“Enable!” – Wissen als Wettbewerbsfaktor
Wien, Februar 2010 – Bei der internationalen Konferenz „Enable!“ von 18. bis 20. März in Wien geben sich Top-Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaftskritik ein Stelldichein. Sie gehen unter anderem der Frage nach, wie Wissens– und Innovationsarbeit bestmöglich unterstützt werden kann.
Wer kennt das nicht? Gute Ideen kommen in alten, verkrusteten Strukturen entweder gar nicht erst auf – oder wenn es sie tatsächlich gibt, werden sie so lange von Pontius zu Pilatus und wieder zurück geschoben, bis sie jeglichen Innovationsgeist und Drive längst verloren haben.
Dass es auch anders gehen kann, vielmehr, anders gehen muss, wenn man in Zukunft wirtschaftlich überleben will, zeigt die Enable! Konferenz.
Nicht verhindern, sondern ermöglichen ist das Motto. Raum schaffen für Kreativität, Ressourcen nutzen statt sie im bürokratischen Mief zu ersticken.
Klingt nach hohlen Schlagwörtern, ist aber in manchen Betrieben bereits Realität. So wird bei “Enable!” etwa jener Architekt zu Gast sein, der mit seinen (quasi “open source”) Raumdesigns für die Company Büros von Google in Stockholm und Zürich verantwortlich zeichnet. Nur eines der vielen Beispiele dafür, dass Innovation letzt immer auch eine Frage des Raumgebens ist, des Zu- und Geschehenlassens.
“Bei der Frage, wie man „radikal neues Wissen“ erzeugen kann, stehen wir – abgesehen von den Bemühungen des Knowledge- und Innovation Management – noch am Beginn der Entwicklungen.”, geben die Veranstalter zu, “Es gibt aber ein beachtliches und entwicklungsfähiges Potenzial”
Vor allem – soweit ist man sich einig – ist diese Frage von höchster Relevanz, “da erfolgreiche Wissens- und Innovationsarbeit zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor in der Ökonomie und im gesellschaftlichen Kontext („Wissensgesellschaft“) des 21. Jahrhunderts geworden sind“.
Mehr zu dem Thema gibt es auf der Enable!-Website, der Facebook-Page – oder ab Donnerstag direkt auf der Konferenz.










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