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	<title>WIENER &#187; Netzleben</title>
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	<description>Die offizielle Webseite des Wiener</description>
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		<title>WLAN, Mangos, Baklava</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 15:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Wiener Naschmarkt gibt es ab sofort einen schnellen und kostenlosen mobilen Internetzugang. Das WiFi-Netz „free &#38; fast“ kann mit jedem Notebook oder Smartphone mit eing&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/08/wlan-mangos-baklava/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/08/naschmarkt_thomas_lieser.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-26484" title="naschmarkt_thomas_lieser" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/08/naschmarkt_thomas_lieser-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><strong>Am Wiener Naschmarkt</strong> gibt es ab sofort einen schnellen und kostenlosen mobilen Internetzugang. Das WiFi-Netz „free &amp; fast“ kann mit jedem Notebook oder Smartphone mit eingebautem WLAN-Anschluss genutzt werden. Damit bekommt der Naschmarkt, beliebtes Gastronomie- und Marktzentrum und täglicher Treffpunkt tausender Einheimischer und Touristen, endlich eine großflächige Internetversorgung. Juchu. Die Infrastruktur  wird vom österreichischen Webunternehmen 123people zur Verfügung gestellt, dessen Büro sich praktischer Weise direkt am Naschmarkt befindet&#8230;</p>
<p>„Ich gebe zu, dass das WiFi am Naschmarkt nicht ganz uneigennützig entstanden ist“, schmunzelt Bernhard Hoetzl, Chief Marketing Officer bei 123people. „Die vielen Restaurants und Bars sind tägliches Ziel der Mitarbeiter – sei es für ein Frühstücksmeeting, zum Mittagessen oder zum Relaxen nach getaner Arbeit. Uns alle hat aber immer gestört, dass es am Naschmarkt keine ordentliche WiFi-Infrastruktur gab.“ Und das, wo doch nur wenige Schritte weiter, ein sehr schneller Internetzugang vorhanden ist&#8230; Die Idee, diesen über einen leistungsstarken WLAN-Router dem gesamten Naschmarktbereich zugänglich zu machen, war geboren.</p>
<p>„Ursprünglich wollten wir den Zugang nur unseren Mitarbeitern ermöglichen. Jetzt stellen wir den Zugang jedem gratis zur Verfügung – aus der Überzeugung heraus, dass ein schneller und kostenloser Internetzugang mittlerweile zu einem infrastrukturellen Grundbedürfnis geworden ist. Dazu wollen wir gerne Beitrag leisten“, so Hoetzl.</p>
<p>Das WiFi-Netz „free &amp; fast“ am Naschmarkt ist sehr einfach zu nutzen. Der User muss auf seinem Smartphone, Notebook oder iPad lediglich das WLAN aktivieren. Im Auswahlmenü wird ihm daraufhin das Netzwerk angezeigt. Nach dem Auswählen muss man nur noch die AGBs akzeptieren und schon surft man superschnell und kostenlos durchs Internet.</p>
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		<title>Weekly Viral (KW33)</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 06:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte es wirklich felsenfest vor: Keine Katzen! Sollen sich die Cat-Junkies ihre regelmäßige Dosis feliner Home-Videos doch anderswo besorgen, dachte ich. Ist ja ohnedies&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/08/weekly-viral-kw33/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/08/GoCat.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-26349" title="GoCat" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/08/GoCat-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><strong>Ich hatte es wirklich felsenfest vor:</strong> Keine Katzen! Sollen sich die Cat-Junkies ihre regelmäßige Dosis feliner Home-Videos doch anderswo besorgen, dachte ich. Ist ja ohnedies das ganze Internet von Katzen besetzt, dachte ich, die <a title="wiener-online: Weekly Virals" href="http://www.wiener-online.at/tag/weekly-viral/">&#8220;Weekly Viral&#8221;-Serie</a> bleibt das gallische Dorf!</p>
<p>Tja. Schneckn. Ich gebe auf. Hat schlicht keinen Zweck, sich gegen die Übermacht viralen Maunzens zu stellen. Sie sind stärker. Und sie sind verdammt gute DJs.</p>
<p>Wissend, dass Cat Content immer die Zugriffe hochschnellen lässt wie weiland nur Unbekleidete, hat der britische Katzenfutterhersteller GoCat das entsprechende Video lanciert: Katzen-DJs. Gleich drei davon.<br />
Kommt harmlos daher, verrät seine Werbebotschaft erst zum Schluss, zuvor wirkt es wie zufällig mit Papas Handkamera geschossen. Fazit: Über eine Million Views in den ersten beiden Wochen und eine anhaltende Präsenz in sämtlichen Social Networks. Rock on, kittens! (Watch out, David Guetta&#8230;)</p>
<p><strong>Titel: Kittens on decks / Agentur: DDB / Viral Ad for GoCat / Juli 2011</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="630" height="388" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bTLgeqCaYMY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="630" height="388" src="http://www.youtube.com/v/bTLgeqCaYMY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>P.S. Unsere Sammlung an Viral Videos entsteht hier: <a title="wiener-online: Weekly Virals" href="../tag/weekly-viral/">Weekly Virals</a></p>
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		<title>Knete</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/07/knete/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 05:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
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		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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		<description><![CDATA[„Ignorance is bliss“ sagen die Engländer und bringen damit recht gut zum Ausdruck, wie ich mich fühle: Ich weiß, dass ich nichts weiß und ich genieße das ohne Ende. Ich kenn mich ja i&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/07/knete/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/Kolisch_neu.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-25043" title="Kolisch_neu" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/Kolisch_neu-150x300.jpg" alt="" width="150" height="300" /></a><strong>„Ignorance is bliss“</strong> sagen die Engländer und bringen damit recht gut zum Ausdruck, wie ich mich fühle: Ich weiß, dass ich nichts weiß und ich genieße das ohne Ende. Ich kenn mich ja in Finanzdingen nicht aus. Ich spekuliere nicht an der Börse. Ok, ich mache meine Umsatzsteuererklärung selber, weil 20% ausrechnen krieg ich grad noch hin. Aber damit hat sich’s auch schon. Jede weitere Transaktion treibt mir Schweißperlen auf die Stirne. Da häng ich lieber im Internet ab, wo‘s bekanntlich anarchisch-wildwuchernde Gratiskultur gibt. (Das hab ich zumindest im Handelsblatt gelesen, wird dann wohl stimmen.)</p>
<p>Aber plötzlich ging die Währung online: <a title="Bitcoins" href="http://www.bitcoin.org/" target="_blank">Bitcoins.</a> Ein virtuelles Zahlsystem, der neue heiße Scheiß, jeder tuschelt hinter vorgehaltener Hand, jeder muss sie haben, weil, he, wir Web-AktivistInnen haben bereits die <a title="wiener-online: Wider die Ohnmacht" href="http://www.wiener-online.at/2011/01/wider-die-ohnmacht/">Demokratie</a>, die Musikindustrie und – via <a title="wiener-online: Wer ist Anonymous?" href="http://www.wiener-online.at/2010/12/wer-ist-anonymous/">Anonymous</a> – auch die (Selbst-)Justiz supergummigut verbessert. Jetzt ist der Finanzmarkt dran!</p>
<p>Ist ja auch wirklich sexy: Eine virtuelle Währung, die sich jeglicher Kontrolle durch nationale und internationale Instanzen entzieht. Aber nicht wie man das aus „Second Life“ kennt, wo virtuelle Linden Dollar gegen virtuelle Produkte getauscht werden, sondern weltweit akzeptiert beim Drogen- und Waffenhändler Ihres Vertrauens. Damit kann man richtig was anfangen.</p>
<h4>Gefährliche Binär-Gulden</h4>
<p>Bitcoins (kurz: BTC) sind fälschungssicher, sie werden via Peer-to-Peer-Technologie verteilt, sie sind anonym wie Bargeld. Einmal erstanden, lassen sich ihre Bewegungen am Markt nicht zum Käufer zurückverfolgen. Außerdem: Seit zahlreiche Medien Bitcoins als das „gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten“ betitelt haben, als Bedrohung für Regierungen und Volkswirtschaften, war der Run auf die Binär-Gulden nicht mehr zu stoppen. Ein kleiner Goldrausch ließ im Mai 2011 den Kurs derart in die Höhe schnellen, dass sogar ich gedacht hab: Na? Vielleicht ein paar kaufen als Pensionsvorsorge?</p>
<p>Hab ich aber nicht. Viel zu faul für so was. Schweißperlen, wie gesagt.<br />
Mein Kokain heißt Red Bull. Ich kauf’s im Sechser-Pack beim Zielpunkt. Da muss ich keine Gehirnzellen und keinen Festplattenplatz investieren.</p>
<p>Und dann vermeldete die Bitcoin-Börse Mt. Gox eine Sicherheitslücke; Passwörter und Usernamen von 60.000 BTC-Spekulanten wären unabsichtlich „geleakt“. Man kennt das ja von Sony. Aber im Geldbörsel will man’s noch weniger haben. Fazit: Die Auswirkungen auf den Kurs waren ähnlich desaströs wie Dauerregen für den Umsatz des Stadionbads.</p>
<p>In das geh ich jetzt übrigens. Mit meiner Red Bull Dose. Und lass mir jenen Körperteil bräunen, an dem mir all diese Dinge vorbeigehen. Ignorance is bliss.</p>
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		<title>Social Google</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 20:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Google scheitert, dann auf hohem Niveau. Mehr noch: Sie profitieren stets davon. Den Überresten von Google Wave verdanken wir erweiterte Funktionen für Google Docs – und de&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/07/social-google/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/google-plus-icons-1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-26237" title="google-plus-icons-1" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/google-plus-icons-1-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" /></a>Wenn Google scheitert, dann auf hohem Niveau.</strong> Mehr noch: Sie profitieren stets davon. Den Überresten von <a title="wiener-online: Googlewave" href="http://www.wiener-online.at/2009/11/googlewave/">Google Wave</a> verdanken wir erweiterte Funktionen für Google Docs – und den frühen Gehversuchen mit Google Buzz ist <a title="wiener-online: google+" href="http://www.wiener-online.at/2011/07/wienerplus/">google+</a> geschuldet: Googles jüngster Vorstoß in das lukrative Terrain sozialer Netzwerke.</p>
<p>Ob google+ dem Hype gerecht wird? Ob es mehr ist, als die hippe Sau, die rasch durchs digitale Dorf gejagt wird? Ist es gar der „Facebook-Killer“? Wir waren neugierig und haben das neue Spielzeug getestet.</p>
<p>Beim ersten Blick präsentiert sich google+ angenehm leer. Und damit sind nicht mangelnde User gemeint, sondern ein schön aufgeräumtes, schlichtes Design, der google’schen Unaufdringlichkeits-Doktrin folgend. Im Gegensatz zu Facebook, wo man seine persönlichen Einstellungen erst mühsam suchen muss, ist bei google+ alles klar strukturiert: Auf einer Liste kann ich meine Vorlieben anklicken, wie viel ich preisgeben, wie oft ich Spam (vulgo Benachrichtigungen) toleriere. Fazit: niederschwellig und übersichtlich. Wir verteilen ein erstes Plus an google+.</p>
<p>Ein zweites gibt es dafür, dass man innerhalb des Netzwerkes keine persönlichen Mails schicken kann: Facebook-User sind das zwar nicht gewohnt, aber als „Plusser“ ist das unnötig, man hat ja die normale Gmail-Inbox. Also raus mit dem überflüssigen Klumpat! Danke, <a title="wiener-online: Stichwort Google" href="http://www.wiener-online.at/tag/google/">Google</a>.</p>
<p>Danke auch dafür, dass User all ihre Daten jederzeit downloaden können, bequem als Zip-File. Ein Klick genügt.</p>
<p>Hiermit scheint die Usability des Angebots vorerst zu enden, denn jetzt wird’s kompliziert: Statt wie bei Facebook alle Kontakte in einen Topf zu werfen, bietet Google an, sie in „Circles“ zu sortieren: Extra Kategorien für enge Freunde, Arbeitskollegen, wahnsinnige Stalker etc.<br />
In Folge kann bei jeder Statusmeldung gewählt werden, welcher dieser Kreise, meine Information zu Gesicht bekommt. Das ist sinnvoll, man will vielleicht in privatem Rahmen über die Arbeit stänkern – das müssen nicht alle Kollegen lesen. Es erfordert aber Mitdenken – und ein hohes Maß an sozialem Bewusstsein bei jeder einzelnen Interaktion. Was google+ ist, wird abhängig vom Gebrauch: Mache ich alle meine Meldungen öffentlich à la Twitter? Schränke ich sie teilweise ein à la Facebook? Oder wende ich mich ausschließlich an einen sehr kleinen Kreis – etwa innerhalb einer Projektgruppe? Mit der Wahlmöglichkeit (gut!), steigt die Verwirrmöglichkeit (schlecht!). Fazit: Gewöhnungssache.</p>
<p>Bleibt die Frage, ob das ausreicht, um google+ zum Facebook-Killer zu machen. Nun, so schnell wird’s nicht gehen. Die Speerspitze der Webbies ist begeistert, aber Herr und Frau Durchschnittsuser haben es sich auf Facebook bequem eingerichtet mitsamt ihrem sozialen Umfeld – warum sollten sie wechseln? Zuckerberg wird wohl noch eine Weile ruhig schlafen. Wer sich aber fürchten muss, ist Skype. Gerade von Microsoft erworben – das hat bereits viele User vor den Kopf gestoßen &#8211; und nun mit echter Konkurrenz konfrontiert. Denn, was google+ unter dem unscheinbaren Namen „Hangout“ versteckt, ist das wahre Killer-Feature des Systems: Ein Gruppen-Videochat, der Vergleichbares alt aussehen lässt.</p>
<p>Fazit: Gut möglich, dass sich google+ nicht durchsetzt. Aber es hat gute Chancen. Und: Wenn Google scheitert, dann auf hohen Niveau. <em>Social Google</em> – in welcher Inkarnation auch immer – ist mit Sicherheit <em>here to stay.</em></p>
<div id="attachment_26235" class="wp-caption aligncenter" style="width: 545px"><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/08/googleplus.jpg"><img class="size-full wp-image-26235" title="googleplus" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/08/googleplus.jpg" alt="" width="535" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Randall Munroe /xkcd.com</p></div>
<h4>3 Top-Features:</h4>
<ul>
<li>SPARKS: Eine Art Feed-Reader für Interessen. Google filtert aus dem Netz Dinge, die mir gefallen könnten. Wer Radfahren, Rezepte oder Batman angibt, bekommt die entsprechende Auswahl frei Haus geliefert.</li>
<li>HANGOUTS: Killer-Feature. Die Live-Videochat-Funktion von google+, zu der man seine „Circles“ oder einzelne Personen einladen kann. Bis zu zehn Personen sind gleichzeitig möglich.</li>
<li>HUDDLE: Funktion fürs Smartphone: Gruppenkonversationen via SMS, begrenzt auf die ausgewählten „Circles“,z.B. für Terminkoordinationen.</li>
</ul>
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		<title>WIENERplus</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 14:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25196" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/google+.jpg"><img class="size-medium wp-image-25196" title="google+" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/google+-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Google&#39;s Next Top Network?</p></div>
<p>&#8220;Where you been lately? <a title="YouTube: New Kid In Town" href="http://youtu.be/s6FsnmaJrQQ">There&#8217;s a new kid in town</a>&#8220;, tönen die Eagles aus dem Autoradio. Schön sommerlich. Und recht haben sie auch. <em>The New Kid in Town</em> heisst <a title="Google plus" href="https://plus.google.com/" target="_blank">google+</a> (sprich: google plus) und wer in den letzten Tagen nichts davon gehört hat, war wohl in WLAN-losem Urlaub.</p>
<p>Lassen Sie uns also getrost davon ausgehen, dass Sie den Durchblick haben. Sie sind online-affiner Early Adopter und haben von <a title="SPON über google+" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,771207,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> bis zur <a title="DIE ZEIT über google+" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-06/google-plus" target="_blank">ZEIT</a> sämtliche Leitmedien gelesen, die zu <em>Google&#8217;s Next Top-Network</em> Lob, Kritik, Prophezeihung und Senf abgegeben haben. Falls nicht: Lesen Sie einfach den WIENER (ab 21.7.)</p>
<h4>Probieren geht über studieren</h4>
<p><strong>Google+ also.</strong> Da können wir gar nicht anders! &#8220;Eine hohe Verpflichtung zu Experimentierfreude&#8221; steht auf der <a title="wiener-online: Ueber uns" href="http://www.wiener-online.at/ueber-uns/">About-Seite</a> von wiener-online, frei übersetzbar mit: Let&#8217;s have fun! &#8211; Ab sofort finden Sie uns daher auch unter: <a title="WIENER auf google+" href="https://plus.google.com/117683919093363195617/posts" target="_blank">www.wiener-online.at/google.</a> Oder Sie klicken einfach auf das kleine schwarze Icon (rechts oben, direkt unter der Suchleiste). Vorerst noch unregelmäßig (Sommer! Sie verstehen?), aber man sieht sich&#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="630" height="388" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xwnJ5Bl4kLI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="630" height="388" src="http://www.youtube.com/v/xwnJ5Bl4kLI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Catch Me If You Can</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 05:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[K2]]></category>
		<category><![CDATA[LBS]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Pyrker]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Urban Dictionary, die Messlatte aller Neologismen und Slang-Wörter, hat „pyrkern“ bereits geadelt und in sein Verzeichnis aufgenommen. Ein, zugegeben, etwas sperriges V&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/07/catch-me-if-you-can/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25063" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/banksy_niznoz.jpg"><img class="size-medium wp-image-25063" title="banksy_niznoz" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/banksy_niznoz-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;You Lie&quot; von Streetart-Künstler Bansky, Held der Generation 2.0</p></div>
<p>Das <a title="Urban Dictionary" href="http://www.urbandictionary.com/" target="_blank">Urban Dictionary</a>, die Messlatte aller Neologismen und Slang-Wörter, hat <a title="Urban Dictionary: pyrker" href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=pyrker" target="_blank">„pyrkern“</a> bereits geadelt und in sein Verzeichnis aufgenommen. Ein, zugegeben, etwas sperriges Verb mit nicht minder sperriger Definition: „ein Akt des Geocheatens; wenn man seine Anwesenheit an einem Ort behauptet, ohne tatsächliche physische Präsenz. Am häufigsten in Verbindung mit Geolocation-Services und Social Networks.“</p>
<p>Einfacher erklärt: Man schwindelt unter Verwendung entsprechender Smartphone-Services und -Apps über seinen wahren Aufenthaltsort, dass sich die Balken biegen und macht die Menschheit (oder zumindest verdutzte Bekannte) glauben, man stünde auf einem der Welt höchsten Gipfel, während man tatsächlich im Wiener Gänsehäufl sonnenbadet&#8230;</p>
<p>Das ist irgendwie ulkig, wie die Web-Gemeinde derzeit findet. Kultig geradezu. Der WIENER war dem Phänomen auf der Spur und traf zwei, die ganz vorn dabei sind: <a title="Richard Pyrker" href="http://richard.pyrker.com/" target="_blank">Richard Pyrker</a>, auf dessen Nachnamen das (Un)wort zurückgeht; und <a title="Gerald Baeck" href="http://www.baeck.at/blog/" target="_blank">Gerald Bäck</a>, Web-Aktivist und Alpha-Schummler der ersten Stunde. Beide haben die Kunst des Nicht-Da-Seins zum Sport erhoben, aber ja, sie waren bei unserem Treffen anwesend. Physisch.</p>
<h4>Massentreffen am K2</h4>
<p>„Der erste Ort, an den ich mich gecheatet habe, war das Büro“, sagt Bäck, „Und danach schon – inspiriert durch Stangl – <a title="Foursquare Venue: K2" href="https://de.foursquare.com/venue/8895789" target="_blank">auf den K2</a>.“ Dort war Bäck nicht allein. Die Bezwingung des Achttausenders durch ca. 700 österreichische Geocheater (gleichzeitig!) ist inzwischen legendär…</p>
<p>Der Trick ist leicht: Es geht darum, die GPS-Daten des Handys so zu verfälschen, dass diverse Apps den gefälschten Standort glauben und entsprechend weiterleiten. Für Tüftler und Hacker keine große Sache, für Otto-Normal-Verbraucher inzwischen auch nicht, denn: „There’s an App for that!“ – Und nicht bloß eine.</p>
<p>Während „Fake Location“, das GPS-Fälscher-Tool schlechthin, anfangs nur, wenn man so will semi-legal für iPhones mit Jailbreak erhältlich war, kann man <a title="Fake Location" href="http://itunes.apple.com/us/app/fake-location/id431065024?mt=8" target="_blank">ganz ähnliche Apps </a>inzwischen offiziell im iTunes-Store (bzw. für Android) herunterladen. Ein Jailbreak (=das Knacken der Nutzungseinschränkungen von Apple), ist dadurch gar nicht mehr nötig. Jeder kann, darf und tut. Die Frage bleibt bloß: Wozu?</p>
<p>Bäck: „Eins vorweg: Die Polizei und der Provider lassen sich nicht täuschen, denn die erfassen deinen Standort nicht via GPS, sondern anhand der Zellinformation des Handys. Sonst könnte dich ja niemand anrufen. Um sich ein Alibi via Zellinformation zu verschaffen, müsste man das Handy schon mit jemandem anderen auf die Reise schicken.“ Aber: Freunde, Kollegen, die bessere Hälfte – und nicht zuletzt sämtliche Social Networks – lassen sich schon hinters Licht führen.</p>
<h4>Graffiti für Stubenhocker</h4>
<p>Für den Erfinder des „Pyrkerns“ steht jedoch nicht die Betrugsabsicht im Vordergrund, sondern die Möglichkeit, ein Zeichen zu setzen: „Es ist ein Statement, mit dem man durchaus etwas erreichen kann. Via Foursquare haben viele Leute in dem ägyptischen Präsidentenpalast eingecheckt – jene, die tatsächlich dort waren ebenso, wie solche, die es nicht waren. Das war ein starkes Signal dafür, dass Menschen weltweit die Vorgänge in Ägypten beobachten.“ Natürlich: Eine ähnliche Solidaritätsbewegung ließ sich auch auf Twitter und Facebook erkennen, aber: „Was Twitter und Facebook noch nie geschafft haben, war eine konkrete Verortung. Ein Ort ist ein starkes Symbol.“</p>
<p>Pyrker ist überzeugt: „Check-In Dienste (und künftig auch <a title="wiener-online: Welt mit Untertiteln" href="http://www.wiener-online.at/2010/02/welt-mit-untertiteln/">Augmented Reality</a>) werden immer stärker verwendet – nicht nur, weil es die Technik ermöglicht, sondern, weil es wirklich Sinn macht. Weil man ein Zeichen hinterlässt. Die Graffiti Kultur ist genau das: Du hinterlässt <strong>vor Ort</strong> ein Zeichen.“ Dank Geocheating und<a title="wiener-online: Foursquare FAQ" href="http://www.wiener-online.at/2011/01/foursquare-faq/"> Location-Based-Services</a> darf das nun auch der Familienvater machen, ohne dass er dafür die Spraydose in die Hand nehmen muss. „Insofern hat Geocheating immer Sinn, egal welches System man verwendet.“</p>
<p>Klar, den Ehrgeiz kitzelt es auch ein bisschen. Dieser Artikel wurde beispielsweise in Osama Bin Ladens Versteck verfasst. Dort treiben sich derzeit die Massen herum. Nachzuprüfen am Handy der Autorin.</p>
<div id="attachment_25068" class="wp-caption aligncenter" style="width: 640px"><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/k2.jpeg"><img class="size-large wp-image-25068" title="k2" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/k2-630x472.jpg" alt="" width="630" height="472" /></a><p class="wp-caption-text">Begehrtes Ziel: K2 -Mountain of Mountains</p></div>
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		<title>Augmented Steiner</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 17:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der österreichische Komponist Max Steiner gilt heute als der Vater der Filmmusik. Zu seinen Klängen ließ King Kong das Empire State Building erzittern, Scarlett O&#8217;Hara s&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/augmented-steiner/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/max-steiner-tour.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-24602" title="max-steiner-tour" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/max-steiner-tour.jpg" alt="" width="300" height="166" /></a><strong> Der österreichische Komponist Max Steiner</strong> gilt heute als der Vater der Filmmusik. Zu seinen Klängen ließ King Kong das Empire State Building erzittern, Scarlett O&#8217;Hara schwor sich, nie wieder zu hungern und Rick tupfte die Tränen von Ilsas Wange und wisperte: &#8220;Ich schau dir in die Augen, Kleines.&#8221;</p>
<p>Steiner, der 1988 in Wien geboren wurde (wo genau verraten wir aus gutem Grund jetzt einmal nicht), hatte ursprünglich klassische Komposition studiert: bei Brahms, Mahler und Richard Strauss. Seine Berufung fand er jedoch erst in Hollywood: Über 300 Filmscores und  18 Oscarnominierungen legen davon Zeugnis ab. Heute ziert ein Foto seiner notenschreibenden Hand die amerikanische 37-Cent-Briefmarke.</p>
<p>Wenn das kein Grund ist, Max Steiner auch in seiner Geburtsstadt zu würdigen, dachte man beim <a title="wiener-online: Kino unter Sternen" href="http://www.wiener-online.at/2011/06/kino-unter-sternen-2011/">&#8220;Kino unter Sternen&#8221;</a> und lädt zu eine Wien-Tour auf den Spuren des Komponisten. <a title="wiener-online: Augmented Reality" href="../2010/02/welt-mit-untertiteln/">Augmented Reality</a> inklusive.</p>
<h4>Einchecken in Casablanca</h4>
<p>&#8220;Nehmt Euer Smartphone und lasst Euch von den Apps <a title="wiener-online: Foursquare FAQ" href="../2011/01/foursquare-faq/">Foursquare</a>, Gowalla, <a title="wiener-online: Interview mir Robert Harm" href="http://www.wiener-online.at/2010/02/wir-stehen-erst-am-anfang/"> Wikitude</a> oder Layar leiten. Die App <a title="wiener-online: Layar" href="http://www.wiener-online.at/2010/04/augmented-reality-jetzt-wirds-ernst/">Layar</a> bringt die berühmten  Musikscores Max Steiners an den Orten zum Klingen!&#8221;, so heißt es seitens der Veranstalter.</p>
<p>Und Orte mit Max-Steiner-Bezug &#8211; die gibt es in Wien wahrlich jede Menge: Großvater Maximilian war ein bekannter Impresario im Theater an der Wien, der die Aufführung vieler Strauß-Operetten initierte. Vater Gabor Steiner ließ das Riesenrad bauen und den Vergnügungspark Venedig in Wien. Und nicht weit davon &#8211; in der Leopoldstadt &#8211; verbrachte Max Steiner seine ersten Lebensjahre&#8230;</p>
<p>Dank Smartphones werden nun Geschichte und Musik Max Steiners hautnah erlebbar. Aber Achtung: Die <a title="Max Steiner Tour Facebook" href="http://www.facebook.com/event.php?eid=135705083173378" target="_blank">Facebook-Seite zum Event</a> hält auch eine Warnung bereit: &#8220;Wer ohne Smartphone ist, dem singen wir etwas vor.&#8221;</p>
<ul>
<li><strong>Wann?</strong> Sonntag, 26.6.2011 bzw. 10.7.2011, 14.00 Uhr</li>
<li><strong>Treffpunkt:</strong> dort, wo Max Steiner das Licht der Welt erblickte!</li>
<li><strong>Dauer:</strong> ca. 2 Stunden</li>
<li><strong>Infos unter:</strong> <a title="Max Steiner Tour" href="www.afterimage.at/Max-Steiner-Tour.html">www.afterimage.at/Max-Steiner-Tour</a></li>
</ul>
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		<title>Weekly Viral (KW25)</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 10:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch Abend wurden in Cannes die &#8220;Cyber Lions&#8221;, die Preise für die beste Online-Werbekampagne, vergeben. Als Sieger durften sich drei herausragende Projek&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/weekly-viral-kw25/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/old-spice.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-24518" title="old spice" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/old-spice-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><strong>Am Mittwoch Abend wurden in Cannes</strong> die &#8220;Cyber Lions&#8221;, die Preise für die beste Online-Werbekampagne, vergeben. Als Sieger durften sich drei herausragende Projekte über den &#8220;Grand Prix&#8221; freuen.</p>
<p>Google (who else?) hatte die Macht von HTML5 in dem interaktiven Musikvideo <a title="The Wilderness Downton" href="http://thewildernessdowntown.com/" target="_blank">&#8220;The Wilderness Downtown&#8221;</a> demonstriert.</p>
<p>Zur Musik von &#8220;We Used To Wait&#8221; aus dem aktuellen Album von <a title="Arcade Fire" href="http://www.arcadefire.com/" target="_blank">Arcade Fire</a> lassen Regiseeur Chris Milk und Google-Programmierer Aaron Koblin die Kindheit der Zuseher wieder aufleben. Dank Google Maps und Street-View wird das Video personalisiert: Der Zuseher wird zu Beginn aufgefordert, eine Adresse einzugeben, an der er seine Kindheit verbracht hat. Diese Adresse dient dem Kurzfilm als Angelpunkt: Man läuft durch bekannte Gassen, über die Kreuzung, an der man einmal jenen argen Skateboard-Crash gebaut hat, vorbei an der Trafik am Eck &#8211; bis man bei seiner alten Straße ankommt. Wer&#8217;s noch nicht kennt: <a title="The Wilderness Downton" href="http://thewildernessdowntown.com/" target="_blank">Ausprobieren!</a> (Mit dem einen Malus, dass für viele österreichische Adressen noch nicht genug Streetview Material vorhanden ist.)</p>
<p>Außerdem wurde die Kampange &#8220;Pay with a Tweet&#8221; gewürdigt, die sich mittlerweile von einer Werbeaktion zu einem eigenständigen Geschäftsmodell gemausert hat. Nachzulesen: <a title="Kapagne: Pay with a tweet" href="http://www.knarre.com/pwat_awards_cannes/" target="_blank">hier</a>. Gute Idee, übrigens. Sollten Sie in nächster Zeit mal einen &#8220;Pay with a Tweet&#8221;-Button auf wiener-online vorfinden, wissen Sie, wodurch der inspiriert wurde&#8230; ;)</p>
<p>Last but not least: Auch der &#8220;Man Your Man Could Smell Like&#8221; hat einen Cannes-Löwen bezwungen. Vermutlich mit bloßen Händen. Etwas anderes haben wir von ihm auch nicht erwartet. Dargestellt von Waschbrett <a title="IMDB: Isaiah Mustafa" href="http://www.imdb.com/name/nm2248149/" target="_blank">Isaiah Mustafa</a> repräsentiert der &#8220;Old Spice Guy&#8221; wie kein zweiter die Macht einer kreativen und <a title="Kapagne: Responses" href="http://nosharpstuff.com/oldspice/cannes/integrated_responses/" target="_blank">hoch-interaktiven Kampagne</a>.</p>
<p>186 individuell gestaltete, persönliche Antworten hat der Old Spice Guy gedreht &#8211; und reagierte damit auf Fan-Kiommentare und Anfragen aus den unterschiedlichsten Social Media Kanälen: Twitter, Facebook, YouTube, Reddit, Digg uvm. (Sogar <a title="wiener-online: 4chan" href="http://www.wiener-online.at/2010/12/wer-ist-anonymous/">4chan</a> war dabei.) Auch prominente Fans kamen in den Genuss einer Videobotschaft, beispielsweise Demi Moore, Alissa Mylano, &#8220;Charmed&#8221;-Star Rose McGowan, Christina Applegate, Ellen DeGeneres, Ashton Kutchner, die Huffington Post&#8230;</p>
<p>Die Initiative ging weit über die Grenzen dessen hinaus, was bis dato als &#8220;interaktive Webung&#8221; durchging und brachte es auf 52 Millionen Views auf YouTube. Wer im Bereich Kundenbetreuung tätig ist, hat nun eine denkbar hohe Messlatte vor Augen.</p>
<p>Aus den 186 &#8220;Responses&#8221; ein einzelnes Video auszuwählen, ist praktisch unmöglich. Mashable hat aber eine Liste der 10 witzigsten/originellsten Old-Spice-Antworten; Heiratsantrag und Selbstgespräch inklusive. <a title="Top 10 Old Spice Guy Responses" href="http://mashable.com/2010/07/18/old-spice-guy-videos/" target="_blank">Hier anschauen!</a> Bei uns gibt&#8217;s zur Einstimmung einen der Klassiker &#8211; aus der Werbespot-Serie, mit der alles begann. Swandive!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="630" height="388" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uLTIowBF0kE?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="630" height="388" src="http://www.youtube.com/v/uLTIowBF0kE?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Unsere Sammlung an Viral Videos entsteht hier: <a title="Weekly Virals" href="http://www.wiener-online.at/tag/weekly-viral/">Weekly Virals</a></p>
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		<title>Storytelling per Leiberl</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 16:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die besten Ideen, heißt es, sind stets die einfachen. Grillhähnchen zum Beispiel. Oder der Hula-Hoop-Reifen. Lässt sich die Erfindung in einem Satz erklären, hat sie Potential&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/storytelling-per-leiberl/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/n-spired-story.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-24448" title="n-spired story" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/n-spired-story-281x300.jpg" alt="" width="281" height="300" /></a>Die besten Ideen, heißt es,</strong> sind stets die einfachen. Grillhähnchen zum Beispiel. Oder der Hula-Hoop-Reifen. Lässt sich die Erfindung in einem Satz erklären, hat sie Potential, die Welt zu erobern. Wer hingegen langwierige Gebrauchsanleitungen verfasst, die den Lesern nur ein befremdetes &#8220;Häh?&#8221; entlocken, hat wenig Chancen.</p>
<p><strong>Eigentlich schade. </strong><a title="N-spired Story" href="http://www.nspiredstory.com" target="_blank">&#8220;The N-Spired Story&#8221;</a> ist nämlich so eine Idee. Eine ungemein komplexe von ein paar durchgeknallten Spaniern. Eine, die eben jenes &#8220;Häh?&#8221; evoziert, gefolgt von verwirrtem Kopfkratzen.</p>
<p>Dabei ist sie gut, finde ich. Und witzig. Sie integriert auf wunderbar fantasievolle Weise vieles, was die (nicht nur) Online-Welt derzeit bewegt: Kunst und Kreativität, individuelles Erleben, Social Networks, Mobilität, Storytelling und nicht zuletzt soziale Verantwortung &#8211; der Wunsch durch kleine Aktionen im unmittelbaren Umfeld, die Welt ein wenig heller und freundlicher zu machen.</p>
<p>All das verquickt in einem schrägen Start-Up. Bloß muss man sich erst mal durch die Gebrauchsanleitung kämpfen&#8230;</p>
<h4>Here we go:</h4>
<p>1. Erzählen Sie eine Geschichte. Einen Traum. Ein Foto. Eine Zeichnung. Einen Wunsch. Irgendetwas, das Bedeutung für Sie hat. <em>N-Spired Story</em> will <a title="Vimeo: Writing the Book of the World" href="http://vimeo.com/20604583" target="_blank">das Buch der Welt</a> schreiben &#8211; Sie sind ein Teil davon.</p>
<p>2. Laden Sie diese Geschichte auf <a title="N-spired Story" href="http://www.nspiredstory.com" target="_blank">N-spired Story</a> hoch. Einen Monat lang haben andere User die Möglichkeit, für ihre Lieblingsstory zu voten. Und wenn Ihre die favorisierte ist&#8230;</p>
<p>3. &#8230;wird sie einem aufstrebenden jungen Künstler vorgelegt, der seine eigene Interpretation grafisch umsetzt. &#8220;Denn was ist interessanter als die eigene Lebensgeschichte durch die Augen eines Künstlers zu sehen?&#8221;, so das Credo der Gründer. Die Kooperation bietet einem Künstler eine Plattform für sein Werk &#8211; und dem Autor einen Perspektivwechsel. So weit, so gut.</p>
<p>4. Das entstandene Kunstwerk wird auf T-Shirts gedruckt und in streng limitierter Auflange verkauft. Zehn Tage lang. Der Erlös kommt einem sozialen Projekt zugute, das thematisch zur eingereichten Geschichte passt.</p>
<p>5. Die geschichtsträchtigen T-Shirts spazieren durch die Welt. Wie aber sind die Geschichten nachvollzieh- und lesbar? Via Mobile App, schließlich haben wir 2011!</p>
<p>6. Den <a title="Junaio AR Browser" href="http://itunes.apple.com/us/app/junaio/id337415615?mt=8" target="_blank">Junaio Augmented Reality Browser</a> runterladen. Gibt&#8217;s gratis im App Store (für Android und iPhone). Ein Foto vom T-Shirt machen und abwarten: Story, Fotos, Video, Hintertgrundmaterial, Entstehungsgeschichte steht den Nutzern zur Verfügung. Und während man im Überlandbus nach Madrid fährt, kann man genüsslich nachlesen, was das Leiberl der Signora da vorne zu erzählen hat.</p>
<p><strong>Geschafft.</strong> So kompliziert war&#8217;s auch wieder nicht. Aber halt schon ein bißchen wortreicher als Grillhähnchen und Hula-Hoop-Reifen. Wer Lust hat, kann&#8217;s selber ausprobieren (<a title="Vimeo: n-spired story" href="http://vimeo.com/20604583" target="_blank">siehe Video</a>) und die Welt ein bißchen bunter, kommunikativer und sozialer machen.</p>
<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/t-shirts.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24451" title="t-shirts" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/t-shirts.jpg" alt="" width="422" height="450" /></a></p>
<h4>Mehr zum Thema:</h4>
<ul>
<li>Der <strong>Juli-WIENER</strong> bringt einen großen Schwerpunkt zum Thema &#8220;Social Entrepreneurship&#8221;: 6 Österreicher sagen, warum und wie sie die Welt verändern.</li>
<li>Dank österreichischer Initiative wird heuer erstmals ein internationaler Preis für nachhaltiges Wirtschaften vergeben, der <strong>&#8220;SEA 2011&#8243;</strong> (Sustainable Entrepreneurship Award). Ab sofort können Unternehmen ihre Projekte einreichen &#8211; <a title="wiener-online: SEA 2011" href="http://www.wiener-online.at/2011/06/nicht-jammern-sondern-selber-tun/">sieher hier!</a><a title="SEA 2011" href="http://www.diabla.at/sites/default/files/mediadata/sea_2011_folder_deutsch.pdf" target="_blank"></a></li>
<li><a title="wiener-online: CSR" href="http://www.wiener-online.at/tag/csr/">Weitere Projekte</a> stellen wir Ihnen in den nächsten Tagen auf wiener-online vor. Stay tuned!</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Weekly Viral (KW24)</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 09:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Salman Rushdie nimmt für sich in Anspruch, ein Meister des Fachs zu sein. Nein, nicht im Verfassen vieldiskutierter Romane, sondern bei Angry Birds. Der britische Premierminis&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/weekly-viral-kw24/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/real-life-angry-birds.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-24127" title="real-life-angry-birds" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/real-life-angry-birds-300x163.jpg" alt="" width="300" height="163" /></a><strong>Salman Rushdie</strong> nimmt für sich <a title="Wall Street Journal: Angry Birds" href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703945904575644940111605862.html" target="_blank">in Anspruch</a>, ein Meister des Fachs zu sein. Nein, nicht im Verfassen vieldiskutierter Romane, sondern bei <a title="wiener-online: Angry Birds Season" href="http://www.wiener-online.at/2011/04/zornige-ostervogel/">Angry Birds</a>. Der britische Premierminister <a title="wiener-online: Twitter Diplomaten" href="http://www.wiener-online.at/2011/03/diplomatie-in-140-zeichen/">David Cameron</a> spielt es am iPad, Late-Night-Talker Conan O&#8217;Brien gibt öffentlich damit an, welche Level er schon geknackt hat.</p>
<p>Sehen wir also den Tatsachen ins Auge: Alle lieben die zornigen Wurfgeschoße made in Finnland. Der internationale Auszeichnungsregen legt davon Zeugnis ab, ebenso wie die gigantischen Verkaufserfolge: Hersteller Rovio vermeldet bislang 200 Millionen Downloads und rechnet heuer mit einem Jahresumsatz zwischen <a title="industrygamers.com: Angry Birds" href="http://www.industrygamers.com/news/angry-birds-hits-200-million-downloads-as-rovio-aims-for-ipo-in-2-3-years/" target="_blank">50 und 100 Millionen Euro</a>. Spielentwickler Peter Vesterbacka, der mit seiner kleinen, bis dato wenig erfolgreichen Firma die Vögel ausbrütete, hat mittlerweile einen Platz unter den <a title="Time Magazine: Peter Vesterbacka" href="http://www.time.com/time/specials/packages/article/0,28804,2066367_2066369_2066093,00.html" target="_blank">100 einflussreichsten Männern</a>. Seine Mitarbeiter nennen ihn ehrfürchtig den <a title="Gadget Lab: Angry Birds" href="http://www.wired.com/gadgetlab/2011/01/app-stars-angry-birds/" target="_blank">&#8220;großen Adler&#8221;</a>.</p>
<p>War also klar, dass die werbetreibende Wirtschaft irgendwann mal drauf aufmerksam wird. Und sehr passend, dass ausgerechnet T-Mobile den &#8211; ähem &#8211; Vogel abgeschossen hat. Die &#8220;Life&#8217;s for sharing&#8221;-Kampagne des Telefonanbieters orientiert sich seit Jahren an der Webkultur und hat damit auch schon massive Viralhits produziert (<a title="wiener-online: Weekly Viral 16" href="http://www.wiener-online.at/2011/04/weekly-viral-kw-16/">siehe auch hier</a>).</p>
<p>Das Konzept ist simpel, aber immer mit großer Detailfreude umgesetzt: Man nehme ein Stück Geek Culture, inszeniere es im öffentlichen Raum und beobachte die Zuseher beim kollektiven Verdattertsein. Wenn die Passanten dann ihre Smartphones zücken, um ein Foto zu knipsen und zu versenden, hat man werbewirksam bewiese: Life&#8217;s for sharing!</p>
<p>Diesmal aber ist man weiter gegangen: Die in Szene gesetzten Smartphones haben nicht bloß die Aufgabe, zu dokumentieren. Sie greifen auch ins Spielgeschehen ein. Motto: Spiele Angry Birds am Screen &#8211; schau Dir die Umsetzung ‘in echt’ an.&#8221; &#8211; Das ist konsequent, das ist ausgesprochen knuffig &#8211; und das verdient einen Platz in unserer Weekly Viral Sammlung. Also auf nach Barcelona: And action!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="630" height="388" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/jzIBZQkj6SY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="630" height="388" src="http://www.youtube.com/v/jzIBZQkj6SY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>P.S. Natürlich geschummelt. Wer gerne einen Blick hinter die hübschen Pappmaché-Kulissen werfen möchte, kann das hier Dank <a title="YouTube: Making Of Angry Birds Live" href="http://youtu.be/ZgsyCHdIiPg" target="_blank">&#8220;Making Of&#8221;-Video</a> tun. Aber Achtung: Desillusionierung garantiert!</p>
<p>Unsere Sammlung an Viral Videos entsteht hier: <a title="Weekly Virals" href="http://www.wiener-online.at/tag/weekly-viral">Weekly Virals</a></p>
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		<title>Leben zum Aufbewahren</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 06:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeden Tag ein Foto. Das ist die Aufgabe, der sich Scott Harris verschrieben hat. Der junge 3D-Künstler und Web Developer aus Kalifornien hat mit Freunden die Online-Plattform Sh&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/leben-zum-aufbewahren/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="internal-source-marker_0.09924196976745525"><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/scott.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-23886" title="scott" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/scott-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></a><strong>Jeden Tag ein Foto.</strong> Das ist die Aufgabe, der sich Scott Harris verschrieben hat. Der junge 3D-Künstler und Web Developer aus Kalifornien hat mit Freunden die Online-Plattform <a title="Shuttercal" href="http://www.shuttercal.com" target="_blank">Shuttercal</a> gegründet, auf der User ihre Fotos in einen übersichtlichen Kalender hochladen &#8211; und bei Bedarf auch monatlich ausdrucken und zustellen lassen können.</p>
<h4>Klein, aber fein</h4>
<p>Da braucht man keine aberwitzige Success-Story à la Facebook erwarten: Was 2007 als kleines Start-Up begann, ist heute immer noch ein kleines Start-Up. Aber ein verdamnt solides, das sich selbst erhält und allen Beteiligten nach wie vor riesen Spaß macht. Mehr braucht es eigentlich nicht, um jedem User sein persönliches Dokumentationsarchiv zu bieten. Leben zum Sammeln.</p>
<p><strong>wiener-online</strong> bat Mr. Harris a.k.a. <a title="Shuttercal: Default Artist" href="http://www.shuttercal.com/calendar/DefaultArtist/" target="_blank">&#8220;Default Artist&#8221;</a> zum Interview:</p>
<p><strong>ShutterCal kurz zusammengefasst &#8211; um was geht’s da?</strong></p>
<p>Scott Harris: ShutterCal  ist der Mount Everest unter den Foto-Projekten. Täglich ein Foto zu  machen und das ein Jahr lang durchzuhalten, ist eine ungeheure  Herausfordetung und verlangt Tatendrang und Hingabe. Es klingt einfach,  aber es ist eine echte Leistung, die nicht jeder schafft &#8211; und wir  gestaltem es so, dass die User Spaß daran haben.</p>
<p><strong>Wie viele Leute arbeiten bei ShutterCal &#8211; und wieviele nutzen es?</strong></p>
<p>ShutterCal ist ein kleines amerikanisches Unternehmen, das uns zu dritt gehört und auch zu dritt betrieben wird: ich,<a title="Shuttercal: Amperes" href="http://www.shuttercal.com/calendar/Amperes" target="_blank"> Kim Wong</a>, und<a title="Shuttercal: mach5" href="http://www.shuttercal.com/calendar/mach5" target="_blank"> Dan Ferrante</a>. Unsere  Community besteht aktuell aus 13.500 Mitgliedern. Einige davon fangen  jetzt auch an, beim Development mitzuhelfen.</p>
<p><strong>Kannst Du ein paar Worte zu eurem Geschäftsmodell sagen?</strong></p>
<p>Es  ist uns nicht so wichtig, eine richtig große Website zu werden,  wichtiger ist uns, eine richtig gute Website zu sein. Dieses Gefühl,  eine kleine, aber engverschworene Community zu haben, ist toll. Wir geben  Null Dollar für Marketing aus und die Seite ist gänzlich frei von  Werbung. Wir sind ein komplett unabhängiges, sich selbst-erhaltendes  Unternehmen. Das verdanken wir der Qualität unseres monatlichen  Print-Services und der Unterstützung durch Mitgliedsbeiträge. Da gilt  der Dank all unseren “ShutterCal’ern”.</p>
<p><strong>Hast Du persönliche Favouriten? Was sind die besten Fotos, die dir untergekommen sind bei Deiner Arbeit für ShutterCal?</strong></p>
<p>Es  klingt jetzt komisch, wenn ich sage: meine eigenen. Aber dieses Projekt  hat den Anfang geniommen als eine Idee von mir und meiner Freundin &#8211; um  mehr Fotos zu machen und unser Leben zu dokumentieren. Jetzt, nach fünf  Jahren, können wir beide durch die (Foto-)Kalender des anderen blättern  und die Entwicklung unseres gemeinsamen Lebens anschauen &#8211; und die  einzelnen Momente, die uns an jeweiligen Tag wert schien, festgehalten  zu werden. Für mich sind unsere Kalender mein wertvollster weltlicher  Besitz.</p>
<p>Abgesehen  davon gibt es jede Menge großartiger Fotos auf ShutterCal. Ich sammle  meine Favouriten <a title="Scott's Favourites" href="http://www.shuttercal.com/calendar/DefaultArtist/faves/" target="_blank">hier in meiner “Fav Section”</a>, damit alle User sie für  sich entdecken können. <a title="Shuttercal: Brooklyn Theory" href="http://shuttercal.com/calendar/BrooklynTheory/" target="_blank">@brooklynTheory</a> ist sicher einer meiner absoluten  Lieblingsfotografen &#8211; nicht nur auf ShutterCal, sondern überhaupt&#8230;</p>
<p><strong>Abgesehen von Fotosammlungen, gibt es noch andere kreative Ideen, die Leute auf ShutterCal verwirklichen?</strong></p>
<p>Viele. Spontan fällt mir <a title="Shuttercal: Sarah Cate" href="http://shuttercal.com/calendar/SarahCate/2011/4/1/" target="_blank">Sarah Cate</a> ein. Sie schreibt auf ihre Hände Botschaften an sich selbst. Sie  verwendet das Medium Fotografie, um persönliche Rückschläge und Nöte zu  meisten. Sie macht sich dadurch täglich neuen Mut. Es ist unglaublich.</p>
<p><strong>Danke für das Gespräch.</strong></p>
<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/shuttercal.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-23883" title="shuttercal" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/shuttercal-630x454.jpg" alt="" width="630" height="454" /></a></p>
<p>P.S. wiener-online sammelt übrigens auch. <a title="wiener-online on Shuttercal" href="http://shuttercal.com/calendar/wieneronline/" target="_blank">Und zwar Screenshots.</a> Mit heutigem Datum haben wir bereits 274 Tage durchgehalten &#8211; and counting&#8230;</p>
<p><strong>[Falls Sie das Interview in der Originalfassung lesen wollen, finden Sie es angefügt auf Seite 2.]</strong></p>
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		<title>Tarnumhang</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 18:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Wozu noch darüber schreiben? Alle Messen sind gesungen. Der österreichische Nationalrat hat das Gesetz zur Vorrats-datenspeicherung (VDS) beschlossen. Was geholfen hätte?&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/tarnumhang/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/Kolisch_neu.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-24011" title="Kolisch_neu" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/Kolisch_neu-150x300.jpg" alt="" width="150" height="300" /></a><strong>Wozu noch darüber schreiben?</strong> Alle Messen sind gesungen. Der österreichische Nationalrat hat das Gesetz zur Vorrats-datenspeicherung (VDS) beschlossen. Was geholfen hätte? Protest. Eine deutliche Unmutsäußerung von Bürgern, die beschließen, sich bei der nächsten Wahl daran zu erinnern, wer ihre Grund- und Freiheitsrechte gekappt hat. Denn es klappt ja nur über die schwarze Pädagogik des Stimmentzugs, also vergessen Sie das mit dem „zwanglosen Zwang des besseren Arguments“ und der „kooperativen Wahrheitssuche“ schnell wieder. Ha! Da sitzen keine Diskurstheoretiker im Haus am Ring. Da sitzen Österreicher.</p>
<p>Österreicher, die ein bissl konfliktscheu sind, die lieber in vorauseilendem Gehorsam vor einer strittigen EU-Richtlinie buckeln, als da mal aufzustampfen und einen gestreckten Mittelfinger gen Brüssel zu richten – wie es, wohlgemerkt, viele andere Staaten inzwischen getan haben. Mit denen könnte man Allianzen suchen. Aber warum sollte man? Hinter dem „Wir können ja nix dafür, aber wir müssen“ lassen sich die eigenen Begehrlichkeiten so trefflich verstecken. Mei, hätte der Metternich gerne eine EU für sein Image gehabt!</p>
<p>Protest gab’s eh. Von der Web-Community. „Netzaktivisten“ <a title="Standard: Netzaktivisten gegen Vorratsdaten" href="http://derstandard.at/1302745223455/Netzaktivisten-machen-gegen-Vorratsdatenspeicherung-mobil" target="_blank">schreibt der Standard</a>. Mit Verlaub, ich glaub, ich kenn’ die alle persönlich – womit das Thema Breitenwirksamkeit auch abgehakt wäre. Es kommt totalitären Novellen halt zugute, wenn sie sich im Tech-Ghetto verstecken können. Der Nimbus der Technik ist ein Hogwarts’scher Tarnumhang für unliebsame Beschlüsse. Dort traut sich niemand hinschauen, weil (O-Ton) „da versteh ich nix davon.“ Ein Spitzel, der hinterherschleicht, der jede Bewegung und jedes Gespräch notiert, fällt auf. Das würden wir uns nicht gefallen lassen. Aber das bissl <a title="ORF: Vorratsdatenspeicherung" href="http://help.orf.at/stories/1676648/" target="_blank">IMSI, IMEI und Cell-ID?</a></p>
<p><strong>„Man hatte sich nicht gerade viel Mühe gemacht,</strong> die Aufmerksamkeit darauf zu lenken“, <a title="THHGTG: Original Zitat" href="http://www.planetclaire.org/quotes/hitchhikers/" target="_blank">vermerkt Arthur Dent</a> in Per Anhalter durch die Galaxis, „Ich meine, dass man’s jemandem gesagt hätte oder so.“</p>
<p>„Aber die Pläne lagen aus …“</p>
<p>„Lagen aus? Ich musste schließlich erst in den Keller runter …“</p>
<p>„Da werden sie immer ausgehängt.“</p>
<p>„Mit einer Taschenlampe.“</p>
<p>„Tja, das Licht war wohl kaputt.“</p>
<p>„Die Treppe auch.“</p>
<p>„Aber die Bekanntmachung haben Sie doch gefunden, oder?“</p>
<p>„Jaja“, sagt Arthur, „ja, das habe ich. Ganz zuunterst in einem verschlossenen Aktenschrank in einem unbenutzten Klo, an dessen Tür stand: Vorsicht! Bissiger Leopard!“</p>
<p><strong>Die VDS brauchte keine Leoparden-Warnung</strong>, um ungehindert den Nationalrat passieren zu können. Sie wurde uns als „Technik-Thema“ verkauft. Wirksameres Fernhalten geht nicht. Wozu also noch darüber schreiben? Damit der Tarnumhang langsam löchrig wird.</p>
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		<title>Social Media Convention 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 09:50:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur eine Facebook-Fanseite oder ein Twitterkanal reichen nicht mehr   aus. Unternehmen, die in den sozialen Netzwerken erfolgreich sind,   verstehen die Community-Bildung als U&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/social-media-convention-2011/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/Social-Media-Convention.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-23807" title="Social-Media-Convention" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/Social-Media-Convention.jpg" alt="" width="300" height="250" /></a>Nur eine <a title="WIENER auf Facebook" href="http://www.facebook.com/wiener.online" target="_blank">Facebook-Fanseite</a> oder ein <a title="WIENER auf Twitter" href="https://twitter.com/#!/wieneronline" target="_blank">Twitterkanal</a> reichen nicht mehr   aus. Unternehmen, die in den sozialen Netzwerken erfolgreich sind,   verstehen die Community-Bildung als Unternehmensauftrag. Aber wo ansetzen?</p>
<p>Das ist eine der Fragen, denen sich die <a title="Convention" href="http://pte3.pressetext.com/convention/" target="_blank">&#8220;Best of&#8221;-Social Media  Convention</a> stellt. Nach drei erfolgreichen Workshop-Touren mit über 1.000 Teilnehmer/innen  lädt die Nachrichtenagentur pressetext zur ersten derartigen Veranstaltung in Wien.</p>
<p>Auf dem Business-Meeting präsentieren erfahrene Social Media  Experten Trends und Erfolgsbeispiele aus der Welt von <a title="wiener-online: Facebook" href="http://www.wiener-online.at/2010/09/der-social-fall/">Facebook</a>, <a title="wiener-online: Twitter Diplomatie" href="http://www.wiener-online.at/2011/03/diplomatie-in-140-zeichen/">Twitter</a> &amp; <a title="WIENER auf YouTube" href="http://www.youtube.com/user/wienerpost" target="_blank">Youtube</a> und geben praktische Tipps für die Umsetzung von Social  Media Projekten.</p>
<p><a title="wiener-online: Social Media in der Unternehmenskommunikation" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/mit-social-media-den-kunden-auf-der-spur/">Unternehmenskommunikation in Zeiten von Web 2.0</a>, die  Herausforderungen für die Unternehmensorganisation, strategische Fragen  rund um Markenführung, Verkaufsförderung, Monitoring und Imagebildung:  Die Bandbreite der Themen ist vielfältig.</p>
<p>Mehr als zehn Top-Referenten  aus Deutschland, Österreich und der Schweiz liefern Ihnen an einem Tag  Informationen, Diskussionen und How-to-do-it-Tipps für die Praxis,  Best-Practise-Beispiele und zum Abschluss die Auszeichnung von besonders  interessanten Projekten, Kampagnen und Agenturen.</p>
<p>&#8220;Social Media ist aus den Kinderschuhen entwachsen und verändert nicht  nur die Kommunikationslandschaft, sondern ganze Unternehmen&#8221;, sagt Referentin <a href="http://blog.stiegl.at/" target="_blank">Christina Rittchen</a> von der Stiegbrauerei in Salzburg. &#8220;Die Herausforderung ist nun, die Unternehmensstrukturen diesem sozialen Wandel anzupassen.&#8221;</p>
<p>Wer sich dazu vorab informieren will, kann das hier: <a title="Digitalks/SOME11" href="http://www.digitalks.at/2011/05/26/some2011/" target="_blank">digitalks/some11</a>. Zur Anmeldung <a title="Social Media Convention Anmeldung" href="http://pte3.pressetext.com/convention/" target="_blank">geht&#8217;s hier</a>.</p>
<p><strong>Zielgruppe:</strong> Die Convention richtet sich branchenübergreifend an  Führungskräfte und Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen und  Organisationen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen verstärkt  in Social Media Kanäle investieren wollen.</p>
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		<title>Weekly Viral (KW 23)</title>
		<link>http://www.wiener-online.at/2011/06/weekly-viral-kw-23/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 08:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[His Steveniss did it again: Bei der weltweiten Entwickler Konferenz (WWDC) in San Francisco präsentierte der Apple-Chef diese Woche seine Neuheiten. Die Tech-Welt stand Kopf;&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/weekly-viral-kw-23/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/Commodore64.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-23715" title="Commodore64" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/Commodore64.jpg" alt="" width="280" height="177" /></a>His Steveniss did it again:</strong> Bei der weltweiten Entwickler Konferenz (WWDC) in San Francisco präsentierte <a title="wiener-online: Steve Jobs" href="http://www.wiener-online.at/2010/07/der-begnadete-mistkerl/">der Apple-Chef</a> diese Woche seine Neuheiten. Die Tech-Welt stand Kopf; in ganz Geekistan mussten Straßenfahrzeuge ausrücken, um den meterhohen Sabber von den Straßen zu wischen, abgesondert von Apfeljüngern bei der Heiligenerscheinung: <a title="ioS5" href="http://www.apple.com/ios/ios5/features.html" target="_blank">iOS 5</a>, <a title="iCloud" href="http://www.apple.com/icloud/features/" target="_blank">iCloud</a>, <a title="OS X Lion" href="http://www.apple.com/macosx/whats-new/features.html" target="_blank">OS X Lion</a> &#8211; boa ey! Dagegen ist ein <a title="YouTube. Double Rainbow" href="http://youtu.be/OQSNhk5ICTI" target="_blank">Double Rainbow</a> gar nix.</p>
<p>Das liegt aber nicht nur an den Hard Facts, die Herr Jobs aus der Tasche zauberte. Es liegt, <a title="ZIB21: Die unsichtbare Wolke" href="http://www.zib21.com/17542/ebelau/die-unsichtbare-wolke/" target="_blank">wie der Kollege Lauth so schön schreibt</a>, natürlich auch an der Zaubershow selbst, die &#8220;von vorne bis hinten auf Revolution choreografiert&#8221; wurde. Das kann Apple halt. Da sind sie unerreicht.</p>
<h4>C64, made by Apple</h4>
<p>Was aber, wenn Apple in den frühen Achziger Jahren den Commodore 64 auf den Markt gebracht hätte? Wie hätte da wohl die Produkteinführung ausgesehen?</p>
<p>Dieser Frage haben sich die <a title="Macaroni Brothers" href="http://www.macaronibros.com/en" target="_blank">&#8220;Macaroni Brothers&#8221;</a>, die Produzenten des aktuellen <a title="wiener-online: Weekly Virals" href="http://www.wiener-online.at/tag/weekly-viral/">Weekly Virals</a> gestellt. Denken Sie sich den italienischen Akzent einfach weg (durchaus entzückend, aber halt nicht ganz authentisch) &#8211; und wenn Sie Papa sind: Sehen Sie&#8217;s als kleines  <a title="wiener-online: Vatertag" href="http://www.wiener-online.at/tag/vatertag/">Vatertagsgeschenk</a>! Ich wette, Sie hatte einen C64&#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="630" height="388" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AKaxGrS_K7k?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="630" height="388" src="http://www.youtube.com/v/AKaxGrS_K7k?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Unsere Sammlung an Viral Videos entsteht hier: <a title="Weekly Virals" href="http://www.wiener-online.at/tag/weekly-viral">Weekly Virals</a></p>
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		<title>Weekly Viral (KW 22)</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 11:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kolisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwickmühle. Ein Video zu bringen, das inzwischen echt schon jeder zwischen Gramatneusiedl und Lhasa kennt, ist natürlich mäßig originell. Das war auf der ORF-Startseite, in de&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/weekly-viral-kw-22/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/grand-rapid.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-23391" title="grand rapid" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/grand-rapid-300x192.jpg" alt="" width="300" height="192" /></a><strong>Zwickmühle.</strong> Ein Video zu bringen, das inzwischen echt schon jeder zwischen Gramatneusiedl und Lhasa kennt, ist natürlich mäßig originell. Das war auf der<a title="ORF: Grand Rapids" href="http://orf.at/stories/2061061/2061062///" target="_blank"> ORF-Startseite</a>, in der <a title="Presse: Grand Rapids" href="http://diepresse.com/home/kultur/medien/666689/Sterbende-Stadt-Grand-Rapids-schlaegt-zurueck-" target="_blank">Presse</a> und praktisch in jedem Independent Blog, das einem so auf die Schnelle einfällt.</p>
<p>Aber betrachten wir die Causa mal jenseits der Tagesaktualität, let&#8217;s say: aus webhistorischer Perspektive. Hier soll letztlich eine Sammlung der größten Viral-Hits des Jahres entstehen. Und wer, wenn nicht der?</p>
<p><strong>Was bisher geschah:</strong> Die Zeitschrift Newsweek (mögen die verantwortlichen Redakteure dafür in der Hölle der Selbstgefälligkeit schmoren!), veröffentlichte eine (abgeschriebene) Liste der &#8220;sterbenden Städte&#8221;. Grand Rapids zum Beispiel, Kleinstadt im US-Bundesstaat Michigan: Bevölkerungsrückgang, Wirtschaftskrise, ziemlich tote Hose dort. Lang macht sie&#8217;s nicht mehr, attestierte Newsweek, die hängt schon am Life Support&#8230;</p>
<p>Aber man hatte die Rechnung ohne die Bewohner von Grand Rapids gemacht. Die sahen sich nämlich gar nicht als sterbend, no sir! Rund 5.000 gingen auf die Straße, um gegen die mediale Vorverurteilung zu protestieren. Und zwar in der schönsten Form, die Protest annehmen kann: Mit Musik und Lebensfreude.</p>
<p>Entstanden ist ein ungemein penibel getimtes (ungeschnitten!) und atemberaubend durchchoreographiertes Video. Ein YouTube-Hit von der ersten Sekunde an. Das verwundert zunächst &#8211; bei einer Länge von neun Minuten und in Anbetracht der durchschnittlichen Verweildauer auf YouTube.</p>
<p>Aber: Es sind neun Minuten ziviler Ungehorsam und Gemeinschaftsgefühl. Jede davon zahlt sich aus. Außerdem ist YouTube selber <a title="YouTube: Numa Numa" href="http://youtu.be/KmtzQCSh6xk" target="_blank">durch Lip-Synching groß geworden</a>. Die Sparte ist dort endogen.</p>
<p>Ach: Wenn Sie&#8217;s schon kennen, schauen Sie sich&#8217;s einfach nochmal an. Schadet nicht. Und danach lesen Sie &#8220;Empört Euch!&#8221; von Stéphane Hessel. (nur so&#8217;n Vorschlag&#8230;)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="630" height="388" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZPjjZCO67WI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="630" height="388" src="http://www.youtube.com/v/ZPjjZCO67WI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Unsere Sammlung an Viral Videos entsteht hier: <a title="Weekly Virals" href="http://www.wiener-online.at/tag/weekly-viral">Weekly Virals</a></p>
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