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	<title>WIENER &#187; Pandora</title>
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	<description>Die offizielle Webseite des Wiener</description>
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		<title>Sag zum Abschied leise Porno&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 06:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pandora</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Niemals werde ich meine erste WIENER-Kolumne vergessen: Der arschkalte Toilettenfick mit Bode Millers Cousin und die heiße Affäre mit dem Verleger, der schon halb Wien in der Ki&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/09/sag-zum-abschied-leise-porno/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/09/Pandora_neu.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-27462" title="Pandora_neu" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/09/Pandora_neu-140x300.jpg" alt="" width="140" height="300" /></a><strong>Niemals werde ich meine erste WIENER-Kolumne vergessen:</strong> Der arschkalte Toilettenfick mit Bode Millers Cousin und die heiße Affäre mit dem Verleger, der schon halb Wien in der Kiste hatte. Was für eine abwechslungsreiche Zeit. Ich war mitten in meiner „Shock to the System“- Phase und ging nur in Schnür-Korsage und Latex-Mini aus dem Haus. Was habe ich geschwitzt, und zwar nicht nur aus Lust. Angstschweiß war auch angesagt, als aus einem Dreier mit einem (bekannten, wenn auch nicht populären) Sportler ein Vierer wurde und mir dessen Manager nach Entwirrung aller Körperteile eine Klage androhte, da er ein Sex-Outing seines nach außen biederen Schützlings fürchtete.</p>
<h4>Latex &amp; Leder</h4>
<p>Ich meine, ich habe mir im Laufe meines Lebens postkoital so einiges anhören müssen, aber eine Unterlassungsklage? No way! Erinnern wir uns also lieber an jene Zeit, in der ich frei war und ungebunden, maß- wie auch wahllos und definitiv mehr Sex hatte als dieser Tage. (Auch meine schöne Begleiterscheinung Schwester S. hatte noch mehr zu tun, als die Haufen ihres Töchterchens zu beseitigen, aber lassen wir das jetzt.) Nachdem ich von Latex und Leder die Schnauze voll hatte, wollte ich mich für einen Jaguar prostituieren, hüllte mich in Leo-Imitat und ging auf einem Polo-Tunier auf Beutefang. Den dicken Fisch, der mir auf den Teller sprang, ließ ich allerdings wieder von der Angel, nachdem ich ihn erstens und zweitens Hand in Hand mit seiner botox-starren Gattin sah.</p>
<p>Oh, was haben mich Gattinnen anno dazumal gehasst. Nach ein bis drei Affären mit verheirateten Männern (Plus: Dramatik, Leidenschaft, La Perla-Höschen satt, Minus: Magenschmerzen, Feiertagsdepressionen) bestrafte ich mich selbst mit einer Reihe Typen, die meiner nicht wert waren. Der Freak zum Beispiel, der mir bereits beim ersten Date ein Klistier verpassen wollte. Oder der Dicke, der meinte ich müsse abspecken. Absoluter Tiefpunkt: Meine Liaison mit dem „Petit Prince“, der mich einige Kolumnen lang in Wallung versetzte und sich schließlich als Riesenarschloch entpuppte. (Note to myself: Aus einem Mitleidsfick darf niemals eine Beziehung entstehen!)</p>
<p>Retrospektiv betrachtet trotzdem eine geile Zeit, da ich damals meine latente Bi- Sexualität so lange auf die Spitze trieb, bis ich keine Dosen und Dildos mehr sehen konnte. Es folgte die Trennung und meine Wiedergeburt. Das wahrscheinlich beste Jahr meines Lebens. Vom Griff ins Klo direkt in der Olymp der Begehrlichkeit. Drei Prachtkerle buhlten um Pandora, der Neureiche schickte mir Kobe-Rind- Steaks in der Limo. Der Frauenflüsterer mit der immervollen Sex-Toykiste aß sie. Und der einfache Junge mit dem flammenden Herz auf der Brust raubte mir meines und steckte mir einen Ring an den Finger. Der Rest? Ist lebende Geschichte. Ich mache jetzt mal Platz für Geilere. Aber keine Sorge: Ich ruhe mich bloß aus&#8230;</p>
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		<title>Fremdgehen &#8211; aber wie?</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 05:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pandora</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Irgendwie komme ich zur Zeit gar nicht mehr aus dem Puff raus. Erst gestern saß ich mit Christian Ludwig Attersee im berühmt–berüchtigten „Babylon“ und versuchte mich an einer a&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/08/fremdgehen-aber-wie/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/08/Pandora_neu.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-26597" title="Pandora_neu" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/08/Pandora_neu-140x300.jpg" alt="" width="140" height="300" /></a><strong>Irgendwie komme ich zur Zeit</strong> gar nicht mehr aus dem Puff raus. Erst gestern saß ich mit Christian Ludwig Attersee im berühmt–berüchtigten „Babylon“ und versuchte mich an einer allgemein gültigen Definition von Perversion. Eben was man mit einem 71-Jährigen so macht, wenn man unter dem Deckmantel eines Interviews schweinigeln möchte. Und in ein paar Tagen geht’s wieder in ein Lusthaus, in den „Funpalast“ nämlich. <a title="wiener-online: Pandora talkt Sex" href="http://www.wiener-online.at/2010/12/pandora-talkt-sex/">Dort plaudere ich</a> mit ebenfalls Prominenten über ihr Geschlechtsleben, und zwar live, fürs Radio. Ich amüsiere mich quasi beruflich.</p>
<p>Ich habe sogar meinen Geburtstag im Puff gefeiert, was bedeutet, dass sich eine Gruppe Halbwahnsinniger nach der letzten Sendeminute die Kleider vom Leib riss und in den Pool stürzte, bis uns der vor lauter Muskeln fast quadratische Aufpasser nahe legte, das allgemeine Remmidemmi ins Private zu verlegen. Vielleicht war er auch bloß verstört, weil wir – obwohl volltrunken und nackt – nichts anderes im Sinne hatten als eine Partie Wasserball zu spielen, bis auf ein paar Frischverliebte, die sich am Beckenrand ausgriffen und den Nutten mit ihrem Liebesgedusel das Geschäft ruinierten.</p>
<p>Trotzdem muss ich eingestehen, dass ich bei meinem Daueraufenthalt im Gewerbe nüchtern betrachtet (was es generell zu vermeiden gilt) manchmal auch das bekomme, was der Amerikaner einen „Reality Check“ nennt. Die ganzen netten Herren im Maßanzug (Babylon) oder mit den Handtüchern um die Hüften (Funpalast) bescheißen zu 99 Prozent gerade ihre Frauen und das vor meinen Augen. Nun sollte ich als Sex-Kolumnistin prinzipiell für alles offen sein und wenn’s nach ein paar Facebook-Anfragen geht, auch dauerbrünft ig, aber Betrug finde ich irgendwie doof. Entweder man ist single und vögelt rum oder man ist liiert und treu. Wozu sollte man sich denn binden, wenn man sich gar nicht binden möchte.</p>
<p>Bevor Sie den WIENER jetzt zur Seite legen: Ich weiß, ich weiß, mit solchen Bonmots kann ich vielleicht meine frischbetrogenen Freundinnen trösten, mit der Wirklichkeit hat Treue aber wenig zu tun. Werde ich also tatsächlich mal fremdgehen? Und wenn ja, warum? Abwechslung oder Alkohomissbrauch? Selbstbestätigung oder Sexsucht? Und mit wem? Ex-Freund oder Zufallsbekanntschaft? Und wo, bitte schön? In Wien bin ich stadtbekannt und <a title="wiener-online: Sex im Sommer" href="http://www.wiener-online.at/2011/07/sex-im-sommer/">im Urlaub</a> habe ich sogar selten gevögelt als ich noch single war, weil’s mir einfach o zu billig war. Und hierzulande müsste ich schon einen wasserfesten Plan entwickeln: Ich bin nämlich aus Überzeugung paranoid.</p>
<p>Summa summarum: Klingt ganz schön anstrengend, so ein Betrug. Und dann gibt es nicht mal eine Garantie, dass sich der ganze Gewaltakt auszahlt. Schlechten Sex kann ich auch zuhause haben (nur ein Witz, Schatz). Dann gäbe es noch die Möglichkeit, sich einen Callboy kommen zu lassen, aber die heißen oft Kevin oder Horst und sehen auch so aus. Werde ich also betrügen? Ich weiß es nicht. Nur eines weiß ich sicher: Wenn, werde ich sicher nichts darüber schreiben.</p>
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		<title>Sex im Sommer</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 06:00:46 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/Pandora_neu1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-25300" title="Pandora_neu" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/Pandora_neu1-140x300.jpg" alt="" width="140" height="300" /></a>Sommerzeit &#8211; Reisezeit. Leise Zeit? Von Wegen!  Pandora hat sich gerade mit letzter Kraft aus den Fängen Lissabons  gerettet. Ein raues Pflaster. Dislike auf der ganzen Linie. Aber es kann  nicht nur an der Tatsache liegen, daß wir bereits am ersten Abend um  eine Handtasche und unseren Stolz erleichtert wurden oder daran, daß in  den Häfen mehr Dealer als Rosenverkäufer herumlaufen.</p>
<p>In zwei Stunden wollten uns mitgezählte sechzehn  Kleinkriminelle Dope jeglicher Geschwindigkeitsbeeinflußung verkaufen.  Das war selbst mir zu viel. Aber: Es ist auch die Sprache, die wie eine  Mischung aus betrunkenem Spanisch, Tourette und einer Halsentzündung  klingt. Und: es sind die Menschen.</p>
<p>Portugiesen sind im Schnitt nicht  schön. Und es ist ein Fakt, daß man sich in einem Land mit sexy Locals  wohler fühlt als in einem mieselsüchtigen Schrumpfköpfen. Wir mögen  attraktive Menschen. Es gibt Studien, die besagen, dass Kleinkinder bei  hübschen Babysitterinnen weniger raunzen. Legt man die These aufs  Reisverhalten um, sollte man beim Buchen zweimal nachdenken was anturnt  und was nicht, selbst wenn der Körper <a title="wiener-online: Ja, ich will" href="http://www.wiener-online.at/2010/08/ja-ich-will/">durch einen Ring an einen andern  gekettet</a> ist (im übertragenen wie im sadomasochistischen Sinne). Man  wird ja noch schauen dürfen.</p>
<p>Männern empfehle ich demnach einen  Abstecher (sic!) nach Brasilien oder <a title="wiener-online: Go east" href="http://www.wiener-online.at/2010/12/go-east/">in den Osten Eurasiens</a>. In beiden  Fällen sind die Mädels atemberaubend schön, die Brasilianerinnen  allerdings bleiben es, währenddessen sich die Durchschnittsrussin nach  der ersten Schwangerschaft in ihre eigene Mutter verwandelt. Da hilft  die ganze Camouflage-Schminke nichts. Sehr beeindruckt haben mich auch  <a title="wiener-online: Sex in Schweden" href="http://www.wiener-online.at/2010/12/sex-in-schweden/">die Schwedinnen</a>, die vielleicht nicht ganz so geil sind wie in  eingängigen Filmchen geschildert, aber sehr groß, sehr blond und sehr  trinkfreudig. Selbst den deutschen Frauen kann ich etwas abgewinnen,  wäre da nicht diese eigenartige Sprache.</p>
<p>Abraten möchte ich von Trips  nach Spanien und zwar nicht wegen der doch possierlichen Senoritas,  sondern wegen der vielen Britinnen die sich an den dortigen Playas in  tiefrote, vom Sangria aufgeschwemmte Taschenkrebse verwandeln. Außerdem  neigt die Britin, wie mir mein Freund M. erzählte, auch mal dazu  Flirtversuche dahingehend abzuwehren, in dem sie ihren Verehrer in den  Schwitzkasten nehmen. <a title="wiener-online: Made in Taiwan" href="http://www.wiener-online.at/2011/01/made-in-taiwan/">Asiatinnen</a> fallen unter &#8220;Geschmäcker sind  verschieden&#8221;. Ich aber zweifle das Selbstbewusstsein jener an, die auf  kindliche Körper und Unterwürfigkeit stehen.</p>
<p>Meinen  Geschlechtsgenossinnen möchte ich einen Trip ins ferne Australien an den  Leib leben. Wieso? Hugh Jackmann! Seine naturburschikosen Klone leben  dort als Tankwarte, Surfer und Kneipenbesitzer. Sie sind kernig und  kräftig und überaus zuvorkommend. Auch die Amis sind ganz okay, aber  bitte schön nicht in den urbanen Zentren. Arizona, Nevada, ja bitte.  Texas könnte zum Problem werden, dort ist öffentliches Blasen immer noch  untersagt. Dänen können auch ganz lecker sein, obwohl es mir persönlich  im hohen Norden zu flachsblond ist. In die Kategorie &#8220;Kann man mir  nackt auf den Bauch binden&#8221; fallen Italiener (Ausnahme: Junge Römer),  die eingangs erwähnten Portugiesen und allen voran: Franzosen.</p>
<p>Franzosen  sind die Asiatinnen der Sex-Touristinnen. Immer wieder frage ich mich:  Warum? Was ist an Mini-Pos, lockigen Augenbrauen und Arroganz bitte  sexy? Und dann die Sprache. Voulez-Vous? Danke, hab schon! Spanisch, das  ist die Sprache der Leidenschaft, vorallem wenn sie In Mexico  gesprochen wird. Absoluter Dosenöffner. Da sieht sogar ein Vollweib  darüber hinweg, dass der Durchschnittsspanier oder Mexikaner aus ihrem  Bauchnabel saufen kann. Im Stehen. Die Karibik heb ich mir für meine  Pension auf. Ich hoffe, geholfen zu haben. Fliegen Sie auch morgen mit  Air Pandora.</p>
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		<title>Nachbars Garten</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 05:59:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Halleluja. Der Italien-Urlaub ist vorbei. Ich bin geneigt, meine Heidenangst vor Kirchen zu überwinden (das Risiko, zu Staub zu zerfallen oder in Flammen aufzugehen, erschein&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/07/nachbars-garten/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/Pandora_neu.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-25018" title="Pandora_neu" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/07/Pandora_neu-140x300.jpg" alt="" width="140" height="300" /></a><strong>Halleluja. Der Italien-Urlaub ist vorbei.</strong> Ich bin geneigt, meine Heidenangst vor Kirchen zu überwinden (das Risiko, zu Staub zu zerfallen oder in Flammen aufzugehen, erscheint mir zu groß) und eine Kerze im Stephansdom anzuzünden. Was ist bloß mit diesen Italienerinnen los? Sehen schon beim Frühstück aus, als würden sie zum Preistanzen gehen. Big Hair, Small Dress, High Heels. Trinken quasi ohne Unterlass, essen ausschließlich Kohlenhydrate und trotzdem: Figur wie Sophia Loren. Sauerei. Mein Holder hat einen Stiernacken vom vielen Umdrehen und eine kahle Stelle am Schädel, dort, wo meine tadelnde Hand ihn immer und immer wieder traf. Ganz ehrlich, da kann man schon grantig werden. Endlich mal Urlaub, das bedeutet für mich den Perfektionsansprüchen des Wiener Wahnsinns einmal nicht genügen zu müssen. Ich verreise stets mit leichtem Gepäck und wer hätte schon ahnen können, dass ich mich in einem kleinen Kaff am Meer aufbrezeln muss, als würde ich bei der Wahl zur &#8220;Goldene-Go-go-Stange&#8221; antreten, um mithalten zu können.</p>
<p>Man lernt nie aus. Beim nächsten Mal werde ich den kleinen Signoras zeigen, was eine halb-ukrainische Harke ist. Aber kommen wir zum Punkt. Männer mit Wendehälsen. Männer, die pfeifen, stöhnen, grölen, schnaufen, sich beherzt ans Gemächt greifen und in der Wange seltsame klackernde Geräusche erzeugen &#8211; als Zeichen ihrer Anerkennung, versteht sich. Die große Zsa Zsa Gabor sagte zu diesem Thema: &#8220;Natürlich muss man die Männer nehmen, wie sie sind. Aber man darf sie nicht so sein lassen.&#8221; Ich gehe mit Zsa Zsa in Geschmacksfragen nicht konform. Sie hat diesen Porno-Prinzen geehelicht, diesen Frederic-schieß-mich-tot-Anhalt, der gern in den eigenen Vorgarten pinkelt und Anspruch auf fremde Babys erhebt.</p>
<p>Männer zu verändern ist mühselig. Männer zu verändern, was ihren Trieb betrifft, ist unsinnig. Die Natur findet immer ihren Weg und gegen ein hübsches Paar Titten ist selbst ein Nobelpreisträger machtlos. Ich bin meinem Holden also nicht böse, wenn ihm die italienischen Spezialitäten den Mund wässrig machen. Es ist nur ganz einfach unglaublich ungerecht, dass es &#8211; Tatsache &#8211; auf dieser Welt viel mehr heiße Frauen gibt als Männer. Nach wem soll ich mich denn bitte umdrehen, so ich nicht beim Surf-Festival am Bondi Beach weile? Nach meinem versnobten Nachbarn mit der Hühnerbrust? Nach meinem Boss? Nach dem Typen im 13 A, der mir immer Trips andrehen will?</p>
<h4>Lange Beine, tolle Möpse</h4>
<p>Was also tun, wenn mein Alter mir einmal zu oft ein Ohr abkaut, weil jede zweite Passantin lange Beine, tolle Möpse oder einen geilen Hintern hat? An Tagen wie diesen gehe ich ins <a title="wiener-online: Motto am Fluss" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/5-x-fruhstuck-fur-manner/">Motto.</a> Der Wirt kennt sein Geschäft, in seinem Wasserloch bedienen die schönsten Kellner der Donaumetropole. Dort lasse ich mich dann nieder &#8211; ganz Queen of the Fag Heads &#8211; und belästige gemeinsam mit meinem schwulen Fanclub das Servierpersonal. Und dann. Dreht mein Alter durch. Vor allem, wenn ich wieder einmal Curly Sue durch den Lockenkopf wuschle.</p>
<p>Noch besser: Die Typen müssen nicht mal jung sein. Unlängst hatte ich einen Mitleidsflirt mit einem 60-Jährigen &#8211; mit dem Ergebnis, dass ich zuerst mit Emphase angebrüllt wurde und anschließend die ganze Nacht lang derart beherzt besprungen, dass ich noch heute ein Sitzkissen brauche. Ich kann das ja verstehen. Auf Partys schüttle ich zum Beispiel nie die Schlampen von seinen Schultern, wäre unsinnig, erstens stärkt das weibliche Interesse nicht nur sein Selbstbewusstsein, zweitens wird ja zu Hause gegessen. Mehrgängig. Nehmen wir&#8217;s also leicht. Eifersucht ist nur die Angst vor dem Vergleich. Und den habe ich noch nie gescheut.</p>
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		<title>Boticelli-Weiber</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 09:36:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hatten wir mal was miteinander? Schon klar, dieser Satz kommt als Gesprächs-Kickoff nicht unbedingt damenhaft daher. Aber er ist äußerst zielführend und bricht jedes peinlich&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/06/boticelli-weiber/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/Pandora_neu.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-24148" title="Pandora_neu" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/06/Pandora_neu-140x300.jpg" alt="" width="140" height="300" /></a><strong>Hatten wir mal was miteinander?</strong> Schon klar, dieser Satz kommt als Gesprächs-Kickoff nicht unbedingt damenhaft daher. Aber er ist äußerst zielführend und bricht jedes peinliche Schweigen. So geschehen auf der Geburstagssause eines Freundes bei K., einem multi-muskulösen Fitnesstrainer mit goldenem Herzen. Der war mir beim letzten Mal in der Disse schon so bekannt vorgekommen. Mit fortschreitender alkoholbedingter Enthemmung stellte ich ihm also die Frage aller Fragen – und er bejahte. Im Gegensatz zu mir konnte sich K. sogar erinnern, was wir vor über fünfzehn Jahren in der Wohnung meiner Eltern (sorry, Paps) getrieben hatten. Nämlich nichts besonders Erbauliches, K. hatte sich deutlich zu früh gefreut, ich gar nicht.</p>
<h4>Vertrautes Gesicht, fremder Penis</h4>
<p>Nun, wir waren jung – und: All das ist sowieso von meiner Festplatte gelöscht. Aber dieses Gesicht kam mir gleich bekannt vor, sein Penis war ja bedeckt – und ganz ehrlich, daran hätte ich ihn wahrscheinlich auch nicht erkannt. Ab einem gewissen Alter schauen Schwänze retrospektiv betrachtet alle gleich aus, bis auf die Ausreißer ins sehr Kleine oder Große.</p>
<p>Jedenfalls erzählte ich K., dass ich mich bei unserer zweiten ersten Begegnung noch nicht getraut hatte, mit ihm gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen, da er damals noch mit M. liiert war – und die hat, was mein Verhältnis zu ihren Ex-Männern betrifft (aus nachvollziehbaren Gründen) einen sogenannten Pick auf mich. Aber jetzt – er solo und <a title="wiener-online. Ja, ich will" href="http://www.wiener-online.at/2010/08/ja-ich-will/">ich verheiratet</a> – stand einem erbaulichen Forschungstrip ins Vergangene nichts mehr im Wege.</p>
<p>Ich mag ja Ex-Lover lieber als Ex-Freunde. Es ist immer nett und sexy, sie wiederzutreffen, und wenn sie halbwegs ansehnlich sind, kann man auch noch vor versammelter Freundinnen-Meute auf sie deuten und mit stolzen Brüsten sagen : „Schaut, mit dem hatte ich mal was.“ Betritt ein Ex-Freund den Raum, kann es sein, dass ich mich hinter den erwähnten Freundinnen verstecke, um mich in Scham zu übergeben. (Ausnahmen: G. und N., liebe Grüße an dieser Stelle.)</p>
<p>Aber zurück zum knackigen K. Der fand mich scharf und findet mich immer noch scharf, und das wiederum führt mich zu einer merkwürdigen wie auch bemerkenswerten Sexualtheorie. Bodybuilder und Supersportler stehen auf faule Mädchen mit üppigen Hüften. Kein Scheiß. Schlag nach bei Schwarzenegger: Die steirische Eichel hat lange Jahre sein laufbandgetrimmtes, körnerpickendes Eheweib mit der voll-, aber naturbusigen Haushaltshilfe betrogen, die optisch nicht nur mich an Kult-Hure Domenica erinnert – und zwar in ihren späten, schweren Jahren. Und auch sein zweites Gspusi, die Stewardess Tammy, sieht aus wie von Botticelli gezeichnet und nicht von Weight Watchers. Oder Duane „Dog“ Chapmam, der superharte TV-Bountyhunter. Er: Made of Steel. Seine Frau: Made of Marshmellows. Und, wie bereits erwähnt: Auch ich durfte meine soft skills schon öfter an hard bodies ausüben. Fragt mich bitte nicht, warum das so ist. Aber: Ich find’s geil.</p>
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		<title>Love and Marriage</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 20:10:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Manchmal fehlen mir die Worte. Das letzte Mal als ich sprachlos war, studierte ich gerade die Website von Veronica Moser. Fragt mich nicht warum. Die Dame jedenfalls, eine resolu&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/05/love-and-marriage/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/Pandora_neu1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-23271" title="Pandora_neu" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/Pandora_neu1-140x300.jpg" alt="" width="140" height="300" /></a>Manchmal fehlen mir die Worte.</strong> Das letzte Mal als ich sprachlos war, studierte ich gerade die Website von <a title="wikipedia: Veronica Moser" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Veronica_Moser" target="_blank">Veronica Moser</a>. Fragt mich nicht warum. Die Dame jedenfalls, eine resolute Ex-Sekretärin aus Wien, hat sich unter dem Namen Pornorella einen Namen gemacht und spielte in über 120 Filmen, von denen die Mehrzahl <a title="Wikipedia: Koprophilie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Koprophilie" target="_blank">Koprophilie</a> zum Thema haben. Ein ziemlich beschissenes Business.</p>
<p>Das zweite Mal, an dem ich nach Luft ringen musste, telefonierte ich gerade mit dem Verleger <a title="wiener-online: Pandoras Box" href="http://www.wiener-online.at/2010/03/pandoras-box/">meines Buches</a>. Ich weiß nicht, ob er es nur gut meinte oder doch von allen guten Geistern verlassen war, jedenfalls schlug er mir vor, einen Roman zu schreiben. Was an sich keine üble Idee ist, nur das Thema ließ mich schlucken. „Libidoverlust! – Schreib doch, wie es ist, wenn man nicht mehr will!“ Ich legte mit dem Versprechen auf zumindest darüber nachzudenken.</p>
<p>Also, nur so zur Beruhigung, liebe Leser: Ich will noch und ich kann noch. Rein theoretisch. Rein praktisch bin ich <a title="wiener-online: Wilde Ehe" href="http://www.wiener-online.at/2010/10/wilde-ehe/">seit sechs Monaten verheiratet</a> – und nichts, wirklich nichts ist mehr so wie früher. Mein Mann, einst ein Rocker und Rebell, hat Jeans und T-Shirt gegen den einen oder anderen Maßanzug getauscht und lässt dem Ruf der Natur freien Lauf. Er schuftet. Er ernährt. Er will ein Haus bauen. Gut, ab und an torkelt er immer noch frühmorgens schwer devastiert gegen die Haustüre, nur meistens sind irgendwelche durstige Investoren der Anlass und nicht ein Rapid-Match oder ein Motörhead-Konzert wie einst.</p>
<p>Und ich? Vergesse doch glatt, dass das gute Stück Arsch in meiner Hose auch anderen gefallen könnte. Unlängst bin ich vor der Damentoilette des <a title="wiener-online: Frühstücken" href="http://www.wiener-online.at/2011/02/5-x-fruhstuck-fur-manner/">„Motto am Fluss“</a> von einem knackigen Tiroler angequatscht worden. Erst nach geschlagenen 30 Minuten ließ ich mich von meinen Freundinnen überzeugen, dass der Herr mir ans Höschen und nicht an die Geldbörse wollte. Und zuhause? Was soll ich sagen – angesichts eines Lebens auf der Überholspur bremst man sich lieber gemeinsam am Sofa ein.</p>
<h4>Verrat für eine heiße Nacht</h4>
<p>Vielleicht wäre das anders, wenn ich den ganzen lieben Tag Zeit hätte, mir Anti-Cellulite-Creme auf die Schenkel zu schmieren, während andere die niederen Dienste des Alltags verrichten. Aber üblicherweise schlage ich nur wenige Minuten vor meinem Herzallerliebsten zuhause auf, abgehetzt, hungrig und nicht willens, die Sex-Bestie vorzugaukeln. Aber Libidoverlust? Das geht zu weit, Herr Verleger!</p>
<p>Jahrelang sind ich und der Herr Gatte (getrennt voneinander) durch die Betten gehüpft, haben uns verrenkt, gestresst und uns für eine gute Nummer auch schon mal verraten. Wir hatten Zweier, Dreier, Vierer, Orgien und manchmal waren wir beim Sex sogar bewusstlos. Wir haben <a title="wiener-online: Alles porno, Baby!" href="http://www.wiener-online.at/2010/03/alles-porno-baby/">Pornos geguckt</a>, es in Flugzeugtoiletten getrieben und Klamotten angezogen, die uns nicht geschmeichelt haben. Jetzt sind wir verheiratet. Wir können, müssen aber nicht. Also, Herr Verleger: Die Hose ist nicht tot. Sie ist einfach nur ein wenig gefälliger geschnitten.</p>
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		<title>Oversexed</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 05:47:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pandora</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freunde, ich frage euch: Was ist los mit dieser Welt? Nun, sie ist wild und hat ein verrücktes Herz, das weiß ich, seitdem ich mir im Zuge meiner letzten Quarter-Life-Crisis eine ha&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/05/oversexed/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/Pandora_neu.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-21836" title="Pandora_neu" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/05/Pandora_neu-140x300.jpg" alt="" width="140" height="300" /></a>Freunde, ich frage euch: Was ist los mit dieser Welt? Nun, sie ist wild und hat ein verrücktes Herz, das weiß ich, seitdem ich mir im Zuge meiner letzten Quarter-Life-Crisis eine halbe Flasche Gin und die David Lynch-DVD-Box reingezogen habe. Aber ist sie auch dauergeil? Immer willig? Wahl- und maßlos? Weltenbürgerin T. ist es. Im Zuge eines spontanen Gelages in meiner Bude wurde mir dieser Zustand erst vergangene Woche schmerzhaft bewusst. T., eigentlich ein recht herziges Geschöpf, ließ sich von einem Gruppengespräch über sexuelle Vorlieben derart erhitzen, dass sie sich coram publico die Hose öffnete, sich beherzt in den Schritt fummelte und uns alle wissen ließ, dass sie &#8220;von dem ganzen Gerede schon ganz feucht&#8221; sei.</p>
<p>Gott sei Dank umgab mich zu diesem Zeitpunkt bereits eine solide Schutzmauer aus Rausch, denn ich saß ihr schräg gegenüber. T. langte dann in schneller Folge erst meinem Holden ans Gemächt, dann mir an die Brust, eine Geste, die augenscheinlich die Aufforderung zur Paarung beinhaltete. Und genau an dieser Stelle muss ich kurz mal Stopp schreien: Ich steh nicht drauf, wenn mir jemand mit Muschisaft auf den Fingern vor dem Gesicht herumfuchtelt. Ich ficke nicht jeden, der gerade ficken will. Und schon gar nicht all jene, die mir ihren Trieb wie einen Bären aufbinden wollen. Das ist langweilig. Witzlos. Manchmal sogar erbärmlich.</p>
<p>Wie neulich in der Loos Bar: Mir nähert sich eine wackelige Blondine (ja, werter Leser, auch mir fällt diese magische Anziehungskraft meiner Person für Blondinen in letzter Zeit auf &#8211; falls ich dahinterkomme, woran es liegt, gebe ich sofort Laut; versprochen!), steckt mir ihre Zunge ins Ohr und nuschelt in etwa so was wie &#8220;heiße Alte&#8221; oder &#8220;heiß-kalt&#8221;, ich weiß es nicht genau, es war sehr voll, es war sehr laut. Mein Alter am Sitz daneben wird sofort spitz wie Nachbars Lumpi, bekommt Basedow-Augen und circa zehn Hände. Ich versuche mich in Konversation, frage die Blondine nach dem werten Befinden &#8211; welches abgeklärt werden muss, bevor man miteinander lustig wird, denn: Ihr verrutscht sofort das Make-up, sprich das gerade noch so brünftige Wesen fällt an meiner Schulter in sich zusammen, bricht in Tränen aus, ihr Freund habe sie gerade verlassen und so weiter und so fort. Ich total zerrissen, denn jetzt galt es gleichzeitig die Dame zu trösten und meinem Mann eben diesen Zustand vor Augen zu führen, was schwer ist, denn sein Blut befand sich schon lange nicht mehr in seinem stolzen Haupt.</p>
<p>Klingt ermüdend. Ist es auch. Entweder trage ich das falsche Parfum oder es herrscht tatsächlich eine New World Order. Offenbar gehört es zum guten Ton, seine Sexualität wie eine neue Handtasche vor sich herzutragen &#8211; mit dem festen Vorhaben, jeden, wirklich jeden, hineinschauen lassen zu wollen, egal ob derjenige jetzt gerade mag oder nicht.</p>
<p>Gut, von Männern ist man das ja gewohnt, das liegt am Testosteron. Aber mir scheint, die Damen von heute sind wenig damenhaft. Muss so ein Post-&#8221;Riot Girl&#8221;-Phänomen sein. Vielleicht hat uns auch &#8220;Feuchtgebiete&#8221; oder &#8220;Das sexuelle Leben der Catherine M.&#8221; das Hirn verbrannt und die Scham lahm gelegt. Ganz offensichtlich habe ich den Zeitpunkt verpennt, an dem &#8220;Hey, ich würde gern mal mit dir essen gehen&#8221; zu &#8220;Hey, ich würd&#8217;s dir gerne besorgen&#8221; mutierte. Und &#8220;Die Kleine dahinten ist aber hübsch&#8221; von &#8220;Die Kleine dahinten ist aber eine Drecksau&#8221; abgelöst wurde.</p>
<p>Keine Sorge, ich bin nicht plötzlich prüde oder laufe im Faltenrock und mit Sarah-Palin-Button durch die Nächte. Aber ich vermisse zusehends das Geheimnis. Das Spiel mit dem Feuer. Das, was zwischen den Zeilen geschrieben steht. Den Rest lesen Sie so und so bei mir.</p>
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		<title>Family Business</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 06:10:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Verschwitzte, dicke Deutsche (in Ausnahmefällen auch Engländer oder  Holländer, die Ösis nicht zu vergessen), die käuflichen Thai-Mädels  (welche höchstwahrscheinlich ganz&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/04/family-business/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/03/Pandora_neu2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-19543" title="Pandora_neu" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/03/Pandora_neu2-140x300.jpg" alt="" width="140" height="300" /></a>Verschwitzte, dicke Deutsche (in Ausnahmefällen auch Engländer oder  Holländer, die Ösis nicht zu vergessen), die käuflichen Thai-Mädels  (welche höchstwahrscheinlich ganze Familien ernähren) an ihre XS-Slips  langen. So ein Urlaub hat seine optischen und emotionellen Tücken.  Ablenkung ist immer willkommen, und da man sich mit Reisebegleitern  nicht ewig darüber unterhalten kann, wie oft die Tom Ka Gai-Suppe  tatsächlich brennt, schweift die Unterhaltung manchmal auch ins Sexuelle  ab.</p>
<p>Bei dem einem Glas Samsong (Thai Whiskey oder Rum, man ist sich da  nicht so sicher) erörterten E. und ich unsere Vorleben und Vorlieben,  unsere uns Zugemuteten hatten das Weite gesucht, um im Idealfall mehr  Samsong zu besorgen. Lang dauerte es nicht, schon hatten das Fräulein  und ich mindestens einen gemeinsamen Nenner gefunden.</p>
<h4>Garstige Wörter</h4>
<p>Im Wienerischen gibt es für das Phänomen, das beschreibt, wie zwei  Menschen Geschlechtsverkehr mit der gleichen Person hatten, garstige  Wörter. “Lochschwestern” ist das eine, “Futschwager” (wuaaaah!) das  andere. Man kann auch “Lochschwager” dazu sagen, und wenn man diesen  Begriff googlet, kommt man wiederum zu einem Artikel mit dem klangvollen  Titel “Oliver Pocher und Boris Becker sind jetzt offiziell  Lochschwager”. Sie wissen schon, weil beide diese ewige grantelnde Sandy  oder Alessandra oder wie auch immer sie heißen mag, gepoppt haben.</p>
<p>Aber zurück zu mir und E., die im fernen Thailand unter dem  Bambusdach der Hotellobby saßen, währen dicke Regentropfen unser Drinks  wässerten (das Dach war undicht). Wir meditierten über Schwanzgrößen,  also rein thematisch. Ich gab meine beliebte Geschichte vom berühmten  zweiten Mal zum Besten – als ich knapp nach meiner Defloration meinen  ersten Permanent-Lover kennen lernte, der so beschaffen war, dass Sex  sich stets wie eine Magenintubation/Darmspiegelung anfühlte. Von wegen  “Pain is so close to pleasure” oder “No pain, no gain”.</p>
<p>Richtig lustig wurde es aber erst, als ich den Namen von Mr. Big  erwähnte, der rein zufällig wie ein berühmter russischer Komponist  heißt. “Ahhhh, den kenn ich, der ist fesch!”, kreischte E., und ich ließ  sie kreischen, denn wirklich fesch hatte ich ihn nicht in Erinnerung,  und das passive Kompliment tat mir gut. Pause. Samsong-Schlückchen. “Und  du hast recht, er war riesig!” Großes gehirnbefreites Gekichere,  spontane Umarmung. E. und ich waren auf einmal gleich doppelte  Lochschwägerinnen (es muss dafür ein schöneres Wort geben, falls ja,  lassen Sie mich es wissen), denn immerhin hatten wir uns ja über W.  kennen gelernt, den sie längere Zeit ihr eigen nannte, ich ihn immerhin  hin und wieder. Hurrah. Wir ergingen uns also in Details, bis die uns  Zugemuteten von ihrer Mission zurückkehrten und komische Gesichter  schnitten – also eigentlich grimassierte nur E.’s Holder, mein Gatte  kennt mein promiskuitives Vorleben und schätzt es aus vielerlei Gründen.  (Oder es ist<br />
ihm einfach scheißegal.)</p>
<h4>Neue Verwandtschaften</h4>
<p>Was den Rest der Männerwelt betrifft: Auch im 21. Jahrhundert  reagiert der Durchschnittstestoroni verhalten, so seine Liebste mehr als  3 ½ Kerben in ihrem Bettpfosten unterm Kissen versteckt. Die  Unterhaltung drehte sich also in eine softpornographische Richtung: wen  die beiden Mannsbilder schon gemeinsam geknallt hatten. Auch  nacheinander, aber in weitaus geringeren Abständen als ich und E.  Hinfort war die detailversessene Zärtlichkeit, mit der wir Mädels  Erfahrungen ausgetauscht hatten. Gegröhle. Schenkelgeklopfe,  Samsong-Schlückchen. Ich fingerte eine Zigarette aus der enorm  Anti-Tschik gebrandeten Schachtel (Raucherlunge, Zungenkrebs, Gebiss,  das aus gelben Zahnstümpfen besteht, künstlich beatmeter Menschen mit  Schläuchen im Körper, etc.), setzte mein bestes Mae-West-Gesicht auf,  ließ mir die Dame beschreiben: “Nun, dann sind wir jetzt wohl alle  verwandt!”. Pause. Samsong-Schlückchen. Themenwechsel.</p>
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		<title>Zahlen, bitte!</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 06:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pandora</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ruby]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist mir durchaus bewusst, dass der Opernball nicht mehr Talk of  Town ist. Aber diese Diskussion, ob es okay ist, Nutten zum  Staatsgehopse einzuladen, erzürnt mich nachhaltig.&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/03/zahlen-bitte/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/03/Pandora_neu1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-17045" title="Pandora_neu" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/03/Pandora_neu1-140x300.jpg" alt="" width="140" height="300" /></a>Es ist mir durchaus bewusst, dass der Opernball nicht mehr Talk of  Town ist. Aber diese Diskussion, ob es okay ist, Nutten zum  Staatsgehopse einzuladen, erzürnt mich nachhaltig. Sie wissen schon:  Ruby, Lugner und die Ball-Mutter.</p>
<p>Ich meine: Geht’s noch? Mir ist eine Prostituierte, die ihr Geld  ehrlich verdient und dafür so einiges auf und in sich nimmt, am Arsch  lieber als eine Vorstadttussi, die für Porsche und Perlohrringe  heiratet. Sie wissen schon: Jene nach außen biederen Damen, die erst die  Beine breit machen, um diese dann hoch zu legen – und dem Göttergatten im Falle einer Scheidung  eiskalt das Weiße aus den Augen nehmen. Warum auch nicht, wenn keine  echte Liebe im Spiel war. Auf diesen Schlag Frau darf die Gesellschaft  offiziell stolz sein – und mit Bonmots wie “Nimm’s ihm nicht übel – nimm  ihm alles” (Copyright: Ivana Trump) um sich werfen.</p>
<p>Klar, dass Männer ausgewiesene Hornochsen sein können. Aber was kann  eine Nutte dafür, wenn Herz und Laken in der Villa am See erkaltet sind?  Ganz generell möchte ich eine Lanze für diese Berufsgruppe brechen: Sie  werden gefürchtet, bewundert, verfolgt, verurteilt, auf ein Podest  gestellt,  angegeifert – und üben doch bloß das berühmte älteste Gewerbe  der Welt aus. Keine Frau, die sich noch nie heimlich vorgestellt hat,  wie es wäre, für Selbstverständlichkeiten zu kassieren, kein Mann, der  die Vorstellung von käuflichem Sex nicht anregend findet. Um die eigene  Phantasie (oder auch mehr) an ihnen abzuschmirgeln, dafür reicht’s. Aber  – huch – man stelle sich vor, die Dame mag das Rotlicht mal gerne gegen Blitzlichtgewitter eintauschen. Geht ja gar nicht.</p>
<p>Ich bin jetzt kein ausgewiesener Fan von Baumeister Lugner, aber als  er in die Kamera grinste und meinte, dass am Opernball genügend mehr  oder weniger offizielle Nutten durch die Logen huschen, musste ich  schmunzeln.</p>
<p>Danke dafür, Mörtel und auch für diese bildhübsche Ruby-Tante, deren  Appetitlichkeit sicherlich so manche Perlohrring-Trägerin gelbgrün  anlaufen ließ. Es ist relativ Banane, ob die italienische  Herzensbrecherin tatsächlich den Sack des alten Sacks Berlusconi  schaukeln musste, es geht ums Prinzip: Huren haben es nicht einfach. Das  ist ein Job mit Risiko. Die Mädels auf der Straße werden an schlechten  Tagen abgefackelt, die im Nobelbordell verlieren nicht selten ihre Seele  an die Nacht.</p>
<p>Ich kenne viele von ihnen – und ich mag sie fast alle. Mit ihnen kann  ich offen reden, ohne mich durch eine Mauer von Scheinheiligkeit  hämmern zu müssen. Das Herz sitzt bei ihnen – bis auf wenige Ausnahmen –  am rechten Fleck, und es ist groß und saftig und sieht nicht aus wie  eine Gießhübler Dörrpflaume. Sie ertragen es, den Sündenbock für alles  zu spielen – und gleichzeitig vergöttert zu werden, als universelle  Wixvorlage.</p>
<p>Pandora sagt: Es ist nur ein Job. Einer wie viele. Geld gegen  Leistung. Vielleicht sollte man mal jene aussperren, die nichts leisten,  weder in der Senkrechten noch in der Waagrechten. Howdie, Bitches!</p>
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		<title>Very Rare</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 10:40:50 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Genuss]]></category>
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		<category><![CDATA[Steak & BJ Day]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir alle können es nicht vergessen, das berühmte erste Mal. Ich war 21 &#8211; ein Spätzünder also. Die Kurzfassung: New York im Frühling, frisch verliebt, bereits vom amerikani&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/03/very-rare/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/03/Pandora_neu.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14179" title="Pandora_neu" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/03/Pandora_neu-140x300.jpg" alt="" width="140" height="300" /></a>Wir alle können es nicht vergessen, das berühmte erste Mal. Ich war 21 &#8211; ein Spätzünder also. Die Kurzfassung: New York im Frühling, frisch verliebt, bereits vom amerikanischen Gesetz dazu befähigt, mich zu betrinken, kurzum: Es ging mir mehr als bestens. Wir bummelten, die Händchen vom vielen Halten schwitzig, über den Times Square, schnäbelten am Dach des Chrysler Building, fummelten auf der Fähre Richtung Freiheitsstatue. Dann wurden wir hungrig. Richtig hungrig. Mein Lover holte den Reiseführer raus, denn wir waren jung und uncool, aber gewillt und gestopft, etwas ganz besonders &#8220;Typisches&#8221; zu erfahren. Sprich: das Gallagher&#8217;s Steak House. Wurde während der Prohibition gegründet (um diese Zeit muss auch der Kellner, der uns bediente, geboren worden sein) &#8211; da drinnen ist es aber so dunkel, als wäre man sich nicht so sicher, ob der Verkauf von mehreren Tonnen hauptsächlich rohem Fleisch täglich überhaupt legal ist. Bereits im Vorzimmer gibt es ein Guckfenster in den 50 Quadratmeter großen Kühlraum, eine Peepshow für Fleischfresser, ein Albtraum für Vegetarier.</p>
<h4>350 Gramm vom Rumpf</h4>
<p>Wir nahmen auf dunklem Holz Platz und outeten uns gleich zu Beginn des Abends als dumme Touris, indem wir eine Vorspeise bestellten. Der Caesar&#8217;s Salad kam matschig und fad daher, quasi als würde er sagen: Seid ihr völlig bescheuert? Ihr werdet jeden verdammten Kubikmillimeter eures Magens brauchen! Denn dann kam es: vom Rumpf, 350 Gramm schwer, zart durchwachsen, glänzend vom Butterschmalz, die Kruste perfekt, das Fleisch so weich, dass man kaum kauen musste.</p>
<p>Ich war bereits nach dem ersten Bissen infiziert: der totale Rinderwahnsinn. Seitdem bin ich auf der ewigen Suche nach dem perfekten Steak. Pfeif auf Riesengarnelen, pfeif auf Grillhuhn! Wenn schon Fleisch, dann nur lebendiges vom Mann oder totes vom Rind. Blutig muss es sein, beinahe noch roh und bitte nicht von unschönen Sättigungsbeilagen flankiert. Ich will es pur. Ich will meine innere Bestie kennenlernen. &#8220;Carne et circenses&#8221;, Fleisch und Spiele, meine Lieben!</p>
<p>Ein gutes Steak ist besser als Sex, es eignet sich aber auch vorzüglich zum Vorspiel. Die Dame Ihres Herzens beziehungsweise Ihrer Lenden also bitte nicht in irgendeine kühle Sushi-Bar ausführen, nur weil&#8217;s gerade schick ist. Nehmen Sie das wenig romantische Ambiente eines echten Steakhauses ruhig in Kauf, spätestens nach dem dritten Bissen fühlt man sich in die Zeit versetzt, zu der das Feuer erfunden wurde, vor allem wenn er mit schwerem Rotwein hinuntergespült wird. Und dementsprechend archaisch fällt dann auch der Nachtisch aus.</p>
<h4>14. März: Steak &amp; Blowjob Day</h4>
<p>Noch ein kleiner Hinweis zu guter Letzt: Am 14. März &#8211; also heute -  ist alljährlich der <a title="Steak &amp; BJ Day" href="http://www.steakandbjday.com" target="_blank">&#8220;Steak &amp; Blowjob Day&#8221;</a>, der Tag, an dem wir Frauen es euch für den Valentinstag heimzahlen können. Keine Karten, keine Blumen, keine tollen Nächte des Ausgehens; der Name des Feiertags erklärt das Programm. Im Original heißt der Tag übrigens &#8220;Beer, Beef &amp; Blowjob Day&#8221;, aber fürs Erste sollten wir es doch beim Fleisch und beim Blowjob belassen. Man soll das gute Stück ja finden können. Und ich meine nicht das Steak &#8230;</p>
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		<title>Sex zum Hören</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 09:17:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jetzt ist schon wieder etwas passiert. Pandora hat eine Radiosendung bekommen. Statt eines Kindes, sozusagen. Pappenstil, werden manche von Ihnen sagen – und Recht haben Sie. T&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/02/sex-zum-horen/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/02/Pandora_neu.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13061" title="Pandora_neu" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/02/Pandora_neu-140x300.jpg" alt="" width="140" height="300" /></a>Jetzt ist schon wieder etwas passiert. <a title="wiener-online: Pandora talkt Sex" href="http://www.wiener-online.at/2010/12/pandora-talkt-sex/">Pandora hat eine Radiosendung bekommen.</a> Statt eines Kindes, sozusagen. Pappenstil, werden manche von Ihnen sagen – und Recht haben Sie. Trotzdem: Meine Plauderstunde (jeden Sechsten des Monats auf der Frequenz von 88,6 und zwar LIVE) ist nur ein weiterer kleiner Schritt auf dem Weg zur Weltherrschaft. Besonders herrschaftlich fühlte ich mich übrigens beim Promotion-Fototermin in jenem Saunaclub, der meine Sendung präsentiert. An die Männer in den weißen Bademäntel hatte ich mich schon gewöhnt, auch an die Mädels in den knappen Neonstretchbikinis, aber versuchen Sie mal beim Shooting ernst zu bleiben, wenn aus wenige Metern Entfernung ein Geräusch an ihre Ohren dringt, das (sorry wegen der drastischen Formulierung) gerne „Eier-Klatschen“ genannt wird.</p>
<h4>Auf der Straße in den Irrsinn</h4>
<p>Außerdem hat es in dem Club gefühlte 80 Prozent Luftfeuchtigkeit (wegen des Pools, nicht wegen dem regen Austausch an Körperflüssigkeiten), also verwandelte sich meine artig geplättete Haarpracht schnell in einen ordentlichen Mini-Pli. Ich nahm es mit Humor, die einzige Ausfahrt auf der Straße in den Irrsinn und guckte geil und hinterlistig in die Kamera, das Ergebnis fiel dank Retusche sogar ganz passabel aus. Kurz vor meiner ersten Sendung war ich allerdings weder geil noch hinterlistig, sondern einfach nur hysterisch. Gut dass ich Schriftsteller Thomas Glavinic, der Rockstar unter den heimischen Autoren, als Gast geladen hatte. Der wisperte mir beruhigende Worte ins Ohr, verabreichte mir Wodka pur und spielte auf obszöne Art und Weise mit dem Obst, das uns ein hilfreicher, aber weltfremder Geist auf den Tisch gestellt hatte.</p>
<h4>Spitze Pointen machen Pandora an</h4>
<p>Danach ging’s irgendwie besser. Ich plauderte mit <a title="wiener-online: Karina Sarkissova tanzt nicht mehr" href="http://www.wiener-online.at/2010/10/karina-sarkissova-tanzt-nicht-mehr%E2%80%A6/">Ballerina Karina Sarkissova</a> darüber, warum sich alle Welt ob ihrer Nacktfotos eskalierte und erörterte mit dem verständnisvollen Glavinic das Thema <a title="wiener-online: Starfucking" href="http://www.wiener-online.at/2010/03/starfucking/">„Starfucking“</a>, also den Drang mit Berühmtheiten ins Bett zu gehen. Übrigens: Nichts macht mich mehr an als eine gute Unterhaltung, spitze Pointen, das Spiel mit der Stimme. Aber was für ein grausames Instrument kann Letztgenannte sein. Auf der Weihnachtsfeier eines anderen Etablissements unterhielt ich mich mit R., die dort bei Bedarf ihren Lebensunterhalt bestreitet. R. ist eine großartige Person, die viel zitierte Hure mit dem goldenen Herzen – und einem Spruch, der nicht nur Waden zittern lässt. Zwar hat die Gute ein Herz für ältere Mitmenschen, sollte sie aber mal einen schlechten Tag haben – verriet sie mir zwischen zwei harten Marlboro – spiele sie am Zimmer immer die Danzer-Nummer „ Laß mi amoi no d’Sun aufgeh segn“. Vielleicht lade ich sie ja zu Pandoras Plauderstunde ein. So als Running Gag. Ich könnte auch meinen Ehemann mitnehmen. Oder diverse Ex-Lover. Alle in weißen Bademänteln. Hach, die Weltherrschaft, sie ist zum greifen nah. In diesem Sinne: Wir hören uns bald.</p>
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		<title>Masterplan</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pandora</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Füße. Verflucht sei jener Tag, an dem die erste wasserstoffblondierte Porno-Actrice ihre Plateau-Absätze in die Schultern ihres Besteigers rammte. Das muss der Tag gewesen se&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/01/masterplan/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/01/Pandora1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-10994" title="Pandora" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/01/Pandora1-133x300.jpg" alt="Pandora" width="120" height="269" /></a><strong>Füße.</strong> Verflucht sei jener Tag, an dem die erste wasserstoffblondierte Porno-Actrice ihre Plateau-Absätze in die Schultern ihres Besteigers rammte. Das muss der Tag gewesen sein, an dem sich gefühlte achtzig Prozent aller Männer gedacht haben: &#8220;Das will ich auch!&#8221;, zum nächstbesten Erotik-Discounter sprinteten und ihre Herzdame mit Plastikware im Wert von mehreren hunderten Euro beglückten. Schwarzer Lack oder Lapdance-Pink samt durchsichtigen Heels. Zugegeben: Die Dinger sehen auf sehr primitive Weise ja geil aus. Was aber tun, wenn der Liebste verlangt, man möge die Pornobock nicht nur im Bett tragen, sondern auf ein paar verführerische Moves pocht? Geht nicht &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Tipp, meine Herren: Seien Sie lieb zu unseren Füßchen. Nicht umsonst rennen wir zur Pediküre und bepinseln uns die Nägel in Nuttenrot. Lutschen Sie an Zehen, streicheln Sie Sohlen, knabbern Sie an Fersen &#8211; aber bitte: Lassen Sie die durchsichtigen Plateauklötze jenen, die sie wirklich brauchen.</p>
<p><strong>Brüste.</strong> Ja, wir haben welche. Kleine, große, harte, weiche, spitze, runde, apfel- und birnenförmige. Solche mit untertassengroßen, solche mit kirschkernkleinen Nippeln. Kein Paar gleicht dem anderen. Jedes reagiert anders. Es gibt Frauen &#8211; an guten Tagen zähle ich mich zu ihnen &#8211; die allein durch die richtige Berührung an den Rand des Orgasmus oder sogar darüber hinaus getrieben werden können. Und dann gibt es Frauen, an deren Oberweite sie stundenlang herumkneten werden, ohne dass etwas Gröberes passiert. Generell lautet die Faustregel: je größer, desto robuster. Die Kunst liegt in der Variation. An Nippeln knabbern und kneten kann jeder. Versuchen Sie es mal mit sanftem Ziehen. Oder: mit einem leichten Schütteln. Oder umfassen Sie beide Plaisirteilchen mit den Händen am Ansatz und holen so das Äußerste an Empfindsamkeit an den Enden heraus. Noch ein letzter Gedanke: Nach dem Orgasmus sind Brüste sehr männlich. Sie wollen in Ruhe gelassen werden.</p>
<p><strong>Arsch. </strong>War einst ein großes Tabu, gehört mittlerweile zum Standard-Hausfrauenprogramm. Liegt ja auch irgendwie auf der Hand: Millionen Schwule können sich nicht irren. Von denen kann man in Sachen Schokostübchen einiges lernen, deswegen mein Rat: Ziehen Sie sich mit ihrem Lieblingshomosexuellen mal auf einen kleinen Braunen zurück. Dann werden Sie nämlich verstehen, warum eine Frau ab und zu Nein sagt. Nicht etwa, weil sie prüde ist. Sondern, weil sie weiß, dass sie bereits seit längerem nicht auf der großen Seite war und Ihnen das Resultat eines menschlichen Einlaufs ersparen möchte. Erklärt sich die Dame bereit, Sie durch den Hintereingang zu lassen, hat sie meist guten Grund dazu, nämlich Lust. Seien Sie dankbar, seien Sie sensibel. Und sorgen Sie in Gottes Namen für genügend Flüssigkeit. Gleitmittel, Spucke, geschmolzene Eiswürfel, Babyöl, ganz egal, Hauptsache es flutscht. Ansonsten gelten die gleichen Regeln wie beim üblichen GV: lieb zu Beginn, hart im Abgang.</p>
<p><strong>Muschi.</strong> Achtung: Mit diesem Wissen können Sie die Welt beherrschen. Also, es gibt drei Sorten Männer &#8211; solche, die&#8217;s dir gar nicht machen, dann die Wühler und die Pieker. Die erste Sorte verlangt, dass man schön rasiert ist, hat aber selber so einen Busch am Sack. Dann gibt&#8217;s den Wühler. Benimmt sich da unten wie eine Hausfrau am Wühltisch beim Sommerschlussverkauf. Der Pieker ist der Schlimmste, denn er denkt, er ist der Allerbeste, weil er im Gegensatz zu den anderen den Kitzler tatsächlich findet. Und dann wird drauf losgepiekt, als gäb&#8217;s kein Morgen. Das schmerzt. Also, liebe Männerwelt: Lecken ist gar nicht so schwer. Bewegt die Frau das Becken nach vorne, gefällt es ihr. Bewegt sie das Becken nach hinten, machen Sie irgendetwas falsch. Mutige ziehen in diesem Fall ihr Köpfchen aus der Scham und fragen nach. Womit wir bei der wichtigsten erogenen Zone angelangt sind: dem weiblichen Gehirn. Aber diesem widme ich mich beim nächsten Mal.</p>
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		<title>Voll die Härte</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 06:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pandora</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Mann meint, ich sei schwanzgeil. Das mag vorrangig nicht unbedingt wie ein Kompliment klingen, entspricht aber der Wahrheit. Ich kenne mich aus, denke ich, denn ich bin viel&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2011/01/voll-die-harte/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-10462" title="Pandora" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2011/01/Pandora-133x300.jpg" alt="Pandora" width="114" height="258" /><strong>Mein Mann meint, ich sei schwanzgeil.</strong> Das mag vorrangig nicht unbedingt wie ein Kompliment klingen, entspricht aber der Wahrheit. Ich kenne mich aus, denke ich, denn ich bin viel herumgekommen. Und, jawohl, ich liebe die Dinger. Sie machen mich glücklich &#8211; unter gewissen Voraussetzungen natürlich. Die erste Auflage wäre: Ich muss sie sehen können. Nicht lachen und schon gar nicht gemein. Mein erster Freund war schwarz. Sehr schwarz, um genau zu sein, und ich damals so schüchtern, dass ich darauf bestand, jede noch so winzige Lichtquelle ausnahmslos zu löschen. Ich sah also absolut gar nichts. An was ich mich dann schließlich aber sanft herantastete, stimmte mich &#8211; sagen wir einmal &#8211; fröhlich.</p>
<p><strong>Womit wir beim nächsten Thema wären:</strong> der vieldiskutierten optimalen Länge. Sorry, Guys, ihr ahnt, was jetzt kommt. Der Spruch &#8220;It&#8217;s not the size of the ship, it&#8217;s the motion of ocean&#8221; mag zwar ganz amüsant klingen, entspricht aber nicht der Wahrheit. Es kommt auf die Größe an und, nein, diese ist mit Technik nicht wettzumachen. (Andererseits musste ich bereits feststellen, dass Männer mit ausgeprägter Penislänge selten bis gar nicht auf Handbetrieb umstellen können. Sie verlassen sich einfach auf ihr bestes Stück. Und falls nicht, fühlt man sich postkoital so, als hätte man die Tour de France ohne Fahrradsessel bestritten.)</p>
<p><strong>Also: Das ideale Maß</strong> liegt irgendwo zwischen Radiergummi und einer vaginal durchgeführten Magenintubation. Radiergummi deswegen, weil sich eine gewisse Samantha Jones in einer gewissen TV-Serie über das New Yorker Paarungsverhalten einst schrecklich in einen Mann mit einem gar wunzigen Schniedel verliebte und ihren Freundinnen unter Tränen gestand, dass sie sich beim Sex nicht penetriert, sondern radiert fühle. Magenintubation deswegen, weil es unangenehm werden kann, das männliche Glied an Regionen zu spüren, die nicht der Fortpflanzung dienen. Im Falle des Falles würde ich mich aber für zweitere Variante entscheiden, keine Frage.</p>
<p><strong>Was sonst noch wichtig ist?</strong> Der Winkel und die Form. Jeder Topf findet seinen Deckel, jede Muschi ihren Schlong. Eine gewisse Steilheit ist immer von Vorteil, sonst landet das Teil irgendwo zwischen Pläsierkämmerchen und Schokostube. Autsch. Besonders interessant sind allerdings die Exoten. Ich hatte mal das Vergnügen mit einem, den schmückte ein Muttermal in Form von Afrika auf seinem besten Stück. Das war witzig, irgendwie. Immer wenn ich André Heller sehe, muss ich an ihn denken. Afrika, Afrika, sie wissen schon.</p>
<p><strong>Ungleich weniger lustig:</strong> ein Zuviel an Vorhaut. Sieht immer aus wie ein schleißig getätigter Einkauf, bei dem die Tüte nur halb voll wird. Muss ja nicht sein, auch das sieht man und leider, leider schmeckt und riecht man es auch manchmal. Französisch kommt immer noch am besten mit jüdischem Einschlag. Mein bester Freund litt vor einem Jahr an einer argen Vorhautverengung, was flugs operativ geregelt wurde. Seitdem nimmt seine Holde den Mund viel öfter voll. Und, versprochen, nur das Nähteziehen tut weh. Spaß macht es den Rest Ihres Lebens.</p>
<p><strong>Kommen wir zu guter Letzt aber zur Essenz der kleinen Peniskunde:</strong> der Härte. Ein guter Schwanz ist hart. Knallhart. Man muss nicht gerade einen gefrorenen Acker damit pflügen können, aber in diese Richtung sollte es schon gehen. Nichts ist demütigender und witzloser als ein Halbsteifer. Besonders schlimme Erfahrungen passieren nach langen, alkoholgeschwängerten Nächten, in denen die Geilheit den Weg vom Kopf nicht zum Schwanz findet. Schrecklich. &#8220;Stopf die Gans&#8221; nennt das meine liebe Freundin S. Ein hilflos hineingeschummelter Schniedel, die Hoffnung, dass im Interieur irgendein Wunder passiert, nein, danke, da schlafe ich lieber durch. Momentan komme ich allerdings nicht viel zum Schlafen. Mein Petit Prince hat eine kurze, krankheitsbedingte Gansphase erfolgreich übertaucht. Er ist hart, er ist groß &#8211; und, oh Wunder, er bleibt es. Vielleicht haben Sie ihm im Spital den Penis gebrochen. Oder an den Viagra-Tropf gehängt. Falls Sie also noch Fragen haben: Fragen Sie ihn.</p>
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		<title>Wie viel ist zu viel?</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 08:15:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[Pandora-Feiertags-Retrospektive, Teil 3] Ich möchte eines gleich klarstellen: Für Sex bin ich zu Silvester in der Regel zu betrunken. Außerdem turnt es wenig an, den Abend im K&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2010/12/wie-viel-ist-zu-viel/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-9770" title="pandora" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2010/12/pandora1-133x300.jpg" alt="" width="120" height="271" /><strong>[Pandora-Feiertags</strong>-<a title="wiener-online: Ergebnis der Leser-Umfrage" href="http://www.wiener-online.at/2010/12/alea-iacta-est/">Retrospektive</a>, Teil 3] Ich möchte eines gleich klarstellen: Für Sex bin ich zu Silvester in der Regel zu betrunken. Außerdem turnt es wenig an, den Abend im Kreise der lieben Familie zu verbringen. Jedenfalls mich nicht. Vom Töchterchen zur wollüstigen Neujahrsnymphe zu mutieren, und das in nur wenigen, kalorienreichen Stunden, ist mir bislang nie gelungen. Gut, eine Zeit lang habe ich nach dem Bleigießen mit dem Nachbarsjungen herumgeknutscht, aber seitdem dieser ein Kind gezeugt hat, geht da nichts mehr. Wir alle werden älter, auch Pandora. Und mit dem jeweiligen Lebensabschnittspartner? Lief selten etwas. Entweder Ring am Finger und deswegen indisponiert oder er war &#8211; wie auch ich &#8211; zu stoned, um nur ans Vögeln zu denken. Kein Grund zur Panik: Der Rest des Jahres ist wie dafür geschaffen, dieses Nachholbedürfnis zu stillen.</p>
<p><strong>Trotzdem hat mich der Gedanke</strong> an Silvester (nein, nicht Stallone) unlängst eine schlaflose Nacht gekostet. Ruhelos allein im Bett &#8211; da hilft nur eines: Schäfchen zählen, oder in meinem Falle: Männer. Eine Bemerkung am Rande: Nicht alle haben es über den Zaun geschafft. Und an nicht alle konnte ich mich erinnern. Aber ich habe es versucht: Entjungfern ließ ich mich spät &#8211; und zwar von einem sehr bemühten Jüngling. Rotwein, Kerzenlicht, Kuschelrock, das ganze Programm. Er war nervös und ich: gelangweilt. Weder hörte ich die Englein singen, noch fühlte ich mich ihm auf magische Art verbunden: Während er über mir schuftete, zählte ich die Risse an der Decke. Wäre da nicht Lover Nummer zwei gewesen, hätte ich die Sache mit dem Sex unter &#8220;been there, done that&#8221; abgelegt. Lover Nummer 2 war ein Riese, ein Schrank auf zwei Beinen, immer dazu aufgelegt, sich zu prügeln. Oder um zu vögeln. Das Problem: Jung-Pandora konnte anfangs mit der Dimension seiner Männlichkeit nicht ganz umgehen. Nach der schmerzhaften Erfahrung, <a title="hier nachzulesen" href="http://www.wiener-online.at/2010/02/happy-zapping/">die Sache von hintenherum anzugehen</a>, kaufte ich eine Tube Bepanthen und nahm Reißaus. Nummer drei: ganz nett. Nummer vier: zum Vergessen. Aber Nummer 5! Meine erste große Liebe, wie ich dachte. Er stand auf Rollenspiele. Ein Date lief meistens so ab, dass ich mich von ihm an der Bar belästigen ließ, dann empört nach Hause eilte, wo er mich ganz unglaublich vergewaltigte. Irgendwie spaßig. Nummer 6: ein hektisch fummelnder Italiener. Nummer 7: ein weiterer hektisch fummelnder Italiener. Nummer 8 und 9: zwei US-Marines. Glory, glory, hallelujah. Nummer 10: eine weitere große Liebe. Und mein erster Marathon: Der Rekord von 14 Mal in 16 Stunden ist bislang ungebrochen. Nummer 11: Eine Dame und das Wissen, dass aus mir niemals eine anständige Lesbe wird. Nummer 12: Ein Siebzehnjähriger, dessen Erziehungsberechtigte eines Tages wutentbrannt vor meiner Türe standen. Nummer 13: Urlaub in Griechenland. Nummer 14: Eine holprige Nummer auf der Motorhaube eines Volvos. Nummer 15: Ein Esoteriker, der es mit Tantra hatte; böser, böser Muselkater. Nummer 16: Verflixt noch mal, wie hieß der schnell &#8230; Nummer 17: Ein Playboy mit Erektionsproblemen. Nr. 18 &#8230;</p>
<p><strong>Spätestens bei Nummer 20</strong> geriet ich ins Stocken &#8211; wissend, dass noch weitere lange Jahre der Geschlechtlichkeit vor mir lagen, deren Highlights es zu zählen galt. Da stellt sich selbst Pandora die Frage: How much is too much? Auf ein paar meiner Schäfchen hätte ich nämlich guten Gewissens verzichten können. Wie viel Erfahrungen eine Frau meines Formats eigentlich machen muss, um ein paar wahrlich erfüllende darunter zu finden, weiß ich bis heute nicht. Das letzte Jahr allerdings &#8211; so viel ist fix &#8211; <a title="Pandora: Ja, ich will" href="http://www.wiener-online.at/2010/08/ja-ich-will/">war ein gutes Jahr</a>. Ich habe es gerne mit euch geteilt. Und das kommende? Widme ich der Qualität, nicht der Quantität. Aber wie war das noch mal mit den guten Vorsätzen?</p>
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		<title>Walkie-Talkie</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 07:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pandora</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[Feiertags-Pandora-Retrospektive, Teil 2] Der Mensch ist ein sprachbegabtes Tier und wird sich immer durch das Wort verführen lassen. Das wusste schon Simone de Beauvoir, und&#8230; <a href="http://www.wiener-online.at/2010/12/walkie-talkie/" class="read_more">mehr</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-9775" title="pandora" src="http://www.wiener-online.at/wp-content/uploads/2010/12/pandora2-133x300.jpg" alt="" width="110" height="249" /><strong>[Feiertags-Pandora</strong>-<a title="wiener-online: Ergebnis der Leserumfrage" href="http://www.wiener-online.at/2010/12/alea-iacta-est/">Retrospektive</a>, Teil 2] Der Mensch ist ein sprachbegabtes Tier und wird sich immer durch das Wort verführen lassen. Das wusste schon Simone de Beauvoir, und die war immerhin zeitlebens nicht nur ausgesprochen klug, sondern auch eine Gespielin von Jean-Paul Sartre. Kein leichter Job, sicherlich. Deswegen mein Gedanke, ob der gute Jean ihr wohl auch Widerlichkeiten ins Ohr flüsterte, deren böse Blumen erst nach Mitternacht erblühen. Nichts wäscht uns den Staub der alltäglichen Nettigkeiten effektiver vom Leib als die klare Ansage. Durch den ersten Schockmoment muss man allerdings durch, das war auch bei mir nicht anders. Doch dazu später.</p>
<p><strong>Dem geneigten Leser</strong> ist mittlerweile sicher bewusst, dass moi, was Zweideutigkeiten angeht, die das Gegenüber in lüsterne Bereitschaft versetzen, den schwarzen Gürtel trägt. Meine spitze Zunge ist waffenscheinpflichtig, ich sonne mich bevorzugt im schamhaften Erröten meiner Mitmenschen. Konkret werde ich aber selten. Ich umschreibe, aber ich bezeichne nicht. Niemals würde mir ein &#8220;Schwanz&#8221; über die Lippen kommen &#8211; in der entgegengesetzten Richtung ist das natürlich kein Problem. Und, nennen wir das Kind ruhig beim Namen: Noch beschwerlicher ist es, mein eigenes Du-Du zu benennen. Vagina klingt wie ein Vorname, Muschi und Pussy erinnern mich an ein Tierheim. Also gehe ich bei einem flehentlich gehauchten &#8220;Gib&#8217;s mir&#8221; einfach davon aus, dass der Gute weiß, wohin.</p>
<p><strong>Doch so verschämt und maulfaul</strong> ich in meiner eigenen Aussprache auch sein mag: Mein Sender ist dafür stets auf Empfang gestellt. Sobald mir jemand ungefiltert Schmutzigkeiten ins Ohr träufelt, tanzen meine Synapsen Samba. Prägend mag da eine Szene aus &#8220;Wild At Heart&#8221; gewesen sein, David Lynchs Höllenfahrt in das Land hinter dem Regenbogen. Hauptaktrice Lula muss die Erfahrung machen, dass die Worte &#8220;Sag: Fick mich&#8221; aus dem Mund von Bobby Peru (ein echter Bringer: Willem Dafoe) imstande sind, sie in einen hilflosen Orgasmus zu treiben, während neben ihrem Bett noch das Erbrochene ihrer Schwangerschaft von Herzblatt Sailor liegt. Bei mir verhält sich das ähnlich, nur ohne Kotze. Je derber das Wort, desto sicherer können Sie sich meiner Aufmerksamkeit sein.</p>
<p><strong>Zuerst reagierte ich leicht verschreckt,</strong> als mich mein persönlicher Bobby Peru, tagsüber handzahm, sogar teil-sensibel, verbal vergewaltigte. Beim Dinner füttert man sich noch manierlich mit Amuse-Gueule, plaudert über die Klimaproblematik und gibt sich artig, knapp danach ist man schon &#8220;ein geiles Dreckstück&#8221;, dass &#8220;bis zum Anschlag abgefüllt werden will&#8221;. Expliziter kann ich nicht werden, so leid es mir tut, selbst wenn eben genanntes nur einen Bruchteil des Wortschatzes meines derzeitigen Lovers widerspiegelt. Sorry, aber noch erhält man den <a href="http://www.wiener-online.at">WIENER</a> nicht in einer dezenten Plastikhülle verschweißt.</p>
<p><strong>Irgendwann ist meinem Bobby</strong> dann natürlich doch der Geduldsfaden gerissen. Ich wurde mit dem Gürtel meines Bademantels sorgfältig bewegungsunfähig gemacht, man nahm mir mittels Augenbinde die Sicht, flößte mir Rotwein in rauen Mengen ein (Mund zu Mund, versteht sich), dann bekam ich meine Lektion in Sachen Verbalerotik. Für Fortgeschrittene. Er sprach vor. Ich sprach nach. Teach me, Tiger. Seitdem weiß ich: Guter Dirty Talk ist brutal, vulgär, abwertend, unromantisch &#8211; und absolut geil. Der direkte Weg zum Höhepunkt führt offenbar nicht durch mein Du-Du. Auch nicht durch mein A-A. Der Expressweg führt durch meinen Gehörgang. Ganz egal, wer gerade am Wort ist.</p>
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