Zeit, zurück zu reden!
wienerpost ist vor allem einmal eines: Ein Experimentierfeld, ein Platz, gemeinsam Dinge auszuprobieren. Gemeinsam – das bedeutet für uns aber nicht nur etwaige kollaborative Autorenschaft, sondern das heißt auch: Mit den Lesern und Leserinnen. Mit Ihnen also.
Wer den WIENER in letzter Zeit aufmerksam verfolgt hat, dem wird nicht entgangen sein, dass sich am Ende des einen oder anderen Artikels Twitter-Hashtags befinden. In erster Linie beziehen sich diese auf Themen, die in unseren Augen prädestiniert sind für Anschlusskommunikation im Netz – einfach weil sie selber das Netz und seinen bunten Haufen an Bewohnern zum Thema haben.
Die Idee ist denkbar einfach: Wer einen Artikel kommentieren will, muss sich nicht erst mühsam die Redaktions E-Mail Adresse heraussuchen, um einen Leserbrief zu schreiben, sondern kann seine Meinung einfach twittern. Wir freuen uns, wenn diese Tweets an @wiener_tweet gerichtet sind (dann übersehen wir nämlich keinen!), aber im Grunde ist das egal: Dank Hashtag finden wir sie auch so, per Google, per Twittersuche oder Tweet Beep… was immer uns gerade Spaß macht eben.
Ein Rückkanal im Print. Leserbiefe in Echtzeit.
David Maciejewski, der diese feine Idee ursprünglich für das Webstandardsmagazin entwickelte, schreibt:
Der Leser kann Artikel im Internet beispielsweise durch eine Blogfunktionalität direkt kommentieren. So kann er seine Meinung hinterlassen und der Autor erhält direktes Feedback. Printmagazine jammern, dass es einen Rückkanal (zum Autor) erst gar nicht gibt. Mit dem Internet können wir aber genau diesen herstellen.
Und genau das tun wir seit zwei Ausgaben. Unsere Hashtags setzen sich aus Heft- und Seitennummer zusammen. Sie haben – bevor das jetzt noch weitere fünf mal moniert wird ;) - einen kleinen Schönheitsfehler eingebaut: einen Schrägstrich nämlich, der beim Twittern natürlich nicht “mitgetragen” wird. Aber das macht uns letztlich die Suche nach Ihren Kommentaren leichter.
Einfach ausprobieren – wir freuen uns über Feedback und denken infolge (sprich: ab einer relevanten Anzahl von LeserInnenkommentaren) darüber nach, sie auf einer Twitterwall zu sammeln…
Gute Ideen anderer sind also eine feine Sache, aber letztlich wollen wir ja auch unsere eigenen austesten. Daher freuen wir uns, Sie mit unserem wienerpost-Formspring bekannt zu machen.
Fragen Sie uns einfach etwas – und wir werden sehen, was da so zusammenkommt!
Warum Formspring? Nun, in den letzten Tagen war an den Hype schlicht nicht mehr vorbeizukommen. Mag es auch viel Lärm um Nichts sein und nur ein weiterer Zwischenstopp im Leben der SM-Junkies (Social Media, heißt das. Nicht, was Sie schon wieder denken!), so scheint Formspring als Rückkanal doch seine Qualitäten zu haben.
Wir probieren es hiermit einfach aus. Dafür ist wienerpost ja da…









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