Augmented Reality: Jetzt wird’s ernst.
… denn ernst wird’s natürlich immer erst dann, wenn’s um Geld geht und wenn es jemandem gelingt, seine Ideen / Start-Ups / Tech-Tools / whatever in handfeste Businesspläne umzuwandeln. Daran happert’s ja bekanntlich in der Brave New Online World: Kreativität en masse – Refinanzierung kaum denkbar.

Bild: Courtesy of Serious Games
Manchmal aber, da geht es doch. Gerade bei geobasierten Applikationen drängt sich das eine oder andere Geschäftsmodell geradezu auf. Gowalla und Foursquare hüpfen das in den letzten Monaten demonstrativ vor. Und es war nur eine Frage der Zeit, bis Augmented Reality Services den richtigen Vermarktungsansatz finden. Die niederländische Firma Layar hat ihn jetzt. Mashable berichtet, dass neben den allgemeinen Gratis-Infos, künftig auch speziellere Informationen als AR-Overlays angeboten werden. Und diese sind käuflich, z.B. mittels Paypal oder I-Tunes direkt vom Handy aus. Das ist nicht nur für Layar und hoffentlich für die User interessant, sondern in erster Linie auch für [Zitat Mashable:]
“…developers and publishers who use the content store to sell their data overlays will take home 60% of the net proceeds from sales. From the sound of it, publishers looking to profit by augmented reality are only limited by their creativity and their ability to provide content layers that consumers want to pay for.”
Also mal sehen, ob die Aussicht auf das nötige Kleingeld jetzt einen Kreativitätsboom bei AR-Entwicklern lostritt. Kann interessant werden.
Alle Details gibt es direkt bei Layar nachzulesen: “Layar launches world’s first Augmented Reality content store” – sämtliche Hintergrundinformationen zum Thema Augmented Reality finden Sie bei uns im Archiv:
- Welt mit Untertiteln – Wir nennen es Augmented Reality – erweiterte Wirklichkeit. Die High-Tech-Version von „Ich seh, ich seh, was Du nicht siehst“ gilt als DAS Technik-Thema des Jahres 2010. [WIENER Nr.343 / März 2010]
- “Wir stehen erst am Anfang” – Was James Cameron einst als Zukunftsvision für seinen „Terminator“ skizzierte, trägt heute jedermann in der Hosentasche. Der WIENER traf Robert Harm, Spezialist für Augmented Reality, und ließ sich den Hype erklären. [WIENER Nr.343 / März 2010]









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