Eleganz des aufrechten Gangs, den verheißungsvollen, aber nicht aufdringlichen Hüftschwung, den alles durchschauenden und zugleich unergründlich tiefen Blick in die männliche Seele, das kluge und gezielte Wort, getragen vom entsprechenden Timbre der Stimme, und nicht zuletzt das charmante Schmunzeln über sich selbst und die Unsicherheiten des männlichen Gegenübers –, dann ist es eigentlich egal, welches Datum auf ihrer Geburtsurkunde steht (sehr wahrscheinlich ist allerdings eines, das mindestens 30, 35 Jahre her ist, denn das Training des leidenschaftlichen In-sich-Ruhens ist ziemlich zeitaufwändig). Angesichts so einer Aura sind ohnehin alle Gehirnwindungen vollauf mit der Frage beschäftigt, welche Künste sie noch beherrscht, insbesondere in der Waagrechten und an der Fakultät für Sozialwissenschaften.</p>
<p>So einer Frau kann natürlich nur ein Mann das Wasser reichen, der sich durch ihr Auftreten nicht gleich in seiner Männlichkeit bedroht fühlt. Zum Glück soll es davon unter den jungen Herren immer mehr geben. In Deutschland ist bereits in jeder fünften Ehe der Mann jünger als die Frau. Da hilft nur eines: Schnell älter werden, Mädels!</p>
<p><strong>P.S. Mehr zum Thema findet sich übrigens in unserem Schwestermagazin, nämlich in der Dezember-<a title="WIENERIN" href="http://typischich.at/home/wienerin/index.do" target="_blank">WIENERIN</a>: Coverstory &#8220;Guter Sex: Was wir von Frauen über 40 lernen können.&#8221;</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wiener-online.at/2011/12/bye-bye-baby-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sex ist Leben</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/11/sex-ist-leben/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2011/11/sex-ist-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 07:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Glavinic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glavinic]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Glavinic]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=28992</guid>
		<description><![CDATA[Später Vormittag im Zug. Außer mir sitzen drei Passagiere im Großraumabteil. Ein älterer Herr, Typ Geschäftsmann, der wieder und wieder dieselbe Seite im Standard liest, eine ä&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/11/sex-ist-leben/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/11/Glavinic-Kolumne.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-28993" title="Glavinic Kolumne" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/11/Glavinic-Kolumne-149x300.jpg" alt="" width="149" height="300" /></a><strong>Später Vormittag im Zug.</strong> Außer mir sitzen drei Passagiere im Großraumabteil. Ein älterer Herr, Typ Geschäftsmann, der wieder und wieder dieselbe Seite im Standard liest, eine ältere Dame, die ihr Strickzeug bearbeitet und aussieht wie Dagmar Koller, sowie eine schöne Frau um die Dreißig. Ich habe fünf Tage Lesungen in unzugänglichen Ecken von Österreich und Deutschland hinter mir. Ich weiß, mit solchen Urteilen mache ich mich unbeliebt, aber für mich ist es ein unumstößliches Faktum, dass die Menschen in der Provinz weniger attraktiv sind als die in der Großstadt. Womit auch immer das zu tun haben mag. Ich habe ja die etwas einfach klingende Theorie, dass alles, was auf dem Land auch nur einen Hauch von Lebens- und Bildungshunger verspürt, so schnell wie möglich in die Stadt übersiedelt und so außerhalb urbaner Zentren nur Menschen verbleiben, deren Bildungs- und Lebenshunger durch Blasmusikkonzerte und Trachtenmodeschauen gestillt werden kann. Aber nicht jede Theorie, die einfach klingt, muss deshalb falsch sein, das nur noch dazu. Egal. Ich habe fünf Tage hinter mir, die ich als eher grau erlebt habe, und deshalb beobachte ich seit zehn Minuten verstohlen und mit einer gewissen Unruhe die Frau, die sich schräg gegenüber von mir durch einen Stoß Zeitungen blättert.</p>
<p>Diese Frau da zeigt mir an, dass ich zurück unter den Menschen bin, und ich kann kaum noch woanders hinsehen. Mir ist das selbst nicht nur angenehm, zumal ich sie nicht belästigen will, aber ich kann nicht anders, denn genau das ist es, was ich in den vergangenen Tagen vermisst habe: diese Schwingungen, diese Signale, die man an einem gewöhnlichen Tag immer wieder auffängt.</p>
<p>Sex spielt sich ja zu einem überwältigenden Teil in unseren Köpfen ab. Sex haben wir ein paar Minuten, der eine oder andere Supersportler vielleicht eine Stunde oder zwei, aber die unbewusste Beschäftigung damit nimmt jedenfalls weit mehr Zeit in Anspruch. Bloß: Wo überhaupt keine interessanten Frauen mehr zu sehen sind, gibt es nicht einmal mehr theoretische Beschäftigung mit Sex, zumindest bei mir nicht. In Gradow-Teckenhetten bitten nach der Lesung nicht wohlgewachsene Frauen in schwarzen Strümpfen um Autogramme, sondern die mürrische Leiterin des örtlichen Singkreises und die zerstreute Vorsitzende des Bibliothekarverbandes, die beim Anblick des fremden Dichters nicht an sündige Abenteuer denken, sondern an Schiller. Und deshalb habe ich jetzt hier in meinem wie üblich verspäteten Zug nur noch Augen für diese Frau, die mir gerade wieder einen Blick zugeworfen hat.</p>
<p>Sie streicht sich durchs Haar, kontrolliert ihr Handy, befeuchtet einen Finger und blättert ihre Zeitschrift um. Sie setzt sich zurecht, ich sehe schlanke Beine unter einem kurzen Rock, ich sehe einen Ausschnitt. Ich bilde mir sogar ein, das Parfüm der Frau riechen. Das ist im Grunde schon alles, was ich in den letzten zehn Minuten erlebt habe, aber ich kann mich nicht mehr auf meine Arbeit konzentrieren.</p>
<p>Sex ist Leben, hat eine Ärztin von Ärzte ohne Grenzen gesagt, auf die Frage, womit sich die Helfer in Krisengebieten selbst helfen – wenn einem jeden Tag zehn Patienten wegsterben, bleibt den Ärzten nur das Bett. Und obwohl ich den Einsatz in einem afrikanischen Kriegsgebiet nicht mit Lesungen in weltabgewandten Orten Deutschlands vergleichen möchte, kann ich in diesem Moment sehr gut nachvollziehen, was sie gemeint hat. In diesem Moment möchte ein Teil von mir nichts anderes, als mit dieser Frau auf die Toilette gehen und Sex haben. Ach was, Toilette, schnickschnack. Es geht auch hier. Jetzt, sofort. Obwohl ich so etwas unbequem finde und denke, die meisten Leute, die von Sex an ungewöhnlichen Orten träumen, wissen einfach nicht, was sie da sagen, denn der Beischlaf ist garantiert im Bett angenehmer als neben einer Kreissäge oder auf einer muffelnden Kellerstiege. Ein anderer Teil von mir ist vernünftig. Der weiß, dass erstens diese Frau mit großer Wahrscheinlichkeit keine Lust hat, mit einem ihr Unbekannten Großraumabteilsex zu haben, und der weiß, dass ich selbst keine Lust habe. In Wahrheit will ich die Frau da ja gar nicht, ich habe nicht viel übrig für Sex mit Menschen, die ich nicht kenne.</p>
<p>Das ist es: In Wahrheit wollen wir zumeist nicht die Frau, die uns daran erinnert, dass wir sexuelle Wesen sind, wir wollen eine andere. Doch nach Stunden oder Tagen der Einsamkeit müssen wir jeder dankbar sein, die uns wieder aufnimmt, die uns zurückführt in die Welt der Blicke, des signalisierten Interesses, der Verheißungen und des Spiels. Sex ist nun mal das existenziellste Erlebnis, das wir im Alltag haben. Und an dem Tag, an dem mich der Gedanke an dieses Erlebnis nicht mehr berührt, wird mich tiefste Verzweiflung packen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wiener-online.at/2011/11/sex-ist-leben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wachs in deinen Händen</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/11/wachs-in-deinen-handen/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2011/11/wachs-in-deinen-handen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 07:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Klima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Caroline Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Kerzen]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaZone]]></category>
		<category><![CDATA[Wachs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=28916</guid>
		<description><![CDATA[Kerzen, die unvermeidlichen Begleiter der Vorweihnachtszeit vereinen in sich zwei Vorteile: Sie verströmen jenes Licht, in dem wir alle um Häuser besser aussehen, und spenden&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/11/wachs-in-deinen-handen/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/11/kerzen_2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-28917" title="kerzen_2" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/11/kerzen_2-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a><strong>Kerzen, die unvermeidlichen Begleiter</strong> der Vorweihnachtszeit vereinen in sich zwei Vorteile: Sie verströmen jenes Licht, in dem wir alle um Häuser besser aussehen, und spenden uns Wachs – für wahre Kenner einer der sinnlichsten Werkstoffe der Liebe.</p>
<p>In früheren Zeit formten sich vernachlässigte Damen daraus den passenden Liebesstab. Heute dient es eher dem Liebesspiel zu zweit. Wichtig ist dabei wie immer die Gesamtinszenierung: Das elektrische Licht wird ausgeknipst, dafür überflutet ein Kerzenmeer die Szenerie. Als Vorspiel bietet sich eine erotische Massage mit viel Massageöl an, die die Körper der Beteiligten so richtig auf Betriebstemperatur bringt. (Außerdem kann der Ölfilm auf der Haut später eine Art Isolierung gegen die Hitze des Wachses bilden.)</p>
<p>Was man dann mit Kerze und Wachs tut, hängt vor allem von der Fantasie, Neugier und Schmerzempfindlichkeit der Mitspieler ab, aber auch von Material und Technik. Nicht alle Kerzen sind gleich heiß. Im guten Mittel liegen die meisten Stangenkerzen, am unteren Ende der Temperaturskala sind Grabkerzen und Teelichter angesiedelt. Bienenwachs wird hingegen sehr heiß und ist nicht anzuraten. Überhaupt sollte man sich stets ein paar Tropfen auf das eigene Handgelenk fallen lassen, bevor man jemand anderen beglückt. Es gibt welche mit hohem Kunststoff- oder Farbanteil, die extrem heiß und deshalb genau null sinnlich sind (z. Bsp. die bunten Teelichter von Ikea!).</p>
<p>Die Temperatur hängt übrigens auch von der Höhe ab, aus der man das Wachs tropfen lässt: Je höher, desto kühler. Beträufeln oder Begießen kann man so ziemlich alles, wonach einem der Sinn steht, selbstverständlich nur im Einverständnis mit dem/der Begossenen: Rücken, Schultern, Brust, Busen, Po, Fußsohlen &#8230; Tropfenweise kann man das Wachs ziemlich gut steuern. Wenn es auf die Haut trifft, bildet es dieses wunderschönen, sternförmigen Spritzer und verursacht, je nach verwendetem Material, ein Prickeln, Brennen oder Stechen, das bald wieder nachlässt.</p>
<p>Man kann Wachs aber auch schütten, abzuschauen etwa bei Madonna in dem Streifen <a title="wikipedia: Body of Evidence" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Body_of_Evidence_%28film%29" target="_blank">„Body of Evidence“</a>. Da gießt sie mit einer lässigen Handbewegung einen halben Liter Kerzenwachs über die Brust von Willem Dafoe – tausende Frauenschenkel wurden bei dem Anblick feucht. Klar, es klingt ein bisschen heftig, doch für diese Methode eignen sich ohnehin am besten die relativ „kühlen“ Grabkerzen, die man mindestens eine halbe Stunde vorher anzünden muss, damit sich genügend „Schüttmaterial“ bildet. Jedenfalls streiten sich die Gemüter, welche Technik nun die schmerzvollere bzw. geilere ist.</p>
<p>Worüber Anhänger von Wachsspielen allerdings nicht streiten, ist der erotische Effekt. Das ist ein bisschen so wie Superheld/in sein, wie Xena oder Herkules oder die Drei Musketiere in einer Person. Wie wenn einen der/die Liebste einer Prüfung unterzieht, die man mit Bravour meistert. Aus Liebe. Für ihn/ für sie/ für den Sex. Der Adrenalinspiegel steigt jedenfalls ziemlich rasch an und sorgt dafür, dass die sinnlichen Freuden doppelt so intensiv empfunden werden wie sonst: Man wird zu Wachs in den Händen des/der Geliebten.</p>
<p>Interessant ist, dass sich das Wachs, das zuerst hart ist, durch die Körperwärme mit der Zeit dem Körper anpasst wie eine zweite Haut. Wenn man sie vorsichtig abzieht, behält sie die Körperform. Ein nettes Andenken.</p>
<p>Und wenn es nicht törnt? Dann stellt man die Kerze eben wieder zurück aufs Nachtkastl und schiebt eine ganz normale, ganz romantische Nummer bei Kerzenschein.</p>
<p>Feuriges Vergnügen!</p>
<p>P.S.: Es empfiehlt sich, ein unempfindliches Laken unterzulegen und zur Sicherheit einen Kübel Wasser bereit zu stellen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wiener-online.at/2011/11/wachs-in-deinen-handen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schluck&#8217;s runter!</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/11/schlucks-runter/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2011/11/schlucks-runter/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 06:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Klima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Caroline Klima]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaZone]]></category>
		<category><![CDATA[Sperma]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=28804</guid>
		<description><![CDATA[Viele Männer sind der Meinung, eine Frau, die sie liebt, müsste alles schlucken. Und dann sind  sie unendlich enttäuscht, wenn sich die Liebste weigert, den Mund zu voll zu nehmen&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/11/schlucks-runter/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/11/spermageschmack_3-1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-28807" title="spermageschmack_3-1" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/11/spermageschmack_3-1-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></a><strong>Viele Männer sind der Meinung,</strong> eine Frau, die sie liebt, müsste alles schlucken. Und dann sind  sie unendlich enttäuscht, wenn sich die Liebste weigert, den Mund zu voll zu nehmen. Doch ich kann euch beruhigen, Männer: <a title="wiener-online: Sperma für Fortgeschrittene" href="http://www.wiener-online.at/2010/11/sperma-fur-fortgeschrittene/">Sperma </a>zu schlucken ist kein weiblicher Liebesbeweis. Soll heißen: Nicht jede, die euren Liebessaft schluckt, liebt euch, und nicht jede, die diesen Dienst verweigert, lehnt euch deswegen gleich insgesamt ab.</p>
<p>Viele Frauen haben eine Abneigung gegen Sperma, weil es für sie nichts mehr ist als eine dickflüssige bis wabbelige Flüssigkeit mit fraglicher Geschmacksrichtung. Und eigentlich haben sie damit ja gar nicht so unrecht. Oder hat jemand von euch Männern schon jemals sein eigenes Sperma gekostet? Na eben. Zuerst kosten, dann mitreden. Denn nur wenige Männer schmecken nach dem köstlichen i-Tüpfelchen eines vollendeten Blowjobs. Doch das lässt sich ändern.</p>
<p>Jeder Mann schmeckt anders, und ein- und derselbe Mann schmeckt nicht immer gleich. Geruch und Geschmack von Körperflüssigkeiten ändern sich je nachdem, was man zu sich genommen hat. Viel Alkohol, Kaffee und Zigaretten machen das Aroma des Spermas bitter, so dass es nahezu ungenießbar wird. Auch stark riechende Lebensmittel wie Knoblauch, rohe Zwiebeln, Fisch oder Kren hinterlassen ihre Spuren. Besonders schlimm schlagen übrigens große Mengen an Junkfood durch: Da kann man die chemischen Zusätze und das Bratfett fast schon aus der Entfernung riechen – zum Anbeißen ist das beste Stück dann sicherlich nicht.</p>
<p>Besser schmeckt Sperma bei gesunder Ernährung (verdammt, noch ein Grund mehr!) mit vielen Milchprodukten, Gemüse und Obst. Vor allem Früchte (auch in flüssiger Form) scheinen wie Süßstoff zu wirken. Lecker!</p>
<p>Auch die Konsistenz des maskulinen Saftes lässt sich beeinflussen. Je weniger ein Mann trinkt, desto zäher ist sein Sperma und desto konzentrierter sind Geruch und Geschmack. Im Extremfall gleicht das Ejakulat dann in seiner Konsistenz einer rohen Auster, und die ist, wer’s kennt, eher ekelig als deliziös. Umso wichtiger ist es also auch aus diesem Grund, viel zu trinken, insbesondere Wasser, Säfte und Tees.</p>
<p>Außerdem: Je seltener ein Mann ejakuliert, umso abgestandener ist sein Erguss. Falls du also nicht wenigstens alle zwei Tage zum Bumsen kommst, solltest du dir ruhig öfter mal einen runterholen, um deinen Saft frisch zu halten – deiner Liebsten zuliebe sozusagen. Achja, und noch einen weiteren Vorteile hat das häufige Kommen – abgesehen von der Entspannung: Die ejakulierte Menge wird kleiner, wodurch auch das Schlucken leichter wird.</p>
<p>Wenn du alles getan hast, um deiner Bettgefährtin das Schlucken leichter zu machen, sie deinen Schwanz aber nach wie vor kurz vor deinem Höhepunkt aus dem Mund gleiten lässt, musst du ihre Abneigung wohl oder übel akzeptieren. Aber nimm’s nicht persönlich! Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Und es gibt noch hunderte andere Orte, wo das Kommen schön ist: auf ihrem Busen, ihrem Bauch, ihrem Po, ihren Schenkeln &#8230; (Vorausgesetzt natürlich, sie mag das auch!)</p>
<p>Abgesehen davon ist eine Abneigung gegen Sperma noch lange kein Grund, dem Oralsex an sich abzuschwören. Schließlich kann man auch eine Sachertorte ohne Schlagobers essen, auch wenn das die Sache zu einer ziemlich trockenen Angelegenheit macht &#8230;</p>
<p>Also dann: Guten Appetit!</p>
<p>P.S.: Noch eine Anmerkung für alle Fans von Sex im Pornostil: Das Gesicht eurer Bettgefährtin ist kein guter Ort zur Endlagerung eurer Ergüsse (außer sie hat euch unmissverständlich darum gebeten)! Erstens kann das im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gehen und das brennt ziemlich. Zweitens klebt das Zeug tierisch in sämtlichen Haaren und mutiert beim Trocknen zu einem harten, nur mühsam rauswaschbaren Filz (Die <a title="youtube: Something About Mary / Hair Gel Scene" href="http://youtu.be/RC8wEqUHA2Q" target="_blank">Szene mit Cameron Diaz in „Verrückt nach Mary“</a> ist nicht übertrieben!). Drittens haben die wenigsten Frauen im Gesicht Nerven, die durch üppige Spermaladungen erregbar wären, und viertens sieht man daher den Typen in Pornos förmlich an, dass es bei einem Gesichtsschuss bloß um Machtausübung geht („Nimm das, du Nutte! Das gefällt dir, was?“), kaum jedoch um eine beiderseits befriedigende Sexualpraktik. Oder würdest du es mögen?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wiener-online.at/2011/11/schlucks-runter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kicher! Lach!</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/11/kicher-lach/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2011/11/kicher-lach/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 06:31:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Klima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Caroline Klima]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaZone]]></category>
		<category><![CDATA[Lachen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=28590</guid>
		<description><![CDATA[Sex ist anscheinend eine seltsame Sache: Er ist lustvoll, heiß, leidenschaftlich, manchen Menschen zufolge auch eine heilige Sache, für andere bloß ein schlichter Austausch v&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/11/kicher-lach/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/11/lachen_2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-28591" title="lachen_2" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/11/lachen_2-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" /></a><strong>Sex ist anscheinend eine seltsame Sache:</strong> Er ist lustvoll, heiß, leidenschaftlich, manchen Menschen zufolge auch eine heilige Sache, für andere bloß ein schlichter Austausch von Körpersäften &#8230; Äußerst selten jedoch hört man jemanden sagen: Der Sex mit ihm/ihr ist uuur-lustig. Dabei gehören Lachen und Sex zusammen wie Schlagobers und Sachertorte.</p>
<p>Natürlich geht es nicht darum, sich auf Kosten des anderen zu amüsieren. Eine Dame, die beim Anblick des männlichen Stolzes in schallendes Gelächter ausbricht, kann sich ihren Orgasmus an diesem Abend wohl aufzeichnen oder selbst besorgen, ebenso wie der Herr, der die Bauchfalten seiner Gespielin mit einem höhnischen Grinsen bedenkt. Die wichtigste Grundlage für guten Sex ist, dass beide sich gegenseitig akzeptiert und respektiert fühlen. Also geht es nicht darum, übereinander zu lachen, sondern miteinander.</p>
<p>Tierischer Ernst beim Sex macht jedenfalls nicht wirklich glücklich. Wenn wir eine Sache allzu ernst nehmen, neigen wir dazu, zu viel zu denken, uns zu verkrampfen, uns in uns selbst zurückzuziehen. Lachen hingegen entspannt und befreit. Die Redewendung heißt ja auch „Spaß im Bett haben“ und das hat einen guten Grund. Wenn wir lachen, lassen wir los, wie bei gutem Sex. Im Lachen verlieren wir uns selbst, wie bei gutem Sex. Beim Lachen atmen wir tief aus dem Bauch heraus, wie bei gutem Sex. Und die Wortverwandtschaft von „Lust“ und „lustig“ kann wohl auch kein Zufall sein.</p>
<p>Entwicklungsgeschichtlich ist das Lachen älter als das Sprechen. Es ist ein Signal aus dem tiefsten Inneren. Beim Lachen setzen Kurzzeitgedächtnis und Bewusstsein kurz aus und für diesen kurzen Moment vergessen wir den grauen Alltag und unsere Probleme. Nur mit jemandem, mit dem du auch lachen kannst, kannst du auch guten Sex haben. Oder hast du schon mal ehrlich und herzlich mit jemandem gelacht, den du nicht leiden konntest?</p>
<p>Schüchternen oder unerfahrenen Liebhabern und Geliebten hilft das Lachen über die anfängliche Nervosität hinweg: Wenn du beim Sex sogar lachen kannst, kann diese ganze Sache ja gar nicht so schlimm sein.</p>
<p>Außerdem wirkt gemeinsames Lachen so ähnlich <a title="wiener-online: Best of Aphrodisiaka" href="http://www.wiener-online.at/2011/04/best-of-aphrodisiaka/">wie ein Aphrodisiakum</a>, wie Champagner oder Austern oder beides zusammen (am besten wären natürlich alle drei). Dabei geht es nicht darum, mit „Muss“ unbedingt lustig sein zu wollen. Das deutsche Fernsehen sendet zum Beispiel mehr als 3600 Stunden Comedy pro Jahr und ich bezweifle, dass sehr viele Menschen mehr als 10 Prozent davon lustig finden.</p>
<p>„Spaß im Bett zu haben“ heißt vor allem, die Sache von der heiteren, lockeren Seite zu sehen. Man muss keine Schlagobershäubchen auf ihre Brustwarzen setzen, man muss auch nicht Schokoladesaucekringel auf seinen Bauch malen, nur damit es mal lustig ist im Bett. Viele finden solche Spielchen auch eher peinlich als lustig. Aber für andere wäre sowas vielleicht eine willkommene Abwechslung. Es genügt allerdings schon, dem/r Partner/in mal gaaaaanz tief in die Augen zu schauen, sich zu freuen, dass er/sie da ist – und dann über den eigenen Ernsthaftigkeitsanfall zu grinsen.</p>
<p>Und wenn es mal nicht der tolle Sex war, auf den sich beide schon sooo gefreut haben, kann man vielleicht trotzdem noch eine Menge Spaß miteinander haben, wenn man zumindest gemeinsam darüber lachen kann.</p>
<p>Im wahrsten Sinne des Wortes also:<br />
Viel Vergnügen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wiener-online.at/2011/11/kicher-lach/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brust heraus!</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/11/brust-heraus/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2011/11/brust-heraus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 07:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Klima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Caroline Klima]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaZone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=28471</guid>
		<description><![CDATA[Der Busen: Das ist wohl jener Körperteil, um den Männer Frauen am ehesten beneiden. Wenn Männer Brüste hätten, dann hätte das Kind im Manne stets was zum Fummeln, Spielen, Begraps&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/11/brust-heraus/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/11/brust_3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-28472" title="brust_3" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/11/brust_3-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a><strong>Der Busen:</strong> Das ist wohl jener Körperteil, um den Männer Frauen am ehesten beneiden. Wenn Männer <a title="Das Busen Universum" href="typischich.at/home/gesundheit/wellness/700160/Das-BusenUniversum" target="_blank">Brüste</a> hätten, dann hätte das Kind im Manne stets was zum Fummeln, Spielen, Begrapschen dabei. Wunderbar! Aber was passiert tatsächlich, wenn es ein Liebhaber geschafft hat, durch Kleiderschichten und BH endlich zum Busen seiner Geliebten vorzudringen? Ein Trauerspiel zumeist &#8230;</p>
<p>Natürlich sind die sexuellen Vorlieben von Frauen so verschieden wie die Damen selbst. Ein paar Grundregeln gelten aber für alle, denn bei allen bündeln sich an den Brustwarzen hunderte Nervenbahnen. Dadurch gehören sie ganz an die Spitze der erogenen Zonen.</p>
<p>Vorausgeschickt sei die schlichte Tatsache, dass lesbische Pärchen beim Liebesspiel bis zu 10 Minuten allein damit verbringen, den Busen der Partnerin mit Mund und Händen zu verwöhnen, bevor sie sich auf andere Weise vergnügen. Heterosexuelle Pärchen widmen den Möpsen weit weniger Zeit und Aufmerksamkeit, obwohl die weiblichen Beteiligten meistens nichts gegen mehr Streicheleinheiten an dieser Stelle einzuwenden hätten. Wenn sie auf die richtige Art und Weise verabreicht werden&#8230;</p>
<p>Wichtig ist, sich vor allem am Anfang nicht wie ein steinzeitlicher Jäger auf die Beute zu stürzen, sondern sich langsam anzupirschen. Großflächiges, sanftes Streicheln mit der ganzen Handfläche, den Rippenbogen entlang oder von der Taille aufwärts, Spaziergänge der Fingerspitzen auf dem Brustbein, Erforschung der Ebenen zwischen Schlüsselbein und Brustansatz: Es gibt hunderttausend Möglichkeiten, sich an die Hügel heranzutasten.</p>
<p>Ist die Umgebung ausgiebig erkundet, kann man(n) sich an den Aufstieg wagen. Dieser erfolgt am besten nie direkt, sondern auf Umwegen, in kreisenden, streichelnden, knetenden Bewegungen, deren Intensität mit der Erregung ruhig zunehmen darf. Auch Mund und Zunge können als Kundschafter behilflich sein, indem sie sich küssend und leckend dem Gipfel annähern. Ebenso können leichtes Knabbern und vorsichtiges Beißen durchaus hitzesteigernd wirken. Doch Vorsicht! Ein rüpelhaftes Zupacken, ein allzu fester Biss können den ganzen schönen Aufbau zunichte machen, und Venus verschließt ihre Pforte.</p>
<p>Deshalb: Wie lange, wie kräftig, wie heftig die Liebkosungen in dieser Phase ausfallen sollen, zeigen am besten die Reaktionen der Busenbesitzerin.</p>
<p>Erst wenn diese eine gewisse Lautstärke und Intensität erreicht haben, kann auch die Brustwarze selbst miteinbezogen werden, so gewünscht. Allerdings kommt es nur äußerst selten vor, dass die betreffende Frau drauf steht, wenn ihre Brustwarzen heftigst gezwirbelt oder zu mechanischen Drehknöpfen degradiert werden. Etwas mehr Einfühlungsvermögen und Zärtlichkeit bringen den Kavalier vielleicht auf interessantere Ideen, wie etwa sanftes Saugen, den Warzenhof mit der Zunge umspielen oder einfach nur langsam mit etwas Druck den Daumen darübergleiten lassen.</p>
<p>Wichtig ist in jedem Fall, die Beschäftigung mit dem Busen nicht als Mittel zum Zweck zu sehen (Motto: Dadurch krieg ich sie leichter rum!), sondern als beiderseitiges Vergnügen, dessen einziger Zweck im Genuss liegt! Diese Einstellung vermittelt der gewiefte Lover seiner Bettgefährtin am ehesten, wenn er sie als Gesamtperson verwöhnt, an den Ohrläppchen, am Hals und in den Kniekehlen genauso wie an Busen, Vagina und Klitoris (allerdings sollte die Reihenfolge wohlüberlegt sein ;-).</p>
<p>Wissenswert ist außerdem, dass viele Frauen an ihren Tagen und rund um den Eisprung an den Brüsten äußerst empfindlich sind. Das heißt aber nicht, dass man die <a title="Österreichisch-Deutsch" href="http://www.ostarrichi.org/wort-1489-at-Spa%C3%9Flaberln.html" target="_blank">Spaßlaberl</a> (wie der Wiener Dialekt sie so treffend nennt) deshalb gleich aus dem Liebesspiel ausklammern muss, sondern nur, dass sie eben noch sanfter als sonst behandelt werden wollen.</p>
<p>Übrigens: Auch männliche Brustwarzen sind erogene Zonen &#8230;!</p>
<p><strong>Mehr zum Thema Busen findet sich übrigens in der WIENERIN Nr. 265 oder online hier: <a title="Das Busen Universum" href="typischich.at/home/gesundheit/wellness/700160/Das-BusenUniversum" target="_blank">www.wienerin.at</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wiener-online.at/2011/11/brust-heraus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fuck-Me-Schuhe und andere&#8230;</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/10/fuck-me-schuhe-und-andere/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2011/10/fuck-me-schuhe-und-andere/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 06:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Klima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Caroline Klima]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaZone]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=28280</guid>
		<description><![CDATA[Balanciert sie hüftschwingend auf dünnen Stilettos? Stapft sie hörbar quietschend auf Profilsohlen durch das Lokal? Lässt sie den Schuh an der Zehenspitze ihres überschlagen&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/10/fuck-me-schuhe-und-andere/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/10/schuhe_1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-28281" title="schuhe_1" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/10/schuhe_1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><strong>Balanciert sie hüftschwingend auf dünnen Stilettos?</strong> Stapft sie hörbar quietschend auf Profilsohlen durch das Lokal? Lässt sie den Schuh an der Zehenspitze ihres überschlagenen Beines hypnotisch wippen? Ein Blick zu Boden lohnt sich jedenfalls nicht nur für Fußfetischisten.</p>
<p>Angesichts der unendlichen Stunden, die Frauen in Schuhgeschäften verbringen können, wird deutlich, dass Fußbekleidung schon lange mehr ist als bloß Schutz vor Kälte und Verletzung. Merkmale wie Material, Farbe und Schnitt geben Aufschluss über Charakter, Vorlieben und sexuelle Bereitschaft derjenigen, die drinnensteckt. Und vor allem natürlich der Absatz – phallisch zugespitzt, dick aufgeblasen oder flach kastriert. Die Höhe lässt jedenfalls nicht unbedingt darauf schließen, dass die Trägerin Probleme mit ihrer Körpergröße hätte.</p>
<p>Grundsätzlich: Lass sie stehen, wenn sie auf Kunstleder, Mascherln und Quastln steht. Sie hat den Sinn des erotischen Gefüßels nicht verstanden und ist wahrscheinlich auch sonst eine fade Nock&#8217;n.</p>
<p>Schuhe können der Inbegriff weiblicher Erotik sein. Sie signalisieren lustvolle Verheißung viel subtiler als jedes Dessous. Frauen wissen über das Geheimnis hoher Absätze nur allzu genau Bescheid: das Becken wird vorgeschoben und erhält dadurch diese einladende Stellung, bei der sich manchmal sogar der Schamhügel unter dem engen Rock abzeichnet. Der Fuß wird zum balletteusen Bogen, die Schritte kurz und trippelnd – sie kann nicht mehr flüchten. Aber wenn sie Stöckelschuhe trägt, will sie das im Allgemeinen auch nicht mehr &#8230; (Achtung: Ausnahmen bestätigen die Regel!!!)</p>
<p>Natürlich ist diese Körperhaltung ungesund – allerdings müssen Schuhe ja nicht ausschließlich außer Haus getragen werden &#8230;</p>
<p>Schenk ihr ein Perlenkollier und sie wird wissen, dass sie dir lieb und teuer ist. Schenk ihr ein Paar High-Heels und sie fällt dir um den Hals, weil du sie als erotische Frau und nicht als Hausmütterchen siehst (auch wenn du am Gebrauch dieses Geschenks weit mehr Vergnügen finden wirst als sie!). Für gezielten Kauf hier eine kurze Anleitung zur Interpretation des weiblichen Schuhwerks:</p>
<h4>Durchaus zugänglich:</h4>
<p><strong>Klassisch-elegante High-Heels </strong>(„Stöckelschuh“; Absätze 10 cm und mehr): Ebenso leicht, wie sie damit das Gleichgewicht verliert, lässt sie sich von dir auf die Matte legen. Wenn Sie aber aufrecht und sicher einherstöckelt, sei gewarnt: Die Lady hat mehr auf dem Kasten als eine versäumte Karriere auf dem Schwebebalken. Nix für Schlappschwänze!</p>
<p><strong>Sandalen mit Absatz</strong> (<a title="Urban Dictionary" href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=fuck%20me%20shoes" target="_blank">„Fuck-Me&#8217;s“</a>): Die Legende besagt, dass die Zehen beim Hineinschlüpfen in die vordere Öffnung gut sichtbar einen allseits bekannten sexuellen Akt simulieren. Außerdem gestatten die dünnen Riemchen ungetrübten Blick auf jene hocherotische Fußhaltung, die nicht nur Fetischisten zum Wahnsinn treibt. Solche Schuhe signalisieren genau das, was der amerikanische Slang schon lange weiß: F&#8230; mich!</p>
<p><strong>Plateau-Boots</strong> („Girlie-Boots“): Bevorzugt von Mädels, die in Wahrheit gerne ein Stückchen größer wären, aber nicht genug Mut haben, dieses Kunststück mit klassischen High-Heels zu bewerkstelligen. Hier lässt sich einhaken: Mach ihr klar, dass du die starke Schulter bist, an die sie sich getrost lehnen kann – für heute Nacht, versteht sich. (Achtung: Manchmal stecken auch Profi-Stöcklerinnen ihre Füße zum Ausrasten hinein!).</p>
<p><strong>Profil-Boots</strong> („GI Jane“): Stets kampfbereit – das gilt auch für ihren Sex: bodenständig, heftig, intensiv. Bei ihr riskierst du unter Umständen auch mal einen Tritt in den Allerwertesten. Denn im Gegensatz zu den Plateau-Boots sorgen sich diese Girlies nicht um ihre Größe: Sie sind es einfach.</p>
<p><strong>Klassische, flache Pumps</strong> („Pömps“): Maximale Absatzhöhe von 6 cm weist stets auf Anhängerinnen von Blümchensex hin. Sollte die gute Frau allerdings gerade im Armani-Kostüm aus dem Büro kommen, kann durchaus auch die Theorie von den ungeahnten Tiefen der stillen Wasser zutreffen. Insbesondere dann, wenn die Trägerin auch noch permanent mit den Fersen raus- und reinschlüpft. Ausprobieren!</p>
<p><strong>Westernstiefel</strong> („Cowboy Boots“): Liebhaberinnen solchen Schuhwerks stellen sich oft als blonde Tussis heraus, die Rüschenblusen zu ihren Jeans tragen. Dann heißt es zwar: Augen, Nase und Ohren zu (erstens wegen des kitschigen Anblicks, zweitens wegen der verschwitzten Füße und drittens, weil sie beim Sex ständig blöde kichert). Aber wenn du das schaffst, führt sie deinen Mustang gerne in ihren Stall .</p>
<h4>Wovon du die Finger lassen solltest:</h4>
<p><strong>Barfuß</strong>: Zu dieser Jahreszeit kann die Betreffende nur völlig durchgeknallt oder ein unbelehrbares Überbleibsel der Hippieära sein.</p>
<p><strong>Schritthohe Lackstiefel</strong> (mit oder ohne Schnürung): Wenn du die Trägerin nicht gerade auf einem Maskenball oder Fetischevent triffst, bittet sie dich garantiert eher früher als später zur Kasse.</p>
<p><strong>Mokkassins, Herrgottschlapfen u. Ä.</strong>: Sie verkörpern die Mangel­erscheinungen ihrer Trägerin: Geschmack, Finanzkraft und Erotik null.</p>
<p><strong>Moonboots</strong>: Nur dann dein Fall, wenn du der Yeti bist.</p>
<h4>Bezugsquellen:</h4>
<p><strong>Wunderl</strong> (Sollenau/NÖ, Hauptstraße): First Class-Adresse für ungewöhnliches, aber klassisches Designer-Schuhwerk höchster Qualität.</p>
<p><strong>S.p.o.c. Fashion</strong> (Wexstraße 42, 20355 Hamburg/Dtl., <a title="www.spoc-fashion.de" href="http://www.spoc-fashion.de" target="_blank">www.spoc-fashion.de</a>): Die ultimative Adresse für außergewöhnliche Schuhe. Auf Wunsch individuelle Zusammenstellung von Absätzen und Aufbauten. Katalog anfordern! Versand kann länger dauern.</p>
<p><strong>Art-X</strong> (22; Percostraße 3 ): Große Auswahl an Schuhen hauptsächlich für den Indoor-Gebrauch (wie das im Sexshop eben so ist &#8230;).</p>
<p><strong>Shoes Of Prey:</strong> Design your own shoes online! Nicht ganz billig, aber dafür jedes Exemplar ein höchstpersönliches Unikat. Wegen der erwiesenen Suchtgefahr sollten Sie Ihre Angebetete aber tunlichst von der Website fernhalten&#8230; <a title="www.shoesofprey.com" href="http://www.shoesofprey.com/" target="_blank">www.shoesofprey.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wiener-online.at/2011/10/fuck-me-schuhe-und-andere/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fit mach mit, Baby!</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/10/fit-mach-mit-baby/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2011/10/fit-mach-mit-baby/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 05:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Klima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaZone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=28156</guid>
		<description><![CDATA[Sex kann viel mehr als nur unsere körperlichen Bedürfnisse befriedigen. Wer sich regelmäßig mit oder ohne Gefährten/in zu erotischem Vergnügen in den Kissen wälzt, erspart sic&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/10/fit-mach-mit-baby/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/10/Caroline-Klima.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-28158" title="Caroline Klima" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/10/Caroline-Klima.jpg" alt="" width="296" height="262" /></a><strong>Sex kann viel mehr</strong> als nur unsere körperlichen Bedürfnisse befriedigen. Wer sich regelmäßig mit oder ohne Gefährten/in zu erotischem Vergnügen in den Kissen wälzt, erspart sich nicht nur einiges an sportlicher Betätigung, sondern auch an Diäten, Arzneien und Schönheitselixieren. Es lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht, die schönste Nebensache der Welt so oft wie möglich zu genießen.</p>
<p><strong>01 Hau(p)tsache:</strong> Von gutem Sex profitieren Haut und Haare. Sie werden schöner und gesünder, weil der Körper Östrogen ausschüttet, das auch das Bindegewebe strafft und damit der allseits gefürchteten Cellulite vorbeugt. Mit dieser Pfirsichhaut kriegst du schnell wieder den/die nächste/n ins Bett&#8230; (oder denselben/dieselbe eben noch mal und noch mal und&#8230;)</p>
<p><strong>02 Altersvorbeugung:</strong> Leute, die regelmäßig mit ihrem/r Partner/in schlafen, sehen nicht nur fünf Jahre jünger aus, sie sind auch fitter. Schon ein intensiver Kuss trainiert die 34 daran beteiligten Gesichtsmuskeln, heftigerer Infight beschäftigt ausgiebig die „Problemzonen“ Bauch, Bein und Po. Frauen kommen außerdem später in die Wechseljahre, weil der Östrogenpegel langsamer abfällt. Dadurch bleibt nicht nur der Körper, sondern auch der Geist länger jung.</p>
<p><strong>03 Kalorienkiller:</strong> Nie wieder Diät, dafür umso öfter Sex. Das ist nicht bloß ein Traum, sondern traumhafte Wirklichkeit – vorausgesetzt, man treibt es leidenschaftlich und täglich. Küssen verbraucht bereits stolze 25 Kalorien (ca. fünf Gummibärli), die Missionarsstellung im Schnitt 40 Kalorien (zwei Butterkekse) und im Wasser vertschüssen sich unabhängig von der Stellung mindestens 54 Kalorien (eine kleine Hand voll Kartoffelchips). Süßer Höhepunkt: Beim Orgasmus verbrennen wir annähernd den Gegenwert von zwei Rippen Vollmilchschokolade!</p>
<p><strong>04 Abwehrankurbelung:</strong> Wer viel kuschelt, wird seltener krank. Nach jedem Kontakt mit „fremden“ Körperzellen (und für den Körper ist der/die Liebste/r ein/e Fremde/r) produziert das Immunsystem Abwehrstoffe, die ebenso gut sind wie ein Impfschutz. Außerdem hemmt das Glückshormon Oxytocin nach jedem Beischlaf noch einige Tage lang die Wirkung des Stresshormons Cortisol. Verliebte Menschen produzieren überhaupt spezielle Botenstoffe, die selbst aggressive Erreger vernichten.</p>
<p><strong>05 Schmerzmittel:</strong> Endlich ist es vorbei mit der Ausrede „Migräne“. Die Endorphine, die beim Sex durch den Körper flitzen, betäuben die Schmerzzentrale im Gehirn: Weg sind die Kopfschmerzen! Wegen seiner sanften Langzeitwirkung hilft Sex bei vielen Beschwerden sogar besser als Aspirin oder andere Tabletten. Auch Bauch- oder Rückenschmerzen verschwinden noch für mehrere Stunden danach zwischen den zerwühlten Laken, auch wenn noch nicht genau geklärt ist, woran das liegt.</p>
<p><strong>06 Glücksbote:</strong> Sex macht zufrieden und glücklich. Wer das noch nicht gemerkt hat, hat entweder den falschen Sex oder den falschen Partner. Durch die vielen ausgeschütteten Hormone bleibt die Stimmung noch rund 24 Stunden aufgehellt, bei besonders tollem Sex auch noch länger. Häufig befriedigte Menschen sind allgemein weniger ängstlich, viel toleranter und neigen seltener zu Depressionen als sexuell Ausgehungerte.</p>
<p><strong>07 Gedächtnistraining:</strong> Auch wenn du vielleicht bald vergessen hast, wie dein/e Bettgefährte/in heißt: Er/sie verhilft deinem Gehirn zu stärkerer Durchblutung, kurbelt diverse dort ansässige Drüsen an und setzt damit deine Konzentrationsfähigkeit, deine Kreativität und dein Gedächtnis in Gang. Damit du dich wenigstens an die gute Nummer noch lange erinnerst&#8230;</p>
<p><strong>Das beste an all dem:</strong> Das meiste davon funktioniert auch ohne Gespielen/in. Gibt es also noch irgendeinen Grund, länger zuzuwarten? Ab auf die Matratze!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wiener-online.at/2011/10/fit-mach-mit-baby/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gleiten statt Hetzen</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/10/gleiten-statt-hetzen/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2011/10/gleiten-statt-hetzen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 06:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Klima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Caroline Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Gleitmittel]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaZone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=27977</guid>
		<description><![CDATA[In einer Autobiographie las ich mal, dass die Autorin bis zu ihrem 20. Lebensjahr glaubte, Sex würde nur mit Spucke funktionieren. Der einzige, mit dem sie es bis dahin getrieben h&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/10/gleiten-statt-hetzen/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/10/gleiten.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-27978" title="gleiten" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/10/gleiten-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a><strong>In einer Autobiographie las ich mal,</strong> dass die Autorin bis zu ihrem 20. Lebensjahr glaubte, Sex würde nur mit Spucke funktionieren. Der einzige, mit dem sie es bis dahin getrieben hatte, feuchtete seinen Besten vorher nämlich stets damit ein, bevor er sie beglückte (?). Erst beim nächsten Lover kam sie drauf, dass das alles auch ganz von selbst funktionieren, fließen, flutschen konnte&#8230;</p>
<p><em>Ganz von selbst</em> stimmt natürlich nicht ganz: Damit die weiblichen Säfte zu rinnen beginnen, muss der betreffenden Dame zuvor heiß werden, und zwar nicht wegen der Heizung, sondern infolge der erotischen Bemühungen ihres feurigen Liebhabers. Ob er sie nun mit <a title="wiener-online: Handarbeit" href="http://www.wiener-online.at/2011/07/handarbeit/">Hand</a>, <a title="wiener-online: Zungenschlag" href="http://www.wiener-online.at/2011/09/zungenschlag/">Zunge</a>, anderen Körperteilen oder optischen Darbietungen in Schwingung versetzt, ist egal – Hauptsache, sie schmilzt dahin.</p>
<p>Manchmal allerdings fruchten auch die liebevollsten Bemühungen nicht, und oft weiß die Herzdame selbst am wenigsten, warum die Wüste Gobi plötzlich zwischen ihren Schenkeln zu liegen scheint (außer es treibt sich dazwischen ein Kamel herum&#8230;). Wenn das öfter oder jedes Mal vorkommt, sollten die beiden Beteiligten natürlich gemeinsam zu ergründen versuchen, woran das liegen könnte. Vielleicht wünscht sie sich etwas anderes im Bett, vielleicht braucht sie mehr Zeit, um vom Alltag abzuschalten, vielleicht sollten die beiden zuerst etwas in ihrer Beziehung klären&#8230;</p>
<p>Wenn die Dürre jedoch nur von Zeit zu Zeit auftritt, muss man nicht gleich verzweifeln und solange nachgrübeln, bis die Lust endgültig vorbei ist. Manchmal verweigert der Körper eben einfach, obwohl der Geist durchaus willig ist. Das Zauberwort für solche Fälle heißt Lubrikation: Gleitmittel.</p>
<p>Aber Rutschhilfe ist nicht gleich Rutschhilfe. Spucke zum Beispiel ist ziemlich ungeeignet, weil sie rasch auftrocknet und das Verlangen dann im wahrsten Sinne des Wortes höchstens noch ein brennendes ist, auf beiden Seiten.</p>
<p>Auch Vaseline und ähnliche, auf Fett basierende Cremes sind in Zeiten von <a title="wiener-online: Auch ich denke sicher" href="http://www.wiener-online.at/2011/05/aids-%e2%80%93-auch-ich-denke-sicher/"><em>safe sex</em></a> nicht der Weisheit letzter Schluss. Fette greifen Gummi an, <em>jeden</em> Gummi. Sie machen ihn durchlässig, und das ist wohl nicht wirklich im Sinne des Erfinders. Darum ist auch Vorsicht geboten, wenn gummierter Schutz im Spiel ist und man das Massageöl aus dem Vorspiel gleich für andere Zwecke weiterverwenden will.</p>
<p>Mittlerweile gibt es eine fast schon unüberschaubare Vielfalt an <strong>wasserlöslichen</strong> Cremes und Gels in verschiedensten Formen, Größen, Konsistenzen und Qualitäten. Das von Gynäkologen und Urologen verwendete <em>Bioglide</em> etwa ist für Kostenbewusste sogar im 1-Liter-Dosierspender erhältlich.</p>
<p>Klassiker wie <em>flutschi</em> kann man auch in Geschmacksrichtungen wie Erdbeer, Kirsche oder Vanille kaufen, doch ob diese Aromen wirklich zur Erotisierung des Abends beitragen, ist wohl echt eine Geschmacksfrage. Manche Gleitmittel bekommen durch solche Inhaltsstoffe eine klebrige Konsistenz, die ihrem ursprünglichen Zweck eigentlich zuwiderläuft. Darum spricht einiges dafür, einfach die natürlichen Körperaromen ihre Wirkung entfalten zu lassen.</p>
<p>Am sinnlichsten rutscht es sich meiner Meinung nach allerdings mit <em>Erotikum</em> (basiert auf den gleichen Zutaten, mit denen Kondome werkseitig gleitfähig gemacht werden, ist geruchs- und geschmacksneutral). Ähnliches ist unter Bezeichnungen wie <em>Eros,</em> <em>Slip in </em>oder <em>Bodyglide</em> in schlanken, schwarzen Plastikfläschchen zu haben (teilweise auch als Anziehhilfe für Latexbekleidung gekennzeichnet). All diese Produkte sind nicht nur klinisch auf Hautverträglichkeit getestet, sondern erzeugen Gleitfähigkeit mit Langzeitwirkung, die durch ein wenig Wasser noch zusätzlich gesteigert werden kann.</p>
<p>Niemals ohne Gleitmittel sollte man sich übrigens an <a title="wiener-online: Hintereingang" href="http://www.wiener-online.at/2011/05/hintereingang/">anale Praktiken</a> wagen, denn da der Körper selbst hier keine Feuchtigkeit produziert, kommt es leicht zu Verletzungen und Wundreiben. Für diese Art von Sex gibt es ganz spezielle Gels. Je rutschiger, desto besser. Aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen versteht sich hierbei der Gebrauch von Kondomen wohl ohnehin von selbst.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wiener-online.at/2011/10/gleiten-statt-hetzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Knie nieder, du Ferkel!</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/10/knie-nieder-du-ferkel/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2011/10/knie-nieder-du-ferkel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 06:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Klima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Caroline Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Domina]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaZone]]></category>
		<category><![CDATA[SM]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=27784</guid>
		<description><![CDATA[Ein nicht unbeträchtlicher Prozentsatz der männlichen Bevölkerung steht auf strenge Sexspiele. Allerdings bekommen ihn die wenigsten daheim von ihrer Liebsten – entweder, w&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/10/knie-nieder-du-ferkel/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/10/dom_6.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-27787" title="dom_6" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/10/dom_6-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a>Ein nicht unbeträchtlicher Prozentsatz</strong> der männlichen Bevölkerung steht auf strenge Sexspiele. Allerdings bekommen ihn die wenigsten daheim von ihrer Liebsten – entweder, weil sie nicht wagen, sich zu outen, oder weil sie sich geoutet haben, die Liebste damit aber nichts am Hut hat. Was bleibt als Alternative? Entweder davon träumen und still leiden. Oder sich mit eher langweiligen, weil vorhersehbaren Do-it-yourself-Spielchen vergnügen (die mitunter sogar gefährlich werden können). Oder zu einer der zahlreichen professionellen Dominas gehen.</p>
<p>Auch so ein Besuch kann allerdings langweilig und vor allem für die Geldbörse gefährlich werden, wenn man sich einen Fehlgriff leistet. Davor gefeit wird man nie sein (außer man kennt die betreffende Dame schon seit Jahren als verlässliche Handwerkerin, die was von ihrer Arbeit versteht). Man kann sich jedoch zumindest eingehend vorbereiten, um das Schlimmste zu verhindern.</p>
<p>Zunächst sollte man sich bewusst sein, dass man eine Dienstleistung in Anspruch nimmt: Was hier passiert, ist ein Geschäft, das im besten Fall für beide Seiten korrekt und respektvoll abläuft. Persönliche Sympathien und individuelle Vorlieben spielen nur insofern eine Rolle, als sie für die Abwicklung des Geschäfts wichtig sind. Und dann sollte man den geschäftlichen Teil auch gleich wieder vergessen, damit man die Session genießen kann.</p>
<p>Ein gutes Studio erkennt man an mehreren Merkmalen. Eines der wichtigsten ist meiner Meinung nach, dass ein ausführliches Vorgespräch geführt wird: Worauf stehst du? Was soll unbedingt vorkommen? Was möchtest du auf keinem Fall/wovor ekelt dir/was ist für dich tabu? Was möchtest du mal gern nur probieren? Mit welchem Codewort kannst du die Session jederzeit abbrechen?</p>
<p>Dazu ist es natürlich nützlich, wenn du über dich selbst ein wenig Bescheid weißt: Fährst du mehr auf Schmerzen ab oder auf Erniedrigung oder auf einen Mix? Oder überhaupt nur auf die Androhung von Strafen? Im sadomasochistischen Spektrum gibt es so gut wie alle Schattierungen und Nuancen. Je genauer du beschreiben kannst, was du magst, umso höher sind deine Chancen, dass du es kriegst. Außer dein Kick ist die Auslieferung schlechthin, dann kannst du dich natürlich überraschen lassen&#8230;</p>
<p>Das Vorgespräch dient aber nicht nur zum Abklären des Spielrahmens, sondern auch zum Abchecken der Sympathien. Wenn dir die Lady unsympathisch ist oder du dir überhaupt nicht vorstellen kannst, dich ihr zu unterwerfen bzw. anzuvertrauen, dann lass es. Es ist nicht nur dein Geld, das auf dem Spiel steht (meistens ja nicht wenig), sondern auch deine Psyche (in Sachen Sex sind die meisten Menschen mit „ungewöhnlichen“ Vorlieben ziemlich empfindlich) und vielleicht sogar deine Gesundheit.</p>
<p>Zur Illustration: Ein Bekannter erzählte mir mal von einem Fehlgriff, den er trotz vereinbarter „Spurenlosigkeit“ mit einem blauen Hinterteil bezahlte, weil sich das SM-Verständnis der Dame schlicht und ergreifend auf Prügeln beschränkte. Ein anderer berichtete, dass er die beste Session seines Lebens bei einer professionellen Domina erlebt habe: Sie habe zwar so gut wie nichts von dem gemacht, worüber im Vorgespräch geredet worden war, doch sie habe mit so viel Hingabe, Leidenschaft und Einfühlungsvermögen mit ihm gespielt, dass das, was sie tat, eigentlich nebensächlich geworden war. Die zwei Seiten einer Medaille.</p>
<p>Einen Glückstreffer landest du natürlich, wenn die erwählte Dame ihre Tätigkeit nicht nur als Beruf, sondern als Berufung und Passion auffasst. Doch im horizontalen Gewerbe sind „echte Herrinnen“ ebenso selten wie in der freien Wildbahn. Ob nun mehr oder weniger Herz dabei ist: Entscheidend ist, dass die Domina mit ihrer Aufmerksamkeit ständig bei dir ist (z.B. eine gefesselte Person nicht allein lässt), sich in ihrem Metier auskennt (z.B. nicht auf der Wirbelsäule spazieren geht oder auf die Nieren schlägt) und natürlich vollkommen hygienisch arbeitet (desinfizierte Toys, Kondome, saubere Einrichtung etc.).</p>
<p>Ob man das Studio nun über ein Printmedium oder das Internet findet, eines ist sicher: Kopflose Geilheit ist dabei ein denkbar schlechter Ratgeber. Lieber noch ein wenig länger suchen, um dann auch die Person zu finden, zu der es sich lohnt, sein Geld zu tragen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wiener-online.at/2011/10/knie-nieder-du-ferkel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schnür &amp; Co</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/09/schnur-co/</link>
		<comments>http://www.wiener-online.at/2011/09/schnur-co/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Klima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Caroline Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Corsage]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaZone]]></category>
		<category><![CDATA[Korsett]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiener-online.at/?p=27619</guid>
		<description><![CDATA[Ob Satin, Latex oder Leder – kein Kleidungsstück hat historisch solche Kontroversen ausgelöst wie das Korsett. Einerseits natürlich zu Recht, denn es gibt nichts, was Atmung un&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/09/schnur-co/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/09/corsets_3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-27620" title="corsets_3" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/09/corsets_3-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a><strong>Ob Satin, Latex oder Leder</strong> – kein Kleidungsstück hat historisch solche Kontroversen ausgelöst wie das Korsett. Einerseits natürlich zu Recht, denn es gibt nichts, was Atmung und Verdauungsapparat mehr beeinträchtigen würde. Und dabei geht&#8217;s nicht nur um die Ohnmachtsanfälle viktorianischer Damen. Rein theoretisch können Korsette sogar töten – man muss sie nur langsam und beharrlich genug immer weiter zuschnüren, bis die Darmfunktionen endgültig zum Erliegen kommen. Dauert halt ein bisschen&#8230;</p>
<p>Andererseits – hmmm, sabber, lechz&#8230; Was bringt weibliche Hüften leckerer zur Geltung? Was verleiht Frauen eine edlere Haltung? Was hebt den Busen besser als jeder Push-up? Na bitte. Das Symbol weiblicher Knechtschaft ist – nicht zuletzt dank Madonna und Jean-Paul Gaultier – wieder salonfähig. Und wie!</p>
<p>Die Korsette des neuen Jahrtausends sind nicht nur erotisches Amusement männlicher Optik, sondern auch feminine Ausdrucksform selbstbewusster Sexualität: so sexy wie<strong> Nicole Kidman</strong> (<em>Moulin Rouge</em>), so verführerisch wie <strong>Cathrine Zeta-Jones</strong> (<em>Verlockende Falle</em>), so unwiderstehlich wie <strong>Salma Hayek</strong> (<em>From Dusk till Dawn</em>). Außerdem endlich ein Kleidungsstück für Mollige: je üppiger die Formen, umso beeindruckender die Wirkung. Doch – oh Wunderwerk der Schnürung – Korsette zieren natürlich auch dürre Gräten. Schließlich müssen es nicht die 31 cm Taillenumfang der Kaiserin sein. 10 cm weniger als normal genügen auch, um die berühmte Stundenglasform zu erzeugen. Zu beachten wäre lediglich, dass man von oben <strong>und</strong> unten in Richtung Mitte schnürt (am besten im Geschäft zeigen lassen!).</p>
<p>Ob kurz oder lang, mit oder ohne Busenteil – sie sind der Blickfang für jeden Anlass. Man kann sie mit Rock, Hose oder Kleid darunter kombinieren oder lässt sie „pur“ für die intimeren Einsätze. Schließlich trägt man sie ja nicht jeden Tag (obwohl man von solchen Freaks gehört hat &#8230; weiblichen und männlichen!).</p>
<p>Und dann gleiten deine Hände über die Kurven der Angebeteten, über ihre Hüften, die Taille entlang bis zum Brustansatz – keine Schikane in der Formel 1 könnte sich mit diesem Gefühl messen. Manche Frauen behaupten sogar, die Umarmung durch ein Korsett wäre erregender als jeder Liebhaber. Willst du das auf dir sitzen lassen?</p>
<h4>Kurvenreiche Adressen:</h4>
<p>Da nicht nur Frauen, sondern auch Korsette äußerst unterschiedlich gebaut sind, sollte die potenzielle Trägerin beim Kauf unbedingt mitgenommen werden!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Für „klassische“ Satinkorsette und Maßanfertigungen:</span></p>
<ul>
<li>Anita: 7; Neubaugasse 33</li>
<li>Boudoir: 9; Berggasse 14</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">Für Latex- und Lederkorsette:</span></p>
<ul>
<li>Tiberius: 7; Lindengasse 2</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wiener-online.at/2011/09/schnur-co/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

