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	<title>wienerpost &#187; Musik</title>
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		<title>Gebt mir einfach Liechtenstein!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 06:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured.Today]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist ja weiter nichts Ungewöhnliches, dass Straßen oder Plätze für Dreharbeiten gesperrt werden. Aber darf's ein bisserl mehr sein? Für sein neues Video wollte Rapper Snoop Dog gleich ein ganzes Land mieten. Ok, war nur Liechtenstein, aber immerhin...  Das schöne daran: Es wäre möglich gewesen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ist ja weiter nichts Ungewöhnliches, dass Straßen oder Plätze für Dreharbeiten gesperrt werden. Aber darf&#8217;s ein bisserl mehr sein? Für sein neues Video wollte Rapper <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Snoop_Dogg">Snoop Dogg</a> gleich ein ganzes Land mieten. Ok, war nur Liechtenstein, aber immerhin&#8230;  Das schöne daran: Es wäre möglich gewesen!</p></blockquote>
<div id="attachment_4386" class="wp-caption aligncenter" style="width: 195px"><a rel="attachment wp-att-4386" href="http://www.wienerpost.at/2010/07/gebt-mir-einfach-liechtenstein/snoop/"><img class="size-medium wp-image-4386" title="snoop" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/07/snoop-185x300.jpg" alt="" width="185" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: snoopdogg.com</p></div>
<p>&#8220;Wir hatten schon oft Anfragen bezüglich Locations, auch Dörfern.&#8221;, sagt Karl Schwärzler, der die Liechtensteiner Event Marketing Agentur <a href="http://www.xnet.li/">Xnet</a> betreibt und mit seinem <a href="http://www.pressemeldungen.at/werbungmarketing/eineerfolgsgeschichte10jahrerentavillage.html"><em>Rent-A-Village</em>-Konzept</a> seit Jahren reüssiert, &#8220;Aber das ganze Land wollte noch nie jemand mieten. Es wäre machbar gewesen, wenn Snoop Doggs Management uns mehr Zeit gegeben hätte&#8221; (Original-Zitat: u.a. <a href="http://www.theboombox.com/2010/06/29/snoop-dogg-tried-to-rent-country-of-liechtenstein-for-video/">hier</a>)</p>
<p>Vielleicht mag ja ein anderer Kleinstaat in die Bresche springen? Das <a href="http://nymag.com/">New York Magazine</a> hat bereits den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vatikanstadt">Vatikan</a> vorgeschlagen&#8230;</p>
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		<title>Urlaub!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 07:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured.Today]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, wir machen keinen. Aber der PBH Club hat eine neue Single eingespielt und das fühlt sich mindestens wie ein zweiwöchiger Karibik-Aufenthalt an. All Inclusive (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-4287" href="http://www.wienerpost.at/2010/07/urlaub/pbh-cover/"><img class="alignright size-full wp-image-4287" title="pbh cover" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/07/pbh-cover.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a>Nein, wir machen keinen. Aber der <a href="http://www.pbhclub.com/theband/">PBH Club</a> hat eine neue Single eingespielt und allein das Wissen darum fühlt sich bereits an wie ein zweiwöchiger Karibik-Aufenthalt. All Inclusive.<br />
Das gute Stück heißt natürlich „Urlaub“ (oder haben Sie etwas anderes erwartet?) – und ist pünktlich zu Hitzewelle und (to whom it may concern) zu Beginn der Schulferien auf <a href="http://itunes.apple.com/us/artist/pbh-club/id214847440">iTunes</a> verfügbar!<br />
&#8220;Urlaub&#8221;, so verlautet die Band, &#8220;bedeutet Gute-Laune-Musik mit groovigem Beat und Bassriff, smoothen Bläsern und einer Hammond-Orgel, die Schwingungen von Wien bis Jamaika erzeugt. Also reinhören und den Sommer spüren!&#8221;</p>
<p>Na da kann man ja gespannt sein&#8230;</p>
<p><strong>DISCLAIMER</strong>: Nein, ich hab&#8217;s selber noch nicht gehört. Aber die Jungs bekommen von mir den absoluten Vertrauensvorschuss, denn bei ihrem letzten Konzert in Wien haben sie, mit Verlaub, gerockt wie Sau und ich hatte ihre  &#8220;Sweet Ska Music from Vienna Town&#8221; noch wochenlang im Ohr.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/QTCnt7xPRxE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/QTCnt7xPRxE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Viktory!</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/06/viktory/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 20:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>default</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured.Today]]></category>
		<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Viktor Gernot kann alles – er ist Schauspieler, Musiker, Sänger und Kabarettist. Und er ist ein guter Mensch. Österreichs bester Entertainer im Porträt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viktor Gernot kann alles – er ist Schauspieler, Musiker, Sänger und Kabarettist. Und er ist ein guter Mensch. Österreichs bester Entertainer im Porträt. (Text: <a href="http://inshunyata.tumblr.com/post/246413604/162-365-dr-wieser-got-a-cure-and-a-solution-for">Wolfgang Wieser</a> / Mitarbeit: Verena Eissner-Eissenstein / Fotos: <a href="http://www.wienerpost.at/author/sandra-keplinger/">Sandra Keplinger</a>)</p>
<p><strong>Keiner von uns nahm es Viktor Gernot übel</strong>, dass er sich verspätete. Wir saßen im Büro unserer Freunde vom <a href="http://www.gleichzeit.at/">Verlagtheater</a> gleichzeit, wo ihn Sandra fotografieren wollte, und warteten. Niemand murrte, niemand matschkerte, niemand blickte gequält auf die Uhr. Vielleicht, weil wir damit gerechnet hatten. „Er kommt gerne zu spät“, hatte uns <a href="http://www.viktorgernot.at/tontraeger.php">Richard Österreicher, mit dessen Bigband Gernot einen hinreißenden Crooner à la Frank Sinatra gibt</a>, gewarnt. Viel wahrscheinlicher aber ist, dass wir uns schlicht auf ihn freuten und ihm deshalb sogar ein wenig dankbar für seinen nachlässigen Umgang mit der Zeit waren – weil uns die Vorfreude so noch ein Weilchen länger erhalten blieb und uns eine angenehm dezente Anspannung bescherte.</p>
<p><strong>Also warteten wir auf den Mann</strong>, den uns sein Freund und Partner Michael Niavarani so beschrieben hatte: „Er ist ein pflegeleichter, höflicher und zuvorkommender Mensch, deshalb muss man nichts über ihn wissen, bevor man ihn trifft.“ Wenig später sollte Eva, die Stylistin, mit Hingabe an Gernots Hemd, Sakko und Mascherl herumnesteln, Sandra nach jedem Foto zufrieden schmunzelnd auf das Display ihrer Kamera blicken und Artdirektorin <a href="http://ninaullrich.at/">Nina</a> den Peter Alexander-Lieder anstimmenden Gernot nicht mehr aus den leuchtenden Augen lassen. Er war genau so, wie Niavarani ihn beschrieben hatte. Höflich, zuvorkommend und mit allen positiven Eigenschaften ausgestattet, die uns sonst noch in den Sinn kamen – kurz: ein Charmeur.</p>
<div id="attachment_4177" class="wp-caption aligncenter" style="width: 506px"><a rel="attachment wp-att-4177" href="http://www.wienerpost.at/2010/06/viktory/viktor-gernot/"><img class="size-full wp-image-4177" title="viktor gernot" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/06/viktor-gernot.jpg" alt="" width="496" height="700" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Sandra Keplinger</p></div>
<p><strong>Stimmt es, dass du noch nie jemanden beleidigt hast?</strong></p>
<p>Ich glaube, im Privatleben stimmt das. Im Kabarett kann man als Kunstfigur ganz andere Dinge sagen als im normalen Leben. Ich lebe nach dem Prinzip: Was du nicht willst, das man dir tut, das füg’ auch keinem anderen zu.</p>
<p><strong>Du wirkst immer sehr entspannt. Was macht dich narrisch?</strong></p>
<p>Im Auto, wenn ich alleine unterwegs bin, kann ich herrlich unfähige Verkehrsteilnehmer beschimpfen. Da fallen mir auch die wunderschönsten Schimpfwörter der österreichischen Sprache ein. Spontan.</p>
<p><strong>Im aktuellen Programm „2 Musterknaben“ wetterst du auch gegen die FPÖ. Was nervt dich an Strache und Co? </strong></p>
<p>Politik ist immer Manipulation. Aber ich wünsche mir, dass eine politische Kraft die Massen zu etwas hinführt und manipuliert, das zu aller Nutzen ist und menschliche Wärme mit sich bringt. Die manipulieren, wie alle anderen auch, sehr erfolgreich. Aber in Richtungen, die ich ekelhaft finde. Feindbilder schaffen. Ausgrenzen. Die niedrigsten Instinkte ansprechend. Die verkörpern alles, was ich nicht bin und ich nicht will.</p>
<p><strong>Dass Gernot Aversionen gegen Freiheitliche hegt</strong>, wussten wir, wir ahnten aber auch, dass sein Leben ein Fundus humoriger Anekdoten sein könnte. <a href="http://www.niavarani.at/web/">Michael Niavarani</a> sagt: „Je trauriger es uns im Leben ergangen ist, desto lustiger haben wir es gehabt. Im Sommertheater vor 20 Jahren ist mir der Bart runter gefallen, und ich habe zu ihm gesagt: Monsieur, ich habe meinen Mastix verloren. Was sagen Sie dazu? Das hat ihn so zum Lachen gebracht, dass er längere Zeit nicht weiterspielen konnte.“ Und <a href="http://www.uwekroeger.com/">Uwe Kröger</a> erinnert sich an folgende Geschichte: „Gernot stand auf dem Dach eines Hauses in Stuttgart, in dem wir uns mit <a href="http://www.annmandrella.com/">Ann Mandrella</a> eine Wohnung teilten. Eine unserer beiden Katzen war aus dem Fenster geklettert, und Gernot war ihr – trunken vom Vollmond, vielleicht auch vom Wein – gefolgt, um sie zu retten. Während er oben balancierte, fuchtelte ich, an der Dachluke stehend, wie ein Wahnsinniger mit den Armen. Die Katze zog den Schwanz ein, offenbar wollte sie sich lieber in die Tiefe stürzen, als sich von den seltsam herumschreienden Männern fangen zu lassen.“</p>
<p><strong>Eine Kasperliade à la Gernot</strong>, ganz typisch für ihn: „Er hat bei den Proben meistens den Clown gespielt, um alle aufzulockern“, sagt <a href="http://www.maya-hakvoort.com/">Maya Hakvoort</a>. Ein Mann, den die Männer mögen und die Frauen, sagen wir einmal, anziehendfinden: „Ich hab’ immer gefunden, er schaut gut aus“, schmunzelt <a href="http://www.andreahaendler.at/">Andrea Händler</a>, „ich hab’ ein Foto von ihm mit nacktem Oberkörper und meinen Händen auf seinem super Sixpack.“</p>
<p><strong>Der „super Sixpack“ ist übrigens das Ergebnis</strong> sportlichen Ehrgeizes, für Gernot seit Kindesbeinen wichtiger Teil seines Lebens, das am 18. Jänner 1965 in Enns seinen Anfang nahm. Er wuchs in Wöllersdorf bei Wiener Neustadt als Gernot Jedlicka (also Gernot Tannenbäumchen) auf, führt seinen Künstlernamen mittlerweile aber auch im Reisepass. Als Gymnasiast spielte er nicht nur mit seinen Lehrern in einer Rockband, er holte als Schwimmer im Team einen Staatsmeistertitel und unterhielt bei Schulausflügen schon damals den ganzen Bus. Nach dem Gymnasium schloss er seine Musical-Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien mit Auszeichnung ab und darf sich seither „Diplomierter Musical- und Operettendarsteller mit staatlicher Empfehlung zum Chansongesang“ nennen. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=G_ax2-jmJ4M">Mit „Elisabeth“ schaffte er 1992 endgültig den Durchbruch</a> <em>(Link anschauen!!)</em>, legte aber 2000 (nach insgesamt 2.000 Vorstellungen) seine Musical- Karriere für unbestimmte Zeit auf Eis.</p>
<p><strong>Er ist – trotz Absenz</strong> – ein großartiger Musical- Darsteller, Moderator, Schauspieler, Musiker, Sänger und höchst erfolgreicher Kabarettist. 100.000 sahen ihn in „Gefühlsecht“ mit Michael Niavarani, die aktuelle Produktion „2 Musterknaben“ ist auf Monate ausverkauft und mit seinem Solo-Programm „Grätznfest“ ist er in den Top 10 der Musik-DVD-Charts. Gernot ist Österreichs bester Entertainer: „Ein Perfektionist auf der Bühne“, sagt der Saxofonist seiner Band „Best Friends“, <a href="http://www.faulhammer.com/">Thomas Faulhammer</a>. „Er ist sich immer treu geblieben und ist mit sehr viel Talent, Charme und Intelligenz zu dem geworden, was er heute ist: der Viktor Gernot“, meint Musical-Star Uwe Kröger. Und „er versteht es, internationales Flair zu vermitteln“, sagt Andrea Händler. „Der Mann ist hochbegabt“, schwärmt Michael Niavarani, „arbeitet sehr fleißig und sehr viel, liebt das, was er macht und schaut wahnsinnig gut aus“. Pause. Schelmischer Nachsatz: „In Wahrheit ist es wahrscheinlich nur der Körper.“</p>
<p><strong>Wie ist es um dein Selbstvertrauen bestellt?</strong></p>
<p>Es läuft sehr gut bei mir. Und es läuft sehr gut seit vielen Jahren. Da kann man auf hohem Niveau jammern. Ich kann nicht sagen, wie ich mich fühlen würde, wenn ich meine wunderbar laufende Beziehung beenden müsste oder sie beendet würde und ich gleichzeitig einen Flop auf der Bühne lande. Ich nehme an, dann wäre es mit meinem Selbstbewusstsein schnell vorbei.</p>
<p><strong>Willst du von allen geliebt werden?</strong></p>
<p>Nein. Es gibt einen Spruch, „Toleranz heißt, die Intoleranz nicht zu tolerieren“ (von Karl Popper, Anm.). Diesen Satz finde ich sehr passend. Ich muss nicht jedem Arschloch gefallen.</p>
<p><strong>Bist du bereits der Typ, mit dem du alt werden könntest?</strong></p>
<p>Jaja. Ich habe mich schon wunderbar mit mir arrangiert.</p>
<p><strong>Du findest Otto Schenk mutig, ist er auch wegen seines Durchhaltevermögens für dich ein Vorbild?</strong></p>
<p>Wenn es mir in diesem Alter noch Spaß machen sollte, dann ja. Weil noch immer eine sehr große Qualität da ist. Was ich nicht möchte, ist ein Jopi Heesters-Schicksal. Da würde ich mir wünschen, dass mich jemand gnädig von der Bühne schießt. Der Peter Alexander ist das glatte Gegenteil. Selbst unter Androhung von vielen Millionen Euro lässt er sich zu nichts mehr bewegen, seit vielen Jahren. Ich glaube aber, ich werde eher so ein Otto-Schenk-Typ werden.</p>
<p><strong>Hast du zu Peter Alexander noch Kontakt?</strong></p>
<p>Der Nia und ich besuchen in zweimal im Jahr – auf seine Einladung hin. Da gibt es ein gemeinsames Mittagessen und eine Plauderstunde. Ich nehme die Gitarre mit, er spielt Klavier, wir musizieren gemeinsam. Und dann erzählt er Anekdoten. Vor allem solche, die er im Fernsehen nicht erzählen konnte, weil sie ein bisschen zu frivol gewesen wären.</p>
<p><strong>Wäre es für dich eine Option, eine Show wie sie der Peter Alexander gemacht hat machen – wo du alle deine Begabungen verknüpfen kannst? Oder ist die Zeit dieser Shows vorbei? </strong></p>
<p>Prinzipiell wäre das ein Traum. Aber ich glaube, die Zeit ist vorbei.</p>
<p><strong>Gernot schlüpfte in das dritte Sakko.</strong> Mit größter Sorgfalt platzierte Eva ein schwarzes Mascherl auf dem Revers, hin und wieder kann Lässigkeit auch harte Arbeit sein. Oder eine Stärke: „Er kann so tun, als wäre er wahnsinnig diszipliniert und ordentlich“, hatte Niavarani über ihn gesagt. „In Wahrheit ist er aber genauso chaotisch wie ich.“ Schwächen? „Schwächen gibt’s keine“, sagt Richard Österreicher. „Ich kenne nur Stärken“, meint Thomas Faulhammer. Und „Homemade french fries“ aus Plastikbeutel und Backofen, wie Uwe Kröger meint, sind wohl eher ein Zeichen praktischer Veranlagung, denn echte Schwäche. Nachdenklicher stimmt da eher Maya Hakvoorts Überlegung. Sie meint, „er möchte es immer allen recht machen und ist harmoniebedürftig“. – „Da trifft sie es wahrscheinlich ganz gut“, sagt Gernot. „Beruflich bedeutet das, dass man versucht, alles so perfekt zu machen, dass man sich denkt, das kann keiner schlecht finden. Und ich versuche sicherlich auch, es meiner Freundin, meinen Freunden, meiner Familie recht zu machen.“ <a href="http://www.josefstadt.org/Theater/Ensemble/Regie_Ausst/SobotkaW.html?type=Regie%20und%20Austattung">Werner Sobotka</a> sagt: „Er ist echt ein guter Mensch.“</p>
<p><strong>Über dich sagen viele, die dich gut kennen: Er ist lustig, aber so ganz öffnet er sich nie – eine richtige Beschreibung?</strong></p>
<p>Das könnte stimmen.</p>
<p><strong>In „Gefühlsecht“ heißt es, wir lassen „die Hosen unserer Seelen“ runter. Wie viel hast du in diesem Programm von dir verraten?</strong></p>
<p>Den String-Tanga habe ich angelassen.</p>
<p><strong>Warum hast du eine Gesprächstherapie gemacht?</strong></p>
<p>Ich hatte vom Anfang meiner Karriere bis Mitte 30 eine sehr lange und sehr intensive Arbeitsphase. Ohne Ruhepausen. Ohne Urlaub. Ich war wahnsinnig beschäftigt. Und dann war ich 35 oder 36 und habe immer öfter gedacht: Wer bin ich, wenn ich diesen Job nicht mache? Was bleibt übrig vom Gernot? Die Antwort war ernüchternd, weil ich mich fast ausschließlich über meine Arbeit definiert habe. Die Erkenntnis, dass ich ohne Job nicht über den Tag kommen würde, keinen Bekannten- und Freundeskreis hatte, habe ich professionell besprechen müssen. Das war eine großartige Entscheidung. Nach einem halben Jahr in einer klassischen Gesprächstherapie bin ich wunderbar gestärkt daraus hervorgegangen.</p>
<p><strong>Wer ist dein bester Freund?</strong></p>
<p>Darf ich auch zwei nennen?</p>
<p><strong>Ja, sicher.</strong></p>
<p>Thomas Strobl [Bassist in seiner Band, Anm.] und der Michael Niavarani.</p>
<p><strong>Was macht einen besten Freund aus?</strong></p>
<p>Ich habe gelernt, dass Männer-Freunde wenig voneinander verlangen. Und dass durchaus eine Zeit verstreichen kann, wo man wenig bis gar keinen Kontakt hat. Dann gibt es wieder das nächste Treffen und man nimmt quasi das Gespräch an der Stelle auf, wo man es vor drei Monaten beendet hat. In guten Zeiten kann jeder und leicht Freund sein. Das Wichtigste ist, dass jemand mit großer Selbstverständlichkeit an deiner Seite ist, wenn dir die Tragödie ins Leben patzt.</p>
<p><strong>Können Männer und Frauen Freunde sein?</strong></p>
<p>Wenn sie das Sexuelle hinter sich gebracht haben – ja.</p>
<p><strong>Deine Freundin ist auch deine Managerin – wie hält sie denn diese Doppelbelastung aus?</strong></p>
<p>Es ist eine Herausforderung. Aber es funktioniert hervorragend. Wir sind seit über zwei Jahren zusammen und seit eineinhalb Jahren gibt es die berufliche Zusammenarbeit. Wir dürfen nur weder beruflich noch privat wirklich ernsthaft zu streiten beginnen, weil dann wird es kompliziert.</p>
<p><strong>Ist Liebe ein Vergnügen oder anstrengende Arbeit?</strong></p>
<p>Liebe ist natürlich ein Vergnügen. Das ist das höchste Versprechen, eitel Wonne erleben zu können – um das über einen langen Zeitraum zu erhalten, muss man arbeiten. Von selbst geht es nur am Anfang. Aber ich bin inzwischen so, dass ich mich nicht mehr vor der Arbeit scheue.</p>
<p><strong>Und da lächelten wir.</strong> Unsere Vorfreude war berechtigt. Ganz und gar.</p>
<p><strong>DIE FAKTEN</strong></p>
<blockquote><p><strong>Viktor Gernot </strong>wurde als Gernot Jedlicka am 18. Jänner 1965 in Enns geboren, wuchs in Wöllersdorf bei Wiener Neustadt auf. Er absolvierte Schwimm-Gymnasium und Konservatorium der Stadt Wien, schaffte mit „Elisabeth“ den Durchbruch. Derzeit als Kabarettist (Solo und im Duo mit Niavarani), Sänger (mit seiner Band bzw. der Bigband von Richard Österreicher). Er lebt mit seiner Managerin Susanne Minichsdorfer in Wien.<strong> </strong></p></blockquote>
<p>Erschienen im WIENER 347 / Juli 2010<strong><br />
</strong></p>
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		<title>So vergeht die Zeit</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 10:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Keplinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum zanken sich die Gallagher-Brüder immer? Und sind Oasis nun endgültig getrennt? Die Antwort ist wohl: Nein. (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4101" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4101" href="http://www.wienerpost.at/2010/06/so-vergeht-die-zeit/oasis/"><img class="size-medium wp-image-4101" title="Oasis" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/06/Oasis-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Oasis &quot;Time Flies... 1994-2009&quot; / Sony Music</p></div>
<p>Warum zanken sich die Gallagher-Brüder immer? Und sind Oasis nun endgültig getrennt? Die Antwort ist wohl: Nein. Denn der ständige Stress gehört in der Familie Gallagher zum guten Ton. Liam bringt bald ein Solowerk heraus und Noel wird sich von den Einnahmen des Boxsets ein schönes Jahr machen. Ist &#8220;Time Flies&#8221; für Oasis Fans interessant? Wieder nein. Für Leute, die mit Oasis nur ansatzweise in Berührung gekommen sind? Ja, auf jeden Fall. Denn Oasis sind für die schönsten Melodien der letzten 16 Jahre verantwortlich. urücklehnen, zuhören und von einem alternativen Universum träumen, in dem alles besser ist.</p>
<p><strong>Wir verlosen übrigens zwei Stück!</strong><br />
Einfach eine Email an <strong>sandra.keplinger[at]wiener-online.at</strong> mit dem <strong>Betreff &#8220;Oasis&#8221;</strong> schicken um teilzunehmen. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 30.6.2010.</p>
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		<title>&#8220;Wien Musik 2010&#8243; &#8211; 10 CDs zu gewinnen!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 10:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Austropop ist nicht tot. Sie zweifeln daran? Fragen Sie Gröbchen - bzw. lesen Sie's einfach bei ihm nach! Der muss es wissen, denn sein Label Monkey Music bringt diese Tage eine  vielversprechende Compilation jungen heimischen Musikschaffens heraus. "Wien Musik 2010" heißt das gute Stück und wenn Sie musikalisch nicht gänzlich auf der Nudelsuppe dahergeschwommen sind, haben Sie gute Chancen, eines von 10 Exemplaren dieser CD zu gewinnen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Austropop ist nicht tot. Sie zweifeln daran? Fragen Sie Gröbchen &#8211; bzw. <a href="http://www.wienerpost.at/2010/06/wiener-brut/">lesen Sie&#8217;s einfach bei ihm</a> nach! Der muss es wissen, denn sein Label <a href="http://www.monkeymusic.at/index.php">Monkey Music</a> bringt diese Tage eine  vielversprechende Compilation jungen heimischen Musikschaffens heraus. <a href="http://www.monkeymusic.at/wienmusik2010.php">&#8220;Wien Musik 2010&#8243;</a> heißt das gute Stück und wenn Sie musikalisch nicht gänzlich auf der Nudelsuppe dahergeschwommen sind, haben Sie gute Chancen, eines von 10 Exemplaren dieser CD zu gewinnen. Auf gehts! Teilnahmeschluss ist der 1. Juli 2010.</p>
<div id="attachment_4073" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4073" href="http://www.wienerpost.at/2010/06/wien-musik-2010/cover_wienmusik/"><img class="size-medium wp-image-4073" title="cover_wienmusik" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/06/cover_wienmusik-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Cover &quot;Wien Musik 2010&quot;</p></div>

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		<form enctype="multipart/form-data" action="/tag/musik/feed/#usermessage2a" method="post" class="cform" id="cforms2form">
		<ol class="cf-ol">
			<li id="li-2-1" class="cf-box-title">Was singen Ja, Panik über ihre Stadt? "Wien, Du bist ein..."</li>
			<li id="li-2-1items" class="cf-box-group">
				<input type="checkbox" id="cf2_field_1-1" name="cf2_field_1[]" value="Antwort A"  class="cf-box-b"/><label for="cf2_field_1-1" class="cf-group-after"><span>...Burenhäutl</span></label>
				<input type="checkbox" id="cf2_field_1-2" name="cf2_field_1[]" value="Antwort B"  class="cf-box-b"/><label for="cf2_field_1-2" class="cf-group-after"><span>...Taschenmesser</span></label>
				<input type="checkbox" id="cf2_field_1-3" name="cf2_field_1[]" value="Antwort C"  class="cf-box-b"/><label for="cf2_field_1-3" class="cf-group-after"><span>...Altersheim</span></label>
			</li>
			<li id="li-2-2" class="cf-box-title">Welcher der folgenden Künstler ist nicht auf der Compilation "Wien Musik 2010" vertreten?</li>
			<li id="li-2-2items" class="cf-box-group">
				<input type="checkbox" id="cf2_field_2-1" name="cf2_field_2[]" value="Fatima Spar"  class="cf-box-b"/><label for="cf2_field_2-1" class="cf-group-after"><span>Fatima Spar</span></label>
				<input type="checkbox" id="cf2_field_2-2" name="cf2_field_2[]" value="Andre Heller"  class="cf-box-b"/><label for="cf2_field_2-2" class="cf-group-after"><span>Andre Heller</span></label>
				<input type="checkbox" id="cf2_field_2-3" name="cf2_field_2[]" value="Ernst Molden"  class="cf-box-b"/><label for="cf2_field_2-3" class="cf-group-after"><span>Ernst Molden</span></label>
			</li>
			<li id="li-2-3" class="cf-box-title">Bei welchem Label ist die Compilation "Wien Musik 2010" erschienen?||</li>
			<li id="li-2-3items" class="cf-box-group">
				<input type="checkbox" id="cf2_field_3-1" name="cf2_field_3[]" value="Monkey"  class="cf-box-b"/><label for="cf2_field_3-1" class="cf-group-after"><span>Monkey</span></label>
				<input type="checkbox" id="cf2_field_3-2" name="cf2_field_3[]" value="Chicks On Speed"  class="cf-box-b"/><label for="cf2_field_3-2" class="cf-group-after"><span>Chicks On Speed</span></label>
				<input type="checkbox" id="cf2_field_3-3" name="cf2_field_3[]" value="SILUH"  class="cf-box-b"/><label for="cf2_field_3-3" class="cf-group-after"><span>SILUH</span></label>
			</li>
			<li id="li-2-4" class=""><label for="cf2_field_4"><span>Ihr Name</span></label><input type="text" name="cf2_field_4" id="cf2_field_4" class="single fldrequired" value="" onfocus="clearField(this)" onblur="setField(this)"/><span class="reqtxt">(benötigt)</span></li>
			<li id="li-2-5" class=""><label for="cf2_field_5"><span>Email</span></label><input type="text" name="cf2_field_5" id="cf2_field_5" class="single fldemail fldrequired" value="" onfocus="clearField(this)" onblur="setField(this)"/><span class="emailreqtxt"></span></li>
			<li id="li-2-6" class=""><label for="cf2_field_6" class="cf-before"><span>Newsletter abonnieren</span></label><input type="checkbox" name="cf2_field_6" id="cf2_field_6" class="cf-box-b"/></li>
		</ol>
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		<p class="cf-sb"><input type="submit" name="sendbutton2" id="sendbutton2" class="sendbutton" value="absenden" onclick="return cforms_validate('2', false)"/></p></form><p class="linklove" id="ll2"><a href="http://www.deliciousdays.com/cforms-plugin"><em>cforms</em> contact form by delicious:days</a></p>
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		<title>Video: Geht scho, gemma Vuigas!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 20:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nacaseven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerhit]]></category>

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		<description><![CDATA[Skeros "Kabinenparty" gilt als Top-Tipp für den Sommerhit - und mit jedem Grad wächst auch die Fangemeinde des 1,95-Meter-Hünen. Harald Havas hat den Texta-Sänger für den WIENER 346 (Juni 2010) interviewt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Skeros <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9I-I6yMx23g">&#8220;Kabinenparty&#8221;</a> gilt als Top-Tipp für den Sommerhit &#8211; und mit jedem Grad wächst auch die Fangemeinde des 1,95-Meter-Hünen. <a href="http://www.havas.at">Harald Havas</a> hat den (gerade leicht übernächtigen) Texta-Sänger für den <a href="http://www.flickr.com/photos/wienerpost/4621867920/">WIENER 346</a> (Juni 2010) interviewt.</p>
<p>Kamera &amp; Schnitt: <a href="http://www.wienerpost.at/author/nacaseven/">Dominik Gubi</a> (im übrigen <a href="http://www.wienerpost.at/2010/06/praxistest-filmen-mit-der-dslr/">mit einer DSLR</a>)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/k1PZH1eIMGo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/k1PZH1eIMGo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Wiener Brut</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 05:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>default</dc:creator>
				<category><![CDATA[05 Musikgeschäft]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist die Hochkonjunktur für lokale Künstler ein kleines Pop-Wunder - oder handelt es sich um eine schillernde Seifenblase? WIENER-Kolumnist Walter Gröbchen weiß die Antwort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ist die Hochkonjunktur für lokale Künstler ein kleines Pop-Wunder &#8211; oder handelt es sich um eine schillernde Seifenblase? WIENER-Kolumnist <a href="http://groebchen.wordpress.com/">Walter Gröbchen</a> weiß die Antwort.</p></blockquote>
<p><a rel="attachment wp-att-1705" href="http://www.wienerpost.at/2010/04/gotterdammerung/groebchen/"><img class="alignleft size-full wp-image-1705" title="groebchen" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/04/groebchen.jpg" alt="" width="130" height="236" /></a><strong>„Ashes To Ashes“, Staub zu Staub?</strong> Gibt es überhaupt eine Wiener Popmusik, um nicht gleich allumfassend von Pop-Kultur zu schwadronieren, oder nur Pop in und aus Wien? Kann die Donaumetropole dem Berliner Flair, der Hamburger Schule, der Finanzkraft Zürichs etwas entgegensetzen, ganz zu schweigen von Paris, London, New York, Tokyo, Shanghai? Existieren Verbindungslinien zwischen dem althergebrachten Austro-Pop der siebziger und achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts und der unzweifelhaft vorhandenen, berückend vielfältigen und höchst vitalen Szene anno 2010? Finden Ambros, Danzer, Heller, Falco, Zawinul und Novaks Kapelle nachgeborene Fackelträger, Geistesverwandte, Nachahmungstäter? Wenn ja: warum hört man davon so wenig auf Radio Wien? Darf Pop in diesem Kontext auch nach Punk, Fäkalien, Elektronik, Wienerlied, Balkan, Burgenland, HipHop, Avantgarde, Kitsch, Burenhäutl oder grünem Veltliner schmecken? May it contain lyrics in English? Fragen über Fragen.</p>
<p><strong>Die Antwort gab ich mir und dem p.t. Publikum unlängst selbst.</strong> Indem ich öffentlich und ganz ungeniert eine CD hochhielt, die meine persönliche Replik auf obigen Fragenkatalog beinhaltet. Achtzehn Songs, die thematisch um Österreichs Wasserkopf kreisen, von Clara Luzia bis Gustav, von Ernst Molden und Willi Resetarits bis zum Nino aus Wien. Sie finden Sie unter dem Titel „Wien Musik 2010“ im guten Fachhandel und online, etwa bei Amazon. Oder können mit etwas Glück<a href="http://www.wienerpost.at/2010/06/wien-musik-2010/"> eines von zehn Exemplaren gewinnen</a>, die der WIENER verlost (siehe <a href="http://www.wienerpost.at/2010/06/hausmitteilung-juli-2010/">Hausmitteilung</a>). Bevor mir jetzt aber die Verlagsleitung ein Kündigungsschreiben wegen Schleichwerbung überreicht, erlaube ich mir auf einen objektiven Tatbestand hinzuweisen: heimische Klänge, lokaler Zungenschlag und regionale Talente stehen hoch im Kurs wie seit Jahren nicht. Eher noch: seit Jahrzehnten.</p>
<p><strong>Das bewies auch das „Pop Fest“ am Wiener Karlsplatz.</strong> Es gab und gibt Spötter, die dafür den Gratis-Eintritt und eine geschickte „Brot &amp; Spiele“-Wahlkampfstrategie verantwortlich machen. Sei’s drum: den Bürgermeister oder die Kulturpolitiker/innen möchte ich mir anschau’n, die die Zeichen der Zeit so verkennen, dass sie die – seit langem, nachdrücklich und vielfach geäußerte – Forderung nach Förderung nicht nur der repräsentativen Hochkultur, sondern auch der lokalen und regionalen Populärkultur sowohl faktisch wie auch perspektivisch missachten.</p>
<p><strong>Bleibt die Frage:</strong> Gibt es überhaupt eine einigermaßen homogene Szene, die man unter einem noch zu findenden Begriff – Post-Austro- Pop? Viennatunes? A-Klasse? – schubladisieren könnte? Ich fürchte: nein. Schubladen klemmen sowieso immerzu. Die neue Generation von Singer/Songwritern, Elektrobastlern und Rock’n’Roll-Heroen ist weit vielgestaltiger, unübersichtlicher und disparater, als es die Punk- und Neue Deutsche Welle- Importeure der frühen 1980er oder die Kruder &amp; Dorfmeister-Apologeten der 1990er je waren. Das hat schon seine Richtigkeit so. Und gewisse Folgen in punkto Popularität – denn um die Vermarktung der wuchernden Kreativität kümmern sich heute keine finanzstarken Major-Plattenfirmen mehr. Ihre Rolle haben unzählige Klein- und Kleinstlabels und Indie-Vertriebe übernommen, die zwischen frischfröhlichem Hobbyismus, lässiger Selbstausbeutung und visionärem Pragmatismus schwanken. Das mit Abstand wichtigste mediale Rückgrat heißt FM4. Doch längst hat man auch Ö3 und die Privatsender als Bastionen ausgemacht, die es zu erobern gilt. Vom Ausland ganz abgesehen. Von einem wirklich neuen, nennenswerten, nachhaltigen „Pop- Wunder“ wird hierzulande erst die Rede sein können, wenn der Hausmeister ums Eck „Du Oasch“ pfeift. Oder 5/8erl in Ehr’n um ein Autogramm fragt.</p>
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		<title>WM-Ball 2010</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/06/wm-ball-2010/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 08:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[WM]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute schon was vor? 
Musikalisch startet die WM im Palais Kabelwerk. Feiern mit Austrofred, Christoph &#038; Lollo uvm. Be there or be square!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-3568" href="http://www.wienerpost.at/2010/06/wm-ball-2010/wmball/"><img class="aligncenter size-full wp-image-3568" title="wmball" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/06/wmball1.jpg" alt="" width="420" height="297" /></a></p>
<p>Musikalisch startet die WM im <a href="http://www.palaiskabelwerk.at/">Palais Kabelwerk</a>. Es geben sich die Ehre:</p>
<ul>
<li>Austrofred</li>
<li>Tanzkompanie Klang.Körper</li>
<li>Christoph &amp; Lollo</li>
<li>Kilo</li>
<li>DJ Lotus ZZ</li>
<li>Bisuals by BLJAK!</li>
</ul>
<p><strong>Wann?</strong> 11. Juni 210, 20.30 Uhr<br />
<strong>Eintritt:</strong> Euro 18.- (13.- ermäßigt) &#8211; Ermäßigung gibt&#8217;s auch für all jene, die im Fußballdress kommen!<br />
<strong>Wo?</strong> Palais Kabelwerk, Oswaldgasse 35A, 1120 Wien (U6 Tscherttegasse)</p>
<p>Kartenreservierungen unter 01 / 8020650 oder <a href="mailto://tickets@palaiskabelwerk.at">tickets@palaiskabelwerk.at</a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/au88geS7-50&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/au88geS7-50&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;The music starts the songs&#8221; &#8211; A conversation with Jamie Cullum</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/06/jamie-cullum/</link>
		<comments>http://www.wienerpost.at/2010/06/jamie-cullum/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 19:19:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Keplinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wienerpost.at/?p=3543</guid>
		<description><![CDATA[Musik-Redakteurin Sandra Keplinger hat den britischen Singer-Songwriter Jamie Cullum getroffen und für den WIENER interviewt. Hier die ungekürzte Original-Fassung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span style="text-decoration: underline;">Anmerkung in eigener Sache [admin]:</span></p>
<p>Schulden muss man begleichen. Dieses Interview mit <a href="http://www.jamiecullum.com/">Jamie Cullum</a> hat <a href="http://www.wienerpost.at/author/sandra-keplinger/">Sandra Keplinger</a> vergangenen Herbst für den <strong>WIENER</strong> geführt. Anlässlich des komplett ausverkauften Wien Konzertes des Künstlers am 30.5. ist es dem WIENER gelungen, die letzten beiden Karten zu ergattern und via Facebook zu verlosen (<a href="http://www.facebook.com/?ref=logo#!/posted.php?id=185406613979&amp;share_id=129308510418205&amp;comments=1#s129308510418205">siehe hier</a>). Dazu passend wollte unsere Musik-Redakteurin das Interview im ungekürzten Original auf <strong>wienerpost</strong> veröffentlichen. Das war zum damaligen Zeitpunkt aber leider nicht möglich. Umso mehr freut es uns,  Versäumtes jetzt nachzuholen &#8211; Ladies and Gentlemen: Mister Jamie Cullum!</p></blockquote>
<div id="attachment_3545" class="wp-caption alignleft" style="width: 171px"><a rel="attachment wp-att-3545" href="http://www.wienerpost.at/2010/06/jamie-cullum/jamie-cullum-2/"><img class="size-full wp-image-3545" title="jamie cullum" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/06/jamie-cullum1.jpg" alt="" width="161" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Jamie Cullum (cc by evymoon)</p></div>
<p><span style="text-decoration: underline;">WIENER / Sandra Keplinger: </span><br />
<strong>Congratulations to the new album, I really love it. I noticed that most of the songs were written by you and Ben [Jamie's brother] this time around. Why did it take so long for you to make an album where about 80 or 90% are your own composition rather than covers?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jamie Cullum:</span><br />
I guess it didn’t take long in the sense that I spent all those 2 years working on the album. I think when I was finished touring „Catching Tales“ I wanted to take some time off to let my mind become a little bit more fertile. I needed to process all the things that happened to me in the last 2 years, because it had been such a crazy time for me, after &#8220;Twentysomething&#8221; and &#8220;Catching Tales&#8221;. I hadn’t really sat back and thought it out. I wanted my brain to feel the need to make music and wanting to make something as relevant and good as this. I’m really proud of it and I think what happened is: I wrote about 30 or 40 songs, but I wasn’t writing them for an album, I was just … I wasn’t thinking: “Oh, will this work for the new album, is it Jazz enough or is it Pop enough. I put all of this aside. And after that year off, I started to think about the album properly. I started recording last summer, but we couldn’t make it on time so Universal couldn’t put it out before Christmas, so they said: “Can we wait until next year?” – and I was really annoyed about it…</p>
<p><strong>So that explains why there has been a four year break?</strong></p>
<p>Yeah, that’s right. So by the time we finished I had written another 3-4 songs and we added those songs as well. So that was it, really.</p>
<p><strong>And did you ever write than many songs before for another album, say for “Catching Tales”?</strong></p>
<p>I don’t know, I was always tend to write quite a lot, I guess, so I wrote at least 20 for Catching Tales – but again, it’s about finding the right balance between writing for a new album and just writing, because writing is just something that you do. Writing should be a free exercise, and not thinking “oh, this could be track 1, or track 2”, you know what I mean? And that’s the kind of creativity you need.</p>
<p><strong>But still, whenever I listened to your earlier albums “Twentysomething” or “Catching Tales”, I always enjoyed your own songs more than the covers. I mean, of course there were the classics, but there were also things like Jeff Buckley and I always wondered: How come that all those amazing songs by Jamie Cullum himself&#8230; why are there only 5 or 6 on them on the record? Do you think you needed to do the classics to become publicly known? Because, as I see it, in the last 20 years, mainstream Jazz has not been around, really. Do you think you needed to do the classics that people would actually notice you?</strong></p>
<p>I think it was quite natural for me because I had such a background in playing Jazz and being a Jazz musician. As a Jazz musician, part of the education is learning the classics and pulling them apart. Anyone who starts with Jazz has to start with Charlie Parker and Louis Armstrong. It’s like English Literature and reading Shakespeare. And in order to do the classics properly you need as much information and as much talent to successfully interpret songs, and I don’t see a big difference in energy or power in interpreting a song. I did an interview with Elton John once, he interviewed me for the magazine INTERVIEW in the US, the Andy Warhol magazine. And he said to me that he thinks that it’s really important, that the interpretation of the songs behind it all. He said not many people do it these days, and certainly not many people do it well, and he said “You have a real talent for songwriting and you have a real talent for interpreting, so don’t forget that that’s an art form as well.” I thought it was quite amazing to come from Elton John.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3RUTgB07J_U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/3RUTgB07J_U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Tell me about the songs that you wrote with your brother Ben, there’s a lot of Electro Jazz this time, can you tell me how these songs cam along?</strong></p>
<p>I think they were partly done in my year off. We started a new band which was like a – I guess – beat electronic band mixed with Jazz. We did a gig at an Electronic festival and we wrote a bunch of songs for that, purely for our amusement, and obviously some of that flowed into what I was doing here. So we pulled some of the songs that were from those sessions into this project and we did what we normally do. We live next door to each other so, we’d have a cup of tea, we’d sit around and play a bit of Jazz. The music starts the songs, I guess.</p>
<p><strong>Tell me about the Cole Porter song. You worked with the Count Basie Orchestra, how did that happen? I mean, it must have been amazing for you to work with such a brilliant orchestra?</strong></p>
<p>Yes, it was one of the most amazing things. The CBO saw me play in Paris. We were at the same party of some magazine and they booked me to do a solo show and then the CBO to play a full kind of big band show. And they saw me play and they loved what I was doing…</p>
<p><strong>So they actually approached you?</strong></p>
<p>We basically set up in a theatre in New Jersey and played 3 songs; the second take is actually on the record.</p>
<p><strong>There are two or three songs that made me think: Why did he do it? I.e. you covered Rihanna’s “Don’t Stop The Music” and Michael Jackson was involved in the song as well. Did you do it to do a tribute to Michael Jackson, because it was so popular and played so much during the last year? You’ve got all these amazing arrangements and there is so much diversity, and then this song comes up and you think: Ok? Interesting…</strong></p>
<p>It’s each to their own, obviously. It’s funny, because that’s the track where people mostly get hoocked when they listen to the record – and they want to talk about it. As a Jazz musician, I feel it’s important to take songs and pull them apart and mess with people’s expectations. People would hear a song like that and think: ‘Oh, it’s just a Charts song, it’s on the radio’</p>
<p><strong>…and people will recognize it…</strong></p>
<p>…and people will recognize it. But it’s more about improvising and doing something different with it. I was on the dance floor in a night club, I was dancing with my friends, and I suddenly heard this song, and I thought: Oh, this is cool, I loved it when I heard it. And before I knew it I was singing it all the time, it got underneath my fingers at the piano and I wanted to mix it with a slightly darker, acid jazzy chord. I also thought that the lyrics were really sexy. It’s a great entry point with the music I’m doing. Doing things like this… I can’t quite explain it, it feels very similar to writing a song, because it takes a lot of inspiration and excitement to do something like this. It’s really … obviously in your mind you separated the two things with the covers and the originals, but to me: When I successfully do a cover, they live in the same universe, they don’t seem like a separate thing.</p>
<p><strong>So it’s not more important for you to do your own thing than doing the classics?</strong></p>
<p>Yes, that’s it. It’s part of the Jazz tradition, it’s part of the art form it’s certainly a part of my identity. Sometimes the balance between the two things is important, sometimes there are more originals and sometimes there are more covers. It depends on how I feel in the studio, really.</p>
<p><strong>And it’s really up to you, there is no label guy sitting there saying: You know, we’re not sure if this will sell and we need you to do some popular songs, to ask boldly?</strong></p>
<p>I was hoping you’d know the answer to that question. No, it doesn’t work like that. It wouldn’t be interesting to me to do an album with someone else telling you what to do. There would be no reason for me to do that.</p>
<p><strong>Pretty much all of your songs are about love and easy things, do you have any intention to do more political lyrics for instance. Are we ever going to see more serious lyrics by Jamie Cullum?</strong></p>
<p>I think there’s something serious in some of these songs, they are certainly more serious than I have been before. I rather wanted that version of “If I Ruled The World”… part of the power of this song are the very optimistic lyrics, but very dark and gloomy arrangements. That was definitely ment to be, if you want to call it that, a political statement. Also “Wheels” is a little darker, with the lyrics being “The wheels are falling off the world”. It’s about where we are in this universe. I would argue that there is that element already to the record.</p>
<p><strong>Do you think it’s important for musicians to do that?</strong></p>
<p>It depends what you want to write about – you should never behold of what people expect musicians to do…</p>
<p><strong>No, that’s not what I meant, but as a public figure you do undeniably have a certain influence and if you’re popular people will listen to what you have to say.</strong></p>
<p>Yes, I kind of see the responsibility in that as well. I think this particular album was very much written in a state for me of big personal change in my life and my circumstances, and that was the thing that really characterized it.</p>
<p><strong>May I asked what kind of change?</strong></p>
<p>Well, falling out of love in a big catastrophic way, and falling back in love in an extraordinary hard and brilliant way. Between those two poles, we have a record.</p>
<p><strong>How long did it actually take to finish the record?</strong></p>
<p>In total it took about 3 or 4 months. We finished it in April.</p>
<p><strong>Are you looking forward to the tour?</strong></p>
<p>Oh! Touring is the pot of at the end of the rainbow for me. I think it’s what I do best, actually, playing live. And let me say, I’m really happy that you like the album so much. I shall be walking around, telling everybody.</p>
<div>
<hr /></div>
<p>Ursprünglich erschienen auf Sandra Keplingers Musikblog <a href="http://mudpiemusic.tumblr.com/">Mudpies United</a>.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=mudpunit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=B002J9G7LG" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Asche zu Asche</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 19:34:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[05 Musikgeschäft]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gute, alte Schallplatte hat nicht nur die digitale Revolution überlebt. WIENER-Kolumnist Walter Gröbchen über die Renaissance eines (auch von ihm) totgesagten Tonträgers.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die gute, alte Schallplatte hat nicht nur die digitale Revolution überlebt. WIENER-Kolumnist <a href="http://groebchen.wordpress.com/">Walter Gröbchen</a> über die Renaissance eines (auch von ihm) totgesagten Tonträgers.</p></blockquote>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1705" title="groebchen" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/04/groebchen.jpg" alt="groebchen" width="146" height="266" /><strong>„Ashes To Ashes“, Staub zu Staub?</strong> Nein: David Bowie klingt auf Vinyl noch richtig frisch. Gerade auf Vinyl. Die Schallplatte ist ein Relikt der Analog-Ära, das sich als erstaunlich zäh und lebendig erweist. Gehen Sie mal in einen der wenigen übriggebliebenen Plattenläden in Ihrer Stadt – und fragen Sie, worum sich dort das Geschäft so dreht. Und was die jungen Freaks in ihren Plastiksackerln so davonschleppen. Und nicht selten werden Sie die Antwort bekommen: das famose Debutalbum von The XX oder die „Limited Edition“-Single von Ja, Panik. Bisweilen sauteuer. Doch sammelnswert. Aus guten Gründen.</p>
<p><strong>Zuvorderst ist die Schallplatte</strong> ja ein perfektes „object of desire“. Was natürlich vorrangig an der Verpackung liegt. Und ihren Dimensionen. Wer einmal das Original-Album zu, sagen wir mal: John Coltranes „A Love Supreme“ (Impulse! 1964, Schwarz-Weiß-Cover, 180 Gramm Vinyl, fester Karton, umfangreiche Liner Notes) in Händen hielt, wird eine öde CD in einer Plastikschachtel oder gar ein MP3-File niemals als vollwertigen Ersatz akzeptieren. Und selbstverständlich gingen Form und Inhalt bei der Langspielplatte oft in einzigartiger Weise kongruent, wenn etwa Mozarts „Requiem“ nach wenigen Minuten zu knistern und zu knacken begann, adäquat der Botschaft von der Vergänglichkeit alles Irdischen. Die anheimelnde Wärme der Abtastgeräusche des Diamanten in der Vinylrille wird ja heutzutage gern von Avantgarde-Produzenten sterilen Digitalaufnahmen beigemischt – davon hätte vor zwanzig Jahren kein Chefredakteur eines HiFi-Magazins zu (alb)träumen gewagt.</p>
<p><strong>Ich hätt’s ja beinahe selbst nicht geglaubt,</strong> diese Renaissance zu erleben. Generell muss festgehalten werden, dass der vermeintliche Fortschritt der Digitalisierung zwar technisch einen Quantensprung darstellt, von Konsumentenseite aber hauptsächlich von Berieselungs-Mentalität und Bequemlichkeit getrieben war. Und ist. Nie wieder nach 25 Minuten aus Großmutters Ohrensessel hochschrecken und die Platte umdrehen!, hieß das allgemein Credo ab Mitte der 1980er Jahre. Nie wieder Geschlechtsverkehr zum „chr-chr-chr“ des Tonarms in der Endlosspur am Ende von Bob Dylans „Blood On The Tracks“! Die Fernbedienung ist seit jeher das Zepter der Zukunftsgläubigen. Sei’s drum – noch vor wenigen Jahren wagte ich zu behaupten, dass die gute, alte, schwarze Scheibe mit dem kleinen Loch in der Mitte das Medium mit dem weitaus größten Sex-Faktor war. Mit Betonung auf: war. „Da mögen DJs, Vinyl-Fetischisten und Analog-Adoranten noch so sehr dagegenhalten“, schrieb ich, „Das Ding ist tot, tot, tot“.</p>
<p><strong>Da wäre ich mir heute</strong> nicht mehr so sicher. Ich halte gerade „Monkey Years“ in Händen, eine stolze „Best Of“-Dokumentation der Grazer Formation Son of the Velvet Rat. Umdrehungsgeschwindigkeit: 33 1/3. Und glauben Sie mir eins: es ist nicht pure Liebhaberei oder gar Nostalgie, warum ich derlei auf meinem hobbyistischen Label herausbringe. Es hat schon ein wenig auch mit dem Markt und dessen Rahmenumständen zu tun. Kundige Feinspitze haben Son of the Velvet Rat, den „besten Singer/Songwriter, den das Land hervorgebracht hat“ (Andreas Russ, „Kurier“), natürlich auch auf ihrem iPod. Aber die LP ebenfalls daheim im Regal.</p>
<p><strong>Als Beleg fortgeschrittenen</strong> Connaisseurtums. Als Wertanlage. Als Schauobjekt. Und als unkopierbare, mit Geld eingelöste Reverenz vor künstlerischer Größe. Da hat man halt etwas in der Hand! So stelle ich denn „Monkey Years“ stolz neben tausende andere LPs, Maxis und Singles, von Bowie bis Jay-Z. Die ich nie zum „Teuchtler“ oder ein anderes Antiquariat getragen habe. Gottseidank. Was kümmert mich schon, frei nach Adenauer, mein Geschwätz von gestern?</p>
<blockquote><p>Erschienen im WIENER 346 / Juni 2010</p></blockquote>
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		<title>AB IN DIE ARENA!</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 13:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Keplinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[„Und ihr fragt euch sicher: Was machen solche Halbgötter eigentlich privat?“
Musikredakteurin Sandra Keplinger vergibt vier von fünf WIENER-Punkten für den neuesten Wurf der Fantastischen Vier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3384" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-3384" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/05/56465-29645I19222-300x225.jpg" alt="56465-29645I19222" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">(c) Sony Music</p></div>
<p style="text-align: left">Schon der Opener der Platte, „Wie Gladiatoren“, lädt auf einen neuerlichen Triumphzug mit den Fantastischen Vier ein.  Die Texte der neuen Platte sind oft rügend und gesellschaftskritisch, allerdings immer mit einem Hauch von Ironie versehen. Überhaupt klingt das Album von der ersten bis zur letzen Minute arrogant, selbstverliebt, und ist nicht gerade von Bescheidenheit gekennzeichnet; vor allem nicht dann wenn die Fanta 4 behaupten: „Jeder würd es machen, wenn es einfach wär.“ Allerdings ist der Charme der vier Stuttgarter so groß, dass man immer wieder entzückt auflachen muss und zustimmt: Ja, ihr seid tatsächlich die Halbgötter, für die ihr euch haltet. Vor allem Thomas D hat in &#8220;Mantra&#8221; soviel Sex in der Stimme, dass ihm jede Frau verfallen muss wenn sie seinen Raps lauscht.</p>
<p style="text-align: left">Es gibt leider nicht viele Musiker, die gute deutsche Texte schreiben &#8211; hier seien Clueso, Max Herre oder Element of Crime als Ausnahmen genannt. Wohl kein Zufall, dass zwei dieser drei von den Fanta 4 entdeckt und gepusht wurden und bei deren Label Four Music unter Vertrag sind.</p>
<p style="text-align: left"><strong>Die besten Zitate:</strong></p>
<p style="text-align: left">&#8220;Denn hätte ich soviel Knete, wär selbst das Wetter perfekt, und wenn es ab und zu regnet, ja dann regnet es Schecks.&#8221;<br />
&#8220;Die Fantastischen Vier haben keine Zeit. Sie steigen nicht auf und fallen nicht ab. Sie spielen keine Rolle, keine Instrumente und können nicht singen.&#8221;<br />
&#8220;Wenn du mich hasst, dann fick dich &#8211; und wenn Du mich liebst dann fick mich.&#8221;<br />
&#8220;Jeder würd es machen wenn es einfach wär.&#8221;<br />
&#8220;Auch das Leben aller Anderen ist gar nicht so toll. Anders sein ist eigentlich gar nicht so toll. Auch dass die meisten dadurch reicher und bekannter sind ist gar nicht so toll. Bekannt sein ist gar nicht so toll. Die können doch jeden kriegen den sie wollen, das ist gar nicht so toll. Denn kriegen ist eigentlich gar nicht so toll. Dass sie nie zufrieden sind, obwohl sie sollten, ist gar nicht so toll. Denn Frieden ist eigentlich gar nicht so toll. Und außerdem, dass jeder hier ihren Namen kennt ist gar nicht so toll. Ihr Name ist eigentlich gar nicht so toll.&#8221;</p>
<p><img class="size-thumbnail wp-image-3385 alignright" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/05/886976751521-150x150.jpg" alt="88697675152" width="150" height="150" />Die Fantastischen Vier<br />
<a href="http://www.amazon.de/dp/B003AVMZMC?tag=mudpunit-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=B003AVMZMC&amp;adid=1AGXEG0JWRDF47G40HEB&amp;">&#8220;Für dich noch immer Fanta Sie&#8221; (Amazon Link)</a><br />
Genre:  Rap / Hip Hop<br />
Label: Sony Music<br />
Bestes Lied: &#8220;Wie Gladiatoren&#8221;<br />
WIENER Wertung: 4 von 5</p>
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		<item>
		<title>Carl Weissner: &#8220;Manhattan Muffdiver&#8221;</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/05/carl-weissner-manhattan-muffdiver/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 07:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>default</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Tonight]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Carl Weissner, legendärer Übersetzer von Bukowski, Burroughs, Dylan und Zappa etc., hat seine eigenen Bücher bisher immer auf Englisch geschrieben. Im März dieses Jahres ist sein erster deutschsprachiger Roman "Manhattan Muffdiver" im Milena Verlag erschienen - im Rahmen der von Thomas Ballhausen herausgegebenen Reihe "exquisite corpse". Aus diesem Buch wird Carl Weissner am 20.5. die Geschichte "Das Ende des Suicide Kid" lesen: seine persönlichen Eindrücke vom Begräbnis seines Freundes Charles Bukowski. Mit im Gepäck ist auch der Film "I'm still here. Bukowski zum 70. Geburtstag" von Thomas Schmidt – der noch nie in Österreich gezeigt wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Carl Weissner im Gespräch mit  Fritz Ostermayer und Thomas Ballhausen</p></blockquote>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3202" title="muffdiver" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/05/muffdiver.jpg" alt="muffdiver" width="205" height="280" /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Weissner">Carl Weissner</a>, legendärer Übersetzer von Bukowski, Burroughs, Dylan und Zappa etc., hat seine eigenen Bücher bisher immer auf Englisch geschrieben. Im März dieses Jahres ist sein erster deutschsprachiger <a href="http://www.milena-verlag.at/muffdiver.html">Roman &#8220;Manhattan Muffdiver&#8221;</a> im <a href="http://www.milena-verlag.at">Milena Verlag</a> erschienen &#8211; im Rahmen der von Thomas Ballhausen herausgegebenen Reihe &#8220;exquisite corpse&#8221; (siehe auch ZIB-Beitrag weiter unten).</p>
<p>Aus diesem Buch wird Carl Weissner am 20.5. die Geschichte &#8220;Das Ende des Suicide Kid&#8221; lesen: seine persönlichen Eindrücke vom Begräbnis seines Freundes Charles Bukowski. Mit im Gepäck ist auch der Film &#8220;I&#8217;m still here. Bukowski zum 70. Geburtstag&#8221; von Thomas Schmidt – der noch nie in Österreich gezeigt wurde.</p>
<ul>
<li><strong>Wann?</strong> 20. Mai, 19.30 Uhr</li>
<li><strong>Wo?</strong> <a href="http://radiokulturhaus.orf.at/">Radiokulturhaus</a>, Großer Sendesaal , Argentinierstr.30a, 1040 Wien (<a href="http://maps.google.at/?q=1040+Wien+Argentinierstr.%2030a">Lageplan</a>)</li>
<li><strong>Musik:</strong> <a href="http://www.kunstradio.at/BIOS/ostermayrbio.html">Fritz Ostermayer</a></li>
<li><strong>Dokumentation:</strong> “I’m still here. Bukowski zum 70. Geburtstag” (35min)</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.kunstradio.at/BIOS/ostermayrbio.html">Fritz Ostermayer</a>, der durch den Abend führen wird, über Carl Weissner [Text: Fritz Ostermayer]:</span></p>
<p>19. 5. 2010 Morgen werde ich Carl Weissner persönlich kennenlernen. Große Vorfreude auf den gemeinsamen Bühnenauftritt. Aber auch ein wenig Bangigkeit: Jedes Treffen mit Harry Rowohlt, dem anderen genialen Übersetzer meines Vertrauens, endete für mich schier gottgewollt &#8211; nein: naturgemäß stockbesoffen unter jenem Tisch, auf dem dieser Unkaputtbare gerade erst angefangen hatte &#8220;auf die Pauke zu hauen&#8221; … wie Übersetzer zu Zeiten Heinz Rühmanns wohl noch fabuliert hätten, wenn es um eine gesunde Vernichtung gegangen wäre. Und um die geht es letzten Endes doch immer. Nicht?</p>
<p>Carl Weissner, legendärer Übersetzer von Bukowski, Burroughs, Dylan und Zappa, hat seine eigenen Bücher bisher immer auf Englisch geschrieben. Im März dieses Jahres ist sein erster deutschsprachiger Roman &#8220;Manhattan Muffdiver&#8221; im Wiener Milena Verlag erschienen &#8211; im Rahmen der von Thomas Ballhausen herausgegebenen Reihe &#8220;exquisite corpse&#8221;. Aus diesem Buch wird Carl Weissner am 20.5. die Geschichte &#8220;Das Ende des Suicide Kid &#8221; lesen &#8211; seine persönlichen Eindrücke vom Begräbnis seines Freundes Charles Bukowski. Mit im Gepäck ist auch der Film &#8220;I&#8217;m still here. Bukowski zum 70. Geburtstag&#8221; von Thomas Schmidt &#8211; rares Material über den großen Bukowski.</p>
<p>Diskursängstlich wie ich bin, wenn es um &#8220;poststrukturalistische Textanalysen auf der Basis von Jacques Lacans Spiegeltheorie&#8221; geht, sehe ich mich als Weissners Gesprächspartner (gemeinsam mit Thomas Ballhausen, der auch den Lacan &#8220;draufhat&#8221;) an diesem Abend &#8220;aus dem Schneider&#8221;. Reichte doch Weissners Biografie und deren Verzahnung mit den Säulenheiligen der Generation BEAT für x+1 Oral-History-Abende zum Themenkomplex US Subculture/Underground. Unsere freudvolle Aufgabe dabei: Carl Weissner zum Öffnen seines Füllhorns zu animieren. Und dazwischen: gemeinsame musikalische Heroen der Epoche &#8211; Zappa, The Fugs, Dylan und andere Beatniks &#8211; wegspielen.</p>
<p>9. 3. 2010 Schon wieder ein Todestag, diesmal der von Charles Bukowski. Und wieder ein sechzehnter, wenn ich mich nach dem achten Achterl jetzt nicht verrechnet habe. Derart angeheitert könnte ich leicht neidig werden, weil: Carl Weissner trug bei Bukowskis Begräbnis zu einem Viertel dessen Sarg! Und jetzt hör her, du unschlüssig herumirrend potentielle(r) Käufer(in) (für diese politisch korrekten Klammern hätten mich die Beat-Autoren mit einem damals noch unerkannt herumliegenden Binnen-I erstochen): Was glaubst du, wer neben Weissner auch noch ein Viertel-Sargträger von Bukowski war? Na? … Sean Penn! Ja, genau: &#8220;Der&#8221; Sean Penn!! Allein diese Story von einer aus allen Rudern laufenden Bestattungsfeier ist &#8211; wie es so schön vertrottelt im Marketing- Journalismus heißt &#8211; jeden Cent des Kaufpreises wert. Got it?</p>
<p>Carl Weissner studierte Amerikanistik an den Universitäten Heidelberg und Bonn. Von 1965 bis 1969 gab er in Heidelberg die Literatur-Underground-Avantgarde-Zeitschrift &#8220;Klactoveedsedsteen&#8221; heraus, außerdem die Literaturzeitschriften &#8220;Gasolin 23&#8243; und &#8220;Ufo&#8221; (zusammen mit Jörg Fauser). Während eines anderthalbjährigen Studienaufenthalts in den Vereinigten Staaten kam er 1968 in New York und San Francisco in Berührung mit der amerikanischen Beat- und Underground-Literatur jener Zeit.</p>
<p>Daraufhin übersetzte er viele Jahre lang seine amerikanischen und britischen Freunde ins Deutsche: Charles Bukowski, William S. Burroughs, Nelson Algren, Allen Ginsberg und J. G. Ballard. Plus die kompletten Liedtexte von Bob Dylan und Frank Zappa. Bekannt wurde Carl Weissner auch als einer der wenigen Literaturagenten, die ihre Autoren europaweit vertreten (Bukowski, Bowles, Fante). Sein erster Roman erschien 1970 in San Francisco, sein letzter, &#8220;Death in Paris&#8221;, ist auf der Burroughs Website www.realitystudio.org zu lesen. Carl Weissner lebt heute in Mannheim.</p>
<p>Meine erste Reaktion beim Lesen von Carl Weissners Roman &#8220;Manhattan Muffdiver&#8221; war jedenfalls fröhliches Staunen: Hey, solange da draußen noch solch herrlich renitente Närrinnen und Narren herumlaufen, muss man sich um das Aussterben der &#8220;Originale&#8221; noch keine Sorgen machen. Meine zweite: verdammt, die Jüngsten sind das aber auch nimmer. Bleibt als dritte Reaktion nur der Griff zum Megaphon: Achtung, Achtung, Junghühner und -hähne von heute, dieses Buch macht &#8211; unabhängig von Bildung und Herkunft &#8211; Lust auf abweichendes Verhalten und Re-Individualisierung: werdet verhaltensauffällig! Diese Buch fördert den Hang zum Müßiggang: werdet faul! Und nicht zuletzt: dieses Buch macht geil auf das Leben in all seiner verlausten und jämmerlichen Glorie. Macht geil, was euch geil macht!</p>
<p>Hier der ZIB-Beitrag:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4ezf4zsZqUw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/4ezf4zsZqUw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://radiokulturhaus.orf.at/artikel/232742">Zur Veranstaltungsseite.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir bringen Ihnen ein Ständchen!</title>
		<link>http://www.wienerpost.at/2010/05/wir-bringen-ihnen-ein-standchen/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 06:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geek Stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Faszinierend]]></category>
		<category><![CDATA[Geek]]></category>
		<category><![CDATA[jahreszeitlich]]></category>

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		<description><![CDATA[243 Tonspuren. 185 Stimmen aus 12 Ländern (von Österreich bis zu den Philippinen, von Schweden bis Argentinien) - Das ist "Lux Aurumque"! Mit seinem virtuellen YouTube Chor hat sich der amerikanische Komponist und Dirigent Eric Whitacre einen Traum erfüllt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das können Sie jetzt je nach Bedarf muttertäglich interpretieren. Oder eben nicht.<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-2994" title="youtubechoir" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/05/youtubechoir1.jpg" alt="youtubechoir" width="234" height="171" /></p>
<p>Mit seinem <a href="http://ericwhitacre.com/the-virtual-choir">virtuellen YouTube Chor</a> hat sich der amerikanische Komponist und Dirigent <a href="http://ericwhitacre.com/">Eric Whitacre</a> einen Traum erfüllt:</p>
<p>&#8220;The Virtual Choir project began as a simple experiment in social media, but it seems to have grown into something much bigger than I ever dreamed possible. The latest video has gone ‘viral’, and the video looks like it’s on its way to 800,000 views, maybe more.&#8221;</p>
<p>Presenting: <strong>&#8220;Lux Aurumque&#8221;</strong></p>
<ul>
<li>185 Stimmen.</li>
<li>243 Tonspuren</li>
<li>12 Länder: Von Österreich bis zu den Philippinen, von Schweden bis Argentinien&#8230;</li>
</ul>
<p>Um mit Karl Farkas zu sprechen, nehmen Sie sich seche Minuten Zeit und <strong>&#8220;schauen Sie sich das an!&#8221;</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/D7o7BrlbaDs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/D7o7BrlbaDs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>[Vorschaufoto: courtesy of <a href="http://mashable.com">Mashable</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ernst Molden beim Popfest Wien</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 09:00:58 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Neunziger Jahren war er als Schriftsteller und Musiker ein sturer Außenseiter, aber spätestens mit dem Album „Haus des Meeres“ (2005) begann seine Stadt ihm langsam zuzuhören. Ernst Molden entwickelte sich zur antiautoritärsten aller denkbaren Daddy-Figuren...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Neunziger Jahren war er als Schriftsteller und Musiker ein sturer Außenseiter, aber spätestens mit dem Album <a href="http://www.manymusics.org/album.asp?id=A-002582">„Haus des Meeres“</a> (2005) begann seine Stadt ihm langsam zuzuhören. Ernst Molden entwickelte sich zur antiautoritärsten aller denkbaren Daddy-Figuren, in deren entspannter Umgebung sich kommende Talente wie Marilies Jagsch, A Life, A Song, A Cigarette oder Das Trojanische Pferd zu Hause fühlten, während sein eigenes Songwriting immer mehr an Charisma und poetischer Selbstsicherheit gewann. Via <a href="http://www.monkeymusic.at/ernst-molden.php">„Bubenlieder“</a> und die ambitionierte Doppel-Veröffentlichung „Wien“ und „Foan“ wagte er den Sprung vom wienerischen Sprechdeutsch zum Dialekt, begann auf „Ohne Di“ eine Zusammenarbeit mit dem altvorderen Willi Resetarits und schrieb 2010 sogar sein eigenes Singspiel <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100408_OTS0226">„Häuserl am Oasch“ für das Rabenhof-Theater</a>.<br />
Wenn beim Popfest Velojet-Bassistin Marlene Lacherstorfer, Hannes Wirth und Stefan Stanzel von A Life, A Song, A Cigarette, der tief im Wienerlied beheimatete Harmonika-Spieler Walther Soyka, Molden und Resetarits gemeinsam auf der Bühne stehen (nein, sitzen), wird das die schönste vorstellbare Verschränkung von drei bis vier Generationen Wiener Popgeschichte.</p>
<blockquote>
<div><strong>Wann?</strong> 9. Mai 2010, 20.30h</div>
<div><strong>Wo?</strong> Seebühne, Karlsplatz</div>
</blockquote>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TXHMQPDOs-Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/TXHMQPDOs-Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>(Text &amp; Bild: <a href="http://www.popfest.at">Popfest Wien</a>)</p>
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		</item>
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		<title>&#8220;My body is my own, and so is my soul&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 11:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Keplinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Tori Amos im Gespräch mit WIENER-Musikredakteurin Sandra Keplinger, anlässlich ihres Albums "Abnormally Attracted To Sin". Das Interview fand im Mai 2009 in Wien statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Tori Amos im Gespräch mit <a href="http://mudpiemusic.tumblr.com/">WIENER-Musikredakteurin Sandra Keplinger</a>, anlässlich ihres Albums &#8220;Abnormally Attracted To Sin&#8221;. Das Interview fand im Mai 2009 in Wien statt.</p></blockquote>
<p><strong><span>WIENER:</span></strong><br />
I’ve noticed you’ve got a very emotional relationship to your fans, and that your fans are very critical when it comes to your music. Have you had the chance to play the new album to an audience so far?</p>
<p><strong><span>Tori Amos:</span></strong><br />
I’m not here to take a poll. I don’t sit and take polls with what fans think. They know I don’t. I don’t make records by democracy. I am a composer and you cannot be great by trying to please the masses that are all experts. You have to know what it is you’re doing. And sometimes that will strike a chord with certain people, and at other times it will strike a chord with different people who follow the work&#8230; so that’s how I approach it. I don’t take a poll.</p>
<p><strong><span>WIENER:</span></strong><br />
You see the fans before every show and take requests.</p>
<p><strong><span>Tori:</span></strong><br />
Yes, but I don’t go up to fans and ask them what they think, are you kidding? No, when Matt Chamberlain calls me up and says „Oh my god, the way the rhythms were put together and it’s against the melodic structure&#8221;, making me have to relisten to it over and over again. Matt, who’s one of the greatest drummers in the world, and I see, yeah, I’m right on. So that’s what you do. It’s a very different process for me than going outside and seeing people before a show and seeing if there are certain songs that will work that night. It’s a completely different thing.</p>
<div id="attachment_2398" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-2398" title="tori amos" src="http://www.wienerpost.at/wp-content/uploads/2010/05/tori-amos1.jpg" alt="© Sandra Keplinger" width="500" height="501" /><p class="wp-caption-text">© Sandra Keplinger</p></div>
<p><strong><span>WIENER:</span></strong><br />
A lot of songs remind me of your older work, like „Choirgirl“ or „Venus“. Is „Curtain Call“ a sequel to „Ruby Through The Looking Glass“ for instance?</p>
<p><strong><span>Tori:</span></strong><br />
I think some songs are relations on a theme and they’re connected, although they might come at a different time and they have different subject matter. But I do think sometimes there are songs that live in this haystack-kind-of-concepts and you’re doing variations, although they’re their own as well. They may orbit in the same solar-system, musically, but I really like the listener to make those associations for themselves. I think it’s really important that the listener is able to do that without me always leading them.</p>
<p><strong><span>WIENER:</span></strong><br />
You stated that the song “Strong Black Vine” is a political approach to religious intolerance. How do you feel these things change now that Obama is in office? Can you actually tell a difference, now that you&#8217;re living in England?</p>
<p><strong><span>Tori:</span></strong><br />
I travel a lot, I’m in the States a lot more than people think. I see England as my husband’s country and I’m a guest there. I have a lot of time for the Brits, but I’m an American: I vote there, Doctors, Dinners, everything. All the bits I do as a citizen are in America, I don’t have voting rights in England, I don’t use the system at all. I’m protected as American citizen and vote and pay taxes and do all that stuff like every other American citizen. And yes, I voted for Obama. I think the whole record “American Doll Posse” was about trying to be a part of change. And now that we have a new administration we also have all kinds of problems as a world that we’re dealing with. The economic crises has affected everybody because of the Domino Effect: friends, family, people who have to move&#8230; relationships and homes are falling apart because of the stress of people losing their homes and jobs. I know people personally who are going off to College and whose parents now can’t pay. So their dream is gone, they’re having to change and go to community college and work and have to find another way to get in. It’s all changing in such a rapid way. So this record was very much written during, yes, Obama getting in. But it’s also written during a time when the world as we know it is gone and we’re remaking the world. So there’s a paradox going on. And also of course – come on- we’re in a time of religious intolerance, where the troups are up in Afghanistan where they supposedly need to be because there are people of all the big religions, Christianity, Islam and Judaism who feel the other shouldn’t exist.</p>
<p><strong><span>WIENER:</span></strong><br />
Do you think there is actually positive impact happening right now, with Obama travelling through all these countries and trying to reconcile the people? Do you think there’s the danger of all this good energy turning into the opposite because the expectations are too high?</p>
<p><strong><span>Tori:</span></strong><br />
Look, I think that what is on the world’s plate at this time is so immense that to have leaders with integrity [is important]. It’s just absolutely necessary if we’re going to get to a place where this little planet is able to work together. We somehow need to find ways to respect each others beliefs. It’s a very thin line to walk to negotiate to bring one side together with the other side, even emotionally. I think it was just unfortunate that with the triumph of getting rid of the idea that you can’t have a black president, getting rid of that segregation idea, segregation was still applied to the homosexual community. And this is what I’m saying to you: If we go back to the definition of sin: for me the greatest sin is intolerance of another’s belief. As long as they’re not trying to kill you then why are you so curious what’s going on in their bedroom, why do you care? Whether it’s the extreme Islamic or the extreme Christian community, the impression of how women see themselves is so important. The patriarchy has kept women segregating their sexuality or spirituality. I’m pushing it further with the art work and on this record, with the idea of erotic spirituality. In the word mother is the word “other”. A lot of mothers forget about the “other”, saying the “woman”. They don’t ever forget about the children, and they’re nurturing and trying to give give give to everybody else. But they forget to give to the side of the woman-aspect. And so that side ends up on the top shelf in magazines and the guys know exactly what I’m talking about, because some of these guys are gonna look and say: “Why can’t my lover or my wife allow herself to bask in her passion and her beauty.” What is it in us that shuts it off? And unless we’re having some elicit affair with some guy or some weirdo fantasy that we’re prostitutes… sometimes we get caught up in this self-image that eroticism is not for mothers and that erotic has become vulgar and where’s the sanctity? We can’t define sin like the church fathers do. We, as women, have to define it differently. The real sin is allowing the patriarchy to define sin for us.</p>
<p><strong><span>WIENER:</span></strong><br />
That’s interesting, because we’re living in such a catholic country in Austria&#8230;</p>
<p><strong><span>Tori:</span></strong><br />
Are you?</p>
<p><strong><span>WIENER:</span></strong><br />
Oh yes. Everybody is catholic, but not in the traditional way. We’re born catholic and we get baptized and then Grandmothers tell us to go to Church and so on and so on&#8230; and then we pretend to be Catholics and to believe in God but most of us probably don’t do it, it’s just what we’ve learned to do.</p>
<p><strong><span>Tori:</span></strong><br />
I had a grandmother who was a minister, a missionary, and a teacher. And I think she and I didn’t get along because her philosophy was “you give your soul to God and your body to your husband.” And it’s no. My body is my own, and so is my soul. Some people, even scientists, are trying to get us to see earth as a sovereign entity, that the church and governments should not be able to have jurisdiction over earth. Because if we’re going to retain this place for a hundred years from now, we have to make grave changes. We see her as a sovereign entity, not just this kind of &#8211; I don’t know &#8211; sex slave that we can do whatever we want with, whenever we want. Women included you know. Just because the religious patriarchy or the governments want the earth to act a certain way, there’s cause in effect to carbon emission and there’s cause is effect happening on earth. She’s just not playing the fucking game, is she? She’s just not making it ok for them to continue the way that they have been without any effect. There is effect.</p>
<p><strong><span>WIENER:</span></strong><br />
How do you think men can support this whole spiritual way of new women?</p>
<p><strong><span>Tori:</span></strong><br />
They win, really. Don’t you think? They win. It keeps their wives from having affairs with silly little Tennis instructors (laughs)… you know what I’m saying… I’m being a bit foolish. I am also saying to you: these women have to tend their own fire and you can’t always blame the breakdown of a relationship or a marriage on everybody else. We can talk about men’s infidelity until the end of time, however each of us has to ask ourselves: Was I tending the fire? Not for him, for myself! And then they both benefit. But if you start shutting yourself off from thinking you deserve that or need that, sometimes as mums you replace that side of self. It’s almost like you edited out a season out of earth’s year, so there&#8217;s spring, summer, winter, fall. What if you just start editing out summer, the heat, the passion of that season? Oh no… ok. Spring, fall, winter. (laughs) As a mother sometimes you just edit out the passion that has happened because of what we’re attracted to. We’re not always attracted to the idea that erotica, spirituality, nurturing and monogamy can all be together. “Oh, if I could have, you know, this happen with this stranger for a few days …” and you write these fantasies, it’s amputated out of your “respected” life. I’m not saying these women don’t have sex, I’m not talking about having sex. I’m talking about seeing yourself as a sensual being that doesn’t mean to be kidnapped in a James Bond movie and shagged by some stranger to have it. And I do think that men would highly benefit from this because some of them think: God, I just wanna shag my wife. Can’t she just put aside being daughter, mother, career woman, responsible person? Where’s that woman I fell in love with? Because if you ask a lot of women they would sit and say: “I don’t know where she is.” We get in our routine and why does it sometimes take losing our relationship? Why does it take another woman for us to wake up sometimes, why? Why is that? Why can’t we..?<br />
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<strong><span>WIENER:</span></strong><br />
Do you think that your music can awaken this consciousness?</p>
<p><strong><span>Tori:</span></strong><br />
I think the music takes me by the hand and takes me through different dimensions and possibilities of growing and changing all the time. And we need to. Like the earth changes, we do. That doesn’t mean she’s not stable. It doesn’t mean that the earth is gonna kick us all off. But I think sometimes we get afraid of our imaginations, of our yearnings and how to apply it to our relationship and daily life. These are huge challenges but a lot of times we are pressed by other people’s opinions of us. We just take them on instead of thinking: “No, I have to keep growing and I have to keep recognizing that my partner is growing and changing.” And that should be fascinating to me, right? (sighs) Sometimes though what women are attracted to! And some of the letters I get..! Sometimes they don’t value the subtlety. I mean why are they attracted to men who have power over them and reject them, opposed to attracted to men who don’t want to reject them?</p>
<p><strong><span>WIENER:</span></strong><br />
But men do that as well, don’t they?</p>
<p><strong><span>Tori:</span></strong><br />
In a different way. I mean, they have their own kind of thing going on. I’m way more fascinated with what we’re up to. Women are so complex. Not that men aren’t but really… My husband will say to me: “Why can’t I just ride my motorcycle, hug the asphalt, think about Arsenal winning and shagging my wife? It’ really not more complicated than that, ok?&#8221; (laughs) &#8220;I want to see the football game, I would like to shag my wife and I want to ride my motorbike. Why can’t it all be that simple, why does something else have to be going on in my mind? Guilt, because I thought I fancied some girl at the press tour or whatever the fuck it is..? It’s not that complicated, wife.” And sometimes I’m thinking it isn’t. For him, it isn’t. And that is ok. I have to say this because I get to meet women on all these promo-tours from all over the world and there was this conversation the other night just about this. I was in Germany, it was a mix of women from all over the world, and that woman was talking to her partner and she was just sounding off. And he wanted to fix it. Like, change the tires and fix it. And she said: &#8220;No! You can’t fix this, I just want to talk to you about the emotions.&#8221; And he was just looking at her going: “What do you want me to do!?” And she said: &#8220;I don’t want you to do anything. I just want you to listen to me.&#8221; &#8220;And do you want me to hug you and make love to you, is it that what you want?&#8221; &#8220;NO! No. I. Want. You. To. Listen. To. Me.&#8221; And then she said: “I started to tear my hair out and think ‘What am I trying to make him into?’” I have a marriage now for 11 years, and it’s funny because Mark will say to you… he’s British, so totally different than American guys, however…</p>
<p><strong><span>WIENER:</span></strong><br />
I’ve lived in London&#8230;</p>
<p><strong><span>Tori:</span></strong><br />
So you know!</p>
<p><strong><span>WIENER:</span></strong><br />
I know them.</p>
<p><strong><span>Tori:</span></strong><br />
Yeah! (laughs) However, he’s well travelled and he’s my husband and he will say: “You know, the thing is, wife, our relationship, because of us…&#8221; I mean he’ll sit and listen to women talk quietly, sheepishly, now. He’ll just sort of get in the corner a little bit and act like he’s on his computer. But wherever we are in the world, he will say: “I had to understand that women express themselves, needing to talk. Men bond in different ways and we don’t necessarily talk about an emotional problem. But because of our relationship everything is about communication.&#8221; But it’s taken years for us to find the language because now not only do I speak American and he speaks Britain, but the woman and man language is just so different. Hhe’s not going to sit down like the woman and say “I need to talk about this.” It’s been about me, learning that he’s not gonna put problems into words. Iit’s about me putting on my Sherlock Holmes hat and finding a way to let him tell me what’s bothering him. Sometimes a guy has to have the room, not the nagging wife: “Do you wanna talk about it?”, like you’re some sort of shrink. You just create a space where they can turn around and say “You know what..?”, and after a few days they’ve been holding this thing, they will talk about it. Part of the seduction is wanting to know what you’re partner’s thinking. The mental side of it is so much a part of it of the attraction. But if you stop taking the time, if you turn your back thinking your partner isn’t thinking and growing, then they’ll think and grow while your back is turned.</p>
<p><strong><span>WIENER:</span></strong><br />
So that never stops.</p>
<p><strong><span>Tori:</span></strong><br />
That never stops. It always takes work. But that’s part of the passion that the records are about. I’ll leave you with this: This record was so much work, with hammering out the arrangements. So he and I came into the room, being artist and production, and Tash [their daughter] looked at us and said: &#8220;Alright, you two. Enough! I need mum and dad. You just have to put the record aside.” I think we’re at an age now, where we can actually do that. There were times when we might not have put the record aside and argued about it. I never make records alone, I make them with teams of people. But I compose alone. And that’s a very lonely process, although the songs are rich and depend on themselves. But in order to conjure them, I have to go through something in order to translate them. It can be excruciating. Mark will say: “I do not envy you. I used to envy you being able to write all these songs. It’s trying to translate and understand them and feel all this feeling.&#8221; With “Maybe California” I was just blue for weeks, because I allow the mothers and the feeling of wanting to remove yourself from a situation to take over my life. I had an experience that sort of made me hold that feeling. And I think sometimes to be a good composer you do walk a very dangerous line of having to feel things emotionally. If you’re not a composer and just a player you don’t have to take it there. But you have to excavate the unconscious to go to these dark caves and sometimes I know that Mark’s there on the other side with his motorcycle and a hand that says: “You need to get outta here and jump on the back, I’m taking you out of this.&#8221;</p>
<p><!-- Post Bottom --><span> </span></p>
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